Erstes Entwicklungsgespräch auf dem Gym

Probleme und Lösungen für den Schulalltag

Re: Erstes Entwicklungsgespräch auf dem Gym

Beitragvon sinus » Di 11. Feb 2020, 17:08

Katze_keine_Ahnung hat geschrieben:Fallen lassen ist auch nicht mein Konzept. Aber im Fall von sinus Tochter will sinus das Kind fangen, das noch gar nicht abgesprungen ist. @Sinus Weil du verunsichert bist, weil du den Untergang siehst, wird deine sehr sensible Tochter diesen Untergangangst spüren. Ich spüre das in deinen Texten, und vor deiner empfindlichen Tochter kannst du erst recht nicht verdecken.

Deine Tochter ist bis jetzt ganz gut unterwegs, aber du schmiedest schon Plan B für die Schule mit Kunst. Und weiß du was? Die haben auch Mathe, die hilft dir nicht! Deine Tochter ist schlau und stark. Sie braucht nur die Rückendeckung, so eine Art Gefühl, dass ganz unten ein Netz gespannt ist. Sie muss fühlen, dass du an sie glaubst. In der 5. gibt es bei vielen einen Notendabfall.... Aus meiner Erfahrung wird die Situation erst ab zwei Problemfächer auf Dauer richtig kritisch. Z.B. Mathe + Latein im Bereich 4-5.


Ach, um die Noten mache ich mir nichtmal wirklich Sorgen. Es geht mir vor allem darum, dass sie Freude am Lernen hat und in der Schule dahingehende positive und stärkende Erfahrungen macht.
Den "Plan B" schmiede ich auch gar nicht, weil ich Panik schiebe, sondern ich habe es dem Kind eher zum Trost gesagt als Alternative, falls sich die aktuelle Schule wirklich als die Falsche herausstellt und sie sich dort die meiste Zeit mit Fächern herumquält, die ihr nicht liegen.
"Falsche Schule" also nicht, weil sie nicht die erforderliche Leistungen erbringt (dass sie die grundsätzlich erbringen kann, habe ich gar keine Zweifel), sondern falsch, weil sie dann vielleicht doch nicht so gut wie erhofft zu ihren Begabungen und Interessen passt.
Warum sollte sie sich auf einer ausgesprochenen "Matheschule" quälen, wenn sie genau das Fach regelrecht hasst und es eine Schule gibt, die (ab Klasse 8) eine Vertiefung in einem Bereich anbietet, der ihr mehr liegt und sie glücklicher macht?
Diese andere Schule (auf die übrigens die Kinder meines Bruders gingen/gehen) hatten wir eigentlich von Anfang an mit ins Auge gefasst, waren da auch beim Tag der offenen Tür, aber da die Vertiefung in Kunst eh erst ab Klasse 8 angeboten wird und wir jetzt da eh auch nicht reingekommen wären (die nehmen in Kasse 5 rein nach Entfernung auf), ist dieser Plan erstmal in die "Warteschleife" aufgenommen worden.

Ich wünsche mir einfach, dass sie Gründe hat, gern in die Schule zu gehen...
Noch steht ein Wechsel ja echt auch überhaupt nicht zur Debatte, es ist ja gerademal ein halbes Jahr vergangen... und sie hat ja auch schon Freunde gefunden.
Frühstens für Klasse 8 oder dann für Klasse 11 wäre da noch mal drüber nachzudenken - der "Schwund" an der jetzigen Schule in Klasse 10 ist eh sehr hoch (durchschnittlich gut 1/3 wechselt dann andere Gymnasien), weil eben dann doch nicht jeder 3 Leistungskurse fürs Abi machen mag und dabei Mathe + eine weitere Naturwissenschaft verpflichtend. Und weil mit dem Vorwissen dieser Schule (insbesondere in Mathe) das Abi an anderen Gymnasien wohl angeblich "ein Kinderspiel" ist und man sich auf diese Weise einen besseren NC holt.
(So die genannten Gründe)

Aber soweit sind wir eh noch lange nicht. Aktuell will ich echt nur, dass das Kind endlich mal glücklich ist und Freude an der Schule findet...
Womöglich ist es auch gar nicht die Schule und wir müssen doch noch mal woanders nach der Ursache ihrer Probleme (Selbstwertgefühl, Versagensängste...) suchen.
(Erfahrungsgemäß sind ihre Durchhänger auch im Winter immer am stärksten und ab Frühling gehts mit der Laune wieder bergauf.)
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Re: Erstes Entwicklungsgespräch auf dem Gym

Beitragvon Rabaukenmama » Di 11. Feb 2020, 17:20

@sinus: Ist deine Tochter denn unglücklich AN DER SCHULE oder mag sie dort nur Mathe nicht?

