Gymnasium

Probleme und Lösungen für den Schulalltag

Gymnasium

Beitragvon Linasina » Sa 23. Feb 2019, 09:07

Wir haben gestern das Gymnasium besichtigt und ich muss sagen dass ich mehr als begeistert bin von dieser Schule. Mir selbst wäre es etwas zu groß und zu viele Schüler aber für mein Kind ist es genau richtig. Bedenken habe ich nur bei Latein und Französisch später kommt noch Spanisch dazu. Der Schnuppertag war jedenfalls sehr schön organisiert für die Kinder. Es gab sogar kostenloses Essen was bei dem Schnuppertag in der Realschule nicht so war. Am besten gefallen hat mir dass die Schüler alle diszipliniert waren und sehr auf die Grundschüler und deren Fragen ein gegangen sind.
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Re: Gymnasium

Beitragvon Rabaukenmama » Sa 23. Feb 2019, 09:38

Hallo Linasina,

schön, dass deiner Tochter das Gymnasium gefällt! Was das Verhalten der Kinder dort betrifft: ich habe auch den Eindruck, dass vor allem Disziplin und Sozialverhalten IM SCHNITT an Gymnasien besser sind als z.B. an Mittelschulen (bei Realschulen kann ich nicht mitreden, gibt es hier kaum).#

Alles Gute für den Schulwechsel! Deine Tochter geht ja jetzt auch in die 3. Klasse Grundschule, oder?
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Re: Gymnasium

Beitragvon Linasina » Sa 23. Feb 2019, 11:39

Nein, sie geht in die 4. Klasse. Ich muss Sie aber im März schon auf dem Gym mit dem Halbjahreszeugnis anmelden. Das geht nur eine Woche mit dem anmelden. Dieses Jahr wird auch meine mittlere Tochter eingeschult. Es ist alles etwas aufregend für mich. Mittlerweile bin ich eine Alleinerziehende Dreifachmama.
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Re: Gymnasium

Beitragvon Edainwen » Mo 25. Feb 2019, 08:29

Zu deinen Bedenken wegen Latein: Mein Sohn hat mit Latein und Englisch gleichzeitig gestartet und zumindest bis jetzt ist Latein eines seiner Lieblingsfächer. Da Latein anscheinend eine vokabelarme Sprache ist, geht es mit den Vokabeln auch sehr gemächlich voran, bis jetzt sind es etwas halb so viele wie er schon in Englisch hatte. Auch insgesamt geht es in Latein eher gemächlich voran, so dass ich gemütlich nebenher mitlernen kann. Das ist auch so der generelle Tenor unter den Eltern - Latein gehört wohl generell zu den Lieblingsfächern der Kinder in der Klasse ;). Kann natürlich sein, dass es irgendwann mal schwieriger wird, er ist jetzt ja erst Mitte 5. Klasse ;)
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Re: Gymnasium

Beitragvon Koschka » Mo 25. Feb 2019, 08:39

Von Latein wird im Gegensatz zu Englisch nicht erwartet, dass die Kinder die Sparache aktiv sprechen werden. Daher ist herangehensweise eine ganz andere. In Englisch taucht man schnell ein, um schnell sprechen zu können. Latein baut man systematisch aufeinander auf. Kinder mit analytischen Problemen bekommen daher im Latein mit steigender Komplexität der Analytik zunehmend Schwierigkeiten. SIe versuchen das ohne System und scheitern, dadrauf beruht die Angst vor Latein. Die fehlende Motivation für die tote Sprache in den höheren Klassen ist ein anderes Kapitel.
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Re: Gymnasium

Beitragvon alibaba » Mo 25. Feb 2019, 09:17

Moin,

hier kam bisher immer die Ernüchterung. Daher bin ich mittlerweile recht vorsichtig mit solchen Informationen, dass alles immer so wurde, wie man besichtigt hat oder der erste Eindruck hinterließ. Nein, ich möchte keinem etwas madig machen, es sind nur meine Erfahrungen.

Hier gab es auch die Tage der offenen Tür und mittlerweile weiß ich aus Erfahrungen, dass sich viele Schulen natürlich von ihrer besten Seite zeigen, die aber eigentlich nicht so ist. So hat mein Sohn den ganzen Tag über den zukünftigen 5.Klässlern chemische Experimente gezeigt. Da staunten die Kinder, da der Lehrer lockere Hand ließ und die Eltern auch. Und mit meinem Sohn stand da natürlich der "Experte" vor den Fragen der Eltern. Nein, Schule ist nicht so. Da gibt es keine Experimente am Fließband und das man alles auswendig lernen muss, erzählt einem auch keiner. Ich finde daher, dass es immer ein bisschen veralbern ist. Schöne Welt.

Die Sprachenfolge ist übrigens wie sie ist. Mein Sohn steht mit Latein auf Kriegsfuß. Das ist definitiv nicht sein Fach. Die Sprache wird er auch abwählen. Das hier diese Sprache "Vokabelarm" sei, kann ich nicht beobachten, wobei ab Klasse 9 wohl nur noch wenige davon hinzu kommen und er Fokus auf dem übersetzen der vielen Deklinationsmöglichkeiten liegt. Und das muss man mögen. Mein Sohn verabscheut das auswendig lernen von zig Beugungsmöglichkeiten. Wenn ich zum Englisch vergleiche, was er hier täglich anwendet, ist Latein mega tot und mühsam. Da lernt man nichts durch die Anwendung.

Gymnasium ist hier eindeutig die fordernste Schulart. 3x Nachmittagsunterricht bis 15:30 Uhr und G8. Ab Klasse 10 hat man hier bis 17 Uhr Unterricht. Aber das hängt vom BL ab. Bekannte von uns aus Hessen gehen G9 und hatten bis her noch NIE Mittagsschule. Die haben auch ganz andere Fächer. Die fingen auch in Klasse 5 mit Latein an, das aber mega gemächlich. Auf jeden Fall hatte mein Sohn diese nach der Hälfte der Klasse 6 bereits ein.

Disziplin und Sozialverhalten ist hier durchaus okay. Wobei das klassenabhängig ist. Auch da haben wir schon leidvolle Erfahrungen gemacht. Etwas elitär ist hier das Gymnasium. Aber das kann sich auch nur auf meinen Eindruck beschränken. Die Kinder, mit denen sich meine treffen, sind alle in Ordnung, samt der Eltern.

Grundsätzlich wünsche ich Euch, dass sich all eure Vorstellungen auch so ergeben. Auf geht's in den neuen Lebensabschnitt. Wenn ich an die Zeit zurück denke. Die vergeht so schnell. Nächstes Jahr wird sich mein Herr Sohn schon um die Kurse kümmern - Wahnsinn!

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Re: Gymnasium

Beitragvon Linasina » Di 26. Feb 2019, 16:07

Ja natürlich macht man an den Tagen der offenen Türe, es den Kindern besonders schmackhaft, die Schulen wollen doch auch Schüler haben. Die Schule ist sehr groß und wird 4 fünfte Klassen haben. Mir wäre Sie definitiv zu groß und zu viele Schüler aber meine Tochter fand das gerade besonders toll.
Weißt du schon was dein Sohn für Kurse machen will? Ist er getestet Hochbegabt?
Sorry, habe lange nicht mitlesen können auf diesem Forum. Aber die Zeit vergeht wirklich wie im Flug. Ich hoffe das alles klappt.
Leider hat meine Tochter jetzt irgendwie anscheinend einen psychischen Hänger, sie hat sehr häufig Bauchweh. Weiß nicht ob das ganze in letzter Zeit etwas zu viel für Sie war.
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Re: Gymnasium

Beitragvon alibaba » Di 26. Feb 2019, 18:09

Hallo Linasina,

die Kurse stehen in etwa schon fest. Chemie und Englisch und Mathe werden 5-stündig. Die nimmt Kind auf jeden Fall als Leistungskurs. Da sich aber hier die Leistungskurse ab dem SJ 2020 nochmals ändern, steht noch nichts fest, es ist auch noch zu früh. Auf jeden Fall kristallisieren sich so langsam die Neigungen heraus. Ob es dann auch diese Kurse werden, hängt vom Lehrer der Kursstufe ab. Doofer Lehrer, dann wird das Fach nicht als Leistungskurs genommen. Es kann auch passieren, dass Kind mit Musik tauscht. Auf jeden Fall ist Latein und Bio raus - 100%. :oops:

Aber Ihr habt noch Zeit. Da heißt es dann erst mal ankommen und klar kommen. Wobei, das was Du als große Schule bezeichnest, ist keine. Große Schulen sind 6-zügig. :mrgreen:

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Re: Gymnasium

Beitragvon Linasina » Do 28. Feb 2019, 16:39

Wahnsinn, für mich war diese Schule schon riesig mit ihren 700 Schülern. Was mich anspricht dass die 5. und 6. Klassen extra unterrichtet werden in einem extra Schulgebäude.
Schade dass dein Sohn Bio abwählt. Kann man eigentlich auch Englisch abwählen??
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Re: Gymnasium

Beitragvon sinus » Sa 2. Mär 2019, 15:32

Hallo, wir sind auch grad an dem Thema.
Für mich stand immer fest, dass meine Tochter auf dasselbe Gymnasium geht, wie ich. Das vor Ort. Keine 10 Minuten mit dem Rad von hier und sehr schön gelegen. Ca. 1000 Schüler, aber auch eine etwas kleinere Musik-Spezial-Klasse.
Ich war als Jugendliche zumindest zeitweise in der Musikklasse (bis zum Wechsel in den KUNST-Leistungskurs) und hab mich da sehr wohl gefühlt. Allerdings war das Gymnasium damals 3zügig und nicht 4-5zügig.
Meine Tochter ist vielseitig begabt, u.a. auch recht musikalisch und singt schön und recht gern, "lebt" aber nicht grad für die Musik.
Irgendwo vorspielen oder vorsingen - selbst im Schutz eines Chores - hasst sie.
Ich dachte aber, sie ist in der Musikklasse (deren Schwerpunkt Chorgesang ist) vor allem des guten Miteinanders wegen und weil sie selbst so sensibel und "musisch" ist, bestimmt gut aufgehoben. Die Klasse ist allerdings sehr mädchenlästig.

Dann begann sie ja letzten Sommer zu programmieren und bei der Beratung nach dem IQ-Test, der einen Peak im logischen Bereich ergab, wurde uns auch direkt gesagt, wir sollten vielleicht nicht nur den musischen Bereich so intensiv fördern.
(Sie lernte damals 2 Instrumente und ging in einen Malkurs und programmierte ausschließlich im "Eigenstudium")

Inzwischen hat sie eines der Instrumente aufgegeben, dass sie beim anderen Instrument dran bleibt ist durchaus anstrengend für alle Beteiligten. Sie spielt es, aber eher selten mit Begeisterung.
Im Grundschulchor singt sie ganz gern, zumindest solange sie nicht auftreten.
Irgendwelche für sie passende MINT/Computer-AGs haben wir leider seitdem nicht gefunden, sowas wie Schach wollte sie nicht, weil sie Wettbewerbssituationen nicht mag, anderes war einfach organisatorisch nicht machbar und wollte sie eigentlich auch selbst gar nicht.
Ein Sommercamp o.ä. (da gibt es wohl einiges mit Förderangeboten) wollte sie ebenfalls nicht, weil sie nicht externes Übernachten mag.
(Auch sowas wie eine Reitwoche oder ein Naturcamp würde sie darum nicht machen wollen)

Ihre Klassenlehrerin empfahl ihr/uns im Gespräch - erstmalig sogar schon vor dem Test, also in Klasse 3, dann nochmals im Gespräch nach dem Test - die Schule in der nächsten Großstadt mit MINT-Schwerpunkt anzuschauen, die auch eine spezielle Begabtenförderung hat.
Wir sind dann dort zu diversen Schnupperveranstaltungen gegangen, vor allem aber erstmal wegen der interessanten Themen und weil ich darin eine Möglichkeit sah, ihr da mal was anders als Musik und Kunst zu bieten. Das waren im Herbst letzten Jahres drei Termine samstags, wo die Kinder Experimente machen konnten u.ä.

Ich hab die Schule lange gar nicht als Variante erwogen, weil der Schulweg von Haustür bis Stundenbeginn gerechnet ca. 45 Minuten sind und ich immer noch eher den musischen Typ in ihr sehe. (sie ist sehr sensibel, sehr kreativ, malt sehr schön...)
Außerdem scheint die Schule sehr leistungsorientiert und mein Kind ist nicht unbedingt der fleißige Typ und ließ es bisher (meistens) in der Schule an Motivation fehlen. (Vermutlich aber aus Langeweile)
Sie kann auch sehr schlecht mit Druck umgehen und zweifelt sehr schnell an sich. Und in der MINT-Schule ist die Teilnahme an diversen Wettbewerben fester Bestandteil.
Auch darum war/bin ich diese Schule betreffend unsicher.

Dann haben die Kinder in der 4. Klasse der Grundschule im Unterricht selbst diverse Schulen im Umkreis bearbeiten sollen, also deren Web-Seiten anschauen sollten sie und die Besonderheiten herausfinden und dann für die Kinder in der Klasse einen kurzen Bericht geben.
Meine Tochter hat sich von sich aus gezielt diese MINT-Schule herausgesucht und kam an dem Tag heim und sagte - für mich völlig unerwartet -, sie möchte an dieses Gymnasium.
Kurz vorher sollte es immer noch unbedingt die Schule sein, an die ihr bester Freund geht. (Der aktuell in eine andere Grundschule im Ort geht, dann aber an unser Gymnasium vor Ort wechselt)
In die Musikklasse wollte sie gar nicht mehr. Aber das war wohl von Anfang an eh mehr mein Wunsch, als ihr eigener, glaub ich.

Ich hab dann mit ihr zusammen und auch allein ewig hin- und herüberlegt, den Schulweg getestet, mich mit Eltern unterhalten, deren Kinder auf der MINT-Schule sind und mit denen, wo die Kinder auf dem Gymnasium vor Ort sind.
Und zum Tag der offenen Tür waren wir auch jeweils dort. (Das Gymnasium vor Ort kennt sie schon länger ganz gut, u.a. weil wir dort immer zum Weihnachtskonzert des Chores des Musikzweiges sind)

Und obwohl das Schulgebäude der MINT-Schule nicht halb so schön ist, wie unseres im Ort und der Weg unbequemer (10 Minuten Fahrrad + 10 Minuten S-Bahn + 20 Minuten Fußweg; Rad in die Bahn geht leider nicht wegen fehlenden Aufzugs und sehr voller Bahn am Morgen), möchte das Kind dort hin.
Sie bewegte sich am TdoT (Tag der offenen Tür) auch auffallend selbstsicher im Gebäude, weil sie die Fachkabinette ja schon von den Samstagsveranstaltungen kannte. Irgendwie hatte ich selbst jedenfalls auch den Eindruck, sie passt da richtig gut hin... ich kann sie mir dort jetzt jedenfalls doch ganz gut vorstellen.
Die Schule hat auch nur gut 500 Schüler, unterrichtet ausschließlich im Blockunterricht, es gibt pro Woche ein Doppelstunde mehr in den jeweils neu dazukommenden Naturwissenschaften und sie muss eine Aufnahmeprüfung bestehen.
In den Klassen sind je nur 24 Kinder (statt wie anderswo 28/29) und es sind je nur 4-5 Mädchen pro Klasse.
Das findet meine Tochter aber gut, sie kann eh besser mit Jungs, hat vorwiegend Jungsfreundschaften und fühlt sich bei den typischen "Mädchenthemen" in ihrer Klasse immer völlig fehl am Platz.
Die Prüfung wird jetzt im März sein und ich hoffe, sie besteht sie.

Ich selbst finde die Entscheidung für die weiterführende Schule irre schwer.
Ich hatte das nicht gedacht, dass das so schwierig wird, weil ich immer nur an das Gymnasium vor der Haustür gedacht hatte.
Ich bin jetzt sehr froh, dass mein Kind sich selbst so klar geäußert hat.
Und ohne das Testergebnis vom letzten Sommer übrigens wären wir sicherlich auch nicht auf diese Schule als Möglichkeit gekommen!
Also hier sehe ich ganz klar, dass der Test für uns wirklich hilfreich war.

Ich hoffe fürs Kind, dass sie sich dort wohlfühlt und in der Klasse gut ankommt.
Beim TdoT sind mir jedenfalls die Schüler, die vor Ort waren, sehr positiv aufgefallen, grad auch die jugendlichen Mädchen.
Die waren so ganz anders, als die Mädels in den Musikklassen... Die Musikmädels waren überwiegend so "richtige " Mädchen, tw schon geschminkt, sehr auf ihr Äußeres bedacht, kleine "Diven" waren auch dabei.
In der MINT-Schule die Mädels waren eher wie meine Tochter. Weniger modebewusst, nicht geschminkt, eher Typ "Wissenschaftlerin" als "Musikerin" halt. (Auch wenn das natürlich auch Klischees sind, aber ich fand das schon tendenziell erkennbar)

Beim TdoT übrigens habe ich meine Tochter nicht aus dem Bio-Kabinett weg bekommen. Sie hat da 2 Stunden verbracht, einen Tintenfisch in alle Einzelheiten seziert und war selig.
Ich bin wirklich gespannt, was aus ihr noch so wird... Ich kann sie mir aktuell ebenso gut als Biologin wie als Illustratorin vorstellen.
Natur und Kunst sind ihre zwei großen Leidenschaften, das Programmieren setzt sie an sich auch eher für kreative/künstlerische Projekte ein.
Für Mathe begeistert sie sich an sich gar nicht, aber das kann auch mit dem langweiligen Grundschulmathe und der nicht so geliebten Lehrerin in dem Fach zusammenhängen... der Kängurutest letztes Jahr hat ihr jedenfalls richtig Spaß gemacht und sie mag Logik-Rätsel.

Ich kann sie mir dann später auch an einer Schule mit Schwerpunkt Kunst gut vorstellen, das gibts hier aber erst ab Klasse 8.
Da kann und müsse sie dann wechseln.
Bis dahin wird sie also - so sie die Prüfung besteht - in die MINT-Schule gehen.

Es wird jedenfalls für mich sehr spanend, wie es dann im kommenden Schuljahr wird, wie sie damit umgehen wird, dass ihr nicht alles ganz ohne lernen zufliegt und wie sie in der neuen Klasse klarkommt.
Es kann sein, dass sie total aufblüht, es kann ebenso sein, dass es sie total stresst und ihr Selbstbewusstsein noch mehr leidet, als jetzt schon. Wie gesagt zweifelt und verzweifelt sie sehr schnell an sich...
Dass sie selbst sich für die Schule so klar entschieden hat, macht mich erstmal ziemlich hoffnungsvoll.
sinus
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