Diskussionsthema Schule

Probleme und Lösungen für den Schulalltag

Re: Diskussionsthema Schule

Beitragvon Rabaukenmama » Mo 4. Apr 2016, 10:15

alibaba hat geschrieben:Dabei kann man nicht auf die individuellen Bedürfnisse Rücksicht nehmen. Fänge ich da an, wo würde ich enden? Jeder hat ja andere individuelle Bedürfnisse.


Ich kapiere nicht warum in der Erwachsenenwelt ständig auf individuelle Bedürfnisse Rücksicht genommen wird, die Schulwelt aber komplett erstarrte Strukturen haben muss.

Bei Öffnungszeiten von Geschäften und Lokalen ist z.B. alles total flexibel (außer in Wien :P ) - Öffnungszeiten außerhalb der Norm (z.B. nachts oder an Sonn- und Feiertagen) sind vielerorts ganz normal, die Geschäftsführer bzw. Konzerne richten sich dabei (innerhalb des jeweiligen, gesetzlichen Rahmens) nach dem Bedarf und nicht nach starren Vorgaben. Auch im öffentlichen Verkehr wird der Fahrplan von Zügen, Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnen bestmöglich dem jeweiligen Bedarf angepasst und es gibt Menschen, die ihre Arbeitszeiten danach richten.

Und so, wie nicht für EINEN Nachtschichtarbeiter eine Buslinie von seiner Wohnung zur Arbeit fahren kann, können sich die Schulzeiten auch nicht nach dem Bedarf jedes einzelnen Schülers richten. Schulbeginn um 8h soll ja nicht abgeschafft sondern um alternative Möglichkeiten, die dem Bedarf von EINIGEN Schülern (und vielleicht auch Lehrern) besser entsprechen, ERWEITERT werden.
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Re: Diskussionsthema Schule

Beitragvon alibaba » Fr 8. Apr 2016, 10:44

Ich stelle mir das schon kurrios vor, wenn Hans um 7:30 Uhr zum Unterricht kommt und Greta erst um 8:00 Uhr. Wie soll das gehen, wenn jedes Kind kommen will, wann es will?

Bei uns haben die Geschäfte ganz klassisch bis 18 Uhr offen, Ausnahmen sind hier die Supermärkte, welche jedoch um 21 Uhr schließen. Individuell nenne ich anders. :mrgreen:

Übrigens, auch zuhause schaue icham WE, das alle zum selben Zeitpunkt +/- wach sind. Natürlich heißt das nicht, ich stehe um 6 Uhr auf und alle müssen mit raus, aber so gegen 8:30 uhr schaue ich dann schon, das ich alle wach habe. ;)

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Re: Diskussionsthema Schule

Beitragvon Rabaukenmama » Sa 9. Apr 2016, 16:59

alibaba hat geschrieben:Ich stelle mir das schon kurrios vor, wenn Hans um 7:30 Uhr zum Unterricht kommt und Greta erst um 8:00 Uhr. Wie soll das gehen, wenn jedes Kind kommen will, wann es will?


Kannst du mich nicht verstehen oder willst du nicht? Wo habe ich geschrieben dass jedes Kind kommen kann, wann es will? Wenn Schulbeginn um 8h ist dann haben die Kinder um spätestens 8h da zu sein, wenn Schulbeginn um 10h ist eben spätestens um 10h. Was ist daran so kompliziert?

Ich arbeite in einem Großhandelsbetrieb im Verkauf, mein Mann hat in derselben Firma einen Bürojob. Öffnungszeiten für Kunden sind bei uns MO-DO von 7h30 bis 17h, Freitag von 7h30 bis 12h30. Mein Mann arbeitet aber MO-DO von 6h30 bis 16h und FR von 6h30 bis 12h30 und ich arbeite nur 2 Tage in der Woche von 8h30 bis 17h. Und wir haben etliche KollegInnen, deren Arbeitszeiten ebenfalls von den Öffnungszeiten abweichen. Und stell dir vor, das funktioniert seit Jahrzehnten einwandfrei. Warum sollte es nicht funktionieren wenn eine Schule jetzt um 10 Schulbeginn hat? Es ist ja nicht etwa heute so und morgen wieder anders.

alibaba hat geschrieben:Bei uns haben die Geschäfte ganz klassisch bis 18 Uhr offen, Ausnahmen sind hier die Supermärkte, welche jedoch um 21 Uhr schließen. Individuell nenne ich anders. :mrgreen:


Naja, wenn du unter "Geschäft" nur den Laden verstehst, wo du Brot und Milch kaufen kannst, vielleicht. Aber ich hoffe schon, dass ihr auch um 22h30 noch zur Tankstelle fahren könnt und eine Notapotheke auch um 3h morgens Medikamtente ausgibt. Und ich nehme auch an dass bei euch auch am Sonntag oder Feiertag Busse fahren, oder? Und am Sonntag ins Gasthaus gehen wird hoffentlich auch möglich sein und vielleicht hat bei euch ein Würstelstand sogar noch um 20h15 eine heiße Wurst ;) .

