Update Entscheidung Schulwechsel

Probleme und Lösungen für den Schulalltag

Re: Update Entscheidung Schulwechsel

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Sa 8. Feb 2020, 18:38

"Leitprinzip: Individuelle Förderung statt Einheitsschule. Die Förderung des einzelnen Schülers ist die Antwort auf eine gestiegene Heterogenität der Schülerschaft im Hinblick auf Vorwissen, Herkunft und Bildungsbeteiligung. Dabei steht der junge Mensch in seiner ganzen Individualität im Mittelpunkt – und nicht das Prinzip einer Einheitsschule für alle“, erläutert Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle

Zitat der Woche..., steht so auf der Ministerialseite.

Praxis der Woche. Die Mathelehrerin des Kleinen verlangt Hilfe der Schulpsyhologin, damit die Psychologin MICH beraten kann, wie ICH mein Kind ZUHAUSE födern kann. Sie kann es im Unterricht nicht leisten. Null Differenzierung: alle müssen ins Gymnasium, deswegen machen wir im Unterricht wie Zuhause ALLE so viele Aufgaben, bis die Langsamsten es auch verstanden haben. Drill pur. Die letzte Probe, 3 Klasse in Mathe hatte insgesamt 73 Punkte, zwei eng bedruckten A4 Seiten. Es gab zwei Aufgaben mit Transferleistung, insgesamt für 2 Punkte. Ich fühle mich wie in China.
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Re: Update Entscheidung Schulwechsel

Beitragvon Meine3 » Mo 10. Feb 2020, 14:02

Katze_keine_Ahnung hat geschrieben:"Leitprinzip: Individuelle Förderung statt Einheitsschule. Die Förderung des einzelnen Schülers ist die Antwort auf eine gestiegene Heterogenität der Schülerschaft im Hinblick auf Vorwissen, Herkunft und Bildungsbeteiligung. Dabei steht der junge Mensch in seiner ganzen Individualität im Mittelpunkt – und nicht das Prinzip einer Einheitsschule für alle“, erläutert Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle

Zitat der Woche..., steht so auf der Ministerialseite.

Praxis der Woche. Die Mathelehrerin des Kleinen verlangt Hilfe der Schulpsyhologin, damit die Psychologin MICH beraten kann, wie ICH mein Kind ZUHAUSE födern kann. Sie kann es im Unterricht nicht leisten. Null Differenzierung: alle müssen ins Gymnasium, deswegen machen wir im Unterricht wie Zuhause ALLE so viele Aufgaben, bis die Langsamsten es auch verstanden haben. Drill pur. Die letzte Probe, 3 Klasse in Mathe hatte insgesamt 73 Punkte, zwei eng bedruckten A4 Seiten. Es gab zwei Aufgaben mit Transferleistung, insgesamt für 2 Punkte. Ich fühle mich wie in China.



that's reality. Zumindest an Deutschlands regulären Grundschulen :( .

Ich soll ja auch dafür sorgen, dass mein Sohn sportlich ausgelastet ist, da ja laut Rektor das die Ursache "allen Übels" ist (ohne zu wissen, wie viel Sport Sohnemann macht). Unser Sohn geht montags in den Selbstverteidigungskurs, Mittwochs Tischtennis, in jeder freien Minute und bei gutem Wetter ist er am rollern, Rad fahren oder Parcour üben, am Wochenende waren wir Samstag aufm Berg Ski fahren und am Sonntag in der Kletterhalle. Reicht wohl noch nicht. Da muss man zu Hause schon mehr bieten :evil: (neben den kognitiven Geschichten, die ja auch zu Hause komplett aufgefangen werden müssen, weil in der Schule nichts gemacht wird).

Was mich einfach wirklich frustriert ist diese offensichtliche Diskrepanz zwischen Vorstellungen der Minister im Bildungsministerium, die schön daher schwätzen, wies laufen soll und der harten Realität an den Schulen, wo die Lehrer sich einen abstrampeln und mit diesen Anforderungen komplett und restlos überfordert sind. Die wenigsten Lehrkräfte bekommen diesen Spagat zwischen den langsamen und den stärksten Schülern hin. Das ist ja bei Leibe kein Einzelfall, sondern der Regelfall.

Da müsste einfach mal ne ordentliche Schulreform (und meiner Meinung nach auch ein NC für das Studium auf Lehramt :P ) her und das gesamte marode Schulsystem müsste aufpoliert werden, die Pädagogik-Studierenden müssten schon in ihrem Studium zum Thema Inklusion, bzw. Begabtenförderung ausgebildet werden. Das ist ja ein Thema was überhaupt nicht behandelt wird im Studium.

