hb-kind zuhaus betreuen????

besondere Ansätze für besondere Kinder

hb-kind zuhaus betreuen????

Beitragvon lomi0608 » So 28. Feb 2010, 22:17

hallo,

ich versuch es mal kurz zu machen:

unser hb-kind geht momentan in eine private kita. 10 kinder pro gruppe, wobei die realität eher zeigt dass zwei gruppen immer zusammen sind, d.h. 20 kinder zu 2 erz. bzw. huschen auch schon mal 3-4 erz. rum.
bin eigentlich zufrieden, gibt aber auch ein paar punkte die mir nicht so passen.
jedenfalls ist unser kind, 3 1/2 jahre, hb und hochsensibel. er bekommt schnell einen riesigen heftigen gewaltigen wutanfall, brauch aber ebenso viele inputs und vorallem sicherheit und abwechslung in seiner umgebung. hat immer sehr viele ideen im kopf, die am besten alle zugleich umgesetzt werden sollten.

in der kita, ist er leider nicht so. er ist ruhig, motzt nicht auf und macht alles, was man ihm sagt, auch sachen, die er eigentlich verneinen würde. dank seines jüngeren bruders macht er auch viel mit. allein würde er gar nix mitmachen, nur beobachten.

wenn ich ihn abhole, fängt die energie an hochzukommen, er lässt dann alles raus, pos. und neg., was sich im laufe des tages angesammelt hat. der resttag ist dann oft unruhig und grenzwertig, anstrengend und nervenaufreibend.

ist er zuhaus, ist er nach spätestens einer woche total lieb, und die unruhe verteilt sich so auf den tag, dass man es lenken und aushalten kann. trotzdem anstrengend, aber so sehe ich mein kind viel mehr lachen.

nun möchte ich zur tagesmutter umsatteln und erst bei mir zuhaus 2-3 pflegekinder aufnehmen, später dann in einem haus mit ner freundin bis zu 10 kinder.

nun ist die frage, sollte ich das hb-kind auch, wenn es passt von altersgruppe her, auch zuhaus lassen? es wäre auf jedenfall individueller und er wäre in meiner vertrauten umgebung. klar er wäre dann den ganzen tag zuhaus, aber das sind wir ja auch, wenn er krank ist. um den kleinen mach ich mir keine sorgen, den würde ich ohne weiteres zuhaus betreuen, aber beim großen hab ich angst, ihn dann zu unterfordern. bei genauerem nachdenken denke ich aber, die kita fördert ihn sicher auch nicht mehr.

wie ist eure meinung?

es geht nur darum, ob ich ihn auch zuhaus lassen sollte oder nicht. vorausgesetzt die altersgruppe passt, das könnte man dann auch erstmal testen und das kind 2 wochen in der kita krank melden...

lg
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Re: hb-kind zuhaus betreuen????

Beitragvon heidimoritz » Mo 1. Mär 2010, 09:04

Hallo,

alles was Du hier schreibst kommt mir sehr bekannt vor, mein Sohn jetzt knapp 5, war mit 3,5 Jahren auch im Kiga und er war auch "nur" ein ständiger Beobachter und hat alles mitgemacht was verlangt wurde, zu Hause war er dann völlig unausgeglichen und wusste nicht wohin mit seiner Energie...
Ich stand damals genau wie Du vor dieser Frage, ob ich ihn nicht lieber zu Hause betreue. Ich habe ihn dann auch zu Hause gelassen, allerdings nur für ein paar Monate und so ging er dann mit 4 in einen Montessori-Kiga. Dort waren viel weniger Kinder in einer Gruppe und er brauchte dort aber auch eine Zeit bis er sich daran gewöhnt hatte. Er ist auch extrem sensibel, ihm war immer alles zu laut und oft zu wild. Rückblickend war es das Beste für ihn und er hat auch gelernt mit seiner Sensibilität umzugehen. Natürlich zieht er sich auch noch gerne zurück um in Ruhe zu spielen, aber er hat sich definitiv ein dickeres Fell zugelegt.
Wir machten damals zusammen mit seinem kleinen Bruder viele Ausflüge und ich förderte und forderte ihn auch zu Hause und er machte in der Zeit enorme Fortschritte und konnte dann mit ca. 4,5 auch richtig ausgelassen mit anderen Kindern spielen. Auch wenn mich viele gefragt haben warum er jetzt zu Hause sei und dass Kinder unbedingt in einen Kiga gehen müßten, weil sie sonst soziale Defizite entwickeln würden, ich würde es wieder so machen. Du hast ja den Vorteil dann als Tagesmutter, da wäre er ja auch mit anderen Kindern zusammen, also ich würde es auch einfach mal ausprobieren.

lg
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Re: hb-kind zuhaus betreuen????

