Schulanfang des Sohnes, die Mittlere leidet - UPDATE

Probleme und Lösungen für den Schulalltag

Schulanfang des Sohnes, die Mittlere leidet - UPDATE

Beitragvon Meine3 » So 15. Sep 2019, 18:38

Hallo,

wie schon angeklungen, ist mein Sohn nun endlich in der Schule. Hurra :fahne:.

Der 1. Tag wurde hochmotiviert und freudig absolviert. Die Hausaufgaben wurden blitzschnell und ordentlich erledigt. Er maulte, dass am Wochenende keine Schule ist und freut sich auf Montag. Mit der Klassenlehrerin scheinen wir Glück zu haben. Sie meinte am Elternabend, einen Abend vor der Einschulung, bei ihrer Begrüßungsrede, dass sie sich die Kinder genau anschaut und erst einmal kennen lernen will. Das Thema Unterforderung sprach sie im Zusammenhang mit dem Lesebuch an. Ihr war es wichtig, dass nicht vorgearbeitet wird. Sie hat dann das ein oder andere skeptische Gesicht gesehen (so auch meins :oops: ) und versicherte in die Runde, dass sie schnell merke, wenn ein Kind sich langweile oder untefordert sei. Sie käme frühzeitig auf uns zu und würde sich dann ggf. mit den Eltern zusammen setzen und über Alternativ-Programm für das Kind nachdenken. Nichts desto trotz beharrte sie darauf, dass im Arbeitsheft und Buch nichts vorgearbeitet werden solle, was ich auch verstehen kann. Dennoch hat mein Sohn schon am ersten Tag neugierig die nächsten Seiten durchgeblättert und mir Fragen zu den weitern Aufgaben im Heft gestellt :gruebel:. Alles in allem also ein guter Start. Ich bin gespannt, was die nächsten Wochen so bringen. Sicherlich stellt sich früher oder später die große Ernüchterung ein :schwitz:.

Meine Mittlere macht mir allerdings immer mehr Sorgen. Sie klagt ja bereits seit einem halben Jahr (seit ihr bewusst wurde, dass die Vorschüler bald Schüler und damit weg vom Fenster sind), darüber, dass ihr dann langweilig sein wird und sie dann keine Freunde mehr hat.

Als dann Ende Juli viele der Vorschüler bereits den Kindergarten verließen, machte sich dies direkt bei unserer Tochter bemerkbar. Seitdem gibt es fast jeden Morgen Drama, wenn es in den Kindergarten geht. Sie hat mir auch schon mehrmals erzählt, dass sie KEINE Freunde hat, dass ihr den ganzen Tag langweilig ist und der Kindergarten SUPERDOOF ist. Die anderen gleichaltrigen Kinder verstünden ihre Spiele nicht, man könne nicht "vernünftig" mit ihnen spielen... Sie will seit Dezember auch in die Schule (zu diesem Zeitpunkt fing sie an, Buchstaben außer ihren Namen zu lernen).

Ich habe natürlich, grade, weil Sohnemanns letztes Kigajahr anfangs eine echte Quälerei und sehr turbulent war, auch länger über Früheinschulung nachgedacht, obwohl das vor einem Jahr für mich noch keine Alternative gewesen wäre.

Kognitiv steht sie einem Schulanfänger auch in nichts nach.

Ich habe jedoch aus zwei Gründen für mich entschieden, dass eine FRüheinschulung mit 5;3 Jahren nicht in Frage kommt:

1. Sie ist sehr sensibel, weint schnell, ist sehr schnell verunsichert, wenn man sie korrigiert oder kritisiert (was wir ohnehin so gut wie nicht tun :gruebel: ) und hat wirklich keine hohe Frustrationsschwelle. Wenn sie sich beispielsweise vermalt oder verschreibt, so endet das oft in einem kleinen Wutanfall. Das stellt für mich ein eindeutiges K.O.Kriterium dar. Sicherlich ist dies auch charakterlich bedingt, aber ich habe die Hoffnung, dass das eine Jahr bis zur Einschulung doch noch eine Besserung diesbezüglich bringt.

2. Sie wäre mit Sohnemann, der immerhin 1,5 Jahre älter ist als sie, in die selbe Klassenstufe gekommen, sprich zum selben Zeitpunkt eingeschult worden. Ich fand das irgendwie in Hinblick auf meinen Sohn problematisch. Wie würde er sich fühlen, wenn seine 1,5jahre jüngere Schwester mit ihm in der Klasse sitzt?

