hb-kind zuhaus betreuen????

besondere Ansätze für besondere Kinder

Re: hb-kind zuhaus betreuen????

Beitragvon alibaba » Do 4. Mär 2010, 09:57

Hallo lomi,

ja, ich denke, das ist das Problem. Die einen sagen, ganz normal, die anderen sagen, nicht normal.

Ich kann Dir nur sagen, aus meiner Erfahrung heraus, und ich kenne einige Kinder, das Verhalten deines Sohnes ist normal. Normal für einen 3-jährigen, egal wie lange er schon in einen Kiga geht. Mit anderen spielen können ist ein Entwicklungsprozess, den man nicht herbei zwingen kann. Ich kenne zwei Geschwister, da macht der Eine ohne den Anderen nichts. Sind diese getrennt, spielt weder der Eine noch der Andere. Viele Kinder testen eben ihre Grenzen nicht im Kiga (meine auch nicht) sondern zu Hause. Neulich bekam meine Kleine mal einen ihrer Wutanfälle im Kiga. Da waren alle entsetzt, von dem braven Kind.

Ich wünsche euch, das es so kommt, wie Du denkst. Und viel Erfolg und einn gutes Händchen und viele Tageskinder, die älter als 3 Jahre sind.

Viel Erfolg.
alibaba
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Re: hb-kind zuhaus betreuen????

Beitragvon lomi0608 » Do 4. Mär 2010, 14:21

also es ist ja auch nicht so dass mein sohn nicht mit andern spielen kann, er macht das zuhaus auch oder bei freunden, und zwar ohne eltern.
klar kita ist nochmal was anderes. aber ist ja auch so, dass er es eigentlich brauch und sich nicht traut und dann diese energie angestaut wird. was ihm ein bissl aus dem gleichgewicht bringt. aber das ist sicher schwer zu verstehen.

von daher ist es mir lieber wenn er in meiner einrichtung auch so sein darf wie er ist.

wir werden sehen. noch ist es nicht so weit.

:-)
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Re: hb-kind zuhaus betreuen????

Beitragvon krabbe » Do 4. Mär 2010, 20:39

Hallo Lomi,
mein Sohn war eine Zeitlang bei einer Tagesmutter, danach noch eine Weile in der Krippe, bevor wir dann umgezogen sind und er regulär in den Kindergarten gekommen ist. In MeckPomm galt für Tagesmütter, das sie nicht mehr als sechs Kinder aufnehmen durften - ich weiß nicht, ob das bundesweit so ist?

Jedenfalls dachte ich, mein Kleiner wäre in der häuslichen Umgebung der Tagesmutter besser aufgehoben als in einer Krippe. Das ist sicherlich von Tagesmutter zu Tagesmutter verschieden, aber trotzdem berichte ich einfach von meinen Erfahrungen:

Die Tagesmutter musste sich sehr viel mehr mit Windeln wechseln, einkaufen, kochen, füttern beschäftigen als die Erzieherinnen im Kindergarten - eben wie eine Mutter zu Hause mit sechs Klein- bis Kleinstkindern. Da blieb relativ wenig Zeit für Förderung.
In der Regel sind es doch Kinder bis drei, manchmal vier, die von Tagesmüttern betreut werden. Daher ist noch sehr viel mehr Hilfe und Betreuung nötig. Und der Haushalt muss auch noch passieren. Dinge, die in einer Kita (kaum) eine Rolle spielen und daher mehr Zeit für die professionelle Arbeit lassen.

Soviel zu meinen Einblicken.
Viel Glück beim Entscheiden und liebe Grüße
krabbe
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Re: hb-kind zuhaus betreuen????