Beitragvon alibaba » Mo 1. Mär 2010, 11:05

Hallo lomi,

ich würde kein Kind zu Hause betreuen. Auch wenn ich meine Kinder liebe, aber ein wenig abschalten ist auch für mich mal gut. Zum anderen bin ich keine pädagogisch geschulte Fachkraft, was ich sicherlich auch nicht werde, wenn ich einen Kurs zur Tagesmutter belege und auch nicht automatisch werde, wenn ich mehrere Kinder habe. Aber es mag Frauen geben, die können das, vielleicht bist du ja so eine.
Zum Anderen wird es im Programm als Tagesmutter und der Unterbringung des eigenen Kindes dazwischen sicherlich Konflikte geben, wo man hoffentlich in der Lage ist, hier auf alle Kinder gleich zu schauen. Ich stelle mir das persönlich sehr schwer vor, vor allem je mehr Kinder es werden.

Und ich würde mein Kind nicht bei einer Tagesmutter mit 10 Kindern abgeben. Das erfodert in meinen Augen geschultes Fachpersonal, mehr als eine Toilette und am die individuelle Betreuung wird dann einfach weniger. Ob also eure Plan so in die Tat umzusetzen ist? Habt ihr schon mal eine Bedarfsanalyse nach Eurem Konzept gemacht? Was stelle ich mir denn unter einer Tagesmutter vor? Kleine Gruppen, individuelle Betreuung.

Was wollen denn meine Kinder? Meine Kleine und auch der Große, will Größere bzw. Gleichalte. Hast du die denn als Tagesmutter? Würde dein Kind denn mit "Babys" spielen?

Mein Fazit: Nimm dein Kind aus dem Kiga, wenn er seelisch leidet. Leidet er tatsächlich so schlimm? Laß ihn bei Dir, das ist ok. Aber ob er sich in Eurer vorgestellten Tagesmuttereinrichtung wohl fühlen wird und den speziellen Anspruch bekommt, den ihr sucht, während du beschäftigt bist, den Kleinen den Po abzuwischen? Museum mit 10 Kinder? Schon Spielplatz mit 10 Kleinen ist eine Herausforderung.

Und sicherlich kann man das nicht so pauschal sagen, aber die Kinder ohne Kiga haben Startschwierigkeiten, wenn sie 6 Jahre lang zu Hause Individualität genießen konnten.

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Re: hb-kind zuhaus betreuen????

Beitragvon heidimoritz » Mo 1. Mär 2010, 11:47

Hallo nochmal,

@ Alibaba, da hast Du sicher recht, ein Kind bis zur Schule zu Hause zu betreuen ist sicher sehr schwierig und problematisch.
Ich finde nur, dass manche Kinder einfach eine längere Anlaufzeit im Kiga brauchen bzw. manche vielleicht erst später dazu bereit sind, und bis dahin, finde ich es ok wenn sie zu Hause betreut werden. Mein Sohn ist auch so extrem/hochsensibel und konnte dann mit 4 sich gut integrieren und auch mit seiner Sensibilität besser umgehen.
lg
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Re: hb-kind zuhaus betreuen????

Beitragvon alibaba » Mo 1. Mär 2010, 13:12

Hallo heidi,

klar, wenn Kind sich so unwohl fühlt, das es gar nicht mehr geht, seelisch leidet - ganz klar. Dann ist es zu Hause besser aufgehoben und man kann später noch mal schauen. Wenn man das selber hinbekommt, Warum nicht.

Die individuelle Betreuung ist hier sicherlich besser. Nur lomi schrieb, sie will als Tagesmutter Kinder betreuen und ihren fixen Kerl dort mit integrieren, da er ja im Kiga (der wievielte ist es jetzt nochmal gewesen?) mit seinen 3 Jahren unterfordert ist. In diesem Zusammenhang sehe ich Probleme. Hier würde ich doch noch einmal überpüfen, wie meine Vorstellungen von Kiga sind, ob das zusammenpasst und zur Not einen Lehrer fürs Kind suchen, wenn die Unterforderung nicht mehr ertragbar ist.

Und mal davon abgesehen, ich bin a) nicht in der Lage so viel Spielzeug zu organisieren wie ein Kiga, b) bringen mich meine Kinder schon am WE an den Rande des Wahnsinns, weil ich nicht immer ins Museum gehen will, oder schwimmen oder ständig vorlesen oder mitspielen - da holt mich der Alltag zu schnell ein, mit Waschmaschine und Co. Und auch nicht zu verachten, ein wenig Trennung macht die Wiedersehensfreude umso schöner.

Individuell ist ok- aber dann bitte auch so. Mit schon 4 Kindern sowieso sicherlich nicht ganz so einfach.

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Re: hb-kind zuhaus betreuen????

Beitragvon lomi0608 » Mo 1. Mär 2010, 13:59

also hier geht es nicht darum, das kind allein zuhaus zu betreuen.

sondern wenn man eine tagesmutter-einrichtung ist, die kinder einfach mit bei sich zu haben. das machen viele tagesmütter.
ist nur die frage ob das auch für mein hb-kind gut ist.

er ist auch kein einzelkind. wir haben 4 kinder und die zeit am wickeltisch mit einem anderen kleinen, kennt er und kann sich auch gut selbst beschäftigen.

ich will also nicht mein kind einfach so zuhaus lassen, sondern eben in meiner privaten kita....
würde es ja auch erstmal testen usw.
wenn ich nur kleine hab, dann steht die frage gar nicht.
konzept und finanzierungsplan usw. haben wir alles. sonst würde ich nicht zur nächsten frage kommen. darum geht es nicht.
als übergang bis wir ein haus (mit allen nötigen umbauten) allein zur tagesmutter haben, will ich es bei uns im haus anlaufen lassen. spätestens aber dann im externen haus denke ich wieder drüber nach, die kids dort auch mit hin zunehmen.
eine tagesmutter kann übrigens auch eine kinderpflegerin/erzieherin usw. werden. also wer das macht hat meist auch vorerfahrung und vorallem interesse an der betreuung von anderen kindern.

also die frage, obwohl ich meine antwort eigentlich fast kenne, wird sein ob ich mein hb-kind auch bei meiner einrichtung dann unterhalten kann. meine einzige angst ist, ob ich ihn genug fördern kann, aber das hängt ja von dem alter der pflegekindern ab.

und spielplatz und co. geh ich auch mit meinen 4 kids allein, da ist eins mehr nicht so schlimm, außerdem kann man auch privat noch jemanden mitnehmen.

lg
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Re: hb-kind zuhaus betreuen????

Beitragvon alibaba » Di 2. Mär 2010, 10:25

Hallo lomi,

wo ist denn dein Problem im Kiga?

Dein Sohn kann sich alleine beschäftigen, wunderbar. Da hast du schon mal einen großen Vorteil. Warum macht er das denn aber nicht im Kiga? Wegen Unterforderung? Da gibt es doch auch Große?

Tagesmutter: Ich kenne kein Kind was über 3 Jahre hinaus bei einer Tagesmutter ist. Selbst die privten Einrichtungen Tagespflegeeinrichtungen betreuen nur kleine Kinder bis 3. Alle anderen sind zu Hause oder aber im Kiga. Selbst das Bundesverwaltungsgericht hat den Kiga zum Status erhoben. Er diene nicht dazu sein Kind abzuschieben. Überlege: Hättest Du 5-6 Jährige in deiner Einrichtung? Besteht bei Euch in der Umgebung solch ein Betreuungsbedarf?

Nicht, das ich Dir nicht eine Betreuung zutrauen würde, darum geht es nicht. Aber kannst Du mit einem Kiga mithalten? Wenn ich sehe, was unser Kiga an Projekten durchführt, das kann ich nicht von zu Hause aus leisten. Und so viel individuelles Spielzeug habe ich gar nicht - habe allerdings auch keine 4 Kinder. Da habt ihr sicherlich mehr. Nur, wäre denn dein Großer damit einverstanden das alle Kinder mit seinen Sachen spielen? Ihr müsst abgrenzen. Betreuung, Privat. Und, alle Erzieher die ich kenne, haben ihre Kinder in anderen Einrichtungen untergebracht, nie in der eigenen. Warum wohl?

Ich würde losgelöst von der kognitiven Entwicklung erst einmal die soziale emotionale Integration im Kiga als Anreiz sehen, denn das ist eigentlich am schwierigsten. Buchstaben und Zahlen lernt man nicht im Kiga, das müsst ihr zu Hause lösen.

Schreib doch mal ein bisschen mehr über das was dich im Kiga stört und ob es denn deinen Sohn stört.


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Re: hb-kind zuhaus betreuen????

Beitragvon lomi0608 » Di 2. Mär 2010, 14:15

weiß gar nicht wo ich jetzt anfangen soll.

also an der kita stören mich sachen, die man glaub ich eh nicht ändern kann. bei 4 von 6 erz. fehlt einfach die liebe zum job. das merkt man am ton und an umgangsform.
das problem ist nicht dass mein sohn alleine spielen kann, sondern dass er in der kita kaum mit anderen spielt. also oft allein sein ding macht, und dabei immer dem kleinen bruder hinterher rennt. ich habe kein wesentliches problem mit der kita. alles sind soweit nett, aber hinter verschlossenen türen siehts eben manchmal bissl anders aus. klar sind wir alle mal genervt und und und. aber das ist es dort nicht. sie bieten auch viele kurse an, wobei die meisten organisatorisch gar nicht richtig umgesetzt werden.
im großen und ganzen, seh ich aber nichts was ich nicht auch machen könnte. das hängt sicher auch vom typ mensch ab. aber ja ich traue mir das alles zu. an spielzeug mangelt es nicht und an ideen auch nicht. wir haben 300qm wohnfläche plus 170qm keller der noch zum hobby umgebaut wird.einen großen garten mit einem richtig großen spielplatz drauf, wie er an manchen öffentlich spielplätzen nicht zu sehen ist, und ein auto wo 8 personen reinpassen. also unternehmungen und kurse kein problem.
und eine freundin hätte ich auch zurhand die mithelfen kann, sowie meine schwie-mu die gern bastelt, und selbst leiterin einer kita war. sowie schwie-pa der hausmeister-funktionen übernehmen kann plus putzfrau....

aber zum eigentlich zurück.
die frage ob ich meine kinder mit bei mir halte, stellt sich dann, wenn 1-2 kinder dabei sind die älter sind als er. ist ja auch mal von der praktischen seite zu sehen, ich muss nicht erst die kids in die kita bringen um dann mich um meine eigene zu kümmern.
wenn die kids also jünger sind als 3, stellt sich die frage nicht und man muss sich eben neu organisieren.

in meinem bekanntenkreis kenn ich übrigens doch ein paar, deren kinder bei einer tagesmutter sind und älter als 3 sind. auch die tagesmutter die ich kenne, hat kinder bis zur einschulung. manche sogar schulkinder die nach der schule dorthin kommen. solche eltern wollen einfach eine individuelle betreuung, keine 25 mann auf 2 erz.
die kids wachsen dann familiärer auf, und ich glaube, grade wenn die ältern lange arbeiten ist so eine lösung doch die bessere.

aber gut.

hier ist anscheinend keine tagesmutti dabei, die das kennt.

ich kenne aber allerdings viele tm´s die ihre kinder bei sich haben, einfach weils praktischer ist. und erz. die ihre kinder nicht mit im kiga haben, haben das problem, dass es einfach zuviele kinder sind, und dass das eigene dann diese teilung der mutter auf 20 kinder nicht verkraftet.

teilen können meine kinder übrigens gut. wir haben viele kinder-nachmittage wo jeder mit jedem spielzeug spielen kann, und wenn es konflikte gibt, sind es die die es auch in einer kita gibt. das was man will hat der andere grade.... aber dat ist normal....

so ich hoffe ich konnte es nun etwas deutlicher erklären.
wenn ich tagesmutter werden will, dann nicht nur aus einer laune heraus, sondern mit plan und ideen. auch neuanschaffung müssen natürlich mit einbezogen werden....

und denn stellt sich eben nur die frage, ob ich mein großes kita-kind zuhaus lasse. deswegen würde ich auch erstmal testen, bevor ich den kita-platz kündige.

solange es bei mir zuhaus ist, wäre es wahrscheinlich eh besser wenn es ganz kleine sind. :-)

wenn wir extern sind, bleibt das private spielzeug auch seins, bzw. eben privat.

lg
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Re: hb-kind zuhaus betreuen????

