Re: Hilfe - was ist hier nur los?
Verfasst: Fr 19. Feb 2016, 10:27
Guten Morgen,
mensch, das liest sich alles andere als "einfach" bei euch mit dem Sprung. Toll, wie du das dennoch gemeistert hast!
Mein Sohn "mag" die Psychologin. Oder sagen wir so - er respektiert und akzeptiert sie. Er ist (ich kann es ja nur beurteilen, wenn ich dabei bin - ich weiss nicht wie er ist, wenn ich nicht dabei bin) immer relativ "abwesend" malt (hört aber immer zu und weiss hinterher auch genau, was gesagt wurde), beteiligt sich aber an den Gesprächen nicht. Die Psychologin vorher - zu der hatte er überhaupt keinen Draht - und sie auch nicht zum ihm. Daher hat sich der Wechsel deshalb schon gelohnt.
Sie selber ist nicht auf begabte spezialisiert - sagte aber bei dem letzten Gespräch, das sie eng mit einem Kollegen zusammen arbeitet, der darauf spezialisiert ist. Sie wird auch vorab mit ihm sprechen (und hat uns um Erlaubnis gefragt) und gern seine Einschätzung dazu hören. Sie ist sich auch noch unsicher, ob sie den gleichen Test (Hawik) wie vor 4 Jahren macht oder einen anderen (den sie aber nicht hat - der wohl selten ist, aber der besagte Kollege diesen hat. Leider weiss ich nicht welcher das sein könnte). Auch da wollte sie mit dem Kollegen noch einmal sprechen. Alles in allem machte das einen guten Eindruck. Und ich glaube, sollte es wirklich darauf hinauslaufen, das er schulisch unterfordert ist und deswegen diese Probleme zeigt, wird sie uns auch an den (oder einen andern Kollegen) weiter leiten. Sie selber ist spezialisiert auf "Probleme in der Familie" - deswegen haben wir sie ausgesucht, weil ich eine objektive Meinung zu seinem Verhalten wollte. Ganz ohne das Thema Hochbegabt. Daher gingen wir dorthin ohne das zu erwähnen und schilderten unsere Probleme. Nach dem 2. Gespräch sagte sie uns, das sie eben im Gefühl hat, das er ein schlaues Kerlchen sei. Daraufhin haben wir offen mit ihr gesprochen und sie hat die Tests aus der anderen Praxis angefordert.
Seine Lehrerin sagt, das es zwar schön ist, das er zu Hause toll und fehlerfrei schreiben (kann!), aber es muss das eben in der Schule zeigen. Es hilft ihr nicht, das er das zu Hause macht *augenroll* Sie ist noch sehr jung - grade angefangen also.
Das mit den 30 Minuten generell werde ich mal im Auge behalten - ich weiss nicht, ob das bei uns so umsetzbar ist. Denn ich seber bin ja nachmittags selten zu Hause - und ich weiss nicht ob unser AuPair das durchsetzen kann, das er das nach 30 Minuten wieder abgingt. Wenn er das dann in dem Moment nicht will. Sie hat ja auch noch 2 andere Kinder zu versorgen. Aber vielleicht werde ich mal mit ihm sprechen, ihm das so vorschlagen und dann eine Testwoche starten. Wenn das gut klappt, wäre das sicher eine gute alternative.
Wegen dem abschreiben. Wie machst du das denn? Er bekommt ja "Ärger", wenn er seine HA falsch, schmierig oder unordentlich macht. dann ist er gefrustet. Daher versuche ich ihn möglichst schonend zu erklären, das es besser wäre, wenn er es noch einmal macht. Das klappt manchmal (selten). Soll ich ihn einfach mit einem Text losschicken, wo nicht ein Wort gradeaus geschrieben ist? Ich befürchte, das der Ärger der Lehrerin (vor der Klasse) für ihn noch wesentlich schlimmer ist, als der "schmerz" den er dann aktuell zu Hause hat indem er sich überwinden muss, das ganze noch einmal zu schreiben. Gestern ging es ganz gut - aber oft habe ich auch nicht die Zeit, mit ihm 60 Minuten ungestört irgendwie an einem Text zu sitzen... Gestern war es günstig, da die anderen beiden aus dem Haus waren. Aber das geht nicht immer. Zumal ich oft erst zum Abendessen nach Hause komme und dann ist natürlich die Luft bei ihm raus (verständlich).
Bist du tagsüber zu Hause?
So, ich erwarte nun meine Kunden, schaue aber später noch einmal rein!
Liebe Grüße
mensch, das liest sich alles andere als "einfach" bei euch mit dem Sprung. Toll, wie du das dennoch gemeistert hast!
Mein Sohn "mag" die Psychologin. Oder sagen wir so - er respektiert und akzeptiert sie. Er ist (ich kann es ja nur beurteilen, wenn ich dabei bin - ich weiss nicht wie er ist, wenn ich nicht dabei bin) immer relativ "abwesend" malt (hört aber immer zu und weiss hinterher auch genau, was gesagt wurde), beteiligt sich aber an den Gesprächen nicht. Die Psychologin vorher - zu der hatte er überhaupt keinen Draht - und sie auch nicht zum ihm. Daher hat sich der Wechsel deshalb schon gelohnt.
Sie selber ist nicht auf begabte spezialisiert - sagte aber bei dem letzten Gespräch, das sie eng mit einem Kollegen zusammen arbeitet, der darauf spezialisiert ist. Sie wird auch vorab mit ihm sprechen (und hat uns um Erlaubnis gefragt) und gern seine Einschätzung dazu hören. Sie ist sich auch noch unsicher, ob sie den gleichen Test (Hawik) wie vor 4 Jahren macht oder einen anderen (den sie aber nicht hat - der wohl selten ist, aber der besagte Kollege diesen hat. Leider weiss ich nicht welcher das sein könnte). Auch da wollte sie mit dem Kollegen noch einmal sprechen. Alles in allem machte das einen guten Eindruck. Und ich glaube, sollte es wirklich darauf hinauslaufen, das er schulisch unterfordert ist und deswegen diese Probleme zeigt, wird sie uns auch an den (oder einen andern Kollegen) weiter leiten. Sie selber ist spezialisiert auf "Probleme in der Familie" - deswegen haben wir sie ausgesucht, weil ich eine objektive Meinung zu seinem Verhalten wollte. Ganz ohne das Thema Hochbegabt. Daher gingen wir dorthin ohne das zu erwähnen und schilderten unsere Probleme. Nach dem 2. Gespräch sagte sie uns, das sie eben im Gefühl hat, das er ein schlaues Kerlchen sei. Daraufhin haben wir offen mit ihr gesprochen und sie hat die Tests aus der anderen Praxis angefordert.
Seine Lehrerin sagt, das es zwar schön ist, das er zu Hause toll und fehlerfrei schreiben (kann!), aber es muss das eben in der Schule zeigen. Es hilft ihr nicht, das er das zu Hause macht *augenroll* Sie ist noch sehr jung - grade angefangen also.
Das mit den 30 Minuten generell werde ich mal im Auge behalten - ich weiss nicht, ob das bei uns so umsetzbar ist. Denn ich seber bin ja nachmittags selten zu Hause - und ich weiss nicht ob unser AuPair das durchsetzen kann, das er das nach 30 Minuten wieder abgingt. Wenn er das dann in dem Moment nicht will. Sie hat ja auch noch 2 andere Kinder zu versorgen. Aber vielleicht werde ich mal mit ihm sprechen, ihm das so vorschlagen und dann eine Testwoche starten. Wenn das gut klappt, wäre das sicher eine gute alternative.
Wegen dem abschreiben. Wie machst du das denn? Er bekommt ja "Ärger", wenn er seine HA falsch, schmierig oder unordentlich macht. dann ist er gefrustet. Daher versuche ich ihn möglichst schonend zu erklären, das es besser wäre, wenn er es noch einmal macht. Das klappt manchmal (selten). Soll ich ihn einfach mit einem Text losschicken, wo nicht ein Wort gradeaus geschrieben ist? Ich befürchte, das der Ärger der Lehrerin (vor der Klasse) für ihn noch wesentlich schlimmer ist, als der "schmerz" den er dann aktuell zu Hause hat indem er sich überwinden muss, das ganze noch einmal zu schreiben. Gestern ging es ganz gut - aber oft habe ich auch nicht die Zeit, mit ihm 60 Minuten ungestört irgendwie an einem Text zu sitzen... Gestern war es günstig, da die anderen beiden aus dem Haus waren. Aber das geht nicht immer. Zumal ich oft erst zum Abendessen nach Hause komme und dann ist natürlich die Luft bei ihm raus (verständlich).
Bist du tagsüber zu Hause?
So, ich erwarte nun meine Kunden, schaue aber später noch einmal rein!
Liebe Grüße