Abgesehen davon gehe ich davon aus dass die Bäcker bei euch nicht von 9h bis 12h und von 14h bis 18h arbeiten sondern dass sie früher anfangen, so dass auch ihr täglich frisches Brot und Gebäck habt. Und ich hoffe inständig dass die Chirurgen und OP-Gehilfen in euren Krankenhäusern auch dann für eine Not-OP bereit sind wenn eigentlich Feiertag oder Schlafenszeit wäre.

Überall dort (und die Liste ließe sich noch lange fortsetzen) arbeiten auch Eltern von Schulkindern und die haben es bisher geschafft ihre Kinder unabhängig von der eigenen Arbeitszeit und den eigenen Lebensumständen so in die Schule zu bringen, dass sie rechtzeitig dort waren. Wenn jetzt EINIGE Schulen ihre Unterrichtszeiten um 1-2 Stunden verändern wird auch dein Heimatort sehr wahrscheinlich nicht im Chaos versinken.

Ich jedenfalls stelle es mir für viele Eltern schwieriger vor, z.B. drei unterschiedlich alte Kinder alle pünktlich um 8h in ihrer jeweiligen Einrichtung (Kindergarten, Volksschule, Hauptschule, Gymnasium, höhere Schule,...) unterzubringen als wenn die Schulzeiten ETWAS flexibler wären.
alibaba hat geschrieben:Übrigens, auch zuhause schaue icham WE, das alle zum selben Zeitpunkt +/- wach sind. Natürlich heißt das nicht, ich stehe um 6 Uhr auf und alle müssen mit raus, aber so gegen 8:30 uhr schaue ich dann schon, das ich alle wach habe. ;)
VG


Wie du das zu Hause handhabst steht auf einem ganz anderen Blatt Papier.
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Re: Diskussionsthema Schule

Beitragvon helg258 » So 25. Feb 2018, 01:31

Schade das der Faden zu Ende ging. ich hatte in der Mitte lesen dürfen das der Lehrer daran Schuld sei wen kognitiv behinderte und schwer Erziehbare den Lehrstoff nicht raffen.
Leider wird wie so oft das Elternhaus nicht mit in der Schuldfrage aufgenommen. Schwer Erziehbare kommen nun einmal aus schwierigen Elternhäusern. Kognitiv problematische Kinder haben ihre Probleme nicht in der Schule entwickelt sondern bringen diese von zu Hause mit.

Lehrer sein ist nicht einfach und einen frisch Neu aus der Uni kommenden sind oft überfordert.
Lehren ist schwer und je mehr kinder desto schwieriger wird es.

Es gibt zwar das Internet das helfen kann über Lehrerkollektive die Unterrichtsmaterial zur Verfügung stellen, wie zum Beispiel in diesem Lehrerblog aber Erfahrung kann man nicht erlesen.
Zuletzt geändert von helg258 am Fr 6. Apr 2018, 23:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Diskussionsthema Schule

Beitragvon Rabaukenmama » Mo 26. Feb 2018, 08:09

helg258 hat geschrieben:Schade das der Faden zu Ende ging. ich hatte in der Mitte lesen dürfen das der Lehrer daran Schuld sei wen kognitiv behinderte und schwer Erziehbare den Lehrstoff nicht raffen.


Hier sind verschiedene Meinungen diskutiert worden, warum MANCHE Kinder in der Schule unmotivert sind. Ich habe in der Diskussion keinen pauschal "Schuldigen" ausmachen können, und es wird auch keine allgemein gültige Antwort für die Schuldfrage geben.

helg258 hat geschrieben:Leider wird wie so oft das Elternhaus nicht mit in der Schuldfrage aufgenommen. Schwer Erziehbare kommen nun einmal aus schwierigen Elternhäusern. Kognitiv problematische Kinder haben ihre Probleme nicht in der Schule entwickelt sondern bringen diese von zu Hause mit.


Interssant! Warum habe ich dann zwei Jungs, wo einer ein "kognitiv homogenes Entwicklungsprofil mit vielen Stärken und keinerlei Schwächen" aufweist und der andere ein "deutlich inhomogenes kognitives Profil mit überdurchschnittlichen Ergebnissen in der Handlungsskala und unterdurchschnittlichen Ergebnissen in der Denkskala". Sind wir deshalb ein schwieriges Elternhaus? Bringt mein jüngerer Sohn (außerdem gehörlos und autistisch) also seine Probleme "von zu Hause mit"?

