Ängste

mein "kluges Kind" macht mich fertig: negative Erfahrungen und Erlebnisse

Re: Ängste

Beitragvon Koschka » Fr 28. Okt 2016, 14:16

Ängste sind in Ordnung so lange sie nicht zwanghaft werden. Die Beschreibung von Antonia klingt schon eher nach Zwang, die psychosomatische Schmerzen ist ein weiteres Indiz dafür, dass die Entwicklung nicht optimal läuft. Wie ist die Situation in der Schule? In welche Klasse geht deine Tochter? Wie sind die Noten? Was sagt sie über die Schule? Hat sie feste Freunde? Du schreibst, dass sie viel gefördert wird. Was macht sie am Nachmittag?

LG
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Re: Ängste

Beitragvon Antonia » Sa 29. Okt 2016, 12:39

Das ist sehr spannend hier - Ihr fragt und gebt Feedback, und ich merke, dass ich den Punkt, um den es mir eigentlich geht, noch gar nicht zu greifen bekommen habe. Danke dafür!

Meine Tochter ist schon immer ein sehr eigensinniger Mensch gewesen, mit einer - wie ich finde - wunderbaren inneren Intuition über das, was sie braucht und was nicht. Z.B. fällt es ihr überhaupt nicht schwer, sich zu entscheiden, ob sie, wie alle aus ihrer Klasse, im Klassenkostüm beim Karnevalsumzug mitgehen will - nein, sie will nicht, und dann ist es für sie völlig ok, wenn alle anderen gehen und sie begeistert am Rand steht und Kamelle fängt. Oder wenn eine Freundin diesen typischen "Wenn Du meine Freundin sein willst, musst Du aber..."-Terror macht - das schaut sie sich an, überlegt, was sie braucht, und sagt der Freundin, dass es ihr leid tut, sie aber trotzdem nicht will. Das beeindruckt mich immer sehr. Und bestechlich ist sie auch nicht, das durchschaut sie sofort, wenn wir mal doch mit einer Belohnung locken (was wir eh selten tun, aber manchmal weiß ich dann auch nicht weiter).

Diese innere Achse schirmt sie recht gut von dem Durcheinander draußen ab, besser jedenfalls als mich und meinen Mann, wir haben immer wieder damit zu tun, dass wir uns nicht so gut abgrenzen, wie es uns gut tun würde. Und ich glaube, diese Ängste stehen für mich damit im Zusammenhang - sie ist halt auch dann sehr abgeschirmt, aber eben so, dass es ihr die Lage sehr schwer macht. Ihr habt völlig recht, Ängste finde ich absolut erlaubt, und ich glaube nicht, dass ich auf ein Idealkind zusteuern will (dafür war sie schon als Baby zu eigen, da passten wir in keine "normale" Situation rein, egal, ob es ums Stillen, Schlafen, Essen, mit anderen Kindern Spielen oder sonstwas ging). Aber ihre Fähigkeit, so dermaßen in ihren eigenen Kopf-Konstrukten zu sein, dass sie sich selbst damit schadet, die sehe ich ein bisschen mit Sorgen. Da weiß sie z.B. zu 100%, dass was nichts wird, weil sie es eben weiß (ausprobieren braucht sie nicht, weil sie es ja weiß). Oder ist sich totsicher, dass es keine Optionen gibt, sondern nur das eine, das sie befürchtet.

Aber, hm... ich denke grad: vielleicht ist meine Sorge meine Art, so ein gewisses Bedürfnis nach Kontrolle zu verschleiern... sie braucht eine extrem lange Leine, und obwohl sie oft Sachen nicht ausprobiert, hat sie in ihrem Leben schon eine Menge Erfahrungen gemacht. Und scheint nichts zu vermissen! Eigentlich könnte ich sie also einfach machen lassen, noch mehr, als wir es eh schon tun. Und zum Blutabnehmen wird sie trotzdem immer wieder gehen müssen, und sie hat zwar geschrieen wie am Spieß, aber ihren Arm ruhig hingehalten, ohne das jemand sie festhalten musste. Vielleicht hat sie einfach das Ventil gebraucht?

