Schulanfang des Sohnes, die Mittlere leidet - UPDATE

Probleme und Lösungen für den Schulalltag

Re: Schulanfang des Sohnes, die Mittlere leidet - UPDATE

Beitragvon alibaba » Mi 9. Okt 2019, 10:43

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Zuletzt geändert von alibaba am Do 31. Okt 2019, 15:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schulanfang des Sohnes, die Mittlere leidet - UPDATE

Beitragvon Meine3 » Mo 14. Okt 2019, 10:31

die von dir beschriebene Phase hatte meine Tochter genau so im Sommer ganz arg! (ich schrieb davon auch hier)
Aktuell läuft es richtig rund und das Kind blüht auf.


Hallo Sinus,

ich erinnere mich gut und habe auch an deine Tochter gedacht, als meine Mittlere damit angefangen hat. Am Wochenende waren wir mit einer Freundin von Tochter verabredet und die beiden haben sich dann parallel nebeneinander gelanweilt :lol: 8-) . Die ist auch grade in dieser Phase...
Dass die Kinder da auch wieder raus kommen, macht Mut :schwitz:...

So hangelt sie sich von kalkulierbarem Highlight zu Highlight und kann wohl die weniger schönen Stunden besser aushalten...


Das machen wir auch, allerdings ist im Kindergarten grade noch viel im Umbruch, so dass beispielsweise die Vorschule nun schon 2 mal (oder 3 mal :gruebel: ?) auf einen anderen Tag verlegt wurde, was das "sich entlang hangeln" etwas schwieriger macht.

Ich würde jetzt noch mal ganz gezielt schauen, ob ihr sie nicht in Kindergarten und Freizeit mit einem anderen, gut passenden Kind besser "verkuppeln" könnt.


Das tue ich. Aber es ist grade einfach doof. Der Kindergartenfreund hat grade wegen seiner schwer beschäftigten Eltern leider keine Zeit und allein "darf" er nicht zu uns kommen. Die Mutter schiebt das auf den Sohn, aber er fragt immer, wann er kommen darf. DAs wirkt jetzt eventuell so, als mögen uns die Elter nicht und vertrauen uns ihr Kind nicht an, das ist es aber nicht. Wir stehen gut in Kontakt und haben auch schon einiges zusammen unternommen. Die Mama kann nur nicht gut loslassen. Die anderen Freunde, die nun alle in der Schule sind, sind leider grade etwas doof. Wie schon beschrieben, wird Tochter gemieden, weil sie noch Kindergartenkind ist, aber ich denke, das gibt sich wieder, wenn die 1.Klässler richtig angekommen sind im Schulalltag. Ansonsten versuche ich neue Bekanntschaften aufzutun, in dem ich das Kind im Ballett anmelde oder ins Taekima schicke, aber erzwingen kann man das nicht. Die "alten" Freunde aus dem alten Kindergarten melden sich leider grade nicht zurück :cry:. Es ist also grade einfach schwierig, trotz Erkennen des Problems und Bemühungen meinerseits.


(Übrigens hat mein Kind inzwischen auch die erste Zahnlücke. Das ist auch ein Punkt, auf den sie irre stolz ist und den sie seeeeeeeehr herbeigesehnt hat. Es gibt ja den Spruch "wackeln die Zähne, wackelt die Seele". Womöglich ist da auch was dran. Ich denke, das 6. Lebensjahr ist schon auch ein Jahr mit einigen Entwicklungsschüben...)


das habe ich auch schon oft gehört und gelesen (der Zusammenhang zwischen Launenhaftigkeit und Zahnwechsel). Meine Tochter ist noch weit entfernt vom Zähne wackeln, so fit sie als Baby in vielen Bereichen war, der 1. Zahn kam mit 10 Monaten :lol:, ich denke nicht, dass ihr demnächst der 1. Zahn ausfällt. Auch mein Sohn (der am Wochenende 7 wurde) hat erst einen Wackelzahn und der will zu seinem Leidwesen auch nicht mehr wackeln und ausfallen. Der wackelt seit 2 Monaten :roll:... Ich vermute daher, dass die Stimmungsschwankungen in diesem Alter eher psychischer Natur sind und weniger etwas mit den Zähnen zu tun haben. Die Hormone ändern sich, bei vielen Kindern beginnt dann der Zahnwechsel, aber nicht bei allen. Das ist ja auch von der Beschaffenheit der Zähne abhängig.

Das letzte Kindergartenjahr ist einfach doof. Man ist plötzlich Älteste(r), aus den Kindergartenschuhen wächst man eben raus (und kluge Kinder eben etwas schneller), die Spielkameraden sind weg, wenn man zuvor immer mit Älteren gespielt hat. Dieses sich "neu finden", sowohl im Gruppengefüge als auch einfach in sich selbst, das ist meiner Meinung nach die Ursache dieses "Leerlauf-Gefühls"... Das ging meinem Sohn so und nun gehts der Tochter so. Nur gehen sie SEHR unterschiedlich damit um. Bei den meisten Kindern fällt diese Zeit mit den ersten Wackelzähnen zusammen. Diese "Entschuldigung" bzw. Erklärung habe ich aber leider nicht ;) .
Es kann sein, dass nicht alles wahr ist, was ein Mensch dafür hält, denn er kann irren, aber in allem, was er sagt, muss er wahrhaftig sein.
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Re: Schulanfang des Sohnes, die Mittlere leidet - UPDATE

Beitragvon Meine3 » Mo 14. Okt 2019, 10:36

Bei "langweilig" sehe ich nicht immer das ursächliche Problem in einer kognitiven Unterforderung.


Definitiv nicht ausschließlich, aber durchaus AUCH.

Es freut mich zu lesen, dass beide Kindergärten doch recht viele Dinge für die Vorschulkinder anbieten.


Für Vorschulkinder gibt es bei uns nur die Vorschule einmal die Woche und ab und zu Ausflüge. Alle anderen Angebote sind ab 4 für alle Kinder. Sie wird da nur grade etwas "bevorzugt" :oops: , um der Langeweile entgegen zu wirken.

Das wiederum zeigt mir, dass das Problem der "Langeweile" im allgemeinen durchaus bekannt ist und hierauf reagiert wird. War im übrigen bei uns im Kindergarten nicht anders.


Ja, da bin ich auch froh. Ich habe es im Vorfeld anders empfunden ( da Tochter es auch anders schilderte ;) ), und bin daher froh, dass ich das Gespräch hatte.
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Re: Schulanfang des Sohnes, die Mittlere leidet - UPDATE

Beitragvon alibaba » Mo 14. Okt 2019, 10:41

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Zuletzt geändert von alibaba am Do 31. Okt 2019, 15:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schulanfang des Sohnes, die Mittlere leidet - UPDATE

Beitragvon Meine3 » Mo 14. Okt 2019, 11:20

alibaba hat geschrieben:
Meine3 hat geschrieben: Das ist ja auch von der Beschaffenheit der Zähne abhängig.


Echt? Das höre ich jetzt zum ersten Mal. ;)

Auch ein kariöser Zahn fällt nicht eher raus als ein fitter. Ich dachte immer, das hängt von den Signalen (Hormone) ab und der Schiebewirkung des Folgezahnes (Kieferwachstum), der die Milchzahnwurzel auflöst und somit der Zahn wackelt.


Mit "Beschaffenheit" meinte ich, wie stark die Zahnwurzeln beispielsweise im Zahnfleisch verwurzelt sind. Bei meinem Sohn sind die Molaren schon da, aber es ist noch kein Milchzahn raus. Einer wackelt, aber der wackelt seit 2 Monaten und "will" einfach nicht rausfallen, obwohl die Hormone offensichtlich da sind (sonst würde er nicht wackeln und die Molaren hätte er auch noch nicht alle schon seit über einem Jahr). Klar ist das hormonell bedingt, aber wie schnell der Zahn dann rausfällt, ist doch Veranlagung, sprich: wie "stark" die Zähne sind. Bei mir sind die unteren Schneidezähne beispielsweise auch hinter den Milchzähnen rausgewachsen. Hormone haben also gewirkt, aber die Beschaffenheit meiner Milchzähne war so, dass sie sehr "schwer" zum wackeln bewegt werden konnten.

Ich meine damit, dass allein das Zähne wackeln nichts bewirkt, sondern das, was dahintersteckt.
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