Auch wenn du sicher richtig liegst, dass MANCHE Schwierigkeiten von Kindern mit dem Elternhaus im Zusammenhang stehen, verstören mich diese pauschalen Vorurteile und Schuldzuweisungen. Denn selbst WENN wo nachweislich ein problematisches Elternhaus gegeben ist - was ist deiner Meinung nach die Lösung? Das Kind rausnehmen und in eine Heim geben?

Klar müssen Lehrer mit Kindern unterschiedlicher Voraussetzungen umgehen, aber das ist ihr Beruf, den sie sich schließlich selbst ausgesucht haben. Wenn sie damit langfristig nicht zurechtkommen müssen sie sich eben neu orientieren. Damit will ich absolut nicht leugnen, dass es (in "normalen" Grundschulklassen, also keinen Sondereinrichtungen oder Brennpunktschulen) VEREINZELT Kinder gibt, die gewaltige Schwierigkeiten haben und machen (egal, was jetzt "schuld" daran ist) und somit den Unterrichtsablauf gewaltig erschweren. Da muss dann IN DER JEWEILIGEN SITUATION nach der bestmöglichen Lösung gesucht werden. Das ausmachen von "Schuldigen" (egal ob Eltern, Lehrer oder Gesellschaft) hilft niemanden weiter.
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Re: Diskussionsthema Schule

Beitragvon helg258 » Di 27. Feb 2018, 00:30

Rabaukenmama hat geschrieben:Interssant! Warum habe ich dann zwei Jungs, wo einer ein "kognitiv homogenes Entwicklungsprofil mit vielen Stärken und keinerlei Schwächen" aufweist und der andere ein "deutlich inhomogenes kognitives Profil mit überdurchschnittlichen Ergebnissen in der Handlungsskala und unterdurchschnittlichen Ergebnissen in der Denkskala". Sind wir deshalb ein schwieriges Elternhaus? Bringt mein jüngerer Sohn (außerdem gehörlos und autistisch) also seine Probleme "von zu Hause mit"?

Auch wenn du sicher richtig liegst, dass MANCHE Schwierigkeiten von Kindern mit dem Elternhaus im Zusammenhang stehen, verstören mich diese pauschalen Vorurteile und Schuldzuweisungen. Denn selbst WENN wo nachweislich ein problematisches Elternhaus gegeben ist - was ist deiner Meinung nach die Lösung? Das Kind rausnehmen und in eine Heim geben?


Ich glaube ich schuldige dir eine Entschuldigung. Ich will damit ja nicht sagen das es bei allen so ist sondern bei manchen oder sogar bei vielen Eltern.
Ein Heim auf keinen Fall wenn es die Eltern schaffen ihren Erziehungsstil so umzustellen das die Kinder sich langsam verbessern. Es ist oft die Zuneigung die fehlt.
Nicht immer, manchmal kann ein Elternpaar auch Liebe missverstehen und den Kindern alles durchgehen lassen obwohl wir in der Kinderzeit nach Autorität suchen.
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Re: Diskussionsthema Schule

Beitragvon Kristianj » Di 27. Feb 2018, 00:48

Ein Kind in ein Heim zu stecken halte ich auch für keine Gute Idee.

Es gibt oft Wege um ein Kind zur Öffnung anzuregen. Nur um ein Beispiel zu geben: über Rätselseiten wie http://www.schulraetsel.de
ist man schon frühzeitig in der Lage Kinder zum denken anzuregen, dazu kommen dann auch Gespräche auf bei denen der Intellekt der Kinder angeregt wird.

Ein Heim ist so etwas wie aufgeben.
Zuletzt geändert von Kristianj am Do 11. Apr 2019, 11:12, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Diskussionsthema Schule

Beitragvon Rabaukenmama » Di 27. Feb 2018, 08:10

helg258 hat geschrieben:Ich glaube ich schuldige dir eine Entschuldigung. Ich will damit ja nicht sagen das es bei allen so ist sondern bei manchen oder sogar bei vielen Eltern.


