spielt alleine im Kindergarten

Probleme und Lösungen für den Kindergartenalltag
AnMa
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Registriert: Mi 28. Jan 2009, 14:58

spielt alleine im Kindergarten

Beitrag von AnMa »

Meine Jüngste ( 3,5 J.) geht seit einem halben Jahr in die Kita. In ihrer Gruppe gibt es nur 3 Kinder im gleichen Alter, mit denen sie überhaupt nicht spielt. Dachte immer, das sie mit einem größeren Mädchen spielen würde, doch heute früh erzählte mir ihre Erzieherin, das sie eigentlich immer alleine spielt und ihr Ding macht. Sie würde gerne puzzeln, das ist mir zu Hause auch schon aufgefallen, da puzzelt sie 100 ter Puzzle und ich muss ihr nur wenig dabei helfen. Gestern hat sie´s sogar ganz alleine geschafft!
So langsam überlege ich, ob das noch normal ist? Bisher dachte ich sie wäre ein völlig unauffälliges Kleinkind, aber wahrscheinlich schlägt sie doch nach Papa ( HB )!
Na ja vielleicht findet sie ja wenn sie etwas älter ist noch gefallen an anderen Kindern?
alibaba

Re: spielt alleine im Kindergarten

Beitrag von alibaba »

Hallo Anma,

es ist relativ normal, dass kleine Kinder öfter alleine spielen, dann mal wieder mit jemanden zusammen, dann wieder alleine. Mal stehen sie nur rum. Und alles ist eigentlich eine tolle Entwicklung, die erst einmal und grundsätzlich nichts mit hb zu tun hat. Lassen wir das also vorerst mal so stehen.

Gerade bei Mädchen kann es etwas dauern, denen fehlt das "männliche" Matchogehabe, sie müssen sich einfach keinen suchen dem sie es beweisen müssen. Im Buch von Jan-Uwe Rogge ist schön beschrieben, was normal begabte Kinder wann wie machen. Hierbei stand auch das Kinder die unterschiedlichsten Freundschaften suchen und jetzt mal mit dem einen und nacher mit dem anderen spielen. Ja jünger umso weniger Spielfreunde.

Mein Großer, jetzt 4 1/2 brachte die ersten Bekannten aus dem Kiga, ich will sie nicht Freunde nennen, denn übermorgen sind sie keine mehr, erst um das 5.Lebensjahr herum mit nach Hause. Erst ab da zeigte er Interesse, auffallend am älteren Semester, die Vorschulkinder. Vorher stand er einfach immer nur da uns spielte mehr oder weniger alleine. Er ist nicht hochbegabt, zumindest nicht laut K-ABC-Test. Das rumstehen macht er immer noch und wenn es ihm zuviel wird, zieht er sich zurück. Ich finde das sehr gut, zeugt es doch davorn, das Junior weiß, wann er sich ausklinken muss.

Hochbegabung ist vererbbar. Zum alleine spielen muss ich sagen, nein, das ist kein Indiz. Auch noch nicht das puzzeln, als solches. Begabung ist eine Vielzahl von Dingen, die ein/dein Kind anders macht, als andere Kinder. Mein Großer fiel im Kiga auf, so um das Alter Deines Kindes, weil er beim danebenstehen plötzlich alles besser wusste als der Rest dem es eigentlich erklärt werden sollte. Und im Zusammenhang mit vielen anderen Dingen, ergab bzw. ergibt es nach wie vor ein Bild.

Wenn du vielleicht einfach etwas mehr schreibst, wird es für uns hier vielleicht etwas einfacher, dir konkreter zu antworten. Wobei alle Begabungen unterschiedlich auffallen, manche gar nicht. Aber darüber hinaus sollte man die Füße auf dem Boden belassen, denn nicht alle Dinge, die wir so denken, auch ich, haben einen Zusammenhang mit hb. Mir hilft, da einfach mich zu belesen. Ans Herz legen kann ich Dir, ich fand das Buch sehr schön, Jan-UWe Rogge, Erziehungsratgeber. Da wird die Entwicklung wunderbar in all ihren Facetten beschrieben, ohne im Hintergrund die Thematik hb zu haben.

Liebe Grüße
AnMa
Beiträge: 26
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Re: spielt alleine im Kindergarten

Beitrag von AnMa »

Habe in der Eile wohl vergessen etwas weiter auszuholen! Wir sind leider schon etwas Vorbelastet durch die große Schwester ( 6J.). Sie war schon von Baby alter anders wie andere Kinder ( siehe Vorstellungsrunde ). Sie hatte früher im Kindergarten große Probleme kontakt zu anderen Kindern zu finden. All ihre Auffälligkeiten spechen sehr für HB. Denke das sie es vielleicht vom Vater vererbt bekommen hat? Sie wird jetzt am 27.02 im SPZ noch einmal ausgetestet, denn wir haben vor einem Jahr auch den K- ABC... gemacht, der keine Hb ergeben hatte.
Bei der damalligen austestung wurden starke feinmotorische Probleme festgestellt, die mir vorher nie so aufgefallen waren. Deshalb war sie auch eine Zeit lang in einer Motorikgruppe.
Aufgefallen ist mir bei meiner Jüngsten, das sie motorisch noch schlechter drauf ist, fällt oft hin, stößt gegen Ecken, ist einfach sehr ungeschickt, würde sagen sie ist ein kleines Trampel :lol:
Wie gesagt sie kam mir immer so normal im Gegensatz zu ihrer Schwester vor, nun wo ich halt aus der Kita einiges gehört habe, mache ich mir eben Gedanken. Vielleicht ja unnötigerweise?
Klar sie ist noch sehr klein und wird hoffentlich auch noch ihre Freundschaften irgendwann finden! Ehrlich gesagt wäre ich auch sehr froh wenn sie nicht HB wäre. :)
alibaba

Re: spielt alleine im Kindergarten

Beitrag von alibaba »

Hallo AnMa,

nun, die Sache ist die, das hb schon vererbbar ist. Und es liegt sicherlich nahe, wenn drei Leute überdurchschnittlich begabt sind, dann es such eventuell der vierte im Team ist. Und Begabung ist ja so unterschiedlich, bei dem einen zeigt es sich so und bei dem andern so. Aber, man darf auch nicht vergessen, das die Kleinen von den Großen Dinge absehen, die sie so schneller können. Zum Beispiel kann meine Kleine mit ihren 2 1/2 Jahren, immer nach dem Satz: Ich weiß nicht, das halbe ABC aufsagen mit Erkennung der Buchstaben. Sie kann bis 20 zählen und weiß was Vorgänger und Nachfolger der einzelnen Zahlen bis 10 ist. Nun kommt es mir aber noch lange nicht in den Sinn da über eine Hochbegabung zu reden, denn was haben die Zweiten denn den Ersteren voraus: Die Gabe zuzuhören und zwar dem Erstgeborenen. Das was also, in unserem Fall, mein Sohn so alles macht und sagt oder praktiziert, übernimmt meine kleine Tochter 1 zu 1. Wenn du also Deine Kleine mit den Augen des zwar fitten, aber durchaus normalen betrachtest und ihr einfach den Zugang des Ich habe aber auch Interesse mit Ihrer großen Schwester teilst, dann dürfte für das Erste mal alles in Butter sein.

Aber Du solltest das andere abklären bzw. beobachten lassen. Nicht jedes Kind was ständig hinfällt ist ein Tolpatsch. :)

Liebe Grüße
keshali
Dauergast
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Re: spielt alleine im Kindergarten

Beitrag von keshali »

alibaba hat geschrieben:Hallo AnMa,

denn was haben die Zweiten denn den Ersteren voraus: Die Gabe zuzuhören und zwar dem Erstgeborenen. Das was also, in unserem Fall, mein Sohn so alles macht und sagt oder praktiziert, übernimmt meine kleine Tochter 1 zu 1.
Dazu möchte ich einfach was schreiben, weil ich vor 15 min gerade eine dazupassende Entdeckung gemacht habe.

Ich denke das stimmt was Alibaba hier schreibt, aber was vielleicht auch noch stimmt, ist dass die Beziehung zur Mama (Papa) einfach auch einen Einfluss hat, und es hier Muster gibt die schwer aufzudrösseln sind.

Was ist vor 15 min hier bei mir passiert?

Ein 9jähriger Nachbarsjunge spielt hier mit meiner Tochter. Plötzlich fängt er an (zu meiner Tochter die in 7 Tagen 5 wird und eigentlich kein gesteigertes Interesse an Buchstaben hat):

" M - A - M - A (er buchstabiert), was heisst das?"

Meine Tochter wirft sich zu Boden, versteckt ihr Gesicht, ihre übliche Reaktion wenn sie selbst auf der "Das kann ich nicht" - Schiene losfährt.

Ich will schon eingreifen, und dem Jungen sagen, dass dies keinen Sinn hat, sie muß dass nicht können und wenn sie sich verweigert dann ist das halt so.

Dann drehe ich mich plötzlich wieder um, und denke mir ist doch nicht mein Bier, ich muß nicht immer eingreifen.

3 min hat er sie bearbeitet, sie hat mir ja eigentlich schon leid getan.

So, zu meiner Verblüffung (ich dachte eher der Junge soll die Erfahrung machen, dass er aufgeben wird)....nach 3 min flüstert (ja, sie flüsterte) meine Tochter "Mama".

Und dann buchstabierte ihr der Junge noch etwa 10 einfache Wörter vor,....und meine Tochter flüsterte bei allen die richtige Antwort.

Bis er Fehler beim Buchstabieren machte.


Und was erkannte ich da wieder, als Mama hätte ich keine Chance...es ist einfach der unbeteiligte Dritte, der sich solche Sachen mit ihr erlauben darf.
Und das kann der Bruder sein, aber halt auch ein Nachbarsfreund....aber nicht die näherstehenden Bezugspersonen.

Insofern erweitere ich deine Aussage, Alibaba. ;)
keshali
Dauergast
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Re: spielt alleine im Kindergarten

Beitrag von keshali »

Ach Heike, ihr seid irgendwie aufeinander festgefahren. :gruebel:

So wie ich Alibaba verstanden habe, meinte sie dass bei Geschwistern, die jüngeren das ABC aufsagen z.B. schon echt vorgelebt bekommen.

Ich habe das noch durch den Zusatz erweitert, dass Geschwister/Freunde und neutrale Personen einen anderen Zugang zum Kind haben und dessen "Muster" evtl. leichter aufdrösseln können.

Mein Kind schmeisst sich auch auf den Boden und weint ("Ich kann das nicht") wenn sie sich alleine die Schuhe anziehen soll (kann sie, garantiert).


Und du hast die Geschichte eigentlich nur mit einem weiteren Zusatz erweitert, dass nur die begabten Kindern das erlernte auf anderen Gebieten auch umsetzen können.

Steht auch so in Schenk/Danzinger Entwicklungspsychologie....die haben recht viel Versuche mit Kindern gestartet.

Alle Kinder konnten lernen, dass in einem hohen schmalen Gefäß nicht dass Wasser reinpasst, dass sie aus einem niedrigen breiten Gefäß reingeschüttet haben.

Nur die sehr intelligenten Kinder konnten dass aber dann auch anwenden, bei (z.B.) andersfarbigen Gefäßen, die nicht genau so ausschauten wie das Gefäß mit dem sie geübt hatten. Dabei waren die anderen auch hoch und schmall....niedrig und breit. Sie sahen nur nicht ganz gleich aus.

Was (wie ich es verstehe) Alibaba meint, ist eben nicht davon auszugehen ob ein Kind das ABC aufsagen kann (dass habe sie eben oft von Geschistern etc.) gelernt, sondern ob sie es "verstanden" haben.

Und im Grunde sagst du das gleiche mit anderen Worten.

:gruebel:
alibaba

Re: spielt alleine im Kindergarten

Beitrag von alibaba »

heikew hat geschrieben:also dass die Kleinen nur lernen, weil sie die großen Vorbilder haben, finde ich jetzt etwas weit hergeholt.
Liebe Heike,

nein, ist es nicht, es ist erwiesene Wissenschaft und kein Strunz der mir so einfällt, weil ich ihn mir ausdenke. Alle Kinder, egal welche Begbung, können um mal beim Beispiel zu bleiben, das ABC auswendig lernen und wenn man sie dann fragt, was ist das für ein Buchstabe, dann wissen sie es. Ich hatte hier schon einmal das Besipiel des Kigakindes mit dem Namen schreiben erwähnt. Genaus so ist es. Wenn in einer Familie nur musiziert wird, dann wird das Kind mit hoher Wahrscheinlichkeit auch musizieren wollen. Und wenn der Altersunterscheid zwischen Geschwistern nicht zu groß ist, werden Sie in den Konkurenzkampf treten. Und Beide werden, ein wenig Talent vorausgesetzt, bald gleich stark sein, obwohl sie unterscheidlich alt sind. Wenn ein Geschwisterkind zum Älteren aufblickt und sich hier das Vorbild sucht, wird es, wenn das Ältere in der Schule ist, im Verhältnis schneller die Grundlagen wissen, als der Erste.

Klar behalten begabtere Kinder dieses Wissen einfach dann im Kopf, während die anderen es eben noch ein paar Mal wiederholt hören müssen, sie benötigen einfach länger. Das macht ja auch den Unterschied. Einmal :roll: gehört, verstanden, nächster Input bitte.

Aber warum liebe Heike, kannst du das nicht einfach so als Ergänzung schreiben, sondern musst meine Überlegungen als Unsinn hinstellen. Nochmals, es geht nicht um Dich als Person und auch nicht um die Begabung Deines Kindes, es geht um Dinge die man einfach in seine Überlegungen mit einbeziehen sollte. Was ist mit Dir? Gibt es etwas was mit "Bildung" Dir auf Deinem eigenen Weg im Weg stand? Hast du irgendwo mal schlechte Erfahrungen gemacht, das du Dich immer gleich in Sachen -Begabung und deren Erkennung- meine Postings als Fehlinfo darstellst? Vermutest Du bei Dir eine Begabung, derer Du wünschtest, das man sie erkannt und gefordert hätte?

Dazu mal was persönliches: Ich hab als junges Kind sehr schnell lesen gelernt und wollte mal Schrifstellerin werden. Ich habe eigene Geschichten geschrieben und hätte mir die Aufmerksamkeit meiner Eltern dazu gewünscht. Aber, so ist es leider nicht gekommen und von meiner damaligen Gabe ist nichts geblieben, doch, ich erzähle meinen Kindern immer noch die selbst erfundenen Geschichten, die sie lieben.

Ich persönlich finde es daher am wichtigsten, das man die Talente seiner Kinder erkennt und zwar aus dem Bauch heraus und auch so aus dem Bauch heraus behandelt.

Hier ist ein sehr schönes Forum, was hauptsächlich Fragen rund ums Kleinkind und dessen Pfiffigkeit beantwortet und ich finde, das man den Eltern auch mit den Fragen in diesem Alter antworten sollte. Diese Fragen in jedem anderen Forum mit HB gestellt (zumindest die, die ich kenne) und man würde ausgelacht werden. Man bekommt knallharte Antworten, da schämt man sich eine Vermutung überhaupt angestellt zu haben. Aber, nicht jede Auffälligkeit die ich beobachte und /oder das Können meines Kindes das man von einer Checkliste über HB abhaken kann, ist auch eine solche. Viele Dinge in diesem jungen Alter sind durchaus ganz nomal und es bedarf daher der Info an die Elternschaft das viele Dinge normal entwicklungsbedingt sind.

Wenn mich also anma fragt, ob alleine spielen etwas mit Hb zu tun haben könnte, auch unter dem Hintergrund das die Elternschaft HB ist, dann muss aich als solches erst einmal sagen, ja vererbar, aber nein, noch kein ausreichender Indiz und bei vielen Kindern ganz normal. So auch das puzzeln. Es gibt jede Menge Kinder die können nicht puzzeln, es interessiert sie nicht. Meine Jüngste hat null Ahnung davon, sie schafft es nicht 6 Teile richtig zusammen zu legen, aber beim Buchstabenzuordnunsgspiel ist sie (fast) gleich schnell wie mein Großer.

Klar sind 100 Puzzel erst ab 6 (?), aber mein Großer legt mit seinen 4, 1/2 Jahren 200 Teile alleine! Er ist trotzdem nicht hb, sondern es ist eine Leidenschaft, etwas was er einfach sehr gerne macht.


Liebe Grüße
milchkuh112
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Re: spielt alleine im Kindergarten

Beitrag von milchkuh112 »

@ Heikew...du hast absolut Recht...

>>Natürlich lernt ein Kind vom Geschwisterkind. Aber ein Geschwisterkind was einfach nicht reif genug ist für Buchstaben wird sie nicht lernen.<<

@ Alibaba...

ich bin neu hier,aber musste schon einiges an gequirltem Müll von dir lesen...da geht mir jetzt wirklich die Hutschnur hoch...vielleicht ist das was du jetzt hier geschrieben hast einfach nur deine Meinung.Allerdings solltest du dann auch endlich mal lernen,andere Meinungen zu Akzeptieren.Du bist in vielen Bereichen sehr festgefahren...

So das war jetzt meine Meinung.
Wenn die Klügeren immer nachgeben, geschieht nur das, was die Dummen wollen.

