Kindergartenmobbing durch Erzieherinnen
Verfasst: Fr 19. Feb 2010, 10:53
Hallo ich heiße Doro,
ich bin zur Zeit wirklich verzweifelt und weiß nicht mehr was ich tun soll.
Mein Sohn ist nun 5 1/2 Jahre alt und geht schon in den zweiten Kindergarten. Er wird noch in diesem Jahr die Schule besuchen.
Das Problem ist, auch wenn es "nur" noch ein paar Monate sind bis die Schule los geht, leidet er im Kindergarten unter den Erzieherinnen.
Mein Kind wird öfter als Problemkind angesehen und in jedem Entwicklungsgespräch sagt man mir das ich mit ihm eine Verhaltenstherapie machen soll.
Er soll kleine Kinder extrem tyrannisieren.
Ich weiß das mein Sohn kein Engel ist. Jedoch find ich die Erziehungsmethoden in diesem Kindergarten extrem.
Ein Beispiel dazu:
Im KIndergarten werden alle Kinder zum Mittagsschlaf gezwungen. Kinder die nicht schlafen können oder wollen, weil sie nicht ausgelastet sind (da man dort auch sehr selten raus geht mit den kleinen) werden zum schlafen gezwungen. Wenn die kleinen nicht schlafen werden sie raus in den Flur oder in die Gaderobe, bzw in den Waschraum mit ihrer Matratze gelegt. Dort "müssen" sie schlafen, sonst gibts eine ermahnung.
Mein Sohn schläft aber leider nicht mehr nach dem Mittag. Er würde viel lieber spielen oder ein Buch ansehen. Da der Kindergarten aber zur Zeit renoviert wird und die kleinen in einem Container wohnen müssen, gibt es keinen extra raum wo sie dies tun könnten. Die Erzieher sitzten dann immer in der Gaderobe und machen 2h Pause.
Mein Kind kommt nun allso beim Mittagsschlaf auf dumme Gedanken weil ihm Langweilig ist und zieht einem anderen Kind die Decke weg.
Dafür wird er in eine andere Gaderobe gelegt. Wärend alle Kinder aufstehen muss mein Kind liegen bleiben.
Als es Vesper gibt, darf mein Sohn nicht daran teil nehmen, obwohl ich dies Bezahle.
Danach wurde er auf einen Stuhl gesetzt um ihm den ganzen Mist wohl auszutreiben.
Ich holte meinen Sohn 16:30 Uhr vom Kindergarten ab und sah ihn da sitzten. Ich hab ihn total entgeistert gefragt seit wann er da sitzte und er meinte das er schon seit dem Mittagsschlaf nicht spielen und sitzten musste.
Ich war völlig geschockt. Mittagsschlaf ist im Kindergarten ca 14 Uhr zu ende.
Das heißt mein Sohn saß nun ca 2,5h auf diesem Stuhl?
Ich habe einen Tag später die Erzieherin angesprochen, die mir sagte das es stimme das mein Sohn sitzten musste aber das er keine Vesper bekommen hatte stimme nicht.
Aussage gegen aussage.
Ich glaube meinem Sohn aber. Er hat bitterlich geweint weil er hunger hatte und es so eine demütigung für ihn war.
Man merkt es sehr gut als Mutter wann ein Kind lügt und wann nicht. Und sowas würde er sich sicher nicht ausdenken.
Dies war aber nur ein Fall von dort.
Ich habe in den Entwicklungsgesprächen erfahren das mein Sohn, weil er die kleineren ja tyrannisiere, immer raus genommen wird aus der gruppe und dann in der gaderobe sitzten muss und nachdenken soll was er falsch gemacht hat. D.h. alle Kinder sehen das er böse war und wollen auch schon nciht mehr mit ihm spielen.
Er wird von keinem kind eingeladen nach hause und hat auch sonst nicht viel freude am Kindergarten.
Jedoch habe ich auch Freunde mit Kindern die wir oft zusammen oder er auch mal allein besucht und dort übernachtet.
Alle diese Menschen können die Reaktionen vom Kindergarten nciht verstehen. Ich selbst und auch mein Freundeskreis und meine eltern haben nicht das gefühl das er verhaltensauffällig sei oder einen Psychologen bräuchte.
Zuhause benimmt er sich auch ganz normal. Klar bockt er auch mal rum und trotzt aber das tun wohl alle Kinder ab und an mal.
Ich glaube das er einfach keinen Bezug zu den Erziehern dort hat. Er musste die Gruppe wechseln, weil er ja ein "problemkind" ist und es in der gruppe schon eins gab was ziemlich anstrengend war. Zu der neuen erzieherin hat er gar keine beziehung obwohl der wechsel nun schon fast 1 jahr her ist.
Es ist nun so schlimm geworden das er ständig Kopfschmerzen, Bauchschmerzen oder ihm schlecht ist wenn es heißt es geht in den Kindergarten.
Ich habe mir eine Erziehungsberaterin gesucht um mit dieser zu überlegen was ich falsch mache. Denn nach ansicht den Kindergartens liegt es in meiner Erziehung.
Ich bin mit dem Vater des kleinen getrennt, jedoch kümmert er sich oft um ihn.
Da ich selbst sehr jung mutter geworden bin mache ich zur zeit mein abitur nach und kann es mir nicht leisten meinen sohn zu hause zu behalten.
Ich frage mich nun ob es gut wäre noch ein drittes mal den kindergarten zu wechseln. Wenn ich meinen Sohn sehe und bemerke wie er leidet ist es keine frage mehr.
Jedoch ist es wirklich schwer einen neuen kindergarten zu finden für ein paar monate.
Ich weiß absolut nicht mehr was ich noch tun soll und fühle mich total hilflos dem Kindergarten gegenüber.
