Fünf Wochen Ferien

Probleme und Lösungen für den Schulalltag

Re: Fünf Wochen Ferien

Beitragvon zweierpack » Di 17. Mär 2020, 16:34

Hallo,

mal eine ganz andere Frage: wie gehen Eure Kinder mit der Situation um? Spielen sie noch mit anderen Kindern? Haben sie ein Feriengefühl oder langweilen sie sich sehr?
Wir haben noch keine Arbeitsaufgaben von der Schule, und ich versuche sie jeden Tag mir ein paar Sachen auf Trab zu halten (Kopfrechnen, einfache englische Bücher lesen etc.)
Und inwiefern beschäftigt sie das ganze Thema? Meine beiden (10) wissen grundsätzlich die Fakten über das Virus etc. (Händewaschen, in Armbeuge niesen, man kann krank werden, aber eher gefährlich für ältere Menschen etc.).
Einerseits machen sie immer mal wieder dumme Witze über Corona (das können sie sowieso prima ;) ), andererseits sind sie wieder in unser Bett eingezogen und Papa bekommt ganz viele Kuscheleinheiten bevor er morgens weg muss. ich glaube, sie merken genau, wie angespannt und auch teilweise ratlos wir Erwachsenen sind. Redet Ihr mit Euren Kindern darüber und wenn ja wie??
LG
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Re: Fünf Wochen Ferien

Beitragvon Rabaukenmama » Di 17. Mär 2020, 16:45

Meine3 hat geschrieben:warum wurde nicht früher gehandelt und dann oft auch erst zögerlich?! Warum tun wir (Deutschland) das jetzt auch? Warum wird nicht konsequenter und härter gehandelt? Jetzt, seit klar ist, dass es eine Pandemie ist, was die Krankheit „bedeutet“? Ist es nicht irgendwie irre, das selbe zu tun wie die Länder, die so stark betroffen waren/sind und einen anderen Ausgang zu erwarten?


Der Unterschied ist, dass wir dasselbe wie die stark betroffenen Länder SCHON FRÜHER tun. Italien ist uns in Sachen Corona Virus nur ca. 2 Wochen voraus. Der Beschluss, die Schulen und Unis zu schließen, fiel in Italien, NACHDEM es dort schon über 100 Tote wegen des Virus gegeben hatte. Als diese Entscheidung in Österreich fiel war hier gerade mal 1 Person nachweislich am Virus verstorben. Der Zugverkehr über den Brenner wurde hier schon eingestellt als es in Italien gerade mal 3 Todesopfer gab (am 23. Februar).

Was mich an der jetzigen Vorgehensweise (in Österreich) am meisten stört ist, dass mMn viel zu wenig getestet wird und daher die Zahlen der Infizierten sehr unzuverlässig sind. Man hat zwar schon vor Tagen die Meldung rausgegeben, dass man bei Krankheitssymptomen nicht zum Arzt gehen, sondern die Corona-Hotline anrufen soll, aber diese ist mittlerweile hoffnungslos überlastet und man hängt ewig in der Warteschleife um dann rausgeworfen zu werden (und vorher noch den Hinweis zu bekommen, es nochmals zu versuchen) :roll: . Zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen soll man aber auch keinesfalls :twisted: ! Ähmmm, aber was dann?

Wenn man durchkommt und die Symptome erscheinen den Leuten von der Hotline testenswert, dann wird man getestet. Sonst nicht! Daher sind die Zahlen der Infizierten zwar am ersten Blick beruhigend (weil sie sich langsamer erhöhen als prognosiziert), aber blöderweise trotzdem nicht zuverlässig. Insgesamt gab es in Österreich bis gestern gerade mal 8.500 Testungen, wovon sich über 1000 als vom Virus betroffen herausgestellt haben. Man kann also mit Sicherheit davon ausgehen, dass die Dunkelziffer deutlich höher liegt. Ich weiß noch nicht mal, ob nicht bewusst so zögerlich getestet wird, um eine Panik in der Bevölkerung zu verhindern (wenn diese mit der Wahrheit näher kommenden Zahlen konfrontiert würde).

