Schulentscheidung

Probleme und Lösungen für den Schulalltag

Re: Schulentscheidung

Beitragvon sinus » Di 14. Jan 2020, 21:03

...ach, ich kann mich noch gut an diese Phase der Suche und des entscheiden Müssens erinnern. Ich hatte es mir nicht so schwer vorgestellt, wie es dann war...
Viel Glück und halte uns auf dem Laufenden - wir fiebern mit.
Zuletzt geändert von sinus am Mi 15. Jan 2020, 13:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schulentscheidung

Beitragvon Meine3 » Mi 15. Jan 2020, 13:14

Rabaukenmama hat geschrieben:Hallo, hier mal unser Update! Nachdem die beiden Autismusspezialisten vom Gymnasium (K.Gasse im 7. Bezirk) in der Grundschule meines Sohnes hospiziert und mit dessen Lehrerinnen gesprochen habe kam gestern per mail eine Absage. Sie können meinen Sohn leider nicht an der Schule aufnehmen. Naja, da von Anfang an betont worden ist, dass MEHR Autisten um einen Schulplatz an diesem Gymnasium angesucht haben, als aufgenommen werden können, ist es keine große Überraschung. Was die Lehrerinnen betrifft bin ich mir sicher, dass sie meinen Sohn so dargestellt haben, wie er wirklich ist, und weder was beschönigt noch dramatisiert haben. Hätte ich auch nicht gewollt.

Jedenfalls stehen wir jetzt wieder ziemlich am Anfang unserer Suche. Bei uns in Wohnnähe ein Gymnasium mit einer bilingualen Klasse, da werde ich mal schauen, ob mein Sohn dort genommen wird. Dazu muss er einen Englisch-Test bestehen, denn es wird in dieser Klasse gleichwertig in allen Gegenständen in deutscher und englischer Unterrichtssprache unterrichtet. Da kann ich mir vorstellen, dass er für ihn eine positive Herausforderung darstellt. Er kann ja wirklich sehr gut Englisch (in Wort und Schrift) und ich hätte ohnehin schade gefunden, wenn sein sprachliches Talent in den ersten beiden Klassen der weiterführenden Schule so gar nicht berücksichtigt werden würde. Ab der 3. Klasse kommt dann ja ohnehin noch eine weitere Fremdsprache dazu. Und ich kann mir meinen Sohn auch - so seltsam das klingen mag - in einer mutlikulturellen Klassengemeinschaft BESSER vorstellen als unter lauter österreichischen Kindern. Vielleicht ist dieses Gefühl aber auch nur ein Irrtum. Jedenfalls werde ich meinen Sohn mal für den Einstufungs-Englisch-Test der bilingualen Klasse anmelden und warten, ob er dort eine Chance hat, aufgenommen zu werden.

Es bleibt also spannend ;) !


Hallo Rabaukenmama,

nach einer Auszeit, tümmle ich mich hier auch wieder und bin gespannt, wie es bei euch weitergeht. Ich drücke die Daumen, dass mit dieser Schule nun alles klappt und sie euren Sohn aufnehmen.

Liebe Grüße,

Meine3
Es kann sein, dass nicht alles wahr ist, was ein Mensch dafür hält, denn er kann irren, aber in allem, was er sagt, muss er wahrhaftig sein.
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Re: Schulentscheidung

Beitragvon Auguste » Do 16. Jan 2020, 09:27

Hallo Rabaukenmama,

Ich lese auch gespannt mit und drücke die Daumen!

Gruß
Auguste
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Re: Schulentscheidung

Beitragvon Kelpie » Mo 20. Jan 2020, 09:56

Dass Schulen sagen, dass sie Kinder fördern/fordern heißt noch nicht viel.
Ich würde, an Deiner Stelle, zusehen, dass ich Erfahrungsberichte von Schule B bekomme, und zwar möglichst von Eltern mit besonders schlauen Kindern und nicht von welchen, die sich schwer mit dem Lernen tun.

Es gibt auch Schulen, wo zwar schwache Kinder gut gefördert werden, aber die starken Kinder können zusehen, wo sie bleiben.

Unsere örtliche Grundschule sagt auch immer, dass sie die Kinder da abholt, wo sie stehen, und Binnendifferenzierung stattfindet etc.
Dazu kann ich nur sagen, dass fast alle Kinder, die irgendwie aus dem Rahmen fallen, da Probleme haben. Es sei denn, man erwischt zufällig eine Klassenlehrerin, die motiviert und erfahren genug ist, um mit dem speziellen Problem des eigenen Kindes umzugehen.
Von oben kommt da nichts.