Seit sie auf der Welt ist, stoße ich immer wieder an diese seltsame Grenze von "irgendwie ist mein Kind anders als die anderen". Meistens nicht so, dass ich mir Sorgen machen würde, aber wenn dann, so wie in dieser Situation bei dem Arzt, mehrere Sachen zusammen kommen, dann verunsichert mich das. Dabei sind wir insgesamt sehr gut eingegroovt hier, finde ich. Sie geht gern in die Schule, hat eine tolle Lehrerin, die ihr viele Freiräume gibt, hat zwei sehr enge Freundinnen und eine ganze Handvoll, mit denen sie ab und zu spielt (jetzt zum Geburtstag müssen es unbedingt 13 Kinder sein, die sie einladen will, das wird noch lustig, auf 9 zu kommen), ihre Zeugnisse waren bisher immer voller "in außergewöhnlichem Maße", und seit es nun in der 3. Klasse Noten gibt, schreibt sie Einsen und ab und an mal eine Zwei. Sie spielt und malt und bastelt nachmittags viel, liest sehr viel (leider auch so Teenie-Sachen, da denke ich manchmal, das passt nicht zu ihrer noch sehr jungen Seele) und ist an nahezu allem interessiert. Geht gern mal bummeln, guckt Shaun das Schaf und Willi wills wissen, liebt Museen und Zoos und alle Tiere. Erwachsene sind immer überrascht von ihrer Offenheit und Eloquenz, und ihre Lehrerin sagt, dass sie in der Klasse ausgleichend wirkt, weil sie Konflikte zu lösen versucht und immer auch die andere Seite sieht. Und wir verhakeln uns ab und an, und manchmal knallts auch richtig, haben aber einen sehr innigen und fröhlichen Kontakt.

Daher ist diese Seite mit den festgebissenen Ängsten was, wo ich so eine kleine intuitive "Obacht"-Lampe bei mir bemerke. So viel mehr als ein leises Aufmerken ist es nicht, aber eben auch nicht nichts. Mein Mann hat seit ein paar Wochen die Diagnose Bipolare Depression, das gibt es in seiner Familie gehäuft, vielleicht ist auch das, was mich genauer schauen lässt. Da sind wohl wirklich Hirnstrukturen verändert, die Gefühle extrem werden lassen, aber auch oft mit großer Kreativität und Individualität einhergehen. Und da wart Ihr hier in diesem Forum die erste Adresse, wo ich glaube, dass es hier Menschen gibt, die mit dieser speziellen Mischung, mit der meine Tochter unterwegs ist, was anfangen können. Der Arzt, bei dem wir Dienstag waren, war im Nachhinein betrachtet wieder ein prima Beispiel dafür, dass Leute da auch schnell einiges einfach reininterpretieren, weil das aus ihrem Kontext heraus die einzig sinnvolle Lösung sein kann. Und ehrlich gesagt hat es mich erschreckt, dass so ein Kinderarzt auf einer großen pädiatrischen Station meine Tochter soooo ungewöhnlich fand, weil ich denke, dass er doch nun wirklich viele Kinder zu Gesicht bekommt und ein ganz gutes Gefühl dafür haben sollte, wie sie üblicherweise so drauf sind, in all ihrer Vielfalt. Äh. Es ist ein ziemliches Gehuddel :oops: ...
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Re: Ängste

Beitragvon sinus » Di 1. Nov 2016, 20:12

Äh - du beschreibst meine Tochter, oder? Sie ist fast 8, 2. Klasse.
Sie hat zwar keine ganz so auffälligen Ängste, aber schläft bspw nicht allein. Also nach wie vor im gleichen Zimmer wie ich und es gibt immer wieder Phasen, in denen sie nachts dann sogar noch in mein Bett wechselt.
Sie war kürzlich mit den Großeltern ein paar Tage weg und hat mich wohl auch sehr vermisst. Sie war wohl sehr in sich gekehrt die ganze Zeit. Dabei sind die Großeltern hier extrem nah ran - wir leben im gleichen Haus!
Ansonsten: fast alles, was du im letzten Post beschrieben hast, hätte ich schreiben können. Inklusive der Äußerung der Lehrerin, die ich ganz genau so auch schon zu hören bekommen habe. Und ihres erstaunlichen "Freigeistes".
So lebt sie bspw seit fast einem Jahr konsequent als Junge, stellt sich tw Fremden auch mit einem Jungennamen vor.
Bei so einer Gelegenheit, wie du sie schreibts mit einem "dann ist du nicht mehr meine Freundin", meinte sie sinngemäß: "Wenn sie sowas bei jeder kleinen Meinungsverschiedenheit sagt, dann kann sie gar keine RICHTIGE Freundin sein. Dann muss ich darauf auch gar nicht hören!"
Sie stellte sich auch schon gegen eine Freundin, als sie der Meinung war, sie habe unrecht. Machte sich allerdings sehr viel Gedanken um den entstandene Gewissenskonflikt.
Sie kommt auch sehr gut allein klar, braucht und will nicht ständig Leute um sich, malt und bastelt und Tiere und Natur sind ihre großen Themen. (Nicht nur Haustiere und Pferde, das lieben ja alle Mädels... Für einen Besuch in einem Tierpark, in dem es ein Wolfsrudel gibt, hat sie ohne mit der Wimper zu zucken die Teilnahme am Sommer-Klassenfest sowie eines Kindergeburtstages abgesagt... da hatte ich erwaretet, dass es ihr schwer fällt, sich zu entscheiden bzw zumindest unglücklich sein würde, verzichten zu müssen.)
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Re: Ängste

