Update Entscheidung Schulwechsel

Probleme und Lösungen für den Schulalltag

Re: Update Entscheidung Schulwechsel

Beitragvon Meine3 » Di 4. Feb 2020, 10:03

Katze_keine_Ahnung hat geschrieben:
alibaba hat geschrieben:
Lehrer schwätzen viel, zu viel. Aus meinen Erfahrungen heraus versprechen sie immer nur, mehr folgt nicht.



Das kann ich nur unterschreiben. Es sei denn, die Maßnahme kommt von oben (=Rektor) und wird überwacht. Dabei machen diejenigen, die am mesten schwätzen, dann am wenigsten.



am meisten "geschwätzt" hat der Rektor. Mit Abstand. ;). Und warum soll ein Rektor das Kind besser kennen als die Klassenlehrerin? Was wäre gewesen, wenn es anders herum gewesen wäre? Würdest du dann auch sagen, der Rektor hat auf jeden Fall Recht? :gruebel:
Es kann sein, dass nicht alles wahr ist, was ein Mensch dafür hält, denn er kann irren, aber in allem, was er sagt, muss er wahrhaftig sein.
Meine3
Dauergast
 
Beiträge: 876
Registriert: Mo 11. Mär 2019, 10:55

Re: Update Entscheidung Schulwechsel

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Di 4. Feb 2020, 10:18

@Meine3

In D. braucht man gewisse Kompetenzen um Rektor zu werden. Als Rektor hat man schon viele Jahre als Lehrer gearbeitet und kennt grundsätzlich wie die Kinder ticken. Rektor zu sein ist ein schwerer Job, ich beneide ihn nicht. Man muss einen Kollektiv von meist Lehererin unter einem Hut halten, unter den Bedingugen der Lehrermangel. Alle schwierige Fälle, sowohl Konflikte zwischen Lehrern, Kindern und Lehern als auch zwischen den Eltern und Lehrern laufen beim Rektor zusammen. Der Rektor MUSS im Gegensatz zu den Lehrern Entscheidungen treffen. Beim nur schwätzen kann er nicht bleiben, irgendjemand muss ja unterschreiben.

Alle meine Kinder hat ein Rektor früh eingeschult. Bei den ersten ohne überhaupt Erfahrung davon zu haben, so junge Kinder in der Schule zu unterrichten. Die Lehrer waren alle dagegen, bis neutral, aber keiner hat ja gesagt. Der Rektor hat es alleine entschieden. Die Drehtür für den Kleinen hat auch der Rektor (jetzt ein neuer) durchgesetzt. Die Leherin, die das Kind schon sein 1,5 kennt war dagegen. Nach 2 Monaten Drehtür sagt mir die Lehrerin (sie ist ein sehr guter Mensch, obwohl wir fachlich nicht immer einer Meinung sind), dass mein Sohn seit dem Einführen der Drehtür aufgeblüht ist.

Solange ich das Schulsystem kenne, wird auf mich eingeredet, die Kinder in ein alternatives System einzuschulen. Die Großen sollten auch auf eine Montessorischule gehen, weil sie angeblich dort besser gefördert gewesen wären. Meine Freundin hat es in gleicher Situation gemacht. Ihr Kind ging genau auf diese Schule, bis zu 6. Klasse. Als meine Freundin in der 6. aufgewacht ist, dass es an allen Ecken und Enden nicht passt, hat sie ihr Sohn rausgeholt, und nur ein barmherziger Gymnasialrektor hat das Kind ohne Prüfung in die 6. aufgenommen. Das ist gerade noch gut gegangen, weil das Kind auch sehr begabt ist. Aber das war schon hart an der Grenze des machbaren. Der Rektor eines anderen Gymnasiums hat das Kind nach einem Tag Hospitation rausgebeten.

