Katze_keine_Ahnung hat geschrieben:@sinus
hast du genug Zeit dazu?

Denn es ist nicht anders als bei der Geige. Alleine kommt ein Kind im Grundschulalter nicht weit. Auf Dauer nervt mich persönlich auch der Preis für dieses Hobby. Aber ich kann jetzt dem Großen nicht die Frage stellen, willst du Geige oder Klavier behalten. Jetzt geht es nicht mehr, da er Klavier besser als Geige spielt und Geige mehr liebt als das Klavier.
Aktuell schon, da in Kurzarbeit und meine Kindermalkurse ja auch noch nicht wieder stattfinden. Ich werde auf jeden Fall auch nach der Kurzarbeit im Homeoffice bleiben. Dadurch fällt der vorherige Weg von gut 1,5 Stunden (in Summe) weg.
Geige üben machen wir meist gemeinsam (zweistimmiges Spielen, ich spiel vor, Kind spielt nach, Einspiel- und Technikübungen etc), so dass ich selbst auch davon profitiere.
Und die Große ist jetzt auch in einem Alter, wo sie schon sehr selbstständig ist - Schule, Musik ... regelt sie alles allein und auch in der Freizeit bin ich eher wenig gefragt.
Bei ihr läuft derzeit auch alles total rund.
Die Kleine hat ständig Besuch von ihrem Freund (Sohn meiner Freundin) oder spielt mit den Nachbarsjungs. Die sind fast immer ab 16 Uhr verfügbar (nachdem sie ihr Instrument geübt haben

), so braucht auch sie mich im Alltag in der Freizeit kaum und ich habe auch nachmittags recht viel Zeit für mich.
Üben tun wir dann meist nach dem Abendessen zwischen 20 und 21 Uhr und das klappt gut. Klar fällt mir das auch manchmal schwer, dran zu bleiben, aber 4-5x die Woche zu üben schaffen wir eigentlich fast immer und je regelmäßiger man das macht, desto selbstverständlicher wird es.
Ich denke, ich würde versuchen, dass sie Klavier so für 10-15 Minuten direkt nach der Schule übt (so wie die Nachbarskinder) und bei Geige belassen wir es beim Abend wie gehabt.
Hausaufgaben werden hier übrigens im Hort erledigt, so dass es also außer Instrument keinerlei Nachmittagsverpflichtungen gibt, wenn ich sie 14-15 Uhr aus dem Hort hole.
Und durch ihre relativ späte Schlafenszeit (21-21:30 Uhr) hat sie auch mehr als genug Freizeit.
Der Preis ist hier an der staatlichen Musikschule recht günstig (sehr viel günstiger als Schach!), zumal es Geschwisterrabatte gibt (10% bei zwei Kindern in derselben Musikschule) und man Punkte sammeln kann durch öffentliche Auftritte/Klassenvorspiele/Orchesterauftritte/Prüfungsteilnahme, und bei Erreichen einer bestimmten Punktzahl im kommenden Schuljahr nochmal bis zu 150 Euro Rabatt gewährt wird.
(Für die Große bezahle ich etwa 750 Euro fürs ganze Jahr für 45 Minuten wöchentlich Unterricht, die Kleine hatte bisher 30 Minuten, da waren es unter 500 Euro. Sie wechselt allerdings jetzt auf 45 Minuten.)