Nun mache ich mir natürlich Gedanken, wie es weitergeht. Ich werde zunächst nochmal das Gespräch mit den Erziehern suchen, wobei wir Erzieherwechsel haben und ich die neue Bezugserzieherin nicht mag. Sie rollt sehr oft mit den Augen wegen meiner Kinder, die ständig (hinter)fragen und diskutieren und scheint fitte Kinder irgendwie nicht zu mögen :roll:. Dabei ist meine mittlere Tochter eigentlich ein Mensch, der von JEDEM sofort gemocht wird. So oft bekomme ich Rückmeldung, wie lieb, sozial, goldig und pfiffig meine Tochter sei. Das erschwert das Gespräch natürlich. Ich denke grade darüber nach, ob ich bei der Kitaleitung, zu der ich einen sehr guten Draht habe (sie war anfangs die Bezugserzieherin meiner Kinder und hat bei Sohnemann auch schnell die HB vermutet), um einen Bezugserzieherwechsel bitte :mrgreen:... Was natürlich auch heikel ist.

Eine weitere Alternative wäre für mich, THEORETISCH, sie aus dem Kindergarten zu nehmen, was aber in der praktischen Umsetzung scheitert :cry:....

Irgendwelche Ideen?

Gruß, Nora
Zuletzt geändert von Meine3 am Di 24. Sep 2019, 11:06, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Schulanfang des Sohnes, die Mittlere leidet

Beitragvon Bliss » So 15. Sep 2019, 19:23

Ich würde erstmal trennen zwischen: mag in die Schule und mag nicht mehr in den KiGa. Für ersteres gibt es soweit ich weiss sowieso keine Möglichkeit, frühestens wohl Quereinschulung zum Halbjahr. Also würde ich herausfinden, was genau an der Schule sie möchte, vielleicht kann man das ja zuhause irgendwie nachbilden. Meine Tochter hat z.B als der Bruder eingeschult wurde auch Hausaufgaben haben wollen. Ich hab ihr also auch täglich kleine, ihrem Stand entsprechende Aufgaben gegeben, die sie anfangs auch begeistert erledigt hat (und sich dann irgendwann gefreut hat, dass sie im Gegensatz zum Bruder auch: nö, heute nicht sagen konnte :lol: ) Also Vorschulkind durfte sie dann ein Musikinstrument lernen. Lesen hatte sie dann auch etwa ein Jahr vor der Schule so weit gelernt, dass sie einzelne Sätze lesen konnte, das reichte ihr dann erstmal.

Für das zweite würde ich erstmal mit dem KiGa darüber reden, dass es ihr gerade nicht gefällt. Vielleicht ergibt sich da schon ein genaueres Bild. Dann siehst du auch schon, wie die EInstellung des KiGas ist, also ob du mit Hilfe von deren Seite rechnen kannst. Und dann halt die Möglichkeiten abklopfen die man so hat, falls so keine Änderung erreicht werden kann. (Rausnehmen, reduzieren, Kindergartenwechsel, Tagesmutter)
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Re: Schulanfang des Sohnes, die Mittlere leidet

Beitragvon Auguste » Mo 16. Sep 2019, 09:58

Hallo,

die Situation ist jetzt gerade natürlich nicht schön für Deine Tochter - vor Allem ungewohnt. Sie ist "allein" im Kindergarten, die Freunde weg, der Bruder "weg" (zumindest tagsüber) und sie würde viel lieber in die Schule gehen, weil im Kindergarten nur Babykram gemacht wird. Ein Gespräch mit der Leiterin und evl. Wechsel des Bezugserziehers halte ich auch für eine gute Idee, wenn die aktuelle Erzieherin "nicht passt". Vielleicht entspannt sich dadurch schon einiges.

Die Quereinschulung zum Halbjahr könnte man dennoch versuchen, falls sich die Situation im Kindergarten nicht bessert. Was Deine Bedenken wegen des Sohnes angeht, so müsste die Schwester ja nicht in die gleiche Klasse gehen. Dann wäre es in der Klasse des Sohnes nicht so offensichtlich, dass die 1,5 Jahre jüngere Schwester auch schon in die Schule geht - er muss ja nicht verraten, dass seine Schwester in der Parallelklasse ist ;)

Auch muss das nicht zwingend ein Problem werden. Die beiden Jungs eines Bekannten sind auch 1,5 Jahre auseinander und in der selben Klasse, sogar zusammen eingeschult worden. Da wurde der ältere ein Jahr zurückgestellt, weil er sprachlich noch was aufzuholen hatte. Die beiden haben überhaupt kein Problem damit und ihre Klassenkameraden auch nicht.

Deinem Sohn kann man nur wünschen, dass die Lehrerin hält, was sie verspricht. Es hört sich jedenfalls so an, als ob sie recht kompetent ist. Dass in den Schulheften und Büchern nicht vorgearbeitet werden soll, ist bei uns auch so - hat aber den Sohn nicht davon abgehalten, das Mathebuch nach Erhalt eingehend zu studieren und direkt mal die Aufgaben der letzten Seiten zu lösen - im Kopf :roll: Mathe macht ihm aber trotzdem noch Spaß :mrgreen:

Wir haben den Kindern immer Knobelhefte oder Forderhefte für zu Hause gekauft, dann mussten sie sich nicht am Schulmaterial "vergreifen". Die hatten sie teilweise auch als "Lückenfüller" mit in der Schule. Wenn ihnen langweilig war und der Lehrer keine Extra-Aufgaben parat hatte, dann durften sie darin arbeiten. Leider haben das nicht alle Lehrer mitgemacht, insbesondere nicht beim Sohn. Ich drücke jedenfalls die Daumen, dass Dein Sohn nicht so schnell den Spaß an der Schule und am Lernen verliert.