Als mir die Leher wieder mal empfohlen haben, den Kleinen dort unterzubringen, habe ich nur geschmunzelt. Das Gras beim Nachbarn ist immer grüner.
Katze_keine_Ahnung
Dauergast
 
Beiträge: 797
Registriert: Do 23. Jan 2020, 09:33

Re: Update Entscheidung Schulwechsel

Beitragvon alibaba » Di 4. Feb 2020, 10:26

-g
Zuletzt geändert von alibaba am Mi 4. Mär 2020, 09:25, insgesamt 1-mal geändert.
alibaba
 

Re: Update Entscheidung Schulwechsel

Beitragvon alibaba » Di 4. Feb 2020, 10:29

Katze_keine_Ahnung hat geschrieben: …...Solange ich das Schulsystem kenne, wird auf mich eingeredet, ……..


Anders kenne ich es auch nicht. Ein Schwätzen, oft ein Dummschwätzen. Am Ende bin ich bisher immer zu dem Ergebnis gekommen, hätte man sich auch sparen können. Es hatte bisher Null Mehrwert.
alibaba
 

Re: Update Entscheidung Schulwechsel

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Di 4. Feb 2020, 10:33

Es gibt durchaus Privatschulen, die wirklich einen Mehrwert haben, wie bei Anja und ihrem Sohn in dem Nachbarthread. Aber diese Schulen haben dann sehr kleine Klassen. Bei 5 Kindern kann man alles umsetzen, was man verspricht. Bei 20 wird das gleiche im Grün rauskommen, ganz egal, was der Türschild oder das Konzept versprechen.
Katze_keine_Ahnung
Dauergast
 
Beiträge: 797
Registriert: Do 23. Jan 2020, 09:33

Re: Update Entscheidung Schulwechsel

Beitragvon Auguste » Di 4. Feb 2020, 10:35

Wenn ihr die Chance seht, dass es dem Kind in der anderen Schule besser geht, dann lasst ihn wechseln.

Der Sprung ist doch nur ein Zugeständnis vom Direktor weil ihr nervt. Im Grunde wollen doch weder der Direktor noch die Klassenlehrerin wirklich etwas ändern und dein Kind tatsächlich fördern. Ich würde wetten, sobald es dann in der neuen Klasse nicht "rund" läuft, wird dein Sohn wieder zurück in die alte Klasse geschickt und ihr seid keinen Schritt weiter.

Allein schon die Aussage des Direktors "dass man Langeweile auch mal aushalten lernen muss" sagt doch alles. Ja, mal Langeweile aushalten ist in Ordnung - aber täglich den gesamten Unterricht lang Langeweile aushalten müssen, ist einfach nur ätzend.

Auch wenn das jetzt für Euren Sohn blöd ist schon wieder zu wechseln, wird es wahrscheinlich das Beste sein, ihn so schnell wie möglich da raus zu holen - und zwar aus dieser Schule, nicht nur aus der Klasse.

Dass Rektoren gewisse Kompetenzen brauchen, um Rektor zu werden, halte ich für ein Gerücht. "Unsere" Schulleitung an der Grundschule hat sich jedenfalls durch geballte Inkompetenz disqualifiert - und zwar in jeglicher Hinsicht. Es gibt inzwischen genug freie Stellen als Schulleiter, die keiner haben will. Da ist Kompetenz längst keine Einstellungsvoraussetzung mehr. Die sind doch froh, wenn sie überhaupt jemanden finden, der den Job machen will.
Auguste
Dauergast
 
Beiträge: 170
Registriert: Do 4. Jul 2019, 22:34

Re: Update Entscheidung Schulwechsel

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Di 4. Feb 2020, 10:38

Auguste hat geschrieben:

Es gibt inzwischen genug freie Stellen als Schulleiter, die keiner haben will. Da ist Kompetenz längst keine Einstellungsvoraussetzung mehr. Die sind doch froh, wenn sie überhaupt jemanden finden, der den Job machen will.


Das zieht sich leider durch das ganze Schulsystem durch. Es fehlen auch massiv Lehrer, UND es wird massiv gespracht. Unsere Schule hat keine richtigen Förderstunden mehr, weder nach oben noch nach unten. Selbst MSD wird nur beratend hinzugezogen und auf den Termin wartet man ein halbes Jahr.
Katze_keine_Ahnung
Dauergast
 
Beiträge: 797
Registriert: Do 23. Jan 2020, 09:33

Re: Update Entscheidung Schulwechsel

Beitragvon Rabaukenmama » Di 4. Feb 2020, 10:44

Ich nehme mal an, dass Katze_keine_Ahnung mit ihrem Beitrag meint, der Rektor hätte am ehesten die Macht, eine Änderung der Situation herbeizuführen, mehr noch als die Lehrerin (was ja auch stimmt). Wenn der Rektor einen Klassensprung probehalber (für ein paar Wochen) von sich aus anbietet, würde ich vor dem Hintergrund, dass mein Kind grundsätzlich an der Schule bleiben will, das ausprobieren. Nicht, weil ich es für die ultimative Lösung halte, sondern weil man den für das Kind vermutlich stressigeren Schulwechsel immer noch machen kann, sollte es nach dem Sprung nicht deutlich besser sein als vorher. Umgekehrt (nach misslungenem Schulwechsel Rückwechsel auf die alte Schule mit Klassensprung) wird es nicht möglich sein. Und ich würde - gerade in DIESER Situation, auch den Rektor, der das Sprung-Angebot gemacht hat, "in die Pflicht" nehmen, damit es FÜR DAS KIND möglichst stressfrei verlaufen kann.

@Meine3: das ist keine Kritik an eurer Entscheidung. Das Bauchgefühl ist in einer geschilderten Situation einfach anders als in einer selbst erlebten :fahne: . Es geht auch nicht darum, wer "Recht" hat, und wer nicht. Dass ein Rektor nicht will, dass Eltern ein Kind (welches ANDEREN keine großen Schwierigkeiten macht) von der Schule nehmen, ist mir klar. Diese Aussage würde ich einfach mal als sich natürlich ergegebene Meinung in seiner Position sehen und sie einfach mal so stehen lassen, ohne viel drüber nachzudenken ;) . Dass es "alle anderen" auch so sehen, dass ein Schulwechsel der beste Weg ist, sehe ich aber ebenso skeptisch. Wenn IHR (du und dein Mann) eure Gründe erzählt und eure Position darstellt, wird es in eurem Freundeskreis dafür naturgemäß mehr Zustimmung geben als für die Wahl, die ihr NICHT getroffen habt.

Aus der Klasse meines Sohnes wurde vor 1,6 Jahren ein Junge von seinen Eltern rausgenommen. Wenn man den Berichten der Mutter zugehört hat, hätte man meinen müssen, die Klasse sei ein Hexenkessel und die Lehrerinnen wären bösartige, verschlagene Wesen, denen das Wohl der Kinder völlig egal ist, und die jede Menge "unmöglicher" Vorkomnisse vertuschen. Das Kind, um das es ging, kam hingegen als unschuldiger Engel rüber, der leidergottes IMMER WIEDER (nicht nur in schulischen Situationen) das Opfer der Attacken bösartiger, schlecht erzogener Kinder werde. Und die Direktorin würde da alles noch "decken"!

Nun, ich kannte die Mutter des Kindes, das Kind selbst, die Lehrerinnen, die Klassenkameraden und die Direktorin. Der Junge war nett, kognitiv sehr fit, aber er hatte - ähnlich meinem Sohn - so eine Art an sich, die es anderen Kindern einfach schwer machte, ihn zu mögen. Und er war vor allem längst nicht so schuldlos an vielen Situationen, wie es die Mutter dargestellt hat. Bei den Klassenkameraden waren durchaus einige sehr lebhafte Kinder dabei, die beim austragen von Konflikten auch mal übers Ziel hinausschossen. Aber meiner Meinung nach war der Junge, um den es ging, auch so ein Kind! Die haben sich gegenseitig nichts geschenkt, nur dass der Junge es nicht aushalten, konnte, einzustecken, während er durchaus auch immer wieder mal ausgeteilt hat. Das war nicht bösartig, auch keine Erziehungssache, es war einfach sein Wesen! Nur konnte oder wollte die Mutter das nicht sehen.

Wenn man die Darstellung der Mutter des Jungen angehört hat, ohne die gesamte Situation zu kennen, hat man ihr natürlich alles geglaubt und unter DIESEN Voraussetzungen (wären sie tatsächlich so geschehen) hätte vermutlich jede Mutter ihr Kind von dieser Schule genommen. Hörte man hingegen die Darstellung der Lehrerinnen, der Direktorin, der anderen Kinder oder deren Eltern, sah die Situation komplett anders aus.

Meine3, ich habe dieses Beispiel jetzt gebracht, um zu zeigen, wie wenig Außenstehende eine Situation beurteilen können, wo sie nur eine einseitige Schilderung bekommen haben. Um ein realistisches Bild von der Situation deines Sohnes zu haben, und eure Entscheidung zum Schulwechsel besser nachvollziehen zu können, brächte man aber nicht nur EURE Sichtweise, sondern ALLE. Und allem voran müsste man gut abschätzen können, wie hoch einerseits der Leidensdruck deines Sohnes ist und wie sehr ihn andererseits ein Schulwechsel (verglichen mit einem Klassensprung) nach dem jetztigen Stand der Dinge zusätzlich stressen würde. All das wissen wir jedoch nicht. Daher hätte ich auch - nur von der Beschreibung der Situation her - vermutlich anders entschieden und erst mal den Klassensprung ausprobiert. Wie ich direkt IN deiner Situation handeln würde, weiß ich jedoch nicht. Wenn die Einstellung "diese Schule macht sowieso nichts für unser Kind" so für euch ist, hätte ich mich vielleicht auch für den Schulwechsel entschieden :fahne: .

Wie dem auch sei, alles Gute :) ! Es ist wichtig, eine Entscheidung getroffen zu haben, die für deinen Sohn eine positive Veränderung bringen kann. Dass der JETZT-Zustand nicht länger tragbar ist, ist allen klar!
Der liebe Gott schenkt uns die Nüsse, aber er knackt sie nicht (Johann Wolfgang von Goethe)
Rabaukenmama
Dauergast
 
Beiträge: 2746
Registriert: So 8. Dez 2013, 21:24

Re: Update Entscheidung Schulwechsel

Beitragvon alibaba » Di 4. Feb 2020, 11:04

-g
Zuletzt geändert von alibaba am Mi 4. Mär 2020, 09:25, insgesamt 1-mal geändert.
alibaba
 

Re: Update Entscheidung Schulwechsel

Beitragvon Meine3 » Di 4. Feb 2020, 11:09

Hallo an alle,

wir (der Rektor und ich) sind gestern überein gekommen, dass wir eben noch nichts entschieden haben. Wir machen den Probeunterricht und entscheiden DANN. Das habe ich auch ganz klar formuliert vor beiden Rektoren (und auch vor meinem Sohn). Ganz klar geht im Moment die Tendenz aber Richtung neue Schule. Was leider wirklich, das muss man so sagen, daran liegt, wie die jetzige Schule auf die Problematik reagiert.

Die Lehrerin sagt:" ja, prima. Ich denke das ist für den Sohn tatsächlich besser" (und hat keinerlei Vorschläge gemacht die Situation vor Ort zu verbessern) und der Rektor ist ein Unsympath. Das sehe nicht nur ich so. Er hat nur geredet und seine Meinung kundgetan, nichts erfragt und ungefragt Tipps gegeben, die irgendwie voll am Thema vorbei waren. Er hat halt geschwätzt.. Er hatte offensichtlich, bevor er mich überhaupt kennen gelernt hat, schon eine genaue Vorstellung davon gehabt, warum mein Sohn diese Probleme hat (nämlich: zu wenig SPORT!!) und alles andere hat ihn nicht interessiert.

Er hat mich eingangs gefragt, warum ich hier bin und bevor ich meinen Satz beendet hatte, ist er mir schon ins Wort gefallen ( ganz ehrlich: wir Kollegen reden untereinander! War sein Einwurf) und hat losgelegt über Sohnemanns Sozialkompetenz zu sprechen. Er kennt ihn wie gesagt NUR vom Sport und genau beim Sport ist mein Sohn am auffälligsten. Dass es durchaus mehrere Bereiche gibt, wo mein Sohn sich komplett anders verhält (Nachmittagsbetreuung beispielsweise, die schwärmen alle von meinem Sohn :lol: ), das hat ihn weder interessiert, noch hat er danach gefragt.

Er hat weder nach Zahlen oder genaueren Ergebnissen zum Intelligenztest gefragt und für sich beschlossen:"Ja, das Kind ist sehr begabt. Aber einen ECHTEN Hochbegabten hatten wir das letzte Mal vor 10 Jahren und der ist auch gesprungen und danach gab es keine Sprünge mehr." Und ich habe das Wort "Hochbegabung" überhaupt nicht erwähnt ;).

10 Minuten später, als ich direkt ansprach, dass wir den Schulwechsel erwägen, da eben kaum differenziert werde und mein Sohn aber eben nun mal kompliziertes, begabtes Kind ist (und kein einfaches, das einfach mitäuft, was es ja oft genug gibt), das mit chronischer Unterforderung NICHT gut zurecht kommt, kam er mit dem Klassensprung. Und ich habe den Sprung weder erfragt noch verlangt. Ich habe um Differenzierung IN seinem Klassenverbund gebeten.


Es ist ja auch nicht so, dass ich da irgendwie eskaliert wäre! Ich wurde im Halbjahresgespräch auf mein begabtes Kind angesprochen und dass er gleichzeitig aber sozial öfter auffällig wäre. Vorher gab es keinerlei Kommunikation zwischen mir und den Lehrkräften. Im Gespräch erklärte ich, dass uns die Problematik bekannt ist und wir erneut eine Diagnostik starten, da die letzte wenig aussagekräftig war. Die Lehrerin hat mir mitgeteilt, dass sie das auch vorgeschlagen hätte und bat mich hierbei um ein Update, wenn wir wissen, was dabei heraus kam. Dieses habe ich ihr gegeben und habe ihr von unserer Überlegung zu wechseln erzählt, was sie sofort aufgegriffen hat und für gut befand.

Ich bin mir recht sicher, dass, wenn ihr dabei das selbst erlebt hättet, auch sehr zweifeln würdet, ob ein versuchsweise Sprung oder weitere Gespräche mit der Schule einen Sinn machen. Mir kam dieser Vorschlag so vor, als wolle er mir damit " ein Zuckerle" geben, damit ich ruhig bin. Und mein Eindruck war der, dass der Sprung ohnehin nicht nachhaltig wäre. Ich bin recht sicher, dass sie das recht schnell wieder rückgängig machen würden. Und damit wäre dann jegliche Differenzierung oder Möglichkeit zur Forderung gegessen.

Beide, sowohl Lehrerin als auch Rektor sehen das Hauptproblem in der sozialen Interaktion (wobei beide sagen, es habe sich in den letzten Wochen gebessert) und berücksichtigen quasi überhaupt nicht, den Frust, den der Sohn im Unterricht schiebt.

Natürlich bin ich bereits mit einer Tendenz zum Wechsel in das Gespräch gegangen. Wenn ich etwas anderes behaupten würde, würde ich lügen. ABER: vor dem Gespräch mit dem Rektor hatte ich schon noch Hoffnung, dass das Gespräch mich vielleicht überzeugen könnte, den Wechsel nicht mehr zu erwägen. Denn ich sehe ja durchaus auch die Nachteile des Wechsels und mache mir da Sorgen.

Wir machen uns die Entscheidung nicht leicht. Wir haben auch "Schiss" vor dem Wechsel, weil wir wissen, was es, wenn es schief läuft, für Konsequenzen hat. Ich hadere und zweifle mit mir. Aber das Bauchgefühl bleibt, dass es die bessere Entscheidung ist, einfach weil in der jetzigen Schule so komplett mal garnichts passiert und auch nicht der Wille oder die Einsicht da ist, dass mein Sohn mehr Futter BRAUCHT, obwohl gesehen wird, warum er in welchen Situationen wie reagiert, wird nicht darauf eingegangen. DAS finde ich befremdlich und schade.
Zuletzt geändert von Meine3 am Di 4. Feb 2020, 11:28, insgesamt 7-mal geändert.
Es kann sein, dass nicht alles wahr ist, was ein Mensch dafür hält, denn er kann irren, aber in allem, was er sagt, muss er wahrhaftig sein.
Meine3
Dauergast
 
Beiträge: 876
Registriert: Mo 11. Mär 2019, 10:55

VorherigeNächste

Zurück zu Schule

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste