Schulentscheidung

Probleme und Lösungen für den Schulalltag

Re: Schulentscheidung

Beitragvon Bliss » Di 10. Mär 2020, 20:02

Ich drücke euch die Daumen, dass ihr erstens einen Platz bekommt und zweitens sich die Schule auch als gute Wahl erweist :P
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Re: Schulentscheidung

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Di 10. Mär 2020, 20:12

Ich bin auch dabei!
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Re: Schulentscheidung

Beitragvon Auguste » Mi 11. Mär 2020, 00:27

Ich drücke Euch auch die Daumen!
Ansonsten fehlen mir die Worte :cry:
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Re: Schulentscheidung

Beitragvon Meine3 » Mi 11. Mär 2020, 09:37

Rabaukenmama hat geschrieben:
Mein Sohn ist schon ziemlich mutlos in der Hinsicht. Als ich ihm heute angekündigt habe, dass wir am nächsten Donnerstag wieder eine Schule anschauen fahren werden, hat er gleich frustriert den Kopf hängen lassen und ist wortlos aus dem Zimmer gegangen :( . Das ist auch für mich schwer, ihm zu vermitteln, dass die Probleme nicht "an ihm" liegen. Denn außer bei der Testung für die Begabungsklasse hat er überall toll mitgemacht, und ist grundsätzlich für alles so "offen" gewesen, wie er eben sein konnte. Und ich habe gerade in letzter Zeit viel positives feedback über ihn bekommen. Die Hortbetreuerin meinte, er würde bei der Hausübung schon viel motivierter und eigenverantwortlicher sein als noch vor einigen Monaten. Seine Klassenlehrerin hat mich ausdrücklich zur Seite genommen (als ich den Kuchen für sein Geburtstagsfest in die Schule gebracht habe) um mir mitzuteilen, dass er auch in der Klasse viel motivierter mitarbeitet und dass seine Hausübungen seit einiger Zeit immer komplett und pünktlich fertig gemacht sind. Auch sein Verhalten in der Klasse habe sich in den letzten Monaten (nachdem es ohnehin schon besser geworden war) nochmal deutlich gebessert. Mitterweile schafft er sogar Situationen, die ihn früher sehr gestresst haben (Stichwort: Schularbeiten) ohne jegliche Schwierigkeiten.

Bei seinem Geburtstagsfest am Sonntag waren zwei Buben aus seiner Klasse, einer davon mit seiner jüngeren Schwester, und zwei Buben aus seinem Hort. Einer dieser Buben (Asperger Autist, wie mein Sohn) meinte da zu mir, er würde meinen Sohn viel mehr mögen als den anderen Buben aus dem Hort (der auch bei uns zu Gast war), weil mein Sohn "immer nett und höflich" und "nie aggressiv" sei.

Kurz, ich höre in den letzten Monaten eigentlich überall nur Positives über meinen Sohn, nur Schulplatz haben wir immer noch keinen. Drückt mir die Daumen für das Gespräch nächste Woche. Mir kommt nämlich vor, dass mir in dieser Sache die Kraft und Motivation (meinerseits) bereits ausgegangen ist :oops: .



Hallo Rabaukenmama,

ich fühle richtig mit eurem Sohn und euch mit, da es meinem grade ganz ähnlich geht.

In der jetzigen Schule habe ich die letzten Wochen nur gehört, wie gut er sich macht, auch zu Hause läuft es seit Wochen VIEL besser, in der Hospitationsschule, ließ man kein gutes Haar an ihm und stempelte ihn als dissoziiert ab, weil er sich mehr mit den Unterrichtsmaterialien und dem Raum beschäftigte als mit den für ihn fremden Kindern.

Dass er sich zuvor mittels einer Pro-und Kontraliste klar gemacht hatte, dass es bei dem Wechsel darum geht eine Besserung hinsichtlich der Beschulung zu erwirken und er deswegen GEZIELT sich darauf konzentriert hat, mit dem Argument, die Kinder hätte er doch nach dem Wechsel in aller Ruhe kennen lernen können, wurde aufgrund von Unwissenheit komplett fehlinterpretiert.


Ich vermute, dass sie solch ein analytisches Denken bei einem 7-jährigen nicht im Ansatz vermutet hatten, was auch verständlich ist. Ungünstig finde ich, dass hier nicht hinterfragt wurde. Die Entscheidung, dass er aufgrund ihrer Schlussfolgerungen (dass er sozial inkompatibel sei) nicht wechseln darf, wurde ohne Absprache im Vorfeld getroffen.

Er hing auch total durch, ließ die Schultern hängen und hat sich sogar weinend in meine Arme geworfen, als ich ihm sagte, dass das mit dem Wechsel nichts wird :cry:... Und mein Sohn weint selten, er wird eher wütend, wenn ihm was nicht passt.

Er hat sich danach sehr schnell wieder berappelt und die positiven Seiten gesehen (dann bleibe ich ja bei meinen Freunden und meiner Klassenlehrerin), aber es war trotzdem hart, ihn so zu sehen.

Ich drücke Euch daher ganz fest die Daumen, dass nach all den Rückschlägen nun mal die positive Wende eintritt und dein Sohn auch wieder ein wenig mehr Selbstsicherheit gewinnt. Der arme Tropf. Es ist manchmal einfach nicht fair.

Alles Liebe!
Zuletzt geändert von Meine3 am Mi 11. Mär 2020, 11:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schulentscheidung

Beitragvon Edainwen » Mi 11. Mär 2020, 10:31

Auch von uns sind alle Daumen gedrückt! Es ist wirklich schrecklich, was für eine Odyssee ihr durchmachen müsst :?
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Re: Schulentscheidung

Beitragvon alibaba » Mi 11. Mär 2020, 12:54

Rabaukenmama hat geschrieben:
Naja, es ist schon richtig, die Schule ist eigentlich proppenvoll, nur in der I-Klasse für hörgeschädigte Kinder sind noch ein paar Plätze frei.


Und da soll dein Sohn jetzt hin?

Nun, wenn ich zurückblicke, ist das aber nun komplett etwas anderes als eben bilinguale Klasse oder HB-Zug-Klasse oder das spezialisierte Gymnasium für Autisten. Und da wäre dein Sohn jetzt richtig aufgehoben? DAS ist jetzt die Förderung für das Kind mit einem Sprach-IQ von 150?
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Re: Schulentscheidung

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Mi 11. Mär 2020, 13:23

@alibaba

hast du einen anderen Vorschlag?
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Re: Schulentscheidung

Beitragvon Meine3 » Mi 11. Mär 2020, 15:12

alibaba hat geschrieben:
Rabaukenmama hat geschrieben:
Naja, es ist schon richtig, die Schule ist eigentlich proppenvoll, nur in der I-Klasse für hörgeschädigte Kinder sind noch ein paar Plätze frei.


Und da soll dein Sohn jetzt hin?

Nun, wenn ich zurückblicke, ist das aber nun komplett etwas anderes als eben bilinguale Klasse oder HB-Zug-Klasse oder das spezialisierte Gymnasium für Autisten. Und da wäre dein Sohn jetzt richtig aufgehoben? DAS ist jetzt die Förderung für das Kind mit einem Sprach-IQ von 150?



hast du einen Alternativ-Vorschlag? Soll er deiner Meinung nach auf eine Gesamtschule? Ist das passender?
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Re: Schulentscheidung

Beitragvon Rabaukenmama » Do 12. Mär 2020, 09:32

alibaba hat geschrieben:
Rabaukenmama hat geschrieben:
Naja, es ist schon richtig, die Schule ist eigentlich proppenvoll, nur in der I-Klasse für hörgeschädigte Kinder sind noch ein paar Plätze frei.


Und da soll dein Sohn jetzt hin?

Nun, wenn ich zurückblicke, ist das aber nun komplett etwas anderes als eben bilinguale Klasse oder HB-Zug-Klasse oder das spezialisierte Gymnasium für Autisten. Und da wäre dein Sohn jetzt richtig aufgehoben? DAS ist jetzt die Förderung für das Kind mit einem Sprach-IQ von 150?


Es ist eine lautsprachliche Gymnasium-I-Klasse mit Schwerpunkt hörgeschädigte Kinder. Dort ist eine FM-Anlage installiert und die Lehrer tragen ein Verstärkungsgerät um den Hals. Die Klassengrößen sind kleiner als normal. Der Großteil der Kinder diese Klasse wird aber normal hörend sein - es wäre eben eine I-Klasse und keine Sonderschulkasse. Was soll da NICHT passend für meinen Sohn sein?

Ich habe NIE gesagt dass es HB-Zug oder bilinguale Klasse sein MUSS. Das waren Möglichkeiten, die mir sinnvoll erschienen sind, nachdem uns das Gymnasium mit I-Schwerpunkt Autismus abgelehnt hat. Wir haben ja parallel auch bei anderen Gymnasien nach einem Platz gefragt, nur habe ich hier nicht jede einzelne Anfrage detailliert beschrieben, weil ich meistens schon telefonisch die Auskunft bekommen habe, dass es keine freien Plätze mehr gibt.

Aber wenn du andere Vorschläge hast, gerne her damit!
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Re: Schulentscheidung

Beitragvon charlotte12 » Do 12. Mär 2020, 09:40

Ich finde, das hört sich gut an. V.a. die kleineren Klassen sind doch super. Ich drücke euch sämtliche Daumen, dass das klappt!
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