Beitragvon Antonia » Mi 2. Nov 2016, 14:44

Sinus, wie lustig... passt auch wieder alles, was Du so schreibst!

Gestern waren wir von 10-17 Uhr im Zoo. Jede Minute war gefüllt mit Staunen, lesen, Faszination, entdecken müssen, viel Liebe zu den Tieren - sie hat einfach nicht locker gelassen. Jede kleine Echse wurde bestaunt, jeder Fisch begrüßt, die großen Tiere natürlich sowieso, egal ob Puter oder Wildesel oder Pinguine oder was auch immer... 7 Stunden! Und am Ende sagte sie, völlig platt: "Mama, das ist kaum auszuhalten, wie unglaublich toll und schön und interessant Tiere sind".

Sie hat ein Jahr vegetarisch gelebt und hat nun große Freude daran, sich "unmöglich" anzuziehen: Unterhemd über T-Shirt, Turnhose über Jeans, Rock über Kleid, große Löcher in den Socken werden freudig begrüßt, zwei verschiedene Schuhe in die Schule... Möglichst bunt und wild und chaotisch, sehr treffsicher darin, was garantiert unkonventionell ist. Unsere Nachbarin meinte mal zu ihr, das sei doch dumm, sich so anzuziehen, und sie sei doch gar kein dummes Kind - darauf sagte meine Tochter nur ganz locker zu mir "Die blickts einfach nicht..."

Dass Deine Tochter als Junge lebt, finde ich unglaublich. Ich hab das auch gemacht als Kind, hatte einen Jungshaarschnitt und hieß bis zum Abitur bei allen Anton. Dabei war es nicht so, dass ich mich als Junge gefühlt hab, sondern eher, dass ich das einfach kraftvoll und cool fand. Krass, dass Deine Tochter das macht, toll und eigen und mutig.

Und zugleich: immer noch in unserem Schlafzimmer, ja, bei uns auch. Nachts in unserem Bett nicht, aber ihre Matratze (wir dachten, wir kaufen jetzt keine neues Bett für sie, wo sie so ein schönes Hochbett in ihrem Zimmer hat) liegt direkt neben meiner Seite und manchmal sucht sie schlafend nach meiner Hand und hält sie fest. Ich denke oft, dass diese ungeheure Intensität und Eigenheit, mit der sie in der Welt steht, sicher auch Kraft kostet und viel Rückenwind braucht. Schutz, liebevoll gesehen werden, angenommen sein und so. Als sie ein Baby war, hab ich noch gedacht, sie müßte allein schlafen lernen und so, bis ich mich dann mit attached parenting und Langzeitstillen und Tragen beschäftigt hab und irgendwann all das über Bord geworfen hab.

Heute ist es mir wichtig, ihr auch rational zu spiegeln, was in so Äußerungen wie die von der Nachbarin drin steckt. Was Manipulation ist und was Freiheit sein kann, wie man auf seine eigenen Bedürfnisse hört auch wenn die anderen außenrum das doof finden. Wie überhaupt Menschen umgehen mit Kontrolle und Neid und Gemeinschaft. Ich schaue immer, ob sie eine Frage an eine bestimmte Situation hat, und wenn ich den Eindruck habe, dass es aus diesen Themenbereichen was dazu zu sagen gibt, spreche ich es an. Und wenn sie mehr wissen will, reden wir drüber. Ist immer sehr spannend, was da so kommt. Mit 5 schaute sie mal eine Sendung, in der ein Mädchen einen Rucksack für eine mehrtägige Wanderung packen und den Nagellack zuhause lassen sollte. In der Zeit hatte meine Tochter gern bunte Nägel, und ich sagte nach der Sendung zu ihr "Na, den Nagellack hättest Du doch sicher auch verteidigt, oder?" Und sie: "Ach Mama, Quatsch! Nagellack ist doch nicht wichtig! Freiheit ist wichtig!!"

