Sicherlich-ein zweischneidiges Schwert.
Ich persönlich vertrete die Meinung, dass Eltern die sich an den Interessen und Fähigkeiten ihres Kindes orientieren kaum etwas falsch machen können. Ich denke die Sinnhaftigkeit dieser Spiele läßt sich eigentlich nur daran festmachen, wie man mit dem Medium Computer umgeht. Stundenlanges Spielen ist wahrlich genauso wenig sinnvoll wie stundenlanges Fernsehen. Es geht um den sinnvollen, gezielten Einsatz das dem Interesse der Kinder entgegen kommt .
Mein Sohn hat mit anderthalb Jahren begonnen Computerspiele auszuprobieren. Wir hatten die Regel gesetzt zweimal die Woche a´ 15 Minuten. Weniger gerne, mehr auf keinen Fall.
Mein Sohn der sich zu diesem Zeitpunkt schon sehr für den Computer interessiert hat (was zu erwarten war, da er durch den Beruf seines Vaters tagtäglich damit konfrontiert wurde) spielte
sehr gerne damit. Das heißt aber nicht, dass dadurch die Sinneserfahrungen erheblich reduziert waren . Nein, das Kind kann Erfahrungen auf einem weiteren Gebiet sammeln, was meiner Meinung nach, ebenfalls zu einer ganzheitlichen Förderung beiträgt.
Ein Kind dieses Alters hat sicherlich genug zu entdecken. Doch jedem Kind gebührt auch das Recht gemäß seinen Interessen und Fähigkeiten gefördert zu werden.
Wer für den richtigen Ausgleich sorgt und über diesen Spielen das reale Leben nicht vernachlässigt fährt denke ich ganz richtig damit.
LG LeeLa