LG
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Re: Schulanfang des Sohnes, die Mittlere leidet

Beitragvon Meine3 » Mo 16. Sep 2019, 11:29

Koschka hat geschrieben:Hallo Meine3

Zu deiner Mittleren:

Die Entwicklung von hochbegabten Mädchen verläuft anders als die von den Jungs. Ich selbst habe mein Mädchen mit 12 zum Test geschickt, mit dem Gedanken im Hinterkopf: "es kommt schon 125 raus..." Sie hat nie besonders viel geredet, nie sich in die vorderste Reihe gedrängt, nicht wie ihre Brüder unaufhörlich Fragen gestellt. Das Ergebnis des Tests war, dass sie sprachlich nicht zu überbieten ist.

Würde man nach deinem KO-Kriterium einschulen, würden meine Jungs noch im Kindergarten bleiben. Die Frustrationstoleranz ist bei ihnen nicht wirklich weit entwickelt. Aber für die Schule reicht es: viel wird dort nicht verlangt. Außerdem benehmen sich Kinder in den Gruppen anders. Meine Jungs wussten schon sehr früh, dass man vor den Augen anderer Kinder sich kein Geheule leisten kann. Ich bin diejenige, die die Wut und die Frust zuhause abkriegt, aber so ist das Leben. Wie du richtig schreibst, gehört das zum Chrarkter.

Was dein Sohn fühlt, weil seine Schwester in der gleichen Klassenstufe sitzt, würde ich gar nicht thematisieren. Ich habe hier Zwilinge in unterschiedlichen Klassenstufen. Man kann sich auch lange mit dem potentiellen Schaden beschäftigen, aber so ist das. Im Laufe des letzen Schuljahrs war dem Sohn der Klassensprung angeboten, den wir einstimmig abgelehnt haben. Es gibt nicht nur schwarz und weiß, sondern unterschiedliche Wege. Der Sohn ist stolz, dass er bessere Noten hat als die Schwester. Die Schwester ist froh, dass er nicht in ihrer Klasse ist. Ich bin froh, dass der Sohn ein Jahr Zeit gewonnen hat, für die Entscheiung was nach der Schule zu tun ist. Vielleicht hört sich das alles anders an, wenn sie ihr Abitur in der Tasche hat, und er das letzte Jahr noch vor sich hat, aber das sind alles nur Spekulationen.

Ich würde jetzt mit der Schule sprechen, falls Möglich Hospitation für 2 Tage der Woche vereinbaren, und ab 2. HJ einschulen. So wird deiner Tochter der langweiligster Teil der 1. Klasse ersprart bleiben.

LG
Koschka


Hallo Koschka,

ich kann deiner Argumentation gut folgen und kann sehr gut nachvollziehen, dass du die Empfehlung zum 2. Halbjahr einzuschulen gibst. Du hast damit gute Erfahrungen gemacht. Ich kenne aber aus dem Bekanntenkreis auch ganz andere Stimmen. Quereinschulung ist ein Thema, das eben so wie Früheinschulung, sehr polarisiert und ich schwanke so hin und her und bin unschlüssig ;) . Ich denke aber, dass man früheinschulen oder quereinschulen nur sollte, wenn man auch wirklich dahinter steht.

Fakt ist, dass ich es ihr aufgrund ihrer Zartheit wirklich leider noch nicht zutraue. Das wäre eventuell aber trotzdem ein Versuch wert, wenn der kognitive Schuh zu sehr anfängt zu kneifen, aber ich habe ja nicht mal bei meinem Sohn die HB bestätigt (nur die Tendenz und eine Teilhochbegabung). Noch dazu kommt, dass mein Mann überhaupt kein Freund von früheinschulen ist, und auch nicht vom Thema Hochbegabung und "Andersbehandlung". Allein kann ich diese Entscheidung nicht fällen und ich bin ja auch ambivalent.


Für mich ist auch die Frage, ob sie wirklich nach einem halben Jahr ohne Probleme einsteigen könnte:

Sie kennt alle Buchstaben in Schrift und auch vom Klang her (so gut wie alle, bei manchen fragt sie ab und zu noch nach oder ist sich nicht sicher), sie fängt grade an nach Gehör zu schreiben. Aber nur Großbuchstaben (da wir eben nicht explizit "unterrichtet" oder gezeigt haben). Habe grade am Wochenende (die Jüngste will grade das ABC-Lied rauf und runter singen, am liebsten den ganzen Tag :lol: ) in ihrem Notizheft entdeckt, dass sie da mehrfach hintereinander das ABC geschrieben hat und dann alle Namen und einfache Wörter, die ihr so einfielen :). Sie macht dies auch ohne unser Zutun (ich wusste garnicht, dass sie das gemacht hatte), aber sie stellt immer wieder Fragen. Also GANZ selbstständig und GANZ nebenbei geschieht das lesen und schreiben lernen bei ihr nicht. Sie fängt nun auch an zu lesen (Gestern zum Beispiel MIL (Milch), mit dem ch war sie dann überfordert :lol: oder KFZ-Kennzeichen oder groß geschriebene Wörter, wie KITA (an der Eingangstür) und so weiter). Mein Mann erzählte mir gestern, dass unsere Tochter sehr viel besser rechnen kann, als wir bisher dachten (sie wollte gestern wohl Aufgaben gestellt haben und hat so Aufgaben wie 10+8 oder 7+6 blitzschnell beantwortet), aber lang nicht so weit wie unser Sohn in dem Alter.

Also ja, du hast recht. Mädchen gehen mit ihrem Wissen ganz anders um als Jungs. Ob sie nun hochbegabt ist, das steht für mich nicht fest. Aber: Mein Sohn prahlt, meine Tochter macht das so heimlich, nebenbei ;) ...

Auch finde ich grade die Anfangszeit, wenn die Kinder sich in der neuen Klasse kennen lernen, sozial sehr wichtig.

Die Frage ist immer, was ist wichtiger: die kognitiven Fähigkeiten nicht zu vernachlässigen oder die sozialen Aspekte nicht aus den Augen zu verlieren?

Eine einheitliche Antwort gibt es darauf wohl nicht. Bei deinen Kindern ist der IQ ja nun SEHR stark abweichend von "normal" oder nur überdurchschnittlich ;), bei unseren Kindern nicht zwangsläufig. Es ist (noch) unklar. Ich halte meine Tochter, dem Gefühl nach, für überdurchschnittlich intelligent, und sie besitzt eine große emotionale Intelligenz. Sie ist extrem mitfühlen, loyal, nachdenklich, macht sich viele Gedanken um Tod, sterben, Alte und Kranke, etc.

Aber ob das reicht zu kompensieren, dass sie dann immer mit Abstand die Jüngste sein wird, dass in der Schule niemand ist, der ihr das Händchen hält, dass sie jeden Morgen früh aufstehen MUSS (sie ist ein ausgesprochener Morgenmuffel) und täglich Hausaufgaben machen MUSS, dass sie quer einsteigt und sicher auch einiges nachholen müsste, das bezweifle ich.

Die Entscheidung ob Früh- oder Quereinschulung richtig ist, ist abhängig vom Kind, nicht nur von einer überdurchschnittlichen Intelligenz und Unterforderung im Kindergarten.

Abgesehen davon ist ein einsteigen zum Halbjahr, wie gesagt, auch nicht möglich aus schulischer Sicht. Das erfragte ich schon im letzten Jahr im November/Dezember wegen unseres Sohnes. Das hospitieren könnte ich mir sehr gut für unsere Tochter vorstellen und fände ich auch die optimale Lösung für sie. Ich muss erfragen ob dies möglich ist und der Rektor ist mir leider nicht sonderlich sympathisch aufgrund einiger merkwürdiger Vorkommnisse bei der Schulanmeldung. Ich befürchte, ich werde da auf Granit stoßen. Nichts desto trotz werde ich mal nachhören.

Danke dir für deine Empfehlung
Meine3
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Re: Schulanfang des Sohnes, die Mittlere leidet

Beitragvon Meine3 » Mo 16. Sep 2019, 16:05

Bliss hat geschrieben:Ich würde erstmal trennen zwischen: mag in die Schule und mag nicht mehr in den KiGa. Für ersteres gibt es soweit ich weiss sowieso keine Möglichkeit, frühestens wohl Quereinschulung zum Halbjahr. Also würde ich herausfinden, was genau an der Schule sie möchte, vielleicht kann man das ja zuhause irgendwie nachbilden. Meine Tochter hat z.B als der Bruder eingeschult wurde auch Hausaufgaben haben wollen. Ich hab ihr also auch täglich kleine, ihrem Stand entsprechende Aufgaben gegeben, die sie anfangs auch begeistert erledigt hat (und sich dann irgendwann gefreut hat, dass sie im Gegensatz zum Bruder auch: nö, heute nicht sagen konnte :lol: ) Also Vorschulkind durfte sie dann ein Musikinstrument lernen. Lesen hatte sie dann auch etwa ein Jahr vor der Schule so weit gelernt, dass sie einzelne Sätze lesen konnte, das reichte ihr dann erstmal.

Für das zweite würde ich erstmal mit dem KiGa darüber reden, dass es ihr gerade nicht gefällt. Vielleicht ergibt sich da schon ein genaueres Bild. Dann siehst du auch schon, wie die EInstellung des KiGas ist, also ob du mit Hilfe von deren Seite rechnen kannst. Und dann halt die Möglichkeiten abklopfen die man so hat, falls so keine Änderung erreicht werden kann. (Rausnehmen, reduzieren, Kindergartenwechsel, Tagesmutter)



Hallo Bliss,

ja, genau. Ich versuche das auch zu trennen. Aber SIE (also meine Tochter) trennt das verbal halt nicht. Sie will raus aus der Kita und REIN in die Schule ;) .



Ich finde das mit den Hausaufgaben fürs Vorschulkind eine ganz tolle Idee und habe grade heute morgen auch über so etwas ähnliches nachgedacht. Wir sollen nämlich für die Vorschüler eine Mappe mitgeben. Die Mappe hat sie dann ganz stolz vor sich hergetragen und sie hat so gestrahlt, dass ich dachte, vielleicht ist es so eine Kleinigkeit, wie ein SChulheft bekommen wo ihr Name draufsteht, und in dem sie Aufgaben machen darf, schon eine Hilfe... Ich werde das defintiv ausprobieren! Mit Musik hat sies noch nicht so. Sie ist passiv sehr musikalisch, hört sehr gerne Musik, tanzt gern (und mag grade am liebsten Sublime :mrgreen: ), aber wirkliches Interesse daran, ein Instrument zu erlernen hat sie bislang nicht gezeigt. Das ist aber glaube ich auch so ihr Hauptproblem. Sie weiß nie was sie will oder sich wünscht (auch zum Geburtstag nicht :gruebel: ), aber immer ganz genau, was sie NICHT will...

Sie klimpert sehr gern auf ihrem Xyolophon herum und spielt da nach diesen bunten Noten (die FArben entsprechen den Farben der Beschläge, bzw. verschiedenen Töne auf dem Xylophon) die Liedchen nach und ärgert sich gnadenlos, wenn sie sich verspielt :lol: 8-) ... Aber das wars an aktiver Musikalität auch schon wieder. Allerdings habe ich sie auch noch nie gefragt, ob sie vielleicht Interesse hat. Das kommt wahrscheinlich daher, dass unser Sohn immer sehr klar artikuliert, was er WILL (ich will Schlagzeug lernen! Ich will ein neues Buch über Vulkane! Ich will endlich, dass du mir aus dem Astrobuch mehr vorliest....) Und meine, liebe kleine, angepasste Tochter schweigt :? .

Mit der Kita werde ich in jedem Fall nochmal sprechen.
Meine3
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Re: Schulanfang des Sohnes, die Mittlere leidet

Beitragvon Meine3 » Mo 16. Sep 2019, 16:11

Die Quereinschulung zum Halbjahr könnte man dennoch versuchen, falls sich die Situation im Kindergarten nicht bessert. Was Deine Bedenken wegen des Sohnes angeht, so müsste die Schwester ja nicht in die gleiche Klasse gehen. Dann wäre es in der Klasse des Sohnes nicht so offensichtlich, dass die 1,5 Jahre jüngere Schwester auch schon in die Schule geht - er muss ja nicht verraten, dass seine Schwester in der Parallelklasse ist ;)

Auch muss das nicht zwingend ein Problem werden. Die beiden Jungs eines Bekannten sind auch 1,5 Jahre auseinander und in der selben Klasse, sogar zusammen eingeschult worden. Da wurde der ältere ein Jahr zurückgestellt, weil er sprachlich noch was aufzuholen hatte. Die beiden haben überhaupt kein Problem damit und ihre Klassenkameraden auch nicht.


Ja, ich behalte es auch als letzten Ausweg im Hinterkopf. Aber das ist es auch erst einmal. Der letzte Ausweg :roll:. Hoffe, wir kriegen das Jahr im Kiga noch für sie erträglich gestaltet...

Deinem Sohn kann man nur wünschen, dass die Lehrerin hält, was sie verspricht. Es hört sich jedenfalls so an, als ob sie recht kompetent ist. Dass in den Schulheften und Büchern nicht vorgearbeitet werden soll, ist bei uns auch so - hat aber den Sohn nicht davon abgehalten, das Mathebuch nach Erhalt eingehend zu studieren und direkt mal die Aufgaben der letzten Seiten zu lösen - im Kopf :roll: Mathe macht ihm aber trotzdem noch Spaß :mrgreen:


Jo, Sohn hätte das beim Mathebuch sicher auch gemacht :lol:, aber das wurde noch nicht ausgeteilt, bzw. gab es noch keinen Matheunterricht. Hihi...Im Kopf rechnet er ja eh wie ein "Großer". Nur Zahlen lesen und schreiben, da kann er noch was lernen. Zum Glück wenigstens etwas.

Wir haben den Kindern immer Knobelhefte oder Forderhefte für zu Hause gekauft, dann mussten sie sich nicht am Schulmaterial "vergreifen". Die hatten sie teilweise auch als "Lückenfüller" mit in der Schule. Wenn ihnen langweilig war und der Lehrer keine Extra-Aufgaben parat hatte, dann durften sie darin arbeiten. Leider haben das nicht alle Lehrer mitgemacht, insbesondere nicht beim Sohn. Ich drücke jedenfalls die Daumen, dass Dein Sohn nicht so schnell den Spaß an der Schule und am Lernen verliert.