Wie macht Ihr das? Wäre ja schön, ein paar "entfernte Verwandte" zu kennen!

Lieben Gruß,

Antonia
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Re: Ängste

Beitragvon sinus » Mo 7. Nov 2016, 11:57

Liebe Antonia, für allzu ausführliche Antworten fehlt mir jetzt die Zeit...
Meine Tochter hat übrigen im Kindergartenalter auch mehr als ein Jahr lang vergetarisch gegessen und dafür sogar auf ihre geliebte "Knusperente" vom Chinesen verzichtet. :fahne:

Ich lese gerade dieses Buch, das ich dir empfehlen möchte:

"Das hochsensible Kind: Wie Sie auf die besonderen Schwächen und Bedürfnisse Ihres Kindes eingehen" von Dr. Elaine N. Aron.

Edit: In alten Beiträgen (gerade nachgelsen) schriebst du ja selbst von ihrer "Hochsensibilität"... Aber evtl kennst du dieses Buch ja noch nicht?


Es geht da nicht um "Überempfindlichkeit" wie man vielleicht anhand des Titels meint, sondern eher um die stärkere und tiefere Wahrnehmung solcher Kinder der Welt und ihrer selbst insgesamt. Und den daraus resultierenden Verhaltensweisen.
Ich erkenne da gerade eindeutigst mein Kind wieder!
So ein bisschen widerstrebt mir die Bezeichnung "hochsensibel", da ich finde, dass jedes Kind doch zumindest einige der darin beschriebenen Besonderheiten hat und es vielleicht nicht unbedingt eines besonderen Begriffes dafür bedarf, der irgendwie den Eindruck vermittelt, dass es eine Art "Diagnose" ist.
Aber die Autorin mutmaßt, dass 15-20% der Menschen/Kinder "hochsensibel" sind. Das wäre ja dann auch beträchtlich und die Autorin betont auch, dass es keine Diagnose im Sinne einer Störung o.ä. ist!

Auf jeden Fall tut es sehr gut, es noch mal schwarz auf weiß zu lesen, was man selbst schon durchaus auch schon immer und immer beobachtet hat. (Und es kommen auch konkretere Empfehlungen, wie man ggf drauf reagieren kann)
Es bestärkt mich auch wieder darin, mein Kind nicht irgendwohin drängen zu wollen, was "man" vielleicht für "normal" hält, wohin es aber einfach von ihrer Wesensart her nicht will/kann.
Dass ich nicht denke: "Aber müsste und sollte sie nicht eigentlich ... soundso reagieren/soundso sein?"
So habe ich mir bspw schon früher Gedanken gemacht - im Kindergartenalter - warum sie nicht wie alle anderen Kinder, die ich kenne, sich auf Kindergeburtstagsfeiern/-einladungen FREUTE. Stattdessen wollte sie oft am Liebsten gar nicht hin. Und das obwohl sie nicht im eigentlichen Sinne schüchtern oder so ist.
Auch scheute sie immer engen Körperkontakt. (Außer mit mir, sie wurde übr. auch mehr als dreieinhalb Jahre gestillt).
Aber mal bei Oma auf dem Schoß sitzen? Nein. Oder vom Kindergartenfreund früh umarmt werden? Nein. Auch mit Worten darf man ihr - bis heute - auf keinen Fall zu nahe treten. (Etwas zu ihrer Kleidung / Frisur / Kostüm sagen war/ist ganz schlimm für sie... Oder sie trösten wollen, wenn sie sich weh getan hat. Bloß nicht!)
Kurzzeitig hatte ich früher auch an Asperger gedacht, aber das passte irgendwie auch nicht.
Wenn ich jetzt das Buch lese, dann passt fast alles darin dagegen sehr!
Das Buch erklärt so einiges, finde ich. Z.B. auch ihre "Mäkeligkeit" das Essen und die Kleidung betreffend bspw und ihre Selbstzweifel. Und sogar auch ihre gelegentlichen Wutanfälle, die ansonsten so gar nicht zu ihrem Wesen bzw ihrer selbstbeherrschten, überlegten Art zu passen scheinen.
Ach und die Autorun schreibt sogar auch, dass viele dieser Kinder einen besonderen Zugang zu Tieren & Natur haben und sich oft selbst genügen.