Trotzdem bzw. auch deshalb halte ich die zur Zeit vorgeschriebenen Einschränkungen sinnvoll. Aber ich bin längst nicht mit allen Aspekten des momentanen Vorgehens zufrieden. Damit meine ich aber nicht, dass man "zu langsam" gehandelt hat. Man könnte JETZT einiges besser machen.
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Re: Fünf Wochen Ferien

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Di 17. Mär 2020, 17:02

@Rabaukenmama

Angeblich ist Ischgl der Wurzel des Übels in Europa. Ich vermute, dass Kurz deswegen so drastische Maßnahmen als erster ergriffen hat. Er musste zu dem Zeitpunkt gewusst haben, was dort abgelaufen ist.
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Re: Fünf Wochen Ferien

Beitragvon Rabaukenmama » Di 17. Mär 2020, 17:04

zweierpack hat geschrieben:Hallo,

mal eine ganz andere Frage: wie gehen Eure Kinder mit der Situation um? Spielen sie noch mit anderen Kindern? Haben sie ein Feriengefühl oder langweilen sie sich sehr?


Da meine Jungs praktisch nie mit anderen Kindern spielen ist bei uns nicht viel anders geworden als sonst :P . Da bei uns aber nicht erlaubt ist, Personen außerhalb des eigenen Familienverbandes näher als 2 Meter zu kommen, würden sie auch nicht mit anderen Kindern spielen, wenn sie keine Autisten wären. Bei uns sind die Spielplätze übrigens alle geschlossen bzw. stehen Schilder davor, dass die Benutzung zur Zeit nicht erlaubt ist.

zweierpack hat geschrieben:Wir haben noch keine Arbeitsaufgaben von der Schule, und ich versuche sie jeden Tag mir ein paar Sachen auf Trab zu halten (Kopfrechnen, einfache englische Bücher lesen etc.)


Der Große hat schon Feriengefühl und sieht nicht ein, dass er was lernen soll, auch wenn die Schule geschlossen ist. Aber immerhin hat er mal ein Blatt mit Malrechnungen gemacht und einen Aufsatz über Schafe geschrieben.

Der Kleine macht seine Arbeitsblätter (die wir von den Schule bekommen haben) sehr motiviert und hat heute schon 5 davon erledigt. Außerdem hat er auf für mich auf dem Computer Arbeitsblätter mit Rechenaufgaben erstellt. Naja, schadet auch mir nicht :mrgreen: .

zweierpack hat geschrieben:Und inwiefern beschäftigt sie das ganze Thema? Meine beiden (10) wissen grundsätzlich die Fakten über das Virus etc. (Händewaschen, in Armbeuge niesen, man kann krank werden, aber eher gefährlich für ältere Menschen etc.).
Einerseits machen sie immer mal wieder dumme Witze über Corona (das können sie sowieso prima ;) ), andererseits sind sie wieder in unser Bett eingezogen und Papa bekommt ganz viele Kuscheleinheiten bevor er morgens weg muss. ich glaube, sie merken genau, wie angespannt und auch teilweise ratlos wir Erwachsenen sind. Redet Ihr mit Euren Kindern darüber und wenn ja wie??
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Ich versuche zumindest, mit beiden Kindern darüber zu reden, wobei mir beim Kleinen wieder mal die Sprachbarriere einen Strich durch die Rechnung macht. Ich kann ausreichend gut Gebärdensprache um Alltagsdinge zu besprechen oder auch mal was zu diskutieren, aber bei vielen Vokabeln fehlen mir schlichtweg die Worte bzw. die Gebärden. Ich müsste so Begriffe wie "Pandemie" und "exponentiell" oder auch "Immunität" erst mal in Gebärdensprache KENNEN um sie dann meinem 7jährigen Sohn (der sie auch noch nicht kennt) ebenfalls in Gebärdensprache erklären zu können. Und das bei einer Blickkontaktspanne, die in guten Phasen gerade mal für 2-3 Sätze reicht :schwitz: .