Ja, das haben wir auch daheim. Von LÜK über Knobelhefte und so weiter. Bislang hat das hauptsächlich der Sohn eingefordert und benutzt, aber nun ist wohl die Tochter besser damit bedient. Ob mein Sohn Zusatzstoff, bzw. Alternativstoff braucht, das wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Er ist ja zu Hause so viel am wissen saugen, dass ich mittlerweile denke, dass der "Leerlauf" in der Schule vielleicht garnicht so schlecht ist :lol:...
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Re: Schulanfang des Sohnes, die Mittlere leidet

Beitragvon Meine3 » Mo 16. Sep 2019, 16:24

Die IQ-Werte, die meine Kinder jetzt haben, hatte ich bei der Einschulung nicht. Ich hatte genau so was in der Hand, was sinus für ihre jungere Tochter bekommen hat. Ich weiß auch nicht, weilcher Teil von dem jetzigen Wert dadurch zustande kam, dass die Kinder durch ihre Umgebung ständig nach oben gezogen wurden.


Vermutlich war die Intelligenz ja schon immer SO da, hat sich nur nicht gezeigt ;) Warst du denn nie unsicher? WUSSTEST du immer, dass deine Kinder hochbegabt sind und das locker packen, auch ohne ein eindeutiges Ergebnis zu haben? War für euch die Entscheidung zur Früheinschulung eine einfache? Ich zweifel so... Ich sehe immer wieder, im Alltag, im Vergleich mit den Altersgenossen, dass meine Kinder einfach viel fitter sind. Aber ob das "reicht" um früheinzuschulen, da bin ich eben nicht sicher.



Zum Thema was unsere Kinder aufholen können. Von meinen 12-jährigen wird jetzt erwartet, dass sie innerhalbs eines Halbjahres selber 3 Jahre Latein nachlernen. Ein Mädchen in der Klasse meiner Tochter musste zusätzlich zu diesen drei Jahren noch ein Jahr Chemie nachlernen. Dies war beim Quereinstieg in den Hochbegabtenzug überhaupt kein Diskussionsthema. Es wurde wie selbsverständlich angenommen, dass die Kinder dazu in der Lage sind. Eine der hiesigen Schulen hat schon beim Gedanken ein Jahr Latein nachzuholen, mich für verrückt gehalten. Was der Vater des Kindes denkt ist wichtig, aber was der restliche Umfeld meint, da würde ich sehr darauf aufpassen, ob sie das bezogen auf ihre Kinder meinen, und wie das zu den meinen passt.


Gut, das ist aber nun nicht wirklich mit der Situation vergleichbar. Natürlich können hochbegabte Kinder sehr gut und ohne Probleme Schulstoff in kürzester Zeit "inhalieren" und haben somit mit "nachholen" weitaus weniger Probleme als der normal begabte Schüler. Und mit Chemie hätte ich auch so meine Problemchen gehabt ;) ... Da schlackern natürlich viele mit den Ohren, zurecht. Deine Kinder sind nachgewiesen hochbegabt, gehen in eine Hochbegabtenklasse. Meine Kinder sind sehr schlau und fallen auf, alles andere ist Vermutung. Von daher finde ich es wirklich schwierig von deinen Kindern auf meine zu schließen ;) ...

Ich danke dir dennoch für dein Engagement und deine Beiträge, die ich immer sehr schätze
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Re: Schulanfang des Sohnes, die Mittlere leidet

Beitragvon alibaba » Mi 18. Sep 2019, 08:47

Ich kann mich noch sehr gut erinnern - damals - mein Kind ging zur Tagesmutter. Und als deren ältestes Kind dann ein Schulkind war, hingen alle anderen Kinder vor dem Zaun der Schule und wollten alle auch dahin. Schule war das Größte, das was man wollte, alles andere war total doof. Hausaufgaben waren spannend, spielen im Kiga langweilig. "Stunden" stand die jüngeren Kinder am Schulzaun und sahen in die Klassenräume. Ein Drama!
Rückblickend schmunzle ich jetzt darüber. Denn als meine Kinder dann in die Schule kamen, war diese schnell langweilig, Hausaufgaben doof und überhaupt habe man sich das so nicht vorgestellt. Ob man denn nicht jetzt wieder aus der Schule dürfe. :lol:

Quereinschulen, nicht einschulen, früh einschulen …… das ist eine sehr individuelle Entscheidung. Es muss passen. Was passt, warum es nicht passt …. das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Warum man immer das gut findet, was andere auch machen oder haben …. darauf habe ich keine Antwort. Vielleicht liegt es in der Natur der Sache. Auch meine 80-jährige Oma wollte genau den selben Komposter wie ihr Nachbar haben. Und als der die Mülltonnen vor dem Haus platzierte und dort einen Müllplatz baute, fand das meine Oma auch prima und machte es ihm nach. Erst später sagte sie mal, dass sie eigentlich auch alles hätte so lassen können, wie es war. Aber nein, der Schwiegersohn musste damals springen. ;) Aber alles drehte sich - eben in diesem Zeitraum - um diesen perfekten Müllplatz.

Von daher @meine3, ihr werdet bestimmt eine Lösung finden, wie ihr die Mittlere beglücken könnt, die jetzt die Lösung "nur" in der Schule sieht. Die Idee von @bliss finde ich super. Spontan waren dazu meine alternativen Gedanken, kopiere doch die Aufgaben deines Schulkindes und leg sie der Tochter auch hin.
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Re: Schulanfang des Sohnes, die Mittlere leidet

Beitragvon sinus » Mi 18. Sep 2019, 09:39

@meine3: Was kannst du denn unabhängig von der Kita evtl. noch für deine Tochter tun?

Meine Tochter kann in etwa das, was deine kann und klagte das letzte Jahr ja auch schon immer über den "doofen Kindergarten".
Ich habe aber den Eindruck, dass unsere Maßnahmen zum "Enrichment" derzeit ganz gut greifen. Und das Kind wirkt aktuell auch ganz ausgeglichen.
Sie geht Schwimmen, ins Instrumentenkarussell, lernt Geige und ab und kommt oft mit in den Malkurs, den ich für Grundschüler an ihrer zukünftigen Schule gebe.
Die Oma spielt oft Karten mit ihr und liest viel vor.
Und - was gefühlt am Wichtigsten ist - Tochter ist derzeit nachmittags fast immer verabredet.
Mindestens an 3-4 Tagen der Woche. Sie hat im Kindergarten jetzt 2 Freunde, mit denen sie gern spielt. (Einer davon ihr Großcousin)
Dadurch, dass sie sich in der Freizeit so viel verabreden, finden sie vermutlich auch im Kindergarten besser zueinander.
Sie organisiert sich die Verabredungen auch quasi selbst, geht allein hin und kommt oft auch allein zurück.

Im Kindergarten gelten jetzt einige Besonderheiten für die neue Vorschüler. So haben sie eine Wachbleibtag, wo sie Aufgaben lösen, während die Kleineren schlafen. Dann 1x die Woche "Zuckertütenstunde", was meinem Kind bisher Spaß macht.
(so mussten sie kürzlich bspw Bilder einer Bildergeschichte richtig anordnen und die Geschichte dazu dann erzählen. Später ein zusätzliche Bild malen, wie die Geschichte weitergehen könnte...)
Und dann sind da noch optionale Angebote wie Nähkurs und Kochkurs, wo nur die Vorschüler mitmachen dürfen.
Das alles findet sie richtig toll und bietet dann tatsächlich auch mal Anlass, sich auf den Kindergartentag zu freuen.

Außerdem haben wir den Rat der Erzieherin befolgt, das Kind jetzt immer schon zum Frühstück zu bringen.
Erst war ich skeptisch - aber aktuell funktioniert das gut.
Es bilden sich dann wohl schon am Tisch oder unmittelbar danach Spielgruppen. Anders, als wenn das Kind später dazukommt - dann muss sie irgendwo "einbrechen" ins Spiel einer bestehen Spielgemeinschaft. (insbesondere ist dann ihr Großcouisn fast immer schon "besetzt")

Was findet denn im Kindergarten bei euch für die Vorschule statt? Siehst du da evtl. noch Ansatzpunkte, was für deine Tochter zu verbessern?
Und kannst du 1, 2 Kinder identifizieren, die evtl ganz gut zu deiner Tochter passen, wo du ihr Freizeitkontakte organisieren kann?

In unserem Kindergarten gibt es übrigens eine "Vorschulheft" mit Aufgabenbeschreibungen, die dann abzuhaken sind. Das ist ne ganze Menge, von Seilspringen, über Schleife binden bis die Telefonnummer der Mutter auswendig können.
Da gibst dann immer einen Stempel, wenn die Kinder davon schon was können.
Das meiste "Intellektuelle" kann meine Tochter, aber Seilspringen bspw noch nicht. Also da findest sich schon noch was, woran sie "arbeiten" kann.
Vielleicht könnt ihr euch ja, wenn deine Tochter Herausforderungen mag, ja individuell auch so eine Liste vornehmen?
(Das Heft liegt im Kita und ich weiß den Titel grad nicht, wenn du magst, finde ich das aber gern raus)

Zuletzt habe ich mit meiner Tochter die Monate gelernt, durch das "Jahresuhrlied" von Zuckowski. (Das wollte sie selbst können, nachdem sie feststellte, dass der Großcousin das schon kann)
Außerdem hat sie einen eigenen Kalender im Zimmer, wo sie immer die Tage durchstreicht.
So hat sie immer im Blick, welcher Tag gerade ist und sie weiß genau, wann das Wochenende kommt und wenn was ansteht, worauf sie sich freuen kann. Ich denke, sowas hilft auch sehr!

