Endlich Ferien!

Probleme und Lösungen für den Schulalltag

Re: Endlich Ferien!

Beitragvon sinus » Fr 9. Apr 2021, 18:25

...wir haben heute dann doch beschlossen, beide Kinder zumindest noch eine Woche daheim zu lassen.
Die Großeltern, die im selben Haus wohnen, sind am 5.4. geimpft worden (Erstimpfung) und wir warten jetzt wenigstens noch die 11 Tage ab, ab denen der Schutz wohl so weit gegeben ist, dass zumindest keine schweren Verläufe mehr zu erwarten sind. Das wäre Ende kommender Woche.

Eine Freundin hat mir grad dieser Tage erzählt, dass sie sich direkt nach der eigenen Impfung bei ihrer Tochter angesteckt hat. (Grundschulkind, 7 Kinder der Klasse, ihres eingeschlossen, hatten in der Woche vor den Ferien einen Positivtest.)
Und es ging ihr sehr schlecht, sie ist nur knapp einer KH Einweisung entgangenen.

Wochenweise Wechselunterricht hat mein Große auch und ich finde das gut - dann ist immer eine Woche am Stück "Miniquarantäne"...
Mit Klassenkameraden verabredet sich meine Tochter ausschließlich online - per Skype oder auf dem Minecraft/Among us Server.
Ansonsten sieht sie nur ihren "Sandkastenfreund" regelmäßig - die Familie, mit der wir uns schon den ganzen Lockdown durch weiter getroffen haben. (die beiden Söhne der Familie sind jeweils mit meinen Mädchen befreundet)
Die Blätter sind bunt
nun bellt der Hund
nun lacht der Mund
Raureif liegt auf dem Gras.
Der Has`
friert um die Nas.

(Herbstgedicht der 6jährigen)
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Re: Endlich Ferien!

Beitragvon Meine3 » Fr 9. Apr 2021, 19:03

Huhu,

wir waren gut beschäftigt in den Ferien, daher auch erst jetzt mein Beitrag dazu :).

Wir waren viel wandernder Weise als Familie im
Schwarzwald unterwegs, bspw. an einem Natursee , an dem grade Paarungs- und Laichzeit der Kröten ist. Die Mädchen spielen viel mit den 3 Nachbarmädchen und Sohnemann hat seinen Freund 2mal getroffen (das war’s im Großen und Gsnzem
auch mit sozialen Kontakten) und ansonsten Schach gespielt, Siedler von Catan mit dem Papa und Harry Potter 4 und 5 gelesen. Außerdem
waren wir auf einem Skaterpark wo „große Kinder“
(9-14 schätzungsweise) Parcours gemacht (macht mein Sohn auch) und Skateboard oder BMX gefahren sind und die Kinder hatten viel Spaß.

Lego
wird grade intensiv bespielt und es werden ganze Welten damit kreiert.

Am Schluss haben wir jetzt noch angefangen unser altes Puppenhaus zu restaurieren und sind da in den letzten Zügen.

Und schwups sind die Ferien auch schon wieder rum...
Es kann sein, dass nicht alles wahr ist, was ein Mensch dafür hält, denn er kann irren, aber in allem, was er sagt, muss er wahrhaftig sein.
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Re: Endlich Ferien!

Beitragvon koala27 » Di 13. Apr 2021, 17:32

So Ferien sind rum--
aber die Große hat diese Woche noch keine Schule - Werte sind zu hoch ( aktuell über 120).
Ihr Gym hat jetzt komplett auf MS Teams umgestellt und die Kids üben diese Woche selbstständig den Umgang damit. Bisher klappt es super, sie hat sich gut reingefuchst.
Und die Lehrer auch :-)
Jeden Tag VK und Aufgaben mit Abgabeschluß.

In den Ferien hat sie es genossen zu lesen und zu backen.