Daher weiß der Kleine im Moment nur, dass im Moment alle Schulen, Kindergärten, Gasthäuser (auch McDonalds!), Sehenswürdigkeiten und Spielplätze geschlossen habe, weil ein "böser Virus" da draußen unterwegs ist, der in der Spucke lebt. Mit kleinen Spucketröpfchen kann man andere anstecken oder angesteckt werden. Er weiß auch, dass man sich öfter (vor allem aber immer beim heimkommen) die Hände waschen muss, und dass man mehr Abstand zu anderen Menschen halten soll. Ebenfalls weiß er, dass wir zur Zeit wegen dem "bösen Virus" nicht U-Bahn fahren können (was wir sonst jedes Wochenende ausgiebig tun).

Mit meinem älteren Sohn rede ich mehr und offenes über das Virus, er versteht da halt schon deutlich mehr als sein Bruder. Ihm gegenüber gebe ich auch offen zu, dass mich die momentane Situation besorgt macht und dass ich auch nicht weiß, wie es in den nächsten Wochen und Monaten weiter gehen wird. Auch meine Mutter hat ihm am Telefon gesagt, dass nicht einmal sie und der Opa (beide über 70) was ähnliches schon mal erlebt haben.
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Re: Fünf Wochen Ferien

Beitragvon Rabaukenmama » Di 17. Mär 2020, 17:08

Katze_keine_Ahnung hat geschrieben:@Rabaukenmama

Angeblich ist Ischgl der Wurzel des Übels in Europa. Ich vermute, dass Kurz deswegen so drastische Maßnahmen als erster ergriffen hat. Er musste zu dem Zeitpunkt gewusst haben, was dort abgelaufen ist.


Das kann durchaus sein. Es kommt ja jetzt erst langsam rückblickend alles ans Licht, so dass sich das komplette Bild (wie bei einem Puzzle) erst nach und nach ergibt. Einige Teile werden aber trotzdem fehlen.

Was mir hier positiv auffällt ist das geschlossene Vorgehen von Regierung, Opposition und Medien. Dass so drastische Maßnahmen wie Schulschließungen, Arbeitsverbot, absagen sämtlicher Veranstaltungen, Aufhebung des Versammlungsverbotes und teilweise Quarantäne großer Teile der Bevölkerung nicht von einem Tag auf den anderen durchgesetzt werden können (weil es auch niemand verstehen würde) ist mir vollkommen klar. So gesehen war es ohnehin sehr flott.
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Re: Fünf Wochen Ferien

Beitragvon Meine3 » Di 17. Mär 2020, 17:15

zweierpack hat geschrieben:Hallo,

mal eine ganz andere Frage: wie gehen Eure Kinder mit der Situation um? Spielen sie noch mit anderen Kindern? Haben sie ein Feriengefühl oder langweilen sie sich sehr?
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Wir reden mit unseren Kindern offen darüber, ohne "panisch" zu werden. Sie finden es daher nicht so "lustig". Natürlich haben sie sich zu allererst einmal über "Urlaub" gefreut. Aber heute haben sie realisiert, was das bedeutet... Gestern waren wir noch auf dem Spielplatz, heute ist es verboten :?. Das macht sie schon nachdenklich... Aber ansonsten vertrauen sie einfach "uns", solange wir als Eltern Ruhe bewahren, tun sie es auch...
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Re: Fünf Wochen Ferien

Beitragvon Meine3 » Di 17. Mär 2020, 17:19

Rabaukenmama hat geschrieben:
Meine3 hat geschrieben:warum wurde nicht früher gehandelt und dann oft auch erst zögerlich?! Warum tun wir (Deutschland) das jetzt auch? Warum wird nicht konsequenter und härter gehandelt? Jetzt, seit klar ist, dass es eine Pandemie ist, was die Krankheit „bedeutet“? Ist es nicht irgendwie irre, das selbe zu tun wie die Länder, die so stark betroffen waren/sind und einen anderen Ausgang zu erwarten?


