1. Schuljahr geschafft

Probleme und Lösungen für den Schulalltag

1. Schuljahr geschafft

Beitragvon Anja1972 » Mi 5. Jul 2017, 09:45

Hallo,
Viele kennen Ansgar sicher noch aus dem Kindergartenbereich. Nun hat er das erste Schuljahr in der Montessori Schule ueberstanden. Noch im Halbjahreszeugnis wurde berichtet, dass er keine Regeln einhaelt und viel stoert, das hat sich gluecklicherweise gegeben. Ansgar ist nicht mehr einer von den schlimmen Schuelern.
Seine zweite Baustelle, die Konzentrations problematik und die Faehigkeit strukturiert zu arbeiten, sowie seine motorische Unruhe ist geblieben. Er arbeitet an einer Arbeit die fuer eine halbe Stunde maximal ausgelegt ist so gut wie immer drei Stunden, trotz regelmaessiger Ermahnung. Im Zeugnis (Entwicklungsbericht) steht, dass es schon sehr erstaunlich ist, was er bei dem geringen Arbeitstempo fuer Lernfortschritte macht. Im Schreiben hat er das Ziel dr 1. Klasse nicht erreicht. Wenn man die Geschwindigkeit des Rechnens mit einbezieht, dann auch nicht im Rechnen, obwohl er bereits sicher aber langsam im 100 er Bereich rechnet und die Reihen 2 5 3 und 10 (1) beherrscht, also doch weit mehr als die Lehrerin bemerkt hat. Im Lesen hat er einen sensationellen Sprung gemacht und liest locker wie ein 10jaehriger, obwohl er in der Schule praktisch nicht liest (dafuer zu Hause umso mehr). In allen anderen Dingen hat er das Ziel der 1. Klasse weit uebertroffen. Die Lehrerin sagt, selbst bei den Wortarten und der Satzbestimmung waere Ansgar noch viel weiter, wuerde sie nicht auf das Schreiben bestehen. Sie sieht sich in der Zwickmuehle, sie moechte ihm gern seine geistige Geschwindigkeit ermoeglichen, aber das Schreiben ist nun mal enorm wichtig und kann nicht vernachlaessigt werden. Ansgar muss jetzt taeglich ein kleines Diktat schreiben. Eigentlich nur 10 - 15 Minuten, aber macht gern mal 30 Minuten und laengrr draus, so sehr strengt ihn das Schreiben an, es gibt dann halt auch viel Theater. Mit Rechnenaufgaben verdient er sich seine Suessigkeiten. Geht auf jedenfall stressfreier. Schliesslich muss er ja nur Zahlen schreiben und das Rechnen macht ihm sichtbar immer mehr spass, da es immer einfacher wird mit der Uebung. In der Schule hat er leider Probleme die Aufgaben zu loesen, und in einem angemessenem Tempo sowieso.
Da Ansgar in dieser Schule wirklich sehr viel lernt werde ich ihn auch drauf lassen, auch wenn es heisst, dass es mit dem Schreiben lange dauert. In den Ferien uebe ich dann mit ihm. In der Regelschule wuerde er nicht schneller und mebr schreiben undarbeiten, dafuer aber viel weniger lernen und ich haette zu Hause Kaempfe mit Hausaufgaben. Achja, in Englisch ist er auch sehr gut.
Vielleicht entscheiden wir uns doch fuer einen Teilhabeassistenten, in dr Hoffnung er lernt dann schnelleres und konzentriertres Arbeiten.
So, mein Kleiner weint schrecklich obwohl der Papa da ist.
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Re: 1. Schuljahr geschafft

Beitragvon Rabaukenmama » Do 6. Jul 2017, 19:18

Hallo, schön dass Ansgar das erst Jahr so gut geschafft hat. Mein älterer Sohn ist Ansgar ja in vielen Punkten ähnlich, auch was motorische Unruhe und mangelnde Konzentration/Struktur betrifft. Er ist jetzt auch endlich in seiner Klasse "angekommen" und hat einige Tage vor Schulschluss sogar gemeint, dass er "sehr gern" in die Schule geht :) . Mehr kann man wirklich nicht erwarten.

Bei meinem Sohn wird aktuell eine Entwicklungsdiagnostik gemacht (1 Termin war schon, 2 kommen noch), da bin ich schon gespannt, was rauskommt. Ich weiß nicht, ob Arbeitsgeschwindigkeit gemessen wird, (von mir) rein subjektiv betrachtet ist er da eine Mischung aus Schnecke und Faultier :roll: . Seit großer Vorteil ist sein wacher Verstand, sein gutes Merkvermögen und seine schnelle Auffassungsgabe. Es kommt auch immer darauf an ob er was freiwillig macht oder ob es (wie bei den Hausaufgaben) Zwang ist. Mein Sohn kann in 2 Minuten die Titelseite eines Buches (welches er selbst schreiben will) mit Titel, Autor und Titelbild gestalten, für 5 Sätze mit dem Lernwort der Woche braucht er aber eine Stunde :schwitz: . Ist halt sehr viel Willenssache und mit seiner Unlust steht er sich selbst im Weg.

Wie ist das bei Ansgar? KÖNNTE er schneller schreiben oder ist es wirklich die Feinmotorik, die ihm Probleme bereitet? Ich würde ihn an deiner Stelle auch in der jetztigen Klasse belassen, vor allem wenn eine liebe Lehrerin da ist und er sich im letzten halben Jahr dort so gut entwickelt hat ;) .
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Re: 1. Schuljahr geschafft

Beitragvon Anja1972 » Fr 7. Jul 2017, 08:23

Hallo Rabaukenmama,
Ansgar kann genau zwei Dinge konzentriert: Lesen ohne Ende und spielen mit Playmobil oder Lego. Beim Fussball wirds auch langsam, aber von wirklicher Konzentration ist er da noch weit entfernt. Und schreiben kann er gar nichts schnell, malen uebrigends auch nicht. Die Lehrerin sagt dass sei sehr schade, sie freut sich schon auf seine Geschichten mit wohl vielen ueberraschenden Wendungen.
Ja, was fuer ein glueck unsere beiden haben mit der grossen Auffassungsgabe und dass sie sich so schnell so viel merken koennen. Ein anderer Schueler aus Ansgars Klasse hat aehnliche Probleme wie er, aber eben lange nicht die Intelligenz, deswegen ist er dort weg. Er braucht viel mehr Begleitung, nur um das normale zu lernen. Deswegen denke ich ja, ein Teilhabeassistent fuer Ansgar waere uebertrieben. Andererseits erhoffe ich mir, er lernt dann endlich, dass ihm kontinuierliches Arbeiten wirklich etwas bringt, naja und das Schreiben ist nun mal besonders wichtig. Die Lehreri n sagt, seine Intelligenz kommt so gut wie nur zum Vorschein, wenn jemand sich mit ihm beschaeftigt, Erwachsene wohlbemerkt, mit anderen Kindern entstehen nur Themenfremnde angeregtd Unterhaltungen.
Bin gespannt wie es weitergeht. Achja, er bekommt ein Konzentrationstraining. Dort wird er beobachtet und wir ggf. Doch Medikamente bekommen. Er ist ja zweimal positiv auf ADHS getestet.
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Re: 1. Schuljahr geschafft

Beitragvon alibaba » Di 11. Jul 2017, 09:34

Was ist denn ein Teilhabeassistent und wann bekommt man den? Noch nie gehört.

Fakt ist mal eins, wenn die Entwicklung des Kindes in der Konzentration und Geschwindigkeit nicht schneller wird, wird es schulisch eng. Das eine ist nämlich das was ein Kind theoretisch kann, das andere was es davon bereit ist praktisch zu zeigen. Es ist egal was Kind zuhause macht, gemessen wird es an der schulischen Leistung. Und das mit jeder Klassenstufe mehr. Die Anforderungen an die Geschwindigkeit steigen. Schule geht ja Minimum 9 Jahre. ;) und die interessanten Jahre kommen ja erst noch.

Strukturiertes Arbeiten werden die Kinder noch lernen. Das von einem 1.Klässler zu verlangen ist fast unmöglich, zumal Deiner ja grundsätzliche Probleme hat. Ich würde auch über die Gabe von Medikamenten nachdenken, gerade was die Konzentrationsmöglichkeiten angehen. Das zieht sich ja durch, wie ein roter Faden.

Irgendwie irritiert mich das System der Schule. Kind ist versetzt obwohl es Klassenziele nicht erreichte? Das blicke ich noch nicht so richtig. Und meine zweite Frage dazu wäre, wie sieht das ab Klasse 5 und weiterführender Schule aus. Das mag zwar noch in weiter Ferne sein, kommt aber unweigerlich auf einen zu und früher als man denkt. :geek: Bleibt Kind auf dieser Schule und kann dann in seinem Tempo weiter machen? Sorry, ich kenne nur Regelschulen und das ist oft knallharte Realität, spätestens ab Klasse 3.

Ansonsten höre ich auch immer gerne, wenn Kind zumindest mal gerne in die Svhule geht und hier nicht morgendlicher Stress tagtäglich an den Nerven zerrt.

VG
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Re: 1. Schuljahr geschafft

Beitragvon Rabaukenmama » Di 11. Jul 2017, 15:27

alibaba hat geschrieben:Was ist denn ein Teilhabeassistent und wann bekommt man den? Noch nie gehört.


Ich nehme an es ist eine Schulbegleitung gemeint, also jemand, der mit dem Kind in die Schule geht und - je nach Bedarf - in einigen Unterrichtsstunden dabei ist, und das Kind unterstützt. Ist für Kinder mit diversen Handycaps oder Wahrnehmungsstörungen oft unverzichtbar. Sinnvoll auch für Kinder, die einfach viel individuelle Betreuung und Anleitung brauchen. In D reicht man meines Wissens nach mit den entsprechenden Befunden einen Antrag auf Schulbegleitung beim Jugendamt ein.

@Anja1972: Dass ein Kind allein durch die Anwesenheit eines Schulbegleiters strukturiertes arbeiten (besser) lernt, wage ich aber zu bezweifeln. Da kommt es sicher auch auf die Person an.
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Re: 1. Schuljahr geschafft

Beitragvon Anja1972 » Mi 12. Jul 2017, 07:09

Hallo,
Wenn das Konzentrationstraining abgeschlossen ist denken wir massiv über Medikamente nach. Bei uns in Schmitten ist es so, dass in der Regelschule die Kinder einen Wochenarbeitsplan bekommen und diesen allein durcharbeiten muessen. Nur das Fach ist ist vorgegeben. In der Montessori ist fast nur noch der Unterschied der eigenen Auswahl. Die Materialien werden meist auch schon in der Regelschule verwendet. In der RS wird der Stoff vollständig vorgegeben, und es ist auch kein mehr Moeglich. Man hat bei Kindern wie Ansgar praktisch alles zu Hause mit dem Kind zu tun da er ja wenig macht.
Einen Teilhabeassistent werden wir beantragen, wenn es bis zu den Herbstferien nicht besser wird. Seine Aufgabe wird es sein immer neben Ansgar zu sitzen und ihn zu seiner Arbeit zurück zu führen. Und wenn er sieht, dass Ansgar mit etwas wirklich intensiv beschäftigt ist, muss er sich zurück ziehen.
In Hessen, vermutlich in ganz Deutschland kann man nicht in der 1. Klasse sitzen bleiben. Ich glaube man hat das Sitzenbleiben ganz abgeschafft. Blöde für die höheren Klassen. Dafür kann man 3 Jahre für die erste und zweite benötigen.
Was die Zukunft betrifft habe ich mir längst Gedanken gemacht. Wird es sich nicht deutlich bessern wird er auf eine weiterführende Montessori Schule gehen. Dort kann er auch für die 5. und 6. ein Jahr länger brauchen. Dann kann er dort alle Abschlüsse machen und tatsächlich für jede Stufe wirklich ein Jahr länger benötigen. Und es gibt in der Montessori Schule tatsächlich erst am Ende der Hauptschule Noten und wieder am Ende der Realschule. Das Abitur muss er dann mit Regulären Klausuren klarkommen. Natürlich gibt es schon vorher Test, aber ohne Noten. Es dient nur der Ermittlung des Leistungsstandes für die Schueler, damit sie wissen, was sie doch noch ueben muessen. Angeleitet durch die Lehrerin. Gleichzeitig kann er in der Montessori Schule doch viel mehr lernen als vorgegeben, wenn er dass noch so sehr macht wie heute.
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Re: 1. Schuljahr geschafft

Beitragvon Edainwen » Mi 12. Jul 2017, 09:08

Hallo Anja,

schön, und interessant, von euch zu lesen. Ich kann mich noch gut an deine ersten Beiträge erinnern, vor allem, da ich meine beiden Kinder im Bezug auf die Langsamkeit und Unstrukturiertheit zumindest in Teilen wiedererkenne ;)

Ich nehme an, dass unsere Schule relativ ähnlich abläuft wie eure Montessorischule. Auch hier wird mit Wochenplänen gearbeitet.

Unsere Tochter fand diese Arbeitsweise auch ganz toll (auch wenn sie im Schuljahr nie mit dem Material durchgekommen ist, weil sie so langsam war - die Lehrer haben ihr dann aber auch vieles erlassen, da sie ja alles konnte) - jetzt am Gymnasium ist sie aber tatsächlich so schnell wie die anderen, oh Wunder ;)

Unser Sohn aber hasst diese Wochenpläne. Er konnte - vor allem in den ersten beiden Klassen - auch stundenlang über einer popeligen Matheseite sitzen - hat dann aber, mit 6 Jahren und als Zweitklässler, die ganzen Mathekänguruh-Aufgaben der 3./4. Klasse zusammen mit einer Schulklasse 4.Klässler schneller und besser erledigt als die besagten 4.Klässler (er kam eine halbe Stunde zu spät, da uns die Uhrzeit falsch mitgeteilt wurde, war aber gleichzeitig mit den anderen fertig)... wieso? Wenn alle dasselbe machen und wenn es ruhig ist, kann er sich besser konzentrieren, sagt er.

Insofern würde ich mir schon überlegen, ob ich das mit der Montessori-Schule weiterführen will. Bei uns ist es eine normale Grundschule mit Montessori-Konzept. Diese wird nach der 4. Klasse abgeschlossen sein und mein Sohn blickt dem Ende der Wochenpläne freudig entgegen.

Da wir aber 2 Jahre vor euch dran sind, kann ich dann berichten, wie er mit dem Konzept "alle machen dasselbe" zurechtkommt. Vielleicht sehnt er sich dann zu seinen Wochenplänen und Extrawürsten zurück und ich schreibe dann: Lasst ihn bloß auf der Montessorischule ;)

LG
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Re: 1. Schuljahr geschafft

Beitragvon Edainwen » Mi 12. Jul 2017, 09:20

@alibaba: auch schön, mal wieder von dir zu lesen. Du hattest doch auch immer berichtet, dass deine Tochter so langsam wäre, wolltest sie sogar gerne mal eine Klasse wiederholen lassen. Wie geht es ihr denn jetzt an der weiterführenden Schule. Meine war ja immer sehr ähnlich gestrickt, kam es mir vor. Bei uns hat sich das Geschwindigkeitsproblem komplett erledigt. Tochter kann genauso schnell wie die anderen. Probleme hat sie trotzdem, die liegen aber nicht an der Geschwindigkeit sondern an der Faulheit ;)

Was du von der Regel(grund-)schule berichtest, ist mir hier - wie immer ;) - fremd. Hier ist nix knallhart. Tochter hat die Grundschule in ihrem Tempo mit besten Noten durchgezogen, Sohn beherrscht trotz Langsamkeit am Ende der 3. Klasse bereits den Mathestoff der 5. Klasse (wenn er manchmal Hausaufgaben in der Schule vergisst, macht er nämlich Arbeitsblätter seiner großen Schwester) und den kompletten restlichen Stoff seiner eigenen Klasse ... Intelligenz kann langsames Tempo in der Grundschule durchaus ausgleichen ... und ich denke immer noch, dass das langsame Tempo auch mit bedingt durch die langweiligen Aufgaben ist ;) Wenn das ein Lehrer erkenn t - und das tut Ansgars Lehrer ja wohl - gibt es ja auch kaum Probleme.
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Re: 1. Schuljahr geschafft

Beitragvon alibaba » Do 13. Jul 2017, 14:52

Hallo edainwen,

Ja, ich gebe zu, unsere Grundschule war befremdlich. Gerade das Problem "Langsamkeit" lag uns schwer im Magen. Aber egal, erledigt.

Meine Tochter ist schneller geworden, verschwunden ist die Langsamkeit nicht. Aber das liegt einfach am Typus, nicht am Intellekt. Weiterführende Schule läuft ok. Sie ging als Einzige dort hin (spezielle Musikklasse) und das ankommen war schwer. Aber auch das ist jetzt überwunden. Sie hat zwei tolle, tatkräftig unterstützende Klassenlehrerinnen, da singe ich gerne ein Loblied. Sie geht gerne zur Schule. Die Leistungen werden besser, da Sie jetzt angekommen ist. Kind wird versetzt, alles gut. Minimalforderung: weiter kommen - gilt ja auch für den Sohn. :lol:

Ich habe mich schulisch ausgeklinkt. Meine gehen zur Schule, nicht ich. Aber anders als in der GS, wird das hier auch unterstützt und das Kind in die Verantwortung genommen. Hier klären das die Lehrer und nicht die Mütter. Ich mag diese Schule sehr, aber nicht jeden Lehrer, jedoch eine Vielzahl. Also ganz anders als früher.

Langsamkeit hat neben der Langeweile aber auch etwas mit Faulheit zu tun. Zu faul um den ganzen Text abzuschreiben. So ist halt nur, trotz exakter Schrift, eine 3 in der Mappenführung drin. Nun, an einer niederen Schulform würde das vielleicht noch durchgehen, hier eben nicht. Aber - auch das ist kalter Kaffee, denn ab Klasse 6 kann man machen was man will.

In der Selbständigkeit hat das herausziehen meinerseits meine Kinder um Weiten in der Verantwortungsentwicklung nach vorne katapultiert.

Liebe Grüße und schöne Ferien .... bei uns in 14 Tagen :P
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Re: 1. Schuljahr geschafft

Beitragvon unwissende-neu » So 16. Jul 2017, 22:50

Eure Diskussion lässt hoffen... :D Also durchhalten und irgendwie in die 5. Klasse Gym kommen *lach*
Wir haben auch eine "gnaden" Versetzung. Da die Lehrerin weiß, dass sie es theortisch kann, die Lernzielkontrollen einwandfrei sind ( aber in der 1. eigentlich nicht mit in die Bewertung fallen dürfen), aber die praktische Mitarbeit fehl gänzlich, welches in der 1. Klasse ja ausschließlich als Bewertungskriterium dient.
Da es aber kontraproduktiv ist, Töchterlein wiederholen zu lassen und die Mitarbeit dann vollkommen stillstehen würde, ist sie nach Konferenzbeschluss versetzt.
Außerdem gab es nach den Osterferien ein ernstes Gespräch mit der Lehrerin, wo Töchterchen sich dann doch etwas erschrocken hat, da ihr die Konsequenz nicht wirklich bewusst war. Und so setzte sie sich dann in den letzten Wochen doch mal kurz an die Klassen spitze. Pünktlich nach den Zeugniskonferenzen hörte die Mitarbeit aber wieder komplett auf.

Ich denke, das war bei euch so ähnlich?
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