Danke für eure Ideen.
Doro
ich bin zur Zeit wirklich verzweifelt und weiß nicht mehr was ich tun soll.
Mein Sohn ist nun 5 1/2 Jahre alt und geht schon in den zweiten Kindergarten. Er wird noch in diesem Jahr die Schule besuchen.
Das Problem ist, auch wenn es "nur" noch ein paar Monate sind bis die Schule los geht, leidet er im Kindergarten unter den Erzieherinnen.
Mein Kind wird öfter als Problemkind angesehen und in jedem Entwicklungsgespräch sagt man mir das ich mit ihm eine Verhaltenstherapie machen soll.
Er soll kleine Kinder extrem tyrannisieren.
Ich weiß das mein Sohn kein Engel ist. Jedoch find ich die Erziehungsmethoden in diesem Kindergarten extrem.
Ein Beispiel dazu:
Im KIndergarten werden alle Kinder zum Mittagsschlaf gezwungen. Kinder die nicht schlafen können oder wollen, weil sie nicht ausgelastet sind (da man dort auch sehr selten raus geht mit den kleinen) werden zum schlafen gezwungen. Wenn die kleinen nicht schlafen werden sie raus in den Flur oder in die Gaderobe, bzw in den Waschraum mit ihrer Matratze gelegt. Dort "müssen" sie schlafen, sonst gibts eine ermahnung.
Mein Sohn schläft aber leider nicht mehr nach dem Mittag. Er würde viel lieber spielen oder ein Buch ansehen. Da der Kindergarten aber zur Zeit renoviert wird und die kleinen in einem Container wohnen müssen, gibt es keinen extra raum wo sie dies tun könnten. Die Erzieher sitzten dann immer in der Gaderobe und machen 2h Pause.
Mein Kind kommt nun allso beim Mittagsschlaf auf dumme Gedanken weil ihm Langweilig ist und zieht einem anderen Kind die Decke weg.
Dafür wird er in eine andere Gaderobe gelegt. Wärend alle Kinder aufstehen muss mein Kind liegen bleiben.
Als es Vesper gibt, darf mein Sohn nicht daran teil nehmen, obwohl ich dies Bezahle.
Danach wurde er auf einen Stuhl gesetzt um ihm den ganzen Mist wohl auszutreiben.
Ich holte meinen Sohn 16:30 Uhr vom Kindergarten ab und sah ihn da sitzten. Ich hab ihn total entgeistert gefragt seit wann er da sitzte und er meinte das er schon seit dem Mittagsschlaf nicht spielen und sitzten musste.
Ich war völlig geschockt. Mittagsschlaf ist im Kindergarten ca 14 Uhr zu ende.
Das heißt mein Sohn saß nun ca 2,5h auf diesem Stuhl?
Ich habe einen Tag später die Erzieherin angesprochen, die mir sagte das es stimme das mein Sohn sitzten musste aber das er keine Vesper bekommen hatte stimme nicht.
Aussage gegen aussage.
Ich glaube meinem Sohn aber. Er hat bitterlich geweint weil er hunger hatte und es so eine demütigung für ihn war.
Man merkt es sehr gut als Mutter wann ein Kind lügt und wann nicht. Und sowas würde er sich sicher nicht ausdenken.
Dies war aber nur ein Fall von dort.
Ich habe in den Entwicklungsgesprächen erfahren das mein Sohn, weil er die kleineren ja tyrannisiere, immer raus genommen wird aus der gruppe und dann in der gaderobe sitzten muss und nachdenken soll was er falsch gemacht hat. D.h. alle Kinder sehen das er böse war und wollen auch schon nciht mehr mit ihm spielen.
Er wird von keinem kind eingeladen nach hause und hat auch sonst nicht viel freude am Kindergarten.
Jedoch habe ich auch Freunde mit Kindern die wir oft zusammen oder er auch mal allein besucht und dort übernachtet.
Alle diese Menschen können die Reaktionen vom Kindergarten nciht verstehen. Ich selbst und auch mein Freundeskreis und meine eltern haben nicht das gefühl das er verhaltensauffällig sei oder einen Psychologen bräuchte.
Zuhause benimmt er sich auch ganz normal. Klar bockt er auch mal rum und trotzt aber das tun wohl alle Kinder ab und an mal.
Ich glaube das er einfach keinen Bezug zu den Erziehern dort hat. Er musste die Gruppe wechseln, weil er ja ein "problemkind" ist und es in der gruppe schon eins gab was ziemlich anstrengend war. Zu der neuen erzieherin hat er gar keine beziehung obwohl der wechsel nun schon fast 1 jahr her ist.
Es ist nun so schlimm geworden das er ständig Kopfschmerzen, Bauchschmerzen oder ihm schlecht ist wenn es heißt es geht in den Kindergarten.
Ich habe mir eine Erziehungsberaterin gesucht um mit dieser zu überlegen was ich falsch mache. Denn nach ansicht den Kindergartens liegt es in meiner Erziehung.
Ich bin mit dem Vater des kleinen getrennt, jedoch kümmert er sich oft um ihn.
Da ich selbst sehr jung mutter geworden bin mache ich zur zeit mein abitur nach und kann es mir nicht leisten meinen sohn zu hause zu behalten.
Ich frage mich nun ob es gut wäre noch ein drittes mal den kindergarten zu wechseln. Wenn ich meinen Sohn sehe und bemerke wie er leidet ist es keine frage mehr.
Jedoch ist es wirklich schwer einen neuen kindergarten zu finden für ein paar monate.
Ich weiß absolut nicht mehr was ich noch tun soll und fühle mich total hilflos dem Kindergarten gegenüber.
Danke für eure Ideen.
Doro