Tut mir leid, Katze, dass es grade so läuft. Vor allem: was soll denn die Schulpsychologin denn da jetzt bitte für Tipps geben? :gruebel:

Bei uns ist der 1. Hospitationstag ausgefallen, wegen des Sturms "Sabine". Die Gute hat genau zu Unterrichtsbeginn getobt, da war nichts mit Auto fahren. Es geht also morgen los mit den Schnuppertagen.

Gruß,

Meine3
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Re: Update Entscheidung Schulwechsel

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Mo 10. Feb 2020, 14:26

@Meine3

Solange es den Eltern alles passt, wird sich nichts ändern. Ganz egal wie viel die von oben schwatzen. Wenn es mir nicht passt, dann gehe ich zum Lehrer, zum Rektor, oder in die Schulberatung. Manchmal erreicht man was, mal beißt man komplett auf Granit. Die Geschichte meines Kleines hat seine Klassenlehrerin dazu gebracht, allen Kindern, die es wollen 3. Klassler Mathehefte zu erlauben. Zwei Jungs aus der Klasse machen das jetzt mit, ohne Drehtür zu haben. Dieser Lehrerin fehlt zwar wie allen anderen die Bildung auf dem Gebiet, aber sie lernt aus Realität. Die 3. Klasslehrerin dagegen fährt auf der Schiene der Strenge und der Konsequenz, und füttern alle mit Einheitsbrei, wohl gemerkt auf Wunsch der vielen Eltern. Damit die 90% Übertrittsquoute erreicht wird, muss man manche Kinder ordentlich drillen.... so unterschiedlich sind zwei Lehrerin an der gleichen Schule.

Ich wünsche euch viel Erfolg bei der Hospitation. Bei uns sind heute auch alle zuhause.
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Re: Update Entscheidung Schulwechsel

Beitragvon Meine3 » Mo 10. Feb 2020, 19:14

Du magst recht haben, dass sich ständig beschwerende Eltern auf Dauer den ein oder anderen Lehrer „mürbe“ machen. Wenn die Lehrkraft an sich ein offener und geistig flexibler Mensch ist, kann das hinhauen, Aber wie du sagst, gibt es dann eben auch die Lehrer, die stur weiter den Einheitsbrei servieren. Und das ist m.E. der Großteil.

Ich denke prinzipiell muss man da eine Stufe höher, bzw. Niedriger gehen. Zum einen an das Ministerium gehen und die Umstände an den Schulen sichtbar machen, z.b. durch unangekündigte Stippvisiten oder Ähnlichem. Und dann eben im
Studium der zukünftigen Lehrer das Thema Diversität/Heterogenität mehr behandeln und dort schon mögliche Strategien lehren, wie damit umgegangen werden kann.

Ich bin auch nochmal mit der jetzigen KL ins Gespräch gegangen (per Mail) und sie meinte wir sprechen nach der Hospitation über mögliche weitere Schritte, falls Sohn nicht wechselt.

Ich hab nur schon so viel in meinem Leben gegen Windmühlen gedämpft und bin da nicht mehr so enthusiastisch.

Ich denke im Übrigen, dass es auch ein Zeichen setzt, wenn die Begabten Schüler gehen. Wichtig ist nur, dass man nicht ohne Rückmeldung und Dialog geht.
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Re: Update Entscheidung Schulwechsel

Beitragvon Meine3 » Mi 12. Feb 2020, 21:46

Hallöle,

Sohn war jetzt 2 Tage hospitieren und es läuft - Nach Aussage des Sohnes - sehr gut.

Tag 1: KL war gleich mal krank. Natürlich kein guter Start. Aber Sohn berichtet nach Schulschluss, dass alle (!) Kinder in der Klasse sehr nett seien, der Unterricht total anders (besser) ist und er hat viel darüber erzählt. Einzig in der Pause sei er von 2 Jungs verfolgt worden, die ihn gehänselt und geärgert haben, aber er sei einfach immer wieder weg gegangen. Guter Junge. Bin stolz, das war nämlich sicher schwer für ihn, da nicht drauf anzuspringen.

Tag2: KL ist genau so nett wie seine jetzige KL (sagt der Sohn), Klassenkameraden sind supernett, sein Pate hilft ihm viel und mit ihm hat er in den Pausen dann such gequatscht und gespielt. In der großen Pause kamen wieder die Jungs vom
Vortag und haben es versucht, dieses Mal haben sie ihn schneller in Ruhe gelassen. Heute auch Ganztagsschule ausprobiert: Sohn ist restlos begeistert vom Essen :lol: und der Bibliothek mit vielen 3???-Bänden, er habe nur gelesen. Die individuelle Lernzeit im Ganztag fand er erst doof, habe aber dann doch echt viel Spaß gemacht. Ach, und er durfte in Sachkunde einen Vortrag halten ( wie Karies entsteht, sie nehmen grade Zähne durch...) und die Lehrerin habe ihn gelobt.

Die Sichtweise der Lehrer fehlt noch. Aber Sohn hat es schonmal sehr gut gefallen und er freut sich auf seinen 3. und letzten Schnuppertag...

Er ist dennoch selbst unschlüssig, wie er entscheiden WÜRDE ( was er ja nicht tun muss und schon garnicht heute), da er auch an seiner jetzigen Schule ja einiges mag. Der Unterricht sei aber „VIiiiiiiel“ besser an der neuen Schule.

Update folgt.

Grüsse
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Re: Update Entscheidung Schulwechsel

Beitragvon Meine3 » Fr 14. Feb 2020, 09:58

Habe die "neue" Klassenlehrerin kennen gelernt. Das passt nicht. Sie hat meinen Sohn ermahnt, er solle sich benehmen, als er vor der Tafel stand und sich die Schilder durchgelesen hat :gruebel: :gruebel: (vor dem Unterricht)...Das war jetzt nicht das einzige, was mir in den 5 Minuten, die ich sie kennen gelernt habe, aufgestoßen ist, aber doch das, was ich am meisten befremdlich fand. Sie deutete auch an, dass es für ihn "schwierig" sei. Von daher denke ich, dass sie die Hospitation GANZ anders einschätzt als mein Sohn ;). Die wenigen Minuten, die ich sie nun erlebt habe, haben mir aber schon ganz klar gezeigt, dass sie sehr unflexibel ist (sie hat mit ihm gesprochen wie mit einem Kleinkind :gruebel:) und sich anscheinend nicht gut an die Kinder anpassen kann, bzw. auf diese eingehen kann und ihn wohl als anstrengend erlebt hat und ihn jetzt immer so behandelt, auch wenn er nur dasteht und still was liest.

Und wenn nicht ALLE ein gutes Gefühl mit dem Wechsel haben, dann lassen wir es lieber und bleiben in der Misere, die wir kennen.

Also momentan sieht es eher danach aus, als würden wir an der jetzigen Schule bleiben, auch wenn das pädagogische Konzept tatsächlich für den Sohn viel besser zu passen scheint.

Es steht und fällt eben alles mit der Lehrerin. Am Montag ist das Abschlussgespräch an der "neuen" Schule. Ich bin gespannt.

Grüße

Meine3
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Re: Update Entscheidung Schulwechsel

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Fr 14. Feb 2020, 10:41

@Meine

Lass dich drücken! Solltet ihr euch gegen den Wechsel entscheiden, dann hatte dein Sohn drei Tage Urlaub vor dem regulären Unterricht gehabt. Dass die Lehrerin keine Lust auf einen zusätzlichen quitschfidelen Buben hat, der mitten im Jahr einsteigt, und ihr nur mehr Arbeit macht, kann ich verstehen. Ich glaube die Lehrerin des Kleinen würde ihn der jetztiger Situation in seiner Klasse einfach das Tuch mitten im Jahr schmeißen, wenn noch ein potentiell anstrengender Junge dazu kommen würde.

Ihr habt jetzt noch das Wochende um alles in Ruhe zu bedenken.
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Re: Update Entscheidung Schulwechsel

Beitragvon sinus » Fr 14. Feb 2020, 11:21

...nur mal noch als einen möglichen "Lösungsansatz": Nach dem Test und der Erkenntnis, dass es in der 4. Klasse für mein Kind in der Schule trotzdem nicht viel besser werden wird, habe ich meine Große dann auch einfach viel öfter mal daheim gelassen. Wo sie früher mit nur leichtem Unwohlsein/Husten etc immer trotzdem in die Schule ist (wir sind da an sich nicht zimperlich hier), durfte sie dann viel öfter mal 1, 2, 3 Tage lang zu Hause bleiben.
Ich habe ihr dann aber Aufträge gegeben, damit sie nicht nur im Bett herumlungert. Oder sie war dann mit denn Großeltern unterwegs.
Manchmal darf man mit einem unkonventionellen Kind ggf auch unkonventionelle Wege gehen... 8-)
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Re: Update Entscheidung Schulwechsel

Beitragvon Rabaukenmama » Fr 14. Feb 2020, 12:03

sinus hat geschrieben:...nur mal noch als einen möglichen "Lösungsansatz": Nach dem Test und der Erkenntnis, dass es in der 4. Klasse für mein Kind in der Schule trotzdem nicht viel besser werden wird, habe ich meine Große dann auch einfach viel öfter mal daheim gelassen. Wo sie früher mit nur leichtem Unwohlsein/Husten etc immer trotzdem in die Schule ist (wir sind da an sich nicht zimperlich hier), durfte sie dann viel öfter mal 1, 2, 3 Tage lang zu Hause bleiben.
Ich habe ihr dann aber Aufträge gegeben, damit sie nicht nur im Bett herumlungert. Oder sie war dann mit denn Großeltern unterwegs.
Manchmal darf man mit einem unkonventionellen Kind ggf auch unkonventionelle Wege gehen... 8-)


Hallo sinus!

Inhaltlich bin ich ganz bei Dir, nur ist es eben nur dann möglich, ein Kind immer wieder mal zu Hause zu lassen, wenn man entweder nicht berufstätig oder von zu Hause aus selbstständig ist. Oder wenn man eben Großeltern hat, wo das Kind sein kann.
Der liebe Gott schenkt uns die Nüsse, aber er knackt sie nicht (Johann Wolfgang von Goethe)
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Re: Update Entscheidung Schulwechsel

Beitragvon Meine3 » Fr 14. Feb 2020, 12:11

@Katze_keine_Ahnung

ich drück dich auch ;). Ich hab doch gesagt, wir entscheiden erst, wenn alles gelaufen ist. Und das ist de facto am Montag. Ich bin da sehr flexibel :D und lasse da gern alles erstmal auf mich wirken, bis ich mich final entscheide. Ich drücke meinem Kind sicherlich nicht eine neue Schule auf, wenn es nicht offensichtlich ein großer Mehrwert ist. Und mit DER Lehrerin sehe ich das nicht :roll:. Schade. Die Lehrerin der Parallelklasse ist großartig (die war beim Vorgespräch dabei).

Die Schule ist wirklich toll vom Konzept her und Sohnemann war total hingerissen vom Unterricht und fand auch die Lehrerin nett. Aber wenn er da nicht im Klassenverbund willkommen ist, weil die (schon kurz vor Ruhestand stehende) Lehrerin damit überfordert ist, dass das Kind kein 0-8-15 Kind ist, dann ist niemandem geholfen. Am wenigsten unserem Kind.

Blöd ist halt nur, dass er weiterhin mit Mathe in der jetzigen Schule unglücklich ist und sein wird, da sich auch wirklich grade ganz "schräg" entwickelt. Vor der Grundschule konnte er prima subtrahieren (so im Zahlenraum 50), ohne dass wir das je groß erklärt hätten. Jetzt versteht er nicht, wenn ich frage was 2,20 Euro - 2,10 Euro sind (nach dem Bäcker, um das Wechselgeld zu kontrollieren) :cry:... Das war VOR der Schule überhaupt kein Problem. Er hat sich da dermaßen gefügt und angepasst (wir rechnen jetzt mit Mengen und zwar nur Plus und sonst garnichts), dass er da jetzt völlig verunsichert "mit schwimmt" und eine enorme Matheunlust und vor allen Dingen eine große Unsicherheit entwickelt hat. Damit müssen wir uns dann aber wohl abfinden, dass er da jetzt nicht mehr selbst "denkt". Auf der anderen Seite haben sie jetzt geometrische Formen (Spiegelachsen) im Unterricht neu eingeführt und da sieht er jetzt überall mögliche Spiegelungen und findet das spannend. Das heißt, er nimmt das neue Thema sofort auf und transferiert es. Aber die alten Sachen, die er vor der Schule konnte, im Unterricht aber noch nicht behandelt werden, sind wie gelöscht. Das finde ich halt irgendwie unheimlich.

@sinus

Ich denke auch, dass ich ihn einfach öfter mal zu Hause lasse, wenn der Hals kratzt oder ähnliches. Er hat in der Woche mal so garnichts verpasst, bzw. dass eben in einer Mathestunde komplett nachgeholt, was die anderen Kinder die ganze Woche gemacht haben. Das Problem mit meinem Sohn ist, dass er nicht, oder sagen wir mal selten, "spielt" und wenn er grade keine zündende Idee hat, was er erfinden könnte oder ähnliches, dann hängt er mir die ganze Zeit am Bein und ich komme zu garnichts :roll:. Und da ich zu Hause arbeite, heißt das dann, dass ich NICHT arbeite... Das ist natürlich nicht allzu oft möglich. Zum Glück liest er jetzt viel, dadurch habe ich dann eventuell trotzdem zwischendurch ein paar freie Momente, wenn es mal nötig sein sollte, ihn zu Hause zu lassen.


Ich melde mich am Montag wieder...

Grüße

Meine3
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