PS: Unsere Erzieherin ist übrigens auch nicht grad mein Lieblingsmensch... das war ja ich die, die sehr abwehrend reagierte, als ich das Thema Früheinschulung und Begabung ansprach und die noch meinte, sie habe das Kind beim Rechnen mal beobachtet und es nehme ja heimlich die Finger dazu... ("Also kann sie nicht so besonders begabt sein" - was sie nicht sagte, aber damit deutlich zum Ausdruck brachte. Bzw bei der Betonung, dass sie die Finger "heimlich" benutzt glaube ich, dass sie davon ausgeht, dass das Kind zu Hause "trainiert" wird. )
Ich glaube, ich stecke dort auch in der Schublade "überehrgeizige Mutter mit möchtergern-besonderem Kind".
Als wir kürzlich erzählten, dass das Kind Geige lernt, fragte sie auch direkt: "Warum denn ausgerechnet Geige? Das ist doch so ein schweres Instrument?" und ich bin ziemlich sicher, sie wollte nur mal wieder ihr Vorurteil bestätigt haben von der überambitionierten Mutter...
Zuletzt geändert von sinus am Mi 18. Sep 2019, 10:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schulanfang des Sohnes, die Mittlere leidet

Beitragvon Meine3 » Mi 18. Sep 2019, 10:04

alibaba hat geschrieben:Ich kann mich noch sehr gut erinnern - damals - mein Kind ging zur Tagesmutter. Und als deren ältestes Kind dann ein Schulkind war, hingen alle anderen Kinder vor dem Zaun der Schule und wollten alle auch dahin. Schule war das Größte, das was man wollte, alles andere war total doof. Hausaufgaben waren spannend, spielen im Kiga langweilig. "Stunden" stand die jüngeren Kinder am Schulzaun und sahen in die Klassenräume. Ein Drama!
Rückblickend schmunzle ich jetzt darüber. Denn als meine Kinder dann in die Schule kamen, war diese schnell langweilig, Hausaufgaben doof und überhaupt habe man sich das so nicht vorgestellt. Ob man denn nicht jetzt wieder aus der Schule dürfe. :lol:

Quereinschulen, nicht einschulen, früh einschulen …… das ist eine sehr individuelle Entscheidung. Es muss passen. Was passt, warum es nicht passt …. das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Warum man immer das gut findet, was andere auch machen oder haben …. darauf habe ich keine Antwort. Vielleicht liegt es in der Natur der Sache. Auch meine 80-jährige Oma wollte genau den selben Komposter wie ihr Nachbar haben. Und als der die Mülltonnen vor dem Haus platzierte und dort einen Müllplatz baute, fand das meine Oma auch prima und machte es ihm nach. Erst später sagte sie mal, dass sie eigentlich auch alles hätte so lassen können, wie es war. Aber nein, der Schwiegersohn musste damals springen. ;) Aber alles drehte sich - eben in diesem Zeitraum - um diesen perfekten Müllplatz.

Von daher @meine3, ihr werdet bestimmt eine Lösung finden, wie ihr die Mittlere beglücken könnt, die jetzt die Lösung "nur" in der Schule sieht. Die Idee von @bliss finde ich super. Spontan waren dazu meine alternativen Gedanken, kopiere doch die Aufgaben deines Schulkindes und leg sie der Tochter auch hin.



Hallo alibaba,

ich sehe das wie du, es ist eine individuelle Entscheidung und muss zum Kind passen.

Sie will seit Dezember in die Schule, mit dem Bewusstsein, dass dann ihre Freunde in die Schule kommen und zu dem Zeitpunkt fing sie an zu schreiben... Ich sehe da auch vorrangig den Wunsch, beim großen Bruder zu bleiben, die Freunde nicht zu verlieren und eben auch "groß" zu sein...

Ich habe meiner Tochter gestern, parallel zu der Hausaufgabenzeit, ein Schulheftchen hingelegt, mit Sätzen in Großbuchstaben (MAMA HAT "TOCHTER" LIEB. oder "TOCHTER" IST JETZT VORSCHULKIND) und sie hat begeistert gelesen und dann eifrig Buchstaben bemalt. Aber nach 5 Minuten wollte sie lieber malen :lol: ;) .


Das Abgeben im Kindergarten war heute leider wieder ein Drama :schwitz: , das tut mir schon weh, wenn sie heult und sich an meinem Bein festklammert und nicht in den Gruppenraum will. Ich vermute DA aber auch, dass sie die Bezugserzieherin auch nicht so doll findet (ich habe nie gezeigt, dass ich sie nicht mag, aber kluge Kinder haben ja sehr gute Antennen :oops: )...

Ein Gespräch mit der Kita-Leitung werde ich in jedem Fall anstreben, eventuell ist es möglich die Bezugserzieherin zu wechseln. Ich glaube, das würde schon viel helfen.

Gruß, Meine3
Meine3
Dauergast
 
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Registriert: Mo 11. Mär 2019, 10:55

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