Das Problem mit sehr intelligenten/hochbegabten Kindern ist, dass die meisten Lehrer meinen, die sollen mal die Füße still halten, weil sie ja eh alles können. Um diese Kinder zu fordern, fehlen Zeit und Ideen und manchmal auch der Wille.
Der Unterricht in Grundschulen, außerhalb von Brennpunkten, ist normalerweise auf mittlerem Niveau, und die Lehrer kümmern sich, wenn man Glück hat, etwas intensiver um die schwachen Kinder.

Nach den Erfahrungen mit unseren Kindern, und dem, was ich so im Bekanntenkreis gehört habe, muss ich sagen, dass für sehr intelligente Kinder jahrgangsübergreifende Klassen die größte Sicherheit bieten, dass das Kind sich nicht zu Tode langweilt. Es gibt auch Grundschulen, die sich spezielle Hochbegabtenförderung auf die Fahnen schreiben, aber von solchen Schulen kenne ich keine Erfahrungsberichte.

In einer normalen Grundschule eine Klasse zu überspringen, ist keine sonderlich gute Lösung. Der fehlende Stoff muss zu Hause nachgeholt werden. Die Kinder werden aus ihrem Klassenverband gerissen, und sie sind dann jünger als die Klassenkameraden. Das macht sich schon bemerkbar. Wir haben das Problem gerade mit unserem Sohn (jetzt 5. Klasse, von der 2. in die 3. gesprungen).

Ich würde über Schule B nochmal recherchieren, bzw. auch darüber, ob in Eurer Umgebung nicht irgendwo eine Schule mit jahrgangsübergreifenden Klassen ist.
Wenn die Berichte von Schule B eher durchwachsen sind, und keine JÜL-Schule in der Nähe ist, würde ich Schule A nehmen. Dann hängt es eh vom Lehrer ab, wie es läuft.
Kelpie
 
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Re: Schulentscheidung

Beitragvon Rabaukenmama » Mo 20. Jan 2020, 15:02

Kelpie hat geschrieben:
Nach den Erfahrungen mit unseren Kindern, und dem, was ich so im Bekanntenkreis gehört habe, muss ich sagen, dass für sehr intelligente Kinder jahrgangsübergreifende Klassen die größte Sicherheit bieten, dass das Kind sich nicht zu Tode langweilt. Es gibt auch Grundschulen, die sich spezielle Hochbegabtenförderung auf die Fahnen schreiben, aber von solchen Schulen kenne ich keine Erfahrungsberichte
In einer normalen Grundschule eine Klasse zu überspringen, ist keine sonderlich gute Lösung. Der fehlende Stoff muss zu Hause nachgeholt werden. Die Kinder werden aus ihrem Klassenverband gerissen, und sie sind dann jünger als die Klassenkameraden. Das macht sich schon bemerkbar. Wir haben das Problem gerade mit unserem Sohn (jetzt 5. Klasse, von der 2. in die 3. gesprungen).

Ich würde über Schule B nochmal recherchieren, bzw. auch darüber, ob in Eurer Umgebung nicht irgendwo eine Schule mit jahrgangsübergreifenden Klassen ist.
Wenn die Berichte von Schule B eher durchwachsen sind, und keine JÜL-Schule in der Nähe ist, würde ich Schule A nehmen. Dann hängt es eh vom Lehrer ab, wie es läuft.


Mein Sohn ist in einer Mehrstufenklasse eine Grundschule, die sich Hochbegabtenförderung auf die Fahnen schreibt. Und vor allem in den ersten beiden Jahren hat das auch gut geklappt. Mein Sohn, der lesend, schreiben und rechnend eingeschult wurde, musste nicht im 10er Bereich rechnen und stundenlang Buchstaben nachspuren. Statt dessen hatte er bereits in der 1. Klasse Arbeitsblätter wo "3. Schulstufe" oder "4. Schulstufe" draufgestanden hat.

In der 3. und 4. Klasse wurde die Differenzierung schwieriger. Gerade in seinem Lieblingsgegenstand Sachunterricht gab es keinerlei Herausforderungen mehr für ihn. Bei einem Test die Namen der 8 Planeten aufzuschreiben war für ihn lächerlich einfach. Er hätte viel lieber über den Atmosphärendruck der Venus oder den großen roten Fleck am Jupiter berichtet. Oder erklärt, was eine Supernova ist und wie sich die Raumzeit krümmt. Eine 1 auf einen SU-Test zu schreiben war und ist für meinen Sohn trotzdem Problem, aber die Herausforderungen fehlen eben komplett. Ebenso in Englisch, wo er gerade mal eine Stunde pro Woche Unterricht hat. Der einzige Gegenstand, wo er etwas gefordert ist, ist Mathe. Da ist er zwar auch besser als die meisten Kinder seines Alters, aber eben nicht der totale Überflieger.

In seiner Klasse wäre ein Klassensprung übrigens gar keine Sache. Da springen immer wieder mal Kinder, oder werden auch rückgestuft. Es gibt in seiner Klasse auch die Möglichkeit, erste und zweite Klasse in entweder einem oder drei Jahren zu machen - kein Nachlernen, kein Klassenwechsel, alles wirklich easy! Nur stand das für meinen Sohn wegen seiner deutlich fehlenden sozial-emotionalen Reife nie zur Diskussion. Rein lerntechnisch bin ich mir sicher, dass er auch jetzt schon locker am Gymnasium mithalten könnte. Die Lehrerinnen haben mir vor etwa einem Jahr den Vorschlag gemacht, dass mein Sohn noch eine weiteres Jahr an der Grundschule verbringen könnte, um seinen Rückstand in sozial-emotionalen Belangen aufzuholen. Das habe ich aber abgelehnt, weil er das in einem Jahr sicher nicht schaffen wird und er sich ohnehin schon zu lange in der Schule langweilt.

Eltern von Kindern vom Gymnasium, wo mein Sohn morgen den Englisch-Test machen wird, kenne ich noch gar keine. Seine Schulkameraden werden bunt an diverse Gymnasien und Mittelschulen verstreut. Jahrgangsübergreifende Klassen kenne ich an Gymnasien gar keine (habe auch im "Wiener Schulführer" keine gefunden). Die einzige Schule, von der ich ein paar Erfahrungsberichte hatte, war das Autistengymnasium, welches meinen Sohn aber nicht nehmen wird.

Da er im Moment ja für die bilinguale Klasse getestet wird, wird es gar nicht so einfach sein, andere Eltern kennenzulernen. Die meisten Kinder, die diese Klasse besuchen, kommen aus Multi-Kulti-Familien in anderen Bezirken. Das ist wirklich bunt zusammengewürfelt und es lässt sich vermutlich auch nicht von den bestehenden bilingualen Klassen auf diejenige, die im neuen Schuljahr entstehen wird, schließen. Es wird - wenn mein Sohn genommen werden sollte - nichts an einem ausprobieren vorbei führen.

Da die Haltung von der Direktoren einem ASS-ADHS-Kind gegenüber ohnehin bisher nie sehr einladend war (von vorsichtiger Distanz bis zu offener Ablehnung), werden wir auch keine große Wahl haben. Das einzige, was mein Sohn mit seinem Zeugnis hat, ist ein Anspruch auf einen Platz in einem Gymnasium. Im schlechtesten Fall haben wir gar keine Wahl sondern bekommen ein Gymnasium, wo noch Plätze frei sind, willkürlich "zugeteilt".
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Re: Schulentscheidung

Beitragvon Rabaukenmama » Mo 27. Jan 2020, 20:45

So, neues Update!

Leute, ich bin gerade total frustriert und verärgert! Gerade habe ich eine Mail des Gymnasiums bekommen, mit folgendem Text:

Sehr geehrte Erziehungsberechtigte!
Liebe Eltern!

Ihr Kind hat an unserer Schule ein Orientierungsgespräch absolviert.
Ich bedauere Ihnen mitteilen zu müssen, dass Ihr Kind xxx xxx aufgrund der dabei gezeigten Kompetenzen für die Aufnahme in unsere englischsprachigen Schwerpunktprogramme (VBS bzw. DLP) nicht die notwendigen Voraussetzungen aufweist.

Wir ersuchen Sie daher, Ihr Kind für eine deutschsprachig geführte Klasse anzumelden. Wir würden uns freuen, wenn Sie dafür unsere Schule in Betracht ziehen.


Leute, das ist schlichtweg Quatsch! Mein Sohn kann super Englisch! Ich habe die Vermutung, dass in die Klassen entweder nur Protektionskinder kommen oder dass ihnen mein Sohn beim Orientierungsgespräch als "lästig" aufgefallen ist.

Auf der Homepage schreiben sie folgendes:

Die VBS / DLP-Orientierungsgespräche für die 1. Klasse bestehen aus zwei Teilen: 1) Im Warm-up Teil sollen die Kandidat/innen zu Themen des Alltags wie Familie, Hobbies, Haustiere etc. möglichst zusammenhängend sprechen. 2) In der Gesprächsphase sollen die Kandidat/innen gemeinsam Bilder beschreiben und so sowohl vorhandene Kommunikationsstrategien als auch ihren Wortschatz präsentieren. Beurteilt werden beim mündlichen Teil Aufgabenerfüllung, Sprechfluss, Klarheit der Sprache sowie Grammatik mit jeweils 0-5 Punkten. Das Punktemaximum auf den mündlichen Teil beträgt daher 20 Punkte.
Die Orientierungsgespräche werden von einem erfahrenen Lehrer/innen- Team durchgeführt und die jeweils erreichte Punkteanzahl ist das Hauptkriterium für die Aufnahme.


Ich habe keinerlei Auswertung, keinen Punktestand, gar nichts bekommen! Das kann es doch nicht sein! Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, woran es liegt, aber ich kann mir unmöglich vorstellen, dass mein Sohn bei einer gerechten Beurteilung nicht mal genug Punkte für die DLP-Klasse erreicht haben soll (die Klasse, wo Kinder hinkommen, welche knapp nicht in die VBS-Klassen aufgenommen werden, hinkommen, und wo 10% des Stoffes in Englisch unterrichtet wird)!

Um ganz sicher zu gehen, dass ich kein überzogenes, zu positives Bild von den Englischkenntnissen meines Sohnes habe, habe ich ihn vor 2 Stunden den Einstufungstest der VHS in Englisch machen lassen, wo das akutelle Niveau festgestellt wird. Es ist ein Erwachsenen-Test und mein Sohn erreicht demnach Level B2!!! Sorry, aber im Moment bin ich nicht ansprechbar! Ich finde gerade die ganze Welt und das österreichische Schulsystem im Besondern total ungerecht!!!

Muss mich erst wieder einkriegen um klar denken zu können, wie es weiter gehen könnte.
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Re: Schulentscheidung

Beitragvon Meine3 » Mo 27. Jan 2020, 21:45

Hallo Rabaukenmama,

Das tut mir echt leid zu hören und ist echt sehr seltsam. Ich habe spanisch und englisch studiert. Level B2 ist für ein 10-jähriges Kind der Knaller (ein positiver).... Mit Kusshand müssten sie eigentlich so ein Talent aufnehmen wollen...

Ich kann deinen Frust und die Enttäuschung sehr gut nachvollziehen.

Die Frage, die sich mit hier aufdrängt: nach deiner Schilderung warst du nicht dabei. Dein Sohn, neigt er zu Performance-Problemen bei mündlichen Tests? Ist er was englisch angeht perfektionistisch? Was hat er selbst über die Prüfung erzählt?

Ich bin auch echt richtig gut in Fremdsprachen, habe allerdings aufgrund meines Perfektionismus oft große Scheu gehabt frei zu sprechen, aus Angst Fehler zu machen, die ich mir selbst nicht verziehen hätte (und anderen total egal gewesen wären!). Erst im Studium konnte ich diese Scheu mehr und mehr ablegen, zumindest in englisch.

Nicht falsch verstehen, deine Vermutung, dass sie aufgrund eines sozialen Fehltritts den Sohn nicht in der Klasse haben wollen kann ich nachvollziehen. Allerdings heißen sie ihn ja grundsätzlich in der Schule willkommen und ein „Versagen“ durch Aufregung würde dies natürlich auch erklären...?!

Natürlich macht es keinen Sinn, den Lehrern nun darzulegen, dass du das Ergebnis der Prüfung anzweifelst und warum. Denn möchte man, dass der Sohn in die Klasse aufgenommen wird, wenn
sie vorher (falsche) Gründe für die Absage vorgebracht haben?! Auf die Ergebnisse der Prüfung würde ich aber, glaube ich, dennoch „freundlich“ bestehen...

Gruß,

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Re: Schulentscheidung

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Mo 27. Jan 2020, 21:58

@Rabaukenmama

ich habe dir gerade eine Email geschickt...
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Re: Schulentscheidung

Beitragvon alibaba » Di 28. Jan 2020, 08:55

-g
Zuletzt geändert von alibaba am Mi 4. Mär 2020, 09:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schulentscheidung

Beitragvon Meine3 » Di 28. Jan 2020, 09:51

alibaba hat geschrieben:Ich würde das Ergebnis hinterfragen. Anrufen und fragen oder Termin vereinbaren. Um Einblick in den Test deines Kindes bitten. Höflich - nicht wütend.

Die Schule schreibt ja, sie würden dein Kind gerne bei ihnen sehen, eben nur nicht in der Englischklasse. Eine Absage wird wohl dann eher nicht an den speziellen Problemen deines Kindes liegen.



Ich würde es auch hinterfragen, bzw. die Testergebnisse einsehen wollen. Aber wie du denke ich, dass man das nicht mit Wut im Bauch tun sollte. Dann geht die Sache nur nach hinten los... Darauf zu "bestehen", dass der Sohn die Sprache sehr gut beherrscht und sie ihn aufnehmen sollen, würde ich nicht. Einfach weil er damit wahrscheinlich dann keinen guten Stand in der Klasse hätte, wenn sie ihn zuvor abegelehnt hatten (irgendeinen Grund werden sie haben, fragt sich nur welcher). Und für ein nicht neurotypsiches Kind sind so unterschwellige Signale oder Gefühle, die dann herrschen könnten, glaube ich noch schwieriger als für neurotypische Kinder.
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