Beitragvon lomi0608 » Do 4. Mär 2010, 21:20

hallo krabbe,

ja das ist richtig, es ist, wie in den kitas auch, von einer zur anderen unterschiedlich.
wer bissl clever ist, lässt sich helfen.
essen kann man vorbereiten, bzw. einfache sachen auch mit den kids machen.
ich habe glaube ich einen vorteil in sachen management, durch meine 4 kinder.
es hat trotzdem jeder seine zeit und auch viel familie.
wenn man kinder in alles mit einbezieht, kann das auch spannend sein.

eine putzfrau, küchenfrau,vorlese-omi, und ähnliche zusätze sollten schon drin sein, um individuell für die kids zu bleiben.

ich denke dass ist zu schaffen. und wenn man zu 2. ist, wie es geplant ist, ists auch besser und leichter....

danke für deinen beitrag.

lg
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Re: hb-kind zuhaus betreuen????

Beitragvon phantasieelli » Do 4. Mär 2010, 22:24

Hallo lomi,

ich kann Dich sehr gut verstehen, weiss noch aus anderen Beiträgen, wie es Deinem Sohn im Kiga geht :(

ABER: Bin einfach mal ehrlich.

Wenn Du selbst Tagesmutter wirst/bist hast Du mal überlegt ob es weirklich so gut wäre, wenn die eigenen Kids darunter sind?

Eifersucht, Neid etc..............

Ich kenne eine super Tagesmutter, deren Sohn (kleinster von 3 eigenen Kids) immer tierisch eifersüchtig auf die anderen war.

Hinzu ,am Anfang Kinder dabei, die sich erst mal daran gewöhnen müssen, von Mama getrennt zu sein.Ablenken,Mama kommt bald wieder usw.......

Da sehe ich die Schwierigkeit, wenn Dein Sohn in solchen Augenblicken zufällig Mama sagt und kuscheln kommt.

Und das abkapseln von Mama muss auch sein.

Hast Du keine Alternative, evtl einen anderen Kiga ,der Deinem Sohn gerecht wird?

Da er eh schon hochsensibel ist , finde ich bräuchte er mehr Zeit um sich daran zu gewöhnen, öfter mal ohne Mama zu sein.

Umso schwieriger wird es sonst, wenn er zur Schule kommt.

Ich sagte ja damals schon, dass ich mir das schlimm vorstelle, sein eigenes Kind ,dem Kindergarten so ausliefern zu "müssen"
Wenn man weiss ,wie es ihm dort geht und wie er reagiert.
Bewunder auch die Stärke von Dir.
Ich hoffe, ihr findet bald eine sehr gute Lösung für Deinen Sohn und für Euch.
LG
Elli
Man braucht nicht geistreich zu sein, um zu beweisen, dass man begabt ist. Aber man braucht viel Geist, um zu verbergen, dass man keine Begabung hat.
"Marcel Achard"
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Re: hb-kind zuhaus betreuen????

Beitragvon lomi0608 » Do 4. Mär 2010, 23:08

hallo phantasieelli,

man könnte auch die kids erst nach der eingewöhnung der anderen zu sich nehmen. klar es kommen auch mal neue, aber ich denke das wird schon.
in unsrer kita ist auch ne erz. die ihren sohn dort hat und das weiß auch jedes kind, dass es so ist.

aber ich versteh das schon.

kita wechseln können wir nicht nochmal. uns wird keine mehr nehmen :-) also muss es diese sein.
du verstehst mich, wenn mir das herz bricht, wenn ich weiß wie mein sohn denkt. aber er fühlt sich auch ab und an wohl. nur die reaktionen dann erstmal zuhaus sind bissl blöd. hatte jetzt die kids 2 wochen zuhaus, wegen krank, aber nicht schlimm, und alles ist so schön und nah und vertraut. mir bammelts vor montag wenn es wieder losgeht. ich habe auch noch ein gespräch mit kita, wegen seinen entwicklungsstand. weiß auch dass man nicht immer 100% zufrieden ist, aber ich kann eben nicht wegsehen und nichts tun. und wenn ich die chance habe ihm zu helfen.... fang ich an drüber nach zudenken...

klar das mit der schule dann ohne mama hab ich auch im kopf. mal sehen. vielleicht wird das externhaus noch dauern, dann stellt sich die frage eh nicht, wenn er in 2 jahren in die schule kommt.

sind so 10000 gedanken die mir deswegen im kopf rum schwirren, deswegen auch der beitrag.

lg
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