Einem Kind einen Schulwechsel in 3 oder 6 Jahren in Aussicht zu stellen, weil es JETZT in einem Fach (nach eigener, subjektiver Sicht) nicht gut zurecht kommt, finde ich ziemlich befremdlich. Für ein 10jähriges Kind sind 3 oder 6 Jahre eine Ewigkeit. Das ist etwas, was man als Eltern im Hinterkopf behalten kann, aber nichts, was man ohne akutem Grund mit dem Kind bespricht.
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Re: Erstes Entwicklungsgespräch auf dem Gym

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Di 11. Feb 2020, 18:11

@sinus

du beginnst zu wackeln und deine Entscheidung zu hinterfragen. Es gibt keine perfekten Schulen. Deine Tochter hat ihren Freundekreis, der auch dir als nicht zu komisch erscheint? Sie hat einen 2er Schnitt? Wo ist das Problem denn? Manche Kinder wollen in gar keine Schule, weil die Wert der Freizeit viel höher ist und für sie wird keine Schule gut genug sein, um sie dorthin freiwillig zu locken. Sie gehen dann aus Pflicht. Zwei Stunden mehr Kunst und eine Stunde weniger Mathe ändern dabei nicht viel.
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Re: Erstes Entwicklungsgespräch auf dem Gym

Beitragvon sinus » Di 11. Feb 2020, 18:42

Ach, ich glaube, das Kind hat vor allem die Angewohnheit, sich auf das Negative zu fixieren und sich darin völlig zu verstricken und dann alles positive komplett auszublenden.
Und ich lasse mich da wohl allzuschnell mit reinziehen.
Ich hatte an sich den Eindruck, dass sie im letzten halben Jahr wesentlich öfter fröhlich aus der Schule kam und auch insgesamt ausgeglichnerer und offener war. (Bspw schlug sie von sich aus vor, wieder in den Schwimmverein zu gehen, womit sie in Klasse drei aufgehört hatte und geht nun seit Januar wieder 1x die Woche Schwimmen)

Neulich hatte sie dann aber so einen Abend, an dem plötzlich die Rede vom "schlimmsten halben Jahr meines Lebens" die Rede war und ich ja gar nicht wüsste, was dort so alles abgeht.
Das war der Tag, an dem ihr jemand in der Klasse ein Bein gestellt hatte (und manche hatten gelacht), eine Woche nach der missglückten Mathearbeit und die Woche in dem die fächerverbindende Woche stattfand, woran sie leider so gar keine Freude gefunden hat.
Sie klagte, sie könne sich gar nicht vorstellen, noch so viele Jahre in die Schule zu müssen, sie wünschte, sie könne allein zu Hause lernen und sie wolle auch gar nicht Abitur machen und überhaupt wäre sie am Liebsten gar nicht auf der Welt. Wenn sie nicht wüsste, dass ich dann ganz traurig wäre, würde sie gar nicht mehr leben wollen...

Sowas mag man als Mutter natürlich nicht hören.
Es ist merklich seltener geworden, dass sie so redet, trotzdem schreckt es mich immer wieder auf. Zumal die Pubertät noch nichtmal angefangen hat...
Man könnte ja vermuten, dass es pubertäre Stimmungsschwankungen sind, aber solche Gespräche führen wir hier seit dem Vorschuljahr...
Ich habe einfach große Hoffnungen auf den Schulwechsel und die neue Klasse/neuen Freunde gesetzt und zunächst schien es ja auch aufzugehen.
Auch das ist übrigens ein Grund, warum ich nachmittags gern zu Hause wäre, wenn sie kommt - um öfter live zu erleben, wie sie nach der Schule so drauf ist.
Zuletzt geändert von sinus am Di 11. Feb 2020, 18:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Erstes Entwicklungsgespräch auf dem Gym

Beitragvon sinus » Di 11. Feb 2020, 18:49

Rabaukenmama hat geschrieben:@sinus: Ist deine Tochter denn unglücklich AN DER SCHULE oder mag sie dort nur Mathe nicht?

Einem Kind einen Schulwechsel in 3 oder 6 Jahren in Aussicht zu stellen, weil es JETZT in einem Fach (nach eigener, subjektiver Sicht) nicht gut zurecht kommt, finde ich ziemlich befremdlich. Für ein 10jähriges Kind sind 3 oder 6 Jahre eine Ewigkeit. Das ist etwas, was man als Eltern im Hinterkopf behalten kann, aber nichts, was man ohne akutem Grund mit dem Kind bespricht.


Ich habe ihr lediglich gesagt/aufgezeigt, dass es immer auch einen alternativen Weg gibt, wenn "alle Stricke reißen".
Der "akute Grund" war einer ihrer "Zusammenbrüche", die sie immermal hat, wo ihr einfach alles hoffnungslos und schrecklich erscheint. (Kommt besonders im Winter vor...)
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Re: Erstes Entwicklungsgespräch auf dem Gym

Beitragvon Rabaukenmama » Di 11. Feb 2020, 18:58

Katze_keine_Ahnung hat geschrieben:Manche Kinder wollen in gar keine Schule, weil die Wert der Freizeit viel höher ist und für sie wird keine Schule gut genug sein, um sie dorthin freiwillig zu locken. Sie gehen dann aus Pflicht.


Das kann ich bestätigen. Mein älterer Sohn würde trotz Super-Zeugnis liebend gerne auf die Schule verzichten. Für den ist eine echte Motivation, in die Begabungsklasse zu kommen, sich damit ein Schuljahr zu ersparen :mrgreen: . Mein jüngerer Sohn hingegen geht freudig in die Schule und ist meistens sogar glücklich dort (auch im Internat) :D . Das liegt nicht daran, dass mein jüngerer Sohn erst in der zweiten Klasse ist und mein älterer Sohn in der vierten. Es war schon 3 Monate nach Schulstart so.

Würde ich von der Schule meines älteren Sohnes erwarten, dass sie so "cool" ist, dass er GERNE hingeht, wäre eine herbe Enttäuschung (meiner- und seinerseits) vorprogrammiert. Ich erwarte mir nicht mal, dass er Freunde dort findet (wobei ich mich in der Hinsicht gerne positiv überraschen lasse). Wenn es nur HALBWEGS erträglich für ihn ist, er NICHT gemobbt wird und die Leistungen für ein Zeugnis mit positiven Noten ausreichen, bin ich schon zufrieden.
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Re: Erstes Entwicklungsgespräch auf dem Gym

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Di 11. Feb 2020, 19:00

@sinus

von dem was du erzählt, sehe ich den Grund des Trübsals nicht in der Schule, sondern in den abgeschotteten Nachmittagen zuhause. Da kommt man erst recht auf dumme Gedanken. Soweit es möglich ist, soll deine Tochter jeden Tag rausgehen müssen - zum Sport/Kunst/Ballet/sonstwohin aber nicht alleine zuhause trarigen Gedanken nachgehen. Auch wenn das nur Gassi gehen mit dem Hund wäre...
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Re: Erstes Entwicklungsgespräch auf dem Gym

Beitragvon sinus » Di 11. Feb 2020, 19:01

Rabaukenmama hat geschrieben:
Katze_keine_Ahnung hat geschrieben:Manche Kinder wollen in gar keine Schule, weil die Wert der Freizeit viel höher ist und für sie wird keine Schule gut genug sein, um sie dorthin freiwillig zu locken. Sie gehen dann aus Pflicht.


Das kann ich bestätigen. Mein älterer Sohn würde trotz Super-Zeugnis liebend gerne auf die Schule verzichten. Für den ist eine echte Motivation, in die Begabungsklasse zu kommen, sich damit ein Schuljahr zu ersparen :mrgreen: . Mein jüngerer Sohn hingegen geht freudig in die Schule und ist meistens sogar glücklich dort (auch im Internat) :D . Das liegt nicht daran, dass mein jüngerer Sohn erst in der zweiten Klasse ist und mein älterer Sohn in der vierten. Es war schon 3 Monate nach Schulstart so.

Würde ich von der Schule meines älteren Sohnes erwarten, dass sie so "cool" ist, dass er GERNE hingeht, wäre eine herbe Enttäuschung (meiner- und seinerseits) vorprogrammiert. Ich erwarte mir nicht mal, dass er Freunde dort findet (wobei ich mich in der Hinsicht gerne positiv überraschen lasse). Wenn es nur HALBWEGS erträglich für ihn ist, er NICHT gemobbt wird und die Leistungen für ein Zeugnis mit positiven Noten ausreichen, bin ich schon zufrieden.


Ich bin erst zufrieden, wenn meine Tochter nicht mehr "am Liebsten unsichtbar" oder "nicht da" wäre. :roll:
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Re: Erstes Entwicklungsgespräch auf dem Gym

Beitragvon sinus » Di 11. Feb 2020, 19:05

Katze_keine_Ahnung hat geschrieben:@sinus

von dem was du erzählt, sehe ich den Grund des Trübsals nicht in der Schule, sondern in den abgeschotteten Nachmittagen zuhause. Da kommt man erst recht auf dumme Gedanken. Soweit es möglich ist, soll deine Tochter jeden Tag rausgehen müssen - zum Sport/Kunst/Ballet/sonstwohin aber nicht alleine zuhause trarigen Gedanken nachgehen. Auch wenn das nur Gassi gehen mit dem Hund wäre...


Tja, sie will aber nichts dergleichen.
Die Großeltern sind ja zu Hause, wenn sie kommt, die kleine Schwester früher oder später dann auch.
Montags und donnerstags ist sie nachmittags noch mal unterwegs (Musikschule/Schwimmen), freitags sind immer mehrere Stunden lang Freunde da, (wir Erwachsenen musizieren, die Kinder - zu sechst, einer davon ihr bester Freund - spielen), die Nachbarskinder sind auch oft hier (die spielen aber eher mit der Kleinen...)
Am We ist auch immer viel los, sie übernachtet da auch oft bei ihrem Freund.
Also im Grunde ist es nur der Dienstag und der Mittwoch, wo sie frei hat. Mittwoch könnte sie in meine Malkurse kommen, das liegt direkt auf dem Heimweg, das mag sie aber derzeit auch nicht. Sie malt dann lieber zu Hause allein für sich. (Wie geschrieben mag sie keine "Aufträge" und lässt sich ungern Themen vorgeben)
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Re: Erstes Entwicklungsgespräch auf dem Gym

Beitragvon Rabaukenmama » Di 11. Feb 2020, 19:09

sinus hat geschrieben:
Rabaukenmama hat geschrieben:@sinus: Ist deine Tochter denn unglücklich AN DER SCHULE oder mag sie dort nur Mathe nicht?

Einem Kind einen Schulwechsel in 3 oder 6 Jahren in Aussicht zu stellen, weil es JETZT in einem Fach (nach eigener, subjektiver Sicht) nicht gut zurecht kommt, finde ich ziemlich befremdlich. Für ein 10jähriges Kind sind 3 oder 6 Jahre eine Ewigkeit. Das ist etwas, was man als Eltern im Hinterkopf behalten kann, aber nichts, was man ohne akutem Grund mit dem Kind bespricht.


Ich habe ihr lediglich gesagt/aufgezeigt, dass es immer auch einen alternativen Weg gibt, wenn "alle Stricke reißen".
Der "akute Grund" war einer ihrer "Zusammenbrüche", die sie immermal hat, wo ihr einfach alles hoffnungslos und schrecklich erscheint. (Kommt besonders im Winter vor...)


Achso, verstehe :fahne: !

Aber die Frage war auch, ob deine Tochter an der Schule unglücklich ist, oder ob Mathe ihr einziges (subjektiv schrecklich erscheinendes) Problem ist.

Ich merke einfach dass du dich ein vielfaches mehr mit dem, was NICHT gut klappt, beschäftigt, als mit dem, was gut funktioniert. Vielleicht ist deine Tochter da einfach ähnlich gestrickt wie du und muss immer erst mal Entscheidungen, wo sie eigentlich lange und sorgfältig Vor- und Nachteile abgewogen hat, nachträglich noch mal in Frage stellen. In dem Fall kann mehr Fokus auf die positiven Dinge vielleicht helfen, den negativen Gedankenkreis zu durchbrechen. Damit meine ich nicht, dass du deiner Tochter vorschlagen sollst, sich die positiven Dinge anzusehen, sondern dass du, wenn du in ihrer Gegenwart mit Dritten über ihre Schule sprichst, hervorhebst, was ihr gut gefällt und Spass macht. Dabei rate ich Dir nicht, die Mathe-Schwierigkeiten zu verschweigen, sondern sie einfach in einem Nebensatz unter "ferner liefen" zu erwähnen.

Ich habe keine Ahnung, ob das bei deiner Tochter Wirkung zeigt, aber bei meinem Sohn war und ist es so, dass das, was ICH sage und denke, oft selbsterfüllende Prophezeiungen sind. Wenn ich z.B. im Telefonat mit meiner Freundin erwähne, dass mein Sohn sich schlecht in andere Menschen reinversetzen kann und eine geringe Frustrationsschwelle hat, dann kann durchaus sein, dass die nächsten Tage ANDERS verlaufen als wenn ich erzähle, dass er so stolz war, sein Referat gut hinbekommen zu haben und dass er jetzt manchmal schon freiwillig Hausübungen macht. Es hat bei mir einige Zeit gedauert, bis mir klar geworden ist, wie viel Einfluss die Dinge, mit denen ICH mich (mein Kind betreffend) beschäftige, auf den Gemüts- und Gesamtzustand meines Sohnes haben.
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