Hochbegabt?
Verfasst: Fr 3. Jan 2014, 17:45
Hallo Miteinander,
ich lese hier schon seit längerem mit und habe endlich den Schritt gewagt mich hier anzumelden.
Ich habe phasenweise schon seit längerem den Verdacht das unser Sohn 5 Jahre hochbegabt ist. Bevor ich auf seine „Fähigkeiten“ eingehe möchte über sein Verhalt (ab Geburt) schreiben. Ich hatte von Anfang an das Gefühl das unser Sohn anders. Nach einer komplizierten Geburt per Notkaiserschnitt kam er auf die Welt. Ich hatte Probleme beim Stillen er schreite und weigerte sich einfach die Brust zu nehmen. Die Flasche bevorzugte er.
Er war ein Schreikind und schlief nie durch. Anfangs dachte ich das ist normal das sind die normalen 3 Monatkoliken. Doch das nächtliche Schreien dauerte bei uns nicht 3 Monate sondern fast über 4 Jahre. Mein Sohn erst seit ungefähr seinem 5 Lebensjahr durchschlafen.
Er stand bis zu 6-8 in der Nacht und weinte. Die Kinderärztin hat das nicht ernst genommen und meinte es ist auf unsere „Verwöhnung“ zurückzuführen. Die Trotzphase begann sehr früh und sehr intensiv. Erst seitdem er 3 ist können wir ein "normales" Familienleben führen. Davor war alles eine Qual, ohne Schlaf noch die täglichen Geschreie weil sein Oberteil zu kratzig war oder oder. Er hat mit 2 schon selbst entscheiden wollen was er anzieht. Wir konnten nicht oft unter Gesellschaft, weil es ihm immer zuviel wurde und er begann zu schreien. Hinzukommt das er seit seiner Geburt empfindlich mit den Sinnen ist.
Empfindlichkeit bei Geräusche, Licht, Kleidung (zu kratzig, Etiketten stören, darf nicht feucht sein). Bei zu viel Empfindlichkeit bekommt er heiße rote Wangen. Auffällig ist es wenn echt viel Los ist mit Besuch oder sonst irgendetwas. Bei Besuchen zog er sich schon mit 2 Jahren zurück mit der Begründung es ist zu laut.
Der Tod ist immer wieder ein großes Thema bei ihm. Er spricht oft darüber und hat Angst wenn Mami und Papi älter werden. Außerdem ist er ein Perfektionist. Er hat schon immer Angst zu „versagen“. Trotz unserer Erziehung, dass Fehler zum Menschen gehören und man nicht immer gut sein muss, beisst er sich so fest daran alles perfekt zu können. Letztens sagte er, dass er nicht in die Schule gehen möchte, weil er Angst hat das er es nicht schafft.
Sein Verhalten zeigt mir, dass er sehr viel aufnimmt und deswegen als Kind sehr unruhig war, weil es zu viel war und in der Nacht musste er das alles aufarbeiten.
Wenn ich jetzt zu den Fähigkeiten kommen soll, muss ich sagen, dass er nicht wie andere HBs weit ist. Er konnte ganz normal die Buchstaben und Ziffern/Zahlen mit ungefähr 3 Jahre.
Das Multiplizieren und Subtrahieren hat er sich letzte Woche selbst beigebracht.
Was sehr erstaunlich war seine Konzentrationsfähigkeit schon als Baby. Er forderte mich auf manchmal stundenweise Bilderbücher vorzulesen. Mit 22 Monaten hat er das arabische Alphabet entziffern können. Es fing damit an das er mich beim Lesen mal gefragt hat welcher Buchstabe das sei und so gings weiter. Im Kindergarten haben uns die Erzieherinnen öfters angesprochen, dass er für sein Alter sehr weit ist und eine Erzieherin meinte das er sich langweilt weil es in der Kita keinen in seinem „Niveau“ gibt. Aber speziell HB wurde von der Erzieherin nicht angesprochen. Für uns steht jetzt die Frage ob wir unser (neuer) Kinderarzt auf HB bei der U9 ansprechen sollen oder nicht. Über eine Einschulung nächstes Jahr (er ist ein November Kind) denken wir auch nach.
Mein Mann hat in der Grundschule auch 2 Klassen übersprungen und ich denke das mein Mann evtl. auch eine unerkannte HB hat. Weil er HB Züge zeigt. Vielleicht hat mein Sohn das von ihm…
Naja ich wollte mich mal ausschreiben;)
Vielleicht kann man sich etwas Austauschen.
Liebe Grüße
Wüstenblume
ich lese hier schon seit längerem mit und habe endlich den Schritt gewagt mich hier anzumelden.
Ich habe phasenweise schon seit längerem den Verdacht das unser Sohn 5 Jahre hochbegabt ist. Bevor ich auf seine „Fähigkeiten“ eingehe möchte über sein Verhalt (ab Geburt) schreiben. Ich hatte von Anfang an das Gefühl das unser Sohn anders. Nach einer komplizierten Geburt per Notkaiserschnitt kam er auf die Welt. Ich hatte Probleme beim Stillen er schreite und weigerte sich einfach die Brust zu nehmen. Die Flasche bevorzugte er.
Er war ein Schreikind und schlief nie durch. Anfangs dachte ich das ist normal das sind die normalen 3 Monatkoliken. Doch das nächtliche Schreien dauerte bei uns nicht 3 Monate sondern fast über 4 Jahre. Mein Sohn erst seit ungefähr seinem 5 Lebensjahr durchschlafen.
Er stand bis zu 6-8 in der Nacht und weinte. Die Kinderärztin hat das nicht ernst genommen und meinte es ist auf unsere „Verwöhnung“ zurückzuführen. Die Trotzphase begann sehr früh und sehr intensiv. Erst seitdem er 3 ist können wir ein "normales" Familienleben führen. Davor war alles eine Qual, ohne Schlaf noch die täglichen Geschreie weil sein Oberteil zu kratzig war oder oder. Er hat mit 2 schon selbst entscheiden wollen was er anzieht. Wir konnten nicht oft unter Gesellschaft, weil es ihm immer zuviel wurde und er begann zu schreien. Hinzukommt das er seit seiner Geburt empfindlich mit den Sinnen ist.
Empfindlichkeit bei Geräusche, Licht, Kleidung (zu kratzig, Etiketten stören, darf nicht feucht sein). Bei zu viel Empfindlichkeit bekommt er heiße rote Wangen. Auffällig ist es wenn echt viel Los ist mit Besuch oder sonst irgendetwas. Bei Besuchen zog er sich schon mit 2 Jahren zurück mit der Begründung es ist zu laut.
Der Tod ist immer wieder ein großes Thema bei ihm. Er spricht oft darüber und hat Angst wenn Mami und Papi älter werden. Außerdem ist er ein Perfektionist. Er hat schon immer Angst zu „versagen“. Trotz unserer Erziehung, dass Fehler zum Menschen gehören und man nicht immer gut sein muss, beisst er sich so fest daran alles perfekt zu können. Letztens sagte er, dass er nicht in die Schule gehen möchte, weil er Angst hat das er es nicht schafft.
Sein Verhalten zeigt mir, dass er sehr viel aufnimmt und deswegen als Kind sehr unruhig war, weil es zu viel war und in der Nacht musste er das alles aufarbeiten.
Wenn ich jetzt zu den Fähigkeiten kommen soll, muss ich sagen, dass er nicht wie andere HBs weit ist. Er konnte ganz normal die Buchstaben und Ziffern/Zahlen mit ungefähr 3 Jahre.
Das Multiplizieren und Subtrahieren hat er sich letzte Woche selbst beigebracht.
Was sehr erstaunlich war seine Konzentrationsfähigkeit schon als Baby. Er forderte mich auf manchmal stundenweise Bilderbücher vorzulesen. Mit 22 Monaten hat er das arabische Alphabet entziffern können. Es fing damit an das er mich beim Lesen mal gefragt hat welcher Buchstabe das sei und so gings weiter. Im Kindergarten haben uns die Erzieherinnen öfters angesprochen, dass er für sein Alter sehr weit ist und eine Erzieherin meinte das er sich langweilt weil es in der Kita keinen in seinem „Niveau“ gibt. Aber speziell HB wurde von der Erzieherin nicht angesprochen. Für uns steht jetzt die Frage ob wir unser (neuer) Kinderarzt auf HB bei der U9 ansprechen sollen oder nicht. Über eine Einschulung nächstes Jahr (er ist ein November Kind) denken wir auch nach.
Mein Mann hat in der Grundschule auch 2 Klassen übersprungen und ich denke das mein Mann evtl. auch eine unerkannte HB hat. Weil er HB Züge zeigt. Vielleicht hat mein Sohn das von ihm…
Naja ich wollte mich mal ausschreiben;)
Vielleicht kann man sich etwas Austauschen.
Liebe Grüße
Wüstenblume