Beitragvon alibaba » Mi 3. Mär 2010, 11:10

lomi0608 hat geschrieben:das problem ist nicht dass mein sohn alleine spielen kann, sondern dass er in der kita kaum mit anderen spielt. also oft allein sein ding macht, und dabei immer dem kleinen bruder hinterher rennt.


Hallo lomi,

das ist euer "Problem"? Ich kenne ja deine anderen Kinder nicht und wie sie sich entwicklet haben als sie 3 waren, aber mein Großer spielte mit 3 Jahren auch lieber alleine und die Kleine (3 1/2) macht das selbe wie Deiner. Spielt alleine und rennt ihrem großen Bruder den ganzen Tag im Kiga hinterher. Ich finde das aber ganz normal. Mein Großer fing erst so ab 4 Jahren an, sich für andere zu interessieren und auch hier war erst der 1. Besuch mit ca. 4 1/2 bei uns zu Hause. Also 1 3/4 Jahre nach Kigastart.

Und bei uns im Kiga ist auch nicht immer alles so toll. Aber bei mir zu Hause noch weniger. Klar sind zu große Gruppen doof, aber in der Schule wird es nicht anders sein. Klassenteiler der 31.

Klar, wenn Du die Betreuung besser organisieren kannst und es für dich kein Problem ist gut zu differenzieren, dann nimmst du ihn eben in Euren Kiga. Ich würde aber mal aus der Ferne sagen, normal und kein Grund zur Beunruhigung.

VG
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Re: hb-kind zuhaus betreuen????

Beitragvon lomi0608 » Mi 3. Mär 2010, 13:55

also irgendwie verstehst du mich falsch.

ich habe nicht gesagt, dass ich starke problem mit der kita habe und ihn deshalb zuhaus betreuen will.

sondern dass wenn ich eine tagesmutter-einrichtung habe, überlege ob ich meine kids dann auch gleich bei mir lasse. weil es so für alle in jeder richtung einfacher ist.
und dadurch dass er hb ist, würde er sogar noch besser gefördert werden.

dass er mit kindern in der kita nicht wirklich spielt, ist meiner meinung nach nicht unbedingt normal, er geht schon 2 1/2 jahre in die kita, wenn auch nicht seitdem in die selbe, aber es ist wohl auch typisch für sensible kinder, dass sie lieber beobachten und sich nicht trauen auch ihre spielbedürfnisse und ideen zu zeigen.
ist sein bruder dabei, der kleiner ist (nicht der kleine rennt dem großen hinter her !!!), lebt er bissl mehr auf, und macht auch sachen mit.

wenn wir kids nachmittage zuhaus oder bei anderen zuhaus machen, dann spielen alle ganz ausgelassen miteinander und keiner hockt nur in der ecke und beobachtet und traut sich nix. (kids nachmittage haben wir übrigens schon seit geburt an, bzw. im krabbelalter...)das hat was mit vertrauen zu tun, was mein sohn andern fremden oder weniger bekannten nicht so hat. das ist oft normal, aber für sensible schon bissl blöd. außerdem habe ich dann das problem, dass er zuhaus voll aufdreht, unruhig ist, stänkert und nicht weiß was er will. aggressionen raus lässt die er in der kita nicht rausgelassen hat, aber angestaut sind.

ne weile zuhaus, lässt sich dass alles bissl lenken.

aber ist nun auch egal, ich habe meine meinung bereits gefunden.
mag sein dass es eltern gibt, die solche dinge nicht so genau nehmen, aber ich bin für mein kind verantwortlich und werde so handeln, dass es ihm gut geht und für alle familienmitglieder vereinbar ist.

schade dass sich hier nicht noch mehr gemeldet haben.

lg
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