Erstes Entwicklungsgespräch auf dem Gym

Probleme und Lösungen für den Schulalltag

Re: Erstes Entwicklungsgespräch auf dem Gym

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Mo 10. Feb 2020, 22:40

@Meine3

Sei mir jetzt nicht böse für die Frage. Gibt es bei euch in der Familie Mitglieder aus dem autistischen Spektrum? Das was du aus deiner Erfahrung mit deiner Mutter beschreibst, erinnert mich schon sehr an das Thema, und zwar von beiden Seiten. Genau dieser Kluft, dass man es weiß, dass man eigentlich Hilfe braucht, aber die doch nicht so einfach annehmen kann, sondern sich dann zwischen dem Wunsch zerreißt, einerseits Dankbarkeit zu empfinden, aber andererseits die Hilfe an sich in Frage zu stellen... als ob Hilfe leisten mit Fremdbesttimmung gleich zu setzen wäre. Ich habe da Schwierigkeiten, dies genau in Wörter zu fassen. Es ist sicher nicht das autistische, was man als Krankheitsbild erfassen sollte, sondern eher als Denkweise, als Persönlichkeitstyp. Dass man nicht fremdbestimmt werden möchte, und zwar von früheren Kindheit an. So was wie nicht an der Hand der Mutter über die Straße gehen können, obwohl man weiß, dass die Mutter einen vor einem potentiellen Verkehrsunfall schützt. Nicht vorschreiben zu lassen, dass man jeden Abend Zähne putzen muss, und ähnliche Dinge.
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Re: Erstes Entwicklungsgespräch auf dem Gym

Beitragvon Auguste » Mo 10. Feb 2020, 22:44

Katze_keine_Ahnung hat geschrieben:Chaoskinder werden nur durch das System erzogen. Die Eltern können gar nichts ausrichten. Ich habe schon die losen Blätter stapelweise weggeworfen. Keiner hat sie vermisst. Ich bin froh, dass meine Kinder nie Noten für Heftführung oder ähnliche Dinge hatten. Wenn die im letzten Moment gemachten HA reichen, wer will dann mehr machen?

In der Klasse meiner Tochter gibt es ein Kind, das auf dem Notenspiegel (alle Noten) nur 1er hat. Ich weiß nicht, ob ich das für meine Kinder möchte. Wohl eher nicht. Es ist nur auf den ersten Blick unproblematisch. Da wären wir wieder bei der Unterfoderung und Erfolgsdruck. Vor allem der Erfolgsdruck ist für die Zeit nach der Schule eher kontraproduktiv.


Bei uns gab es Noten für die Heft(er)Führung - und die wurden auch für Kl. 7 bereits angekündigt. Das wurde vorher angekündigt und dann hat sich unser Kind einen Hefter von einem "ordentlichen" Kind geliehen und alles abgepinselt. Die 5 oder 6 für die schluderige Heftführung wollte sie dann doch nicht kassieren ;)
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Re: Erstes Entwicklungsgespräch auf dem Gym

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Mo 10. Feb 2020, 22:59

@Auguste

ein gewisser Maß an Opportunismus ist gesund und schon das Leben und die Kräfte. Ich habe heute lange mit einer Lehrerin und das Problem der Kleinen gesprochen: er soll zu viele stupide Übungen machen. Die Lehrerin hat mir emfohlen, der Große Bruder kann sie doch übernehemen. Wir sehen maches zu eng, und machen zu lange Prognosen. Das Leben ist flexiebel und hält sich an keiner Prognose fest.
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Re: Erstes Entwicklungsgespräch auf dem Gym

Beitragvon alibaba » Di 11. Feb 2020, 08:08

-g
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Re: Erstes Entwicklungsgespräch auf dem Gym

Beitragvon alibaba » Di 11. Feb 2020, 08:12

-g
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Re: Erstes Entwicklungsgespräch auf dem Gym

Beitragvon alibaba » Di 11. Feb 2020, 08:17

-g
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Re: Erstes Entwicklungsgespräch auf dem Gym

Beitragvon alibaba » Di 11. Feb 2020, 08:59

-gzu lernen.
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Re: Erstes Entwicklungsgespräch auf dem Gym

Beitragvon Rabaukenmama » Di 11. Feb 2020, 10:11

alibaba hat geschrieben:
Katze_keine_Ahnung hat geschrieben:Chaoskinder werden nur durch das System erzogen. Die Eltern können gar nichts ausrichten. Ich habe schon die losen Blätter stapelweise weggeworfen. Keiner hat sie vermisst. Ich bin froh, dass meine Kinder nie Noten für Heftführung oder ähnliche Dinge hatten. Wenn die im letzten Moment gemachten HA reichen, wer will dann mehr machen?


Ich sehe da nur eingeschränkt "Schuld" am System. Ja, wenn Schule keine Hefte mehr verlangt, sondern eben nur noch Ordner, dann gibt es lose Blätter. Oder das es eben einfacher ist - als Lehrer - etwas zu kopieren. Auch dann gibt es lose Blätter. ;) Da hier aber Arbeiten sehr häufig aus dem Aufschrieb resultieren, heften meine Kinder die mittlerweile auch ab. Mit Büchern kommt man hier nicht weit. Wenn man das natürlich nicht braucht - heftet Kind sie eben nicht ab. Würde ich nicht anders machen. Da bürden sich wohl die Wenigsten das sture abheften auf.


Ich habe die Aussage von Katze nicht als Schuldzuweisung ans System verstanden, sondern so wie geschreiben: Chaoskinder werden nur durch das System erzogen. Verlangt das System ein Mindestmaß an Ordnung, weil es sonst keine positiven Noten gibt, dann werden auch Chaoskinder durch trial and error ohne ständiger elterlicher Präsenz lernen, dieses Mindestmaß zu erfüllen. Und wenn sie es NICHT lernen, dann schaffen sie es auch nicht mit noch so viel elterlicher "Hilfe".

Die Gefahr ist nur, dass Eltern im wohlgemeinten Glauben, eine "Katastrophe" verhindern zu müssen, entweder unnötig oder zu früh eingreifen. Und das reibt Eltern und Kinder (unnötig) auf.

Wenn stures abheften loser Blätter unbedingt nötig ist, wird es geschehen, wenn nicht dann bei vielen Kindern eben nicht ;) .
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Re: Erstes Entwicklungsgespräch auf dem Gym

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Di 11. Feb 2020, 10:18

@Rabaukenmama

Genau so war es gemeint. Dazu noch: mir wäre es lieber, wenn man den Kindern von Anfang an, ab der 1. Klasse die Wahl überlassen hätte, was sie an den bearbeiteten Blättern und Heften aufheben, was wegschmeißen wollen. Da quellen schon in der Grundschule die Ordner über, und am Ende des Jahres wird alles ungelesen weggeschmissen. Was lernt das Kind daraus?
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Re: Erstes Entwicklungsgespräch auf dem Gym

Beitragvon alibaba » Di 11. Feb 2020, 10:34

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