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.
keshali
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Re: spielt alleine im Kindergarten

Beitrag von keshali »

heikew hat geschrieben:
Wenn es eine erwiesene Wissenschaft ist, was Du da auslegst, dann zeige mir bitte wo es so geschrieben steht. Ich denke wirklich manchmal Du verstehst die Zusammenhänge nicht ganz. Bin ich eigentlich die Einzige die die Widersprüche in Deinen Aussagen herausliest? Natürlich lernt ein Kind vom Geschwisterkind. Aber ein Geschwisterkind was einfach nicht reif genug ist für Buchstaben wird sie nicht lernen.
Habe ich doch schon geschrieben, Schenk/Danzinger Entwicklungspsychologie

Die Kinder sind in der Lage etwas zu lernen, können das im gewohnten Rahmen auch einsetzen, können es aber nicht auf Dinge übertragen, die nicht exakt gleich sind (Wenn sie nicht hochbegabt sind).
Es wurden ein Haufen Testreihen eingesetzt, um herauszufinden ob Kindern mit einer normalen Begabung durch sehr frühe Förderung der IQ gezielt gefördert werden kann.

In anderen Worten ausgedrückt, dabei haben sie festgestellt, dass den normal begabten Kindern es einfach fehlt erlerntes auf neuen Umfeldern anzuwenden.

Insofern wundert mich dein Veto, weil ihr euch eigentlich wirklich nur ergänzt.
Ein Kind kann die Buchstaben lernen, kann dann auch ein A erkennen, was es dann aber nicht kann (wenn nicht weiter begabt) ein verschnörkteltes A auf einen Werbeplakat als solches erkennen. Oder wenn es eine andere Farbe hat, dann erkennt es den Buchstaben nicht mehr, weil immer mit roten A's geübt wurde. Uns so weiter.


Weiteres Beisspiel, mein KInd konnte mit 22 Monaten bis 20 zählen, dass habe ich noch nie irgendwo als Indiz für eine mögliche Begabung erwähnt. Einfach aus dem Grund weil wir täglich 3x inhalieren mußten und ich für die Dauer immer laut bis 20 gezählt habe.
Aus dem Grund würde mir nicht einfallen, dies als etwas besonderes zu erwähnen, weil das schlicht eingelernt war, ohne eine eigene Motivation von meinem Kind.

Verstehst du den Unterschied?

Und ich denke Alibaba legt halt großen Wert darauf, auf diesen kleinen Unterschied zu achten.
heikew hat geschrieben: Und wenn Du immer und überall betonst, dass Dein Sohn nicht hb wäre, weiss ich nicht, wie Du es schaffst so schnell die HB anderer Kinder hier auszuschliessen.
Ich weiß Heike dass du sie so liest, und gerade das macht es so schwer zu erklären, dass Alibaba das überhaupt nicht schreibt, weil dann mir wieder falsche Schwesterlichkeit unterstellt werden kann.
Aber, alles was sie schreibt ist, nicht zu übersehen, dass Hochbegabung anhand von vielen Dingen und nicht 1 - 2 Symptomen festzumachen ist.
Die Leute sollen dann nicht enttäuscht sein.
Insofern schliesst sie eine Hochbegabung nicht aus, sondern warnt nur vor voreiligen Rückschlüssen.


So, und nun an die Frau Milchkuh,

Wenn du den Sinn von Alibabas Aussagen nicht begreifst, oder dir nicht in den Kram passt dann werde doch bitte in Zukunft nicht gleich ausfällig und spare die zünftigen Worte.
keshali
Dauergast
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Re: spielt alleine im Kindergarten

Beitrag von keshali »

keshali hat geschrieben:
Weiteres Beisspiel, mein KInd konnte mit 22 Monaten bis 20 zählen, dass habe ich noch nie irgendwo als Indiz für eine mögliche Begabung erwähnt. Einfach aus dem Grund weil wir täglich 3x inhalieren mußten und ich für die Dauer immer laut bis 20 gezählt habe.
Aus dem Grund würde mir nicht einfallen, dies als etwas besonderes zu erwähnen, weil das schlicht eingelernt war, ohne eine eigene Motivation von meinem Kind.
Da fällt mir ein Nachsatz ein,....

Ist zwar nicht auf dieser kognitiven Schiene, aber ich habe das immer schon eher als ein Indiz für die Intelligenz meines Kindes betrachtet:

Mit 2,5 Jahren hat sie begriffen dass die Strasse gefährlich ist und sie nicht dahin laufen darf. Gut und schön und finde ich noch ganz normal.
Aber sie hat wie ein Fuchs angefangen auf alle anderen Kinder aufzupassen, damit diese auch nicht auf die Strasse laufen.

Und diese (Hirn)-Leistung von ihr habe ich viel mehr bewundert als dass runterzählen von Zahlen. Nämlich zu begreifen, dass etwas das für sie schädlich ist auch für andere schädlich sein kann.

Sie hat etwas erlerntes auf eine andere Situation übertragen, nämlich andere Kinder. Und diese Leistung fand ich für dieses Alter einfach enorm.
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