Der Meinung war ich lange Zeit auch - BEVOR ich eigene Kinder hatte! Ehrlich gesagt habe ich alles besser gewusst. Mein Mann hatte einen sozial auffälligen Sohn aus erster Ehe, der bei der Mutter lebte. Für mich war zu 100% diese Frau (die selbst psychisch sicher nicht gesund war) "schuld" an den Auffälligkeiten des Kindes. Rückblickend war sie bestimmt oft von dem klugen, aber sehr fordernden Sohn überfordert, hat aber alles ihr mögliche für ihn getan. Klar hat sie Fehler gemacht, immer wieder! Aber das mache ich jetzt auch. Und ich sehe an den Eltern der anderen "schwierigen"Kinder in den Einrichtungen meiner Kinder, wie oft herausfordernde, "unmögliche" Kinder durchaus taffe, kluge Eltern haben, die keinem gängigen Klischee von "auffällig" entsprechen.


helg258 hat geschrieben:Ein Heim auf keinen Fall wenn es die Eltern schaffen ihren Erziehungsstil so umzustellen das die Kinder sich langsam verbessern. Es ist oft die Zuneigung die fehlt.
Nicht immer, manchmal kann ein Elternpaar auch Liebe missverstehen und den Kindern alles durchgehen lassen obwohl wir in der Kinderzeit nach Autorität suchen.


Naja, ob "wir" wirklich nach Autorität (oder dem, was man landläufig darunter versteht) suchen, wage ich zu bezweifeln. Aber ich vermute mal da meinst einen klaren, verständlichen Erziehungstil mit einem roten Faden und die Fähigkeit, Grenzen zu setzten.

Da stimme ich dir zu, dass Eltern TEILWEISE damit Probleme haben. Es ist relativ einfach, einem angepassten, braven Kind zu sagen "Nein, das darfst du jetzt nicht!" und 5 Minuten schmollen in Kauf zu nehmen. Einem extremen Trotzkopf-Kind dasselbe zu sagen, und auch dabei zu bleiben, bedeutet, eventuell auf Stunden im (emotionalen) Kriegszustand zu sein. Damit muss man als Eltern von nicht-konformen Kindern aber leben lernen. Denn was das Kind braucht ist mMn nicht unbedingt Autorität, aber das Gefühl, dass Mama bzw. Papa sehr genau wissen, was sie wollen und tun. Also eine gewisse Sicherheit und beim Sparring einen würdigen Gegner :mrgreen: .

Als ich nur meinen älteren Sohn hatte dachte ich, das wäre relativ einfach und die, die es nicht schaffen, wären unfähig. Mittlerweile habe ich da schon oft Abbitte geleistet. Wenn ich zufällig ein Kind habe, wo das (Grenzen setzten) halbwegs problemlos klappt, ist das nicht mein Verdienst, sondern schlichtweg Glück.
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Re: Diskussionsthema Schule

Beitragvon Rabaukenmama » Di 27. Feb 2018, 20:06

Koschka hat geschrieben:DIe meisten Eltern schwer erziehbaren Kinder sind sehr potente Eltern, weil ihre umfassende Erfahrung sie dazu bringt, mehr über die Kindererziehung zu kennen. Die Kinder bleiben jedoch widerspenstig.


Ja, so ist auch meine Erfahrung (mit anderen Eltern).

Wenn Eltern von gesellschaftlich gut "funktionierenden" Kindern glauben, Eltern von schwer erziehbaren Kindern Tipps geben zu können, kommt mir das oft so vor, als würde ein Freizeitfahrer einem Tour-de-France-Absolvierer sagen, was er besser machen könnte :mrgreen: .

Meiner Erfahrung nach sind die ärgsten Besser-Wisser in Sachen Kindererziehung männlich, teilweise hochbegabt und kinderlos. Kinderlos nicht umbedingt im Sinne von "haben nie ein Kind gezeugt" sondern so, dass sie nie über einen längeren Zeitraum tatsächlich für (eigene oder fremde) Kinder verantwortlich waren, und etwaiges Fehlverhalten der Kinder daher anderen in die Schuhe schieben konnten.

Ich war mal in einem allgemeinen HB-Forum, das war voll mit solchen Exemplaren :roll: .
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Re: Diskussionsthema Schule

Beitragvon helg258 » Di 27. Feb 2018, 21:41

Koschka hat geschrieben:DIe meisten Eltern schwer erziehbaren Kinder sind sehr potente Eltern, weil ihre umfassende Erfahrung sie dazu bringt, mehr über die Kindererziehung zu kennen. Die Kinder bleiben jedoch widerspenstig.


Nach außen hin mag es so scheinen. Für mich liegt das Problem daran das die Eltern im Augenblick der Entscheidungen nicht das gemacht haben was sie angekündigt haben. Wer seinen Kindern sagt überschreite diese Linie und das Kind tut es, muss die angekündigte Sanktion durchführen. Das geht allerdings nur mit kühlem Kopf. Wer in Wut sein Kind züchtigt hat schon im Ansatz verloren IMO. Hinterher tut es einem leid und das kann eher noch mehr Probleme nach sich ziehen, je nach Alter und Reife. Aus Konsequenz lernen wir, das lernen fängt schon beim laufen lernen an. Wer es nicht kann fällt hin.
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