Der Kurze hat morgen seinen ersten Schultag-- und hat keine richtige Lust-- ja, er könnte zu Hause bleiben, wenn er sich nicht testen lassen will... fragt sich nur, wie sinnvoll das dann ist. Eine normale Befreiuung die nicht an die Testpflicht gekopplet ist, wäre uns lieber.
Wir warten morgen mal ab, wie es mit dem Testen klappt...und entscheiden dann wie es weiter geht
In den Ferien hat er gepuzzelt ( Monsterchallange), mit Lego gebaut, Mensch ärgere Dich gegen sich selbst gespielt etc. und seine Vorliebe für die Antonapp entdeckt und freiwillig Deutsch und Mathe gemacht---allerdings ist er da auch sehr genau und macht - natürlich- alle Aufgaben von Klasse 1 auch wenn es ihn nervt.... er will erst Klasse 2 machen, wenn er Klasse 1 fertig hat :roll: :roll: :roll:
Zumindest von der Conni Englischapp konnten wir ihn überzeugen--mal als Alternative zu Anton. Da er noch kein Englisch in der GS hat war es kein Problem, da er ja keinen Vergleich hat, was er schon in der Schule hatte ;)
Leider ist seine KL aktuell krank-- ich hoffe, nicht zu lange-- von daher wird es morgen Sparflammenunterricht geben und er wird mittags wieder mal nicht so gute Laune haben- wie immer, wenn es Vertretung von PM oder der Förderlehrerin gibt :schwitz:
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Re: Endlich Ferien!

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Di 13. Apr 2021, 17:57

Hallo Koala,

mein Kleiner wurde in letzter Zeit schon drei mal gestetet. Auch der heutiger Selbsttest in der Schule verlief komplikationslos. Der Sportunterricht ist dem Kleinen es wert, sich auch mal testen zu lassen. Die Befreiung hatten wir für einige Wochen früher auch beantragt, und bei uns ginge sie noch weiter, falls man es wollen würde. Aber ich finde, dass zwei-drei Tage Schule zur Abwechlung auch gut sind. Bei uns läuft zur Zeit Wechselunterricht, und Kinder in geteilten Gruppen entwickeln auch andere Gruppendynamik. Die rivalisierende Jungen"gangs" haben sich zusammengeschlossen und spielen in der Pause Jungs ärgern Mädchen. Oder besser gesagt, ich glaube es läuft anders herum: Mädchen ärgern Jungs.

Als neue Beschäftigung hat der Kleine Ministeck ausgegraben.
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Re: Endlich Ferien!

Beitragvon Meine3 » Mi 14. Apr 2021, 14:12

Huhu,

bei uns ist die erste Woche nach den Ferien Fernunterricht und danach Wechselunterricht und besonders meine Mittlere war bitter enttäuscht und hat sogar geweint. Sie ist ja so ein soziales Kind und ihr fehlt einfach wahnsinnig das lernen und spielen in der Klassengemeinschaft.

DAher haben wir mit ihrer Busenfreundin nun eine Lerngemeinschaft gebildet. Zweimal in der Woche lernen die beiden Mädchen zusammen, einmal bei uns zu Hause, den anderen Tag bei der Freundin. Das bringt auch ein wenig Entlastung für uns Eltern.

Schulisch ist sie richtig stark. Im Halbjahresgespräch wurde sie nur gelobt. Sie hat wohl die schönste Schrift in der Klasse und ist sehr fit. Sie schreibt wirklich wunderschön UND schnell und meist auch schon mit korrekter Rechtschreibung und Beachtung der Groß- und Kleinschreibung, das bekommt sie alles durch den Bruder grade mit.

Lesen strengt sie noch ein wenig an, wenn die Schrift zu klein ist, Erstleserbücher findet sie aber langweilig. Diese Phase hatten wir beim Großen ja aber auch, war dann aber schnell überwunden. Da sie leicht schielt (mit einem Auge nach außen) und sich das Buch auch immer sehr nah ranholt, gehen wir jetzt am Freitag zum Augenarzt. Immerhin hat der Papa auch in der Grundschule seine erste Brille gehabt und ist stark kurzsichtig. Mal sehen, ob sie eine Brille braucht und sich deswegen so ein wenig ums lesen drückt (für mich sehr ungewohnt, da unser Großer ja eine extreme Leseratte ist). Laut Lehrerin ist sie aber auch beim lesen ganz oben im Leistungsfeld anzusiedeln.

In Mathe ist sie extrem schnell und fehlerlos. Die Mathelehrerin äußerte mir gegenüber, dass sie sehr intelligent ist :mrgreen:, da sie von selbst Strategien anwendet, die erst in der 2. Klasse gelernt werden. Allerdings ist sie manchmal dann mit den Zwischenschritten überfordert und versteht den Sinn dahinter nicht, aber das kennen wir ja auch vom Großen. Sie kann definitiv mehr als verlangt, aber weigert sich ebenfalls (wie bei dir Koala), vorzugreifen (mündlich rechnet sie schon weiter, auch kleine Malaufgaben etc. aber auf Anton oder so will sie davon nichts wissen), jammert aber gleichzeitig, dass die vielen Wiederholungen langweilig sind und ist oft verwirrt, weil es zu leicht ist und sie was schwereres hinter den Aufgaben vermutet. Dadurch wirkt sie oft etwas umständlich, dabei ist eigentlich genau das Gegenteil der Fall. Sozial ist sie wohl sehr kameradschaftlich und beliebt in der Klasse, da habe ich aber auch nichts anderes erwartet.

Der Sohn berappelt sich grade extrem gut mit der Schrift. Sein Schriftbild, als auch die Schriftgeschwindigkeit haben sich enorm verbessert, auch ohne Ergo. Mathe macht ihm wieder mehr Spaß, weil endlich das leidige Plus- und Minusrechnen rum ist (zuletzt konnte er das garnicht mehr und hat einen Flüchtigkeitsfehler nach dem anderen reingehauen) und das 1x1 dran ist. Das kann er zwar auch schon sehr sicher, aber es ist dennoch eine Abwechslung nach einem halben Jahr (für ihn sinnloser) Wiederholerei und das geht grade recht schnell von der Hand.

Ich kann mich daher mit dem Homeschooling grade nicht beklagen. In der Regel sind beide Kinder mit allem nach 2-3 Stunden fertig ( die Kleine eher, aber mache wegen dem Großen eine große Pause zwischen den Fächern, weil die Konzentration halt schnell dahin ist) und dann haben sie den restlichen Tag für Schönes frei.

Leider nehmen seine Konzentrationsprobleme enorm zu. Wenn es nur beim Schulstoff wäre, wäre ich geneigt zu sagen, es liegt an der Unterforderung. Aber es zieht sich durch alle Bereiche des Lebens (auch so Dinge wie Essen oder sich die Händewaschen kann mitunter sich sehr in die Länge ziehen, weil er sich mit allem ablenken lässt). Mein Mann ist auch nicht mehr SO abgeneigt Medis zu versuchen, aber dieses Schuljahr wird er sich wohl noch nicht überwinden können dem Versuch zuzustimmen, zumal wir ja auch immer noch keine gesicherte Diagnose von der KJP haben, immer nur mündliche Zusagen, dass es "recht sicher" ADHS ist... Zumindest geht es in die richtige Richtung und da wir grade durch das Homeschooling wenig Druck von außen haben bezüglich seiner Konzentrationsschwäche und Regulationsprobleme ist das auch gut machbar. Wir sehen uns aber jetzt dann noch nach einem Autismuszentrum für die Diagnostik um und müssen dafür wahrscheinlich ambulant an die Kinder- und Jugendpsychiatrie oder hoffen, dass wir in Freiburg oder Tübingen in naher Zukunft einen Termin bekommen. Bei uns gibt es sonst keine Anlaufstelle und allein das zu ermitteln, hat trotz Unterstützung durch den Kinderarzt und dann auch die KJP länger gedauert.


Was die Maskenpflicht und das Testen an den Schulen angeht: meine Tochter geht (sofern die Maßnahmen zulassen) mit Maske in die Schule, auch wenn sie die Masken ziemlich stören. Aber bei ihr überwiegt einfach das Leid der Isolation gegenüber dem Leid des Maskentragens im Unterricht.

Bei meinem sozial eher unangepassten und unabhängigen Sohn verhält es sich so, dass er nicht mit Maske in die Schule will (wenn er sie während des Unterrichts tragen muss). Er sagt :" Mama, ich bin eh durch alles abgelenkt. Wenn ich jetzt auch noch die ganze Zeit die Maske tragen muss, schaffe ich es garnicht mehr mich zu konzentrieren..." Leider ist er auch eines der Kinder, das dann unentwegt an der Maske rumfummelt und er ist wirklich sichtlich abgelenkt, wenn er Maske trägt. Es ist also keine Ausrede sondern leider Tatsache und daher bleibt er erst einmal zu Hause, auch wenn es für ihn sozial betrachtet sicherlich auch besser wäre mit Maske in die Schule zu gehen. :cry:. Daher sorgen wir in der Freizeit dafür, dass er seinen Freund weiterhin sehen kann. Diese Situation trägt sicherlich nicht dazu bei, dass er "lernt" sich angepasster in sozialen Gruppenkonstellationen zu verhalten, aber letztendlich haben wir alle nichts davon, wenn er komplett abgelenkt durch die Maske den Unterricht stört und dadurch die Kinder und die Lehrerin noch mehr "von ihm genervt" sind. Über die Videokonferenzen stelle ich fest, dass er mit seinen Mitschülern aber einen freundschaftlichen und netten Umgang hat und somit noch nicht komplett "raus" aus der Gemeinschaft ist.

Wir haben auch über ein Attest für ihn nachgedacht, da er ja wirklich andere Probleme damit hat als Kinder, die kein ADHS haben und es somit auch gerechtfertgit wäre. Aber wir als Eltern finden das dann wiederum unsozial den anderen in der Klasse gegenüber. Wir sind da immer noch am abwägen, was nun das kleinere Übel ist.

Alles in allem sind wir sehr coronamüde und die Kinder leiden immer mehr unter der ganzen Situation. Ich hoffe sehr, dass der Sommer ein wenig Erleichterung bringt, befürchte aber, dass dem nicht so ist. Bei uns sind die Inzidenzen derzeit immer noch recht hoch.


Das mal von uns.

Viele Grüße

Meine3
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Re: Endlich Ferien!

Beitragvon sinus » Mi 14. Apr 2021, 14:41

@Meine3: Was liest deine Tochter so? Meine Erstklässlerin hat diese Woche, die sie als nur eine von zwei Kindern noch zu Hause ist, wieder eine Leseauftrag. (also sie soll ein beliebiges Buch lesen und dann in Präsenz vorstellen)
Se hat sich für "Detektivbüro Lasse Maja" entschieden. Das ist schon recht viel Text pro Seite, aber sie hat sich in 3 Tagen durchgekämpft.
Vorher hatte sie "Der Mondscheindrache" von Funke und ein Erstlesebuch der 3 Fragezeichen gelesen. ("Bücherhelden"- Reihe)
Der Mondscheindrache ist wirklich ganz übersichtlich von der Textmenge her aber trotzdem eine nette Geschichte. War damals auch das erste Buch, was die Große gelesen hatte. Vielleicht wär das ja auch was für deine Tochter...

Was ich auch noch da habe und von der Textmenge sehr entspannt ist (sehr viel weniger als Lasse Maja), ist "Die Schule der magischen Tiere ermittelt".
Das ist eine Nebenreihe der klassischen Riehe und als Erstlesebuch konzipiert. Da meine Erstklässlerin grad großer "Schule der magischen Tiere"- Fan ist, passt das ganz gut.
(Zum 7. Geburtstag gab es alles Bände also Hörbuch, weil ich keine Lust hatte, alle Bücher vorzulesen und die Bibo eh zu ist, sie hat innerhalb 1,5 Wochen alle 10 Bücher (20 CDs) durchgehört...)
Außerdem hat sie noch das Kochbuch der magischen Tiere bekommen, sie interessiert sich ja so fürs Kochen und Backen. Da haben wir grad heut das erste draus probiert.

"Drachenmeister " und "Der Tag an dem Oma das Internet kaputt gemacht hat" hab ich jetzt auch schon hier liegen, wäre den evtl. das nächste, was ich ihr anbiete...
Momentan kaufe ich ein Buch nach dem anderen und Spiele ebenso... Zeit und Muse sind ja genug vorhanden.
Hier vermisst wirklich keiner die Schule, eigentlich würden wir alle am liebsten so weitermachen, aber bei der Großen sind wir die einzigen und bei der Kleinen gibts nur ein weiteres Kind, was die Aufhebung der Präsenzpflicht nutzt.
Die Große würde aber sicherlich bei weitem Daheimblieben stofflich den Anschluss verlieren, da sich um so einzelne Daheimbleiber nun keiner mehr kümmert...
Die Kleine hätte damit kein Problem, sie kann den ganzen Stoff Klasse 1. Aber da möchte ich nicht, dass sie so komplett aus der Klassengemeinschaft rausfällt.
Sie legt selbst aber auch nicht so großen Wert auf Schulbesuch, ist zu Hause immer gut beschäftigt und hat immer Ideen, was sie so machen möchte. Eigentlich ist es richtig schade, dass durch Schule denn wieder so wenig Zeit für die Umsetzung all der Ideen sein wird... sie wäre wirklich für eine längere Grundschool-Hausunterrichtung perfekt geeignet - konzentriert, willig, geduldig, vielseitig interessiert, fleißig, selbstständig...

PS: Weil du das Zeugnis erwähntest - meine Jüngste hat fast derselbe drin stehen wie meine Große damals und wie ich. Mathe stark, Deutsch stark, großes Allgemeinwissen, sehr sozialkompetent und freundlich. Aber sehr still und zurückhaltend.
Bei mir - ich habe extra geschaut - steht quasi auch dasselbe - nur beim Verhalten "bringt sich aktiv in den Unterricht ein und bereichert diesen sehr, sollte aber lernen, sich mehr zurückzunehmen". Ich war halt immer eher vorlaut und wollte mein Wissen auch aktiv einbringen.
Dieses zumindest nach außen getragene Selbstbewusstsein haben meine Mädels offensichtlich beide nicht geerbt...
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Re: Endlich Ferien!

Beitragvon Meine3 » Mi 14. Apr 2021, 17:45

sinus hat geschrieben:@Meine3: Was liest deine Tochter so? Meine Erstklässlerin hat diese Woche, die sie als nur eine von zwei Kindern noch zu Hause ist, wieder eine Leseauftrag. (also sie soll ein beliebiges Buch lesen und dann in Präsenz vorstellen)
Se hat sich für "Detektivbüro Lasse Maja" entschieden. Das ist schon recht viel Text pro Seite, aber sie hat sich in 3 Tagen durchgekämpft.
Vorher hatte sie "Der Mondscheindrache" von Funke und ein Erstlesebuch der 3 Fragezeichen gelesen. ("Bücherhelden"- Reihe)
Der Mondscheindrache ist wirklich ganz übersichtlich von der Textmenge her aber trotzdem eine nette Geschichte. War damals auch das erste Buch, was die Große gelesen hatte. Vielleicht wär das ja auch was für deine Tochter...

Was ich auch noch da habe und von der Textmenge sehr entspannt ist (sehr viel weniger als Lasse Maja), ist "Die Schule der magischen Tiere ermittelt".
Das ist eine Nebenreihe der klassischen Riehe und als Erstlesebuch konzipiert. Da meine Erstklässlerin grad großer "Schule der magischen Tiere"- Fan ist, passt das ganz gut.
(Zum 7. Geburtstag gab es alles Bände also Hörbuch, weil ich keine Lust hatte, alle Bücher vorzulesen und die Bibo eh zu ist, sie hat innerhalb 1,5 Wochen alle 10 Bücher (20 CDs) durchgehört...)
Außerdem hat sie noch das Kochbuch der magischen Tiere bekommen, sie interessiert sich ja so fürs Kochen und Backen. Da haben wir grad heut das erste draus probiert.

"Drachenmeister " und "Der Tag an dem Oma das Internet kaputt gemacht hat" hab ich jetzt auch schon hier liegen, wäre den evtl. das nächste, was ich ihr anbiete...
Momentan kaufe ich ein Buch nach dem anderen und Spiele ebenso... Zeit und Muse sind ja genug vorhanden.
Hier vermisst wirklich keiner die Schule, eigentlich würden wir alle am liebsten so weitermachen, aber bei der Großen sind wir die einzigen und bei der Kleinen gibts nur ein weiteres Kind, was die Aufhebung der Präsenzpflicht nutzt.
Die Große würde aber sicherlich bei weitem Daheimblieben stofflich den Anschluss verlieren, da sich um so einzelne Daheimbleiber nun keiner mehr kümmert...
Die Kleine hätte damit kein Problem, sie kann den ganzen Stoff Klasse 1. Aber da möchte ich nicht, dass sie so komplett aus der Klassengemeinschaft rausfällt.
Sie legt selbst aber auch nicht so großen Wert auf Schulbesuch, ist zu Hause immer gut beschäftigt und hat immer Ideen, was sie so machen möchte. Eigentlich ist es richtig schade, dass durch Schule denn wieder so wenig Zeit für die Umsetzung all der Ideen sein wird... sie wäre wirklich für eine längere Grundschool-Hausunterrichtung perfekt geeignet - konzentriert, willig, geduldig, vielseitig interessiert, fleißig, selbstständig...

PS: Weil du das Zeugnis erwähntest - meine Jüngste hat fast derselbe drin stehen wie meine Große damals und wie ich. Mathe stark, Deutsch stark, großes Allgemeinwissen, sehr sozialkompetent und freundlich. Aber sehr still und zurückhaltend.
Bei mir - ich habe extra geschaut - steht quasi auch dasselbe - nur beim Verhalten "bringt sich aktiv in den Unterricht ein und bereichert diesen sehr, sollte aber lernen, sich mehr zurückzunehmen". Ich war halt immer eher vorlaut und wollte mein Wissen auch aktiv einbringen.
Dieses zumindest nach außen getragene Selbstbewusstsein haben meine Mädels offensichtlich beide nicht geerbt...


Meine Süße ist auch eher zurückhaltend und kein "Dauermelder", meldet sich aber immer wieder mal und es ist dann auch richtig. Sie hat im Lesetest recht lang gebraucht (lesen und korrekte Aussagen zum Text ankreuzen), das hatte die Lehrerin gewundert, weil sie sonst eben schon recht flüssig liest und die Lehrerin erwartet hatte, dass sie schneller fertig sei. Ich habe sie dann gefragt was los war und sie erzählte mir, dass sie nicht angeben wollte :schwitz:. Sie ist so überangepasst, da muss ich echt aufpassen. Ich habe ihr dann erklärt, dass angeben tatsächlich nicht so schön ist, dass es aber nichts mit angeben zu tun hat, wenn man in einem Test zeigt was man kann (und wie schnell man es kann)... Das hat sie dann auch verstanden. Ich denke, das ist auch der Grund, warum sie sich eher selten meldet... Sie ist charakterlich also quasi exakt das Gegenteil von meinem Sohn :lol: , der ja ununterbrochen zum Besten geben muss, was er kann. Auch wenn er nicht gefragt wurde.

Sie liebt auch die Schule der magischen Tiere und hat " der grüne Glibberbrief" auch schon gelesen. Desweitern auch ???-Kids, als Erstleserversion (2. Klasse) und "Der Tag an dem Oma das Internet kaputt gemacht hat", aber im Wechsel. Zu viel Text strengt sie einfach an in der Schriftgröße. Richtige Erstleserbücher mit wenig Text und viel Bildern geht gut, aber da ist dann eben der Inhalt sehr unspannend.

Sie liest die kleinere Schrift (die für die 2. Klasse) eben viel stockender und hält sich das Buch dann immer direkt vor die Nase. Noch kleinere Schrift, da wird es dann ganz schwierig. Daher der Augenarzt-Besuch am Freitag. Sie liest nicht so gern wie der Große, der ab einem gewissen Punkt nicht mehr zu stoppen war. Man muss sie auch motivieren zu lesen. Sie sagt auch, sie erkennt oft die Buchstaben nicht. Ich habe ihr jetzt aus der Bib Sternenfohlen und Sternenschweif ausgeliehen, weil sie neuerdings doch auf dem Mädchentrip ist. Sie zieht auch wieder rosa an und lässt sich die Haare wachsen. Sie hat sich auch begeistert ans Buch gesetzt, dann aber nach ein paar Sätzen aufgehört zu lesen und gesagt, es strengt ihre Augen so an. Mal sehen, was beim Augenarzt rauskommt.

Ansonsten danke für die weiteren Lesetipps, ich werde sie im Hinterkopf behalten :).

Viele Grüße
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Re: Endlich Ferien!

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Mi 14. Apr 2021, 18:09

@Meine3

Ich selbst merke, dass ich vor allem mit einer ordentlicher Maske (mindenst eine chirurgische) nicht die gleiche Konzentrationsleistung bringe, als ohne. Ich glaube es fehlt einem auf die Dauer doch der Sauerstoff. Der Kleine trägt in der Schule eine Stoffmaske, und ich glaube er merkt sie gar nicht mehr. Manchmal kommt er mit der Maske nach Hause. Ich bin auch ziemlich müde von Corona. Meine Jungs sind auch ziemlich unruhig, wenn sie den ganzen Tag nur im Familienkreis bleiben. Es frustet mich auch, was den Kindern alles verloren geht. Ich hoffe, die Grenze ab der die Schulen schließen, wird auf 200 verschoben.

Ich finde es toll, wie deine Tochter in der Schule sich zurecht findet. Da hat Corona doch was posivites. Die Schule wird nicht so schnell langweilig, wenn sie so lange geschlossen ist.
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Re: Endlich Ferien!

Beitragvon Karen » Do 15. Apr 2021, 08:03

Meine3 - meine Tochter liebte Liliane Susewind serie. Es gibt da welche Bücher auch mit grösseren Buchstaben und weniger Text.
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