Verhalten im Kindergarten...

Probleme und Lösungen für den Kindergartenalltag
bine1977

Re: Verhalten im Kindergarten...

Beitrag von bine1977 »

Liebe Winnie,

nein meine Kinder intressieren sich nicht nur für die Zahlen und Buchstabenwelt. Das ist nur ein Teil ihrer Beschäftigung. Sie intressieren sich und spielen ganz viel gerne, so soll es ja auch sein. Und ein Rodel Nachmittag mit den ortsansässigen Freunden ist auch einfach nicht zu toppen. Trotzdem zählt mein Großer die Rodelt und teilt sie in Gruppen auf (Bob, Porutscher, Holzschlitten usw.) .

Ich gebe Dir auch Recht was den Personalschlüssel in KiGa's betrifft. Nur stellt sich mir die Frage, ob das so richtig ist (zumal die Anforderungen an die KiGa's gestiegen sind: z.B. Vorbereitung auf den Einschulungstest, vorschul Programm). Die Frage ist dann nur in wieweit ich das für meine Kinder akzeptieren will. Die eine Seite ist eben, dass sie lernen müssen sich einer Gruppe anzupassen und auf Erzieher bzw. später Lehrer zu hören, aber die Normung und Gleichmacherei der Kinder gefällt mir nicht. Zwischen fördern und bevorzugen liegt für mich aber ein großer Unterschied. Und Du hast Dein Kind ja auch in einer KiTa jetzt untergebracht, wo man für ihr Wesen mehr Verständnis hat.

Und es stellt sich doch die Frage inwieweit eine Gesellschaft berufstätige Frauen haben und fördern möchte und andererseits jammert, dass die Geburtenrate so stark sinkt bzw. gesunken ist. Man kann dass eine nicht ohne dass andere haben. Und eine gute Kindererziehung kostet nun mal Geld.

Nein, ich möchte mich auch nicht 24 Stunden um meine Kinder drehen. Mach ich auch nicht und trotzdem wünsche ich mir, dass sie sich ausserhalb der Familie auch frei entfalten können und sich nicht nur anpassen müssen.

LG Bine
alibaba

Re: Verhalten im Kindergarten...

Beitrag von alibaba »

Hallo,

also meine interessieren sich auch nicht nur dafür. Im Grunde genommen sind meine Kinder ganz nromale Kinder, die einfach nur schneller Zusammenhänge begreifen und das auch umsetzen können. Und das man sich mit Zahlen und Buchstaben beschäftigt, das wird halt geschrieben, weil es eben auch eine Beschäftigung ist und immer als Anzeichen für eine intelektuelle Hochbegabung, angeführt wird. Es würde sich hier ja keiner melden und schreiben, ich habe ein ganz normales Kind....nun sagt mir mal, ob das normal sei. :gruebel: Da führt man eben erst einmal diese Dinge auf, wo man denkt, das sie eben vielleicht doch nicht so normal sind.

Mein Großer liebt es Lego zu bauen und am allerliebsten ist er draußen. Er spielt gerne Fußball und geht gerne schwimmen und macht ganz viele ganz normale Sachen, die jedes andere Kind auch macht. Er rodelt gerne, wünscht sich einen Schlitten mit Lenker!, also überhaupt nichts "anspruchsvolles". Und ich werde einen Teufel tun und ihm Dinge kaufen, die er nicht verlangt, nur weil ich weiß, das er vielleicht begabt ist.

Alos meine Kinder, sind eigentlich ganz normal. Mit normalen kindlichen Ansprüchen an mich. Mama, wann fahren wir denn mal wieder Fahrrad?

LG
Koschka

Re: Verhalten im Kindergarten...

Beitrag von Koschka »

Hallo,

ich habe in dem alten Kindergarten gar kein Verständnis gefunden, dass meine Kinder einen Entwicklungsvorsprung haben. und genau das und nicht der niedrige Betreuungsschlüssel stört mich am meisten. Wenn mein Kind 10 plus 9 zusammenrechnen kann, dann bin ich schuld. "das arme Kind". Aber "der Arme" hat selber die Regel entdeckt, dass wenn man zu einer Zahl von 3 bis 9 noch zehn addiert, es dann "Zahl-zehn" wird.

Deshalb meine "Forderungen" gleich von anfang an an den neuen Kindergarten.

- bei den Kindern besteht der Verdacht auf eine "Überbegabung". Es besteht die Perspektive der Einschulung mit 4,11, die ich gerne vermeiden würde, wenn es den Kindern im KG gefällt.

- meine Kinder brauchen zusätzliche Reize und dafür bin ich selber zuständig. Ich brauche aber einen Vormittag in der Woche, dass sie nicht in den Kindergarten müssen.


Die neue KG-Leiterin hat nichts gegen diese "Forderungen". Zusätzlich hat sie mir vorgeschlagen, dass die hauseigene heilpädagogin mit den Kindern Richtung feinmotorik arbeitet.

Ab Januar sind sie in dem neuen KG. Ich bin gespannt, wie es klappt.

LG Koschka
Melpa
Dauergast
Beiträge: 97
Registriert: Mi 22. Sep 2010, 12:09

Re: Verhalten im Kindergarten...

Beitrag von Melpa »

Koschka hat geschrieben:
Die neue KG-Leiterin hat nichts gegen diese "Forderungen". Zusätzlich hat sie mir vorgeschlagen, dass die hauseigene heilpädagogin mit den Kindern Richtung feinmotorik arbeitet.

Ab Januar sind sie in dem neuen KG. Ich bin gespannt, wie es klappt.

LG Koschka
Ich muss mal kurz schreddern. Konntest Du Dich für den Waldorfkiga entscheiden oder ist es doch ein anderer geworden Koschka?
Wir sind auch bei einer Heilpädagogin. Zusätzlich ist sie 1x die Woche auch im Kiga. Meine Tochter profitiert ungemein davon.
Ich drück Euch die Daumen!
Koschka

Re: Verhalten im Kindergarten...

Beitrag von Koschka »

Hallo Melpa,

mit Waldorf ist nichts geworden. Das ist ein RegelKG, sehr groß - über 100 Kinder, mit gemischten Gruppen. In gewisser hinsich es ist schade, dass wir wechseln müssen. Meine Kinder habe in ihrem Waldkindergarten eine mit sicherheit nicht weniger begabte Freundin gefunden. Wer sagt, dass solche Kinder 1:100 vorkommen? ;-) wir haben in einer Gruppe von 18 Kindern wenigstens 3.

LG Koschka
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