Hallo ihr,
auch schlage mich grad mit dem Gedanken an die Schule rum. Meine Kleine wäre laut Schulgesetz nächstes Jahr ein Kann-Kind, wenn ich sie in ner Schule anmelde.
Die Kleine kennt alle Buchstaben (Groß- und Kleinschreibung, liest aber noch keine Worte, buchstabiert aber gern oder lässt sich vorbuchstabieren), zählt bis 30 sicher, danach wirds bunt, rechnet ein wenig (10er Raum, aber nicht immer sicher) und spielt seit Mai letzten Jahres Klavier (kann alle Noten lesen und spielt 2händig).
Wir haben uns interessehalber mal die Montessorieschule bei uns hier angeschaut, die gefällt uns sehr gut. Seit wir dort waren redet sie von nix anderem mehr. Sie wird dort zur Schule gehen, das steht für sie schon fest. Und zwar nächstes Jahr.
Also hab ich sie schon mal vorangemeldet und im September soll sie dort in die Vorschule gehen (einmal die Woche am Nachmittag).
Jetzt plagen mich wieder Gedanken. War es vielleicht doch zu früh sie anzumelden? Immerhin ist sie ja zu Beginn des Schuljahres nicht mal 5 1/2, aber 6,4 finde ich dann auch wiederum recht spät. Sie ist recht fix, kann sich schön konzentrieren auch über längere Zeit, ist sozial sehr kompetent und spielt sowohl für sich als auch mit anderen und das sehr sehr phantasievoll. Langweilt sich aber auch KiGa nicht (sie ist im Waldkiga, da gibts immer tausend neue Sachen zu entdecken). Aber so bald in die Schule?
Auf der anderen Seite meinte ihre Patentante, sie ist Grundschullehrerin und mit den Einschulungen und Vorschule betraut, das wir sie keinenfalls erst mit 6,4 einschulen sollen. Sie würde sich dann sicherlich langweilen.
Ich hatte für mich beschlossen das ich erstmal die Vorschule abwarte und dann können die Pädagogen mir sicher sagen ob sie sich schon für die Schule dort eignet. Aber meine Gedanken wollen mich einfach nicht in Ruhe lassen, vor allem weil ich halt auch kritische Stimmen bekommen hab (so etwa ich soll ihr doch das letzte Jahr im Kiga nicht wegnehmen, vor allem wenn sie so gern hingeht).
Was meint ihr denn?
Gruß Sina