Der Unterschied ist, dass wir dasselbe wie die stark betroffenen Länder SCHON FRÜHER tun. Italien ist uns in Sachen Corona Virus nur ca. 2 Wochen voraus. Der Beschluss, die Schulen und Unis zu schließen, fiel in Italien, NACHDEM es dort schon über 100 Tote wegen des Virus gegeben hatte. Als diese Entscheidung in Österreich fiel war hier gerade mal 1 Person nachweislich am Virus verstorben. Der Zugverkehr über den Brenner wurde hier schon eingestellt als es in Italien gerade mal 3 Todesopfer gab (am 23. Februar).

Was mich an der jetzigen Vorgehensweise (in Österreich) am meisten stört ist, dass mMn viel zu wenig getestet wird und daher die Zahlen der Infizierten sehr unzuverlässig sind. Man hat zwar schon vor Tagen die Meldung rausgegeben, dass man bei Krankheitssymptomen nicht zum Arzt gehen, sondern die Corona-Hotline anrufen soll, aber diese ist mittlerweile hoffnungslos überlastet und man hängt ewig in der Warteschleife um dann rausgeworfen zu werden (und vorher noch den Hinweis zu bekommen, es nochmals zu versuchen) :roll: . Zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen soll man aber auch keinesfalls :twisted: ! Ähmmm, aber was dann?

Wenn man durchkommt und die Symptome erscheinen den Leuten von der Hotline testenswert, dann wird man getestet. Sonst nicht! Daher sind die Zahlen der Infizierten zwar am ersten Blick beruhigend (weil sie sich langsamer erhöhen als prognosiziert), aber blöderweise trotzdem nicht zuverlässig. Insgesamt gab es in Österreich bis gestern gerade mal 8.500 Testungen, wovon sich über 1000 als vom Virus betroffen herausgestellt haben. Man kann also mit Sicherheit davon ausgehen, dass die Dunkelziffer deutlich höher liegt. Ich weiß noch nicht mal, ob nicht bewusst so zögerlich getestet wird, um eine Panik in der Bevölkerung zu verhindern (wenn diese mit der Wahrheit näher kommenden Zahlen konfrontiert würde).

Trotzdem bzw. auch deshalb halte ich die zur Zeit vorgeschriebenen Einschränkungen sinnvoll. Aber ich bin längst nicht mit allen Aspekten des momentanen Vorgehens zufrieden. Damit meine ich aber nicht, dass man "zu langsam" gehandelt hat. Man könnte JETZT einiges besser machen.


Da sind wir einer Meinung mit der Testerei. Ich denke, es ist nicht sooo unwahrscheinlich, wie es dargestellt wird, dass meine Tochter, die Freundin und ich erkrankt waren. "Juckt" nur leider niemanden. :gruebel: Bei uns ist das Argument der zögerlichen Testung auch hier die Angst vor Engpässen bei der Testung. Und genau DAS, sorry, das verstehe ich nicht. Je flächendeckender das Virus "entlarvt" wird, desto weniger Ansteckungen gibt es doch. Ich verstehe nicht, warum man hier nicht an die Wurzel geht, warum man nicht DARAUF den Fokus legt, sondern schön weiter zuschaut und dann versucht man händeringend die Leute im Krankenhaus zu retten. Würde man den Fokus auf das Aufdecken der Infizierten legen, so käme es doch garnicht erst zu der Situation, dass man Engpässe im Gesundheitswesen befürchten muss.

Ich habe heute nochmal mit der Beratungsstelle und unserem Hausarzt telefoniert und unseren speziellen Fall geschildert. Es hieß ausdrücklich: getestet wird nicht, sie müssen nicht in Quarantäne, sondern nur den allgemeinen Maßnahmen folgen.

Wir waren von 22.-29.02. in Madrid. Seit 14.03 ist Madrid Risikogebiet. Meine "Erkältