loewe03 hat geschrieben:Am liebsten lenkt sie wohl andere Kinder ab, hört aber selber trotzdem noch zu.
Hallo loewe,
identisch zu uns. Aber ich denke, ein guter aufmerksamer Lehrer/in erkennt ihre Pappenheimer. Mir haben schon einige Lehrer gesagt (Musikschule), das mein Großer alle Sachen mitbekommt, auch wenn er mal abwesend erscheint und/oder etwas anderes macht. Trotzdem finde ich auch, ein Kasper darf nicht sein. Auch wenn er sich damit selber vielleicht kognitiv nicht beieinträchtigt, er schadet damit den Anderen. Mein Schuleintrittsziel, meinen Großen bis dahin beigebracht zu haben, das, wenn man sich langweilt, eine sinnvolle Nebentätigkeit sich erfragt und/oder sprachlich seine Anliegen gegenüber dem Lehrer signalisiert.
Und es mag vielleicht in der ersten Klasse kein Problem sein, herumzukaspern, aber spätestens wenn der erste Druck im Klassenraum beginnt, wird es schwierig werden. Dann hat man entweder Lacher die das witzig finden, oder aber Kinder die sich dadurch im Lernen gestört fühlen. Ich bin daher der Meinung, das man nicht rechtzeitg damit anfangen kann, seinem Kind seine Handlungen bewusst zu machen. Wenn mein Sohn ein Gespräch wie ein Erwachsener will (was er ja von seiner Seite aus so einfordert), dann muss er lernen, sich in seinem Rahmen auch so zu bewegen, das man ihm auch so gegenüber tritt. Dazu gehört Höflichkeit und Respekt, aber keine Unterwürfigkeit. Ein Arbeitsblatt höflich einzufordern bewirkt mehr, als dieses durch Herumkaspern zu provozieren.
Daran arbeiten wir in der Familie, ob es klappt wird sich bald zeigen.
VG