Ich habe das Buch jetzt erst zu einem Drittel gelesen, bin gespannt, was noch kommt.
Um Ängste wird es auch noch gehen.
Aber es hat sich schon insofern gelohnt, dass es mich "entspannt" hat und mir Erklärungen für viele ihrer "Besonderheiten" gibt, die ich jetzt noch besser nachvollziehen und annehmen kann!
Und vielleicht auch sie - ich habe ihr auch einiges aus dem Buch erzählt. Denn sie selbst empfindet sich ja auch oft als "anders".
Übrigens betrifft das sogar meine eigene Mutter, die ich ebenfalls deutlichst wiedererkenne und wo es mir hoffentlich auch hilft, mich besser mit einigen ihren "Macken" auszusöhnen.
(Ich bin schon oft genervt, dass sie - aus meiner Sicht - mitunter "wie eine Mimose" reagiert.)

Vielleicht lohnt es sich für dich ja auch, mal reinzulesen.

Ähnliche Aha-Effekte hatte ich übrigens auch bei diesem Buch:
"Hochbegabte Kinder: Persönlichkeit, Entwicklung, Förderung." Von Aiga Stapf.
Wobei das für mich mehr eine Beschreibung ist, das andere Buch bietet viele Erklärungen und praktische Ansätze, die wirklich im Alltag mit solchen Kindern nützlich sind. Und insgesamt passt das erste Buch auch besser zu meinem Kind.
Ob sie nun "hochbegabt" ist, daran habe und hatte ich immer Zweifel, womöglich ist sie auch "nur" klug.
Aber "besonders" im Sinnen von anders als die meisten anderen Kinder, die ich so kenne bzw ich dachte, dass Kinder seien, war und ist sie schon immer und darum bin ich ja auch hier gelandet.
Für mich triffts das mit der Hochsensibilität (die auch damit einhergeht, dass diese Kinder sehr klug, bedächtig, vernünftig wirken) wirklich sehr gut...

PS: Magst du mir schreiben, wo ihr wohnt? Gern auch per PN.
Zuletzt geändert von sinus am Mo 7. Nov 2016, 14:00, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Ängste

Beitragvon sinus » Mo 7. Nov 2016, 13:45

PS: Ich hab grad noch mal deine älteren Beiträge überflogen... es ist wirklich krass, wie ähnlich sich die Kinder zumindest nach deiner Beschreibung sein müssen... (Auch z.B. diese ständigen Rollenspiele... ) :shock:
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Re: Ängste

Beitragvon Mensa_1 » Sa 10. Dez 2016, 15:00

Ach, das kenne ich gut! Nicht von meinen Kindern, aber von mir selbst.

Dieses übertriebene Selbstschutzverhalten hatte ich auch in meinen jungen Jahren an den Tag gelegt. Als ich älter geworden bin, habe ich mit der Lebenserfahrung schlichtweg gemerkt, dass man an einem Kratzer oder so nicht Zu Grunde geht, und so hat sich das mit der Zeit von alleine eingepegelt.
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Re: Ängste

Beitragvon venezia » Di 26. Sep 2017, 17:27

Mensa_1 hat geschrieben:Ach, das kenne ich gut! Nicht von meinen Kindern, aber von mir selbst.

Dieses übertriebene Selbstschutzverhalten hatte ich auch in meinen jungen Jahren an den Tag gelegt. Als ich älter geworden bin, habe ich mit der Lebenserfahrung schlichtweg gemerkt, dass man an einem Kratzer oder so nicht Zu Grunde geht, und so hat sich das mit der Zeit von alleine eingepegelt.


Ja, das kann ich bestätigen. Mir ging es früher auch so....allerdings hatte ich Kognitive Verhaltenstherapie im Jugendalter. Ob es sich ohne geregelt hätte? Weiss ich nicht...
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Re: Ängste

Beitragvon Michael7 » Do 5. Jul 2018, 03:41

Guten Morgen,

du brauchst keine Ängste zu haben.

LG Michael7
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Re: Ängste

Beitragvon charlotte12 » So 8. Jul 2018, 17:31

@Michael7: :) Nicht die TE hat Ängste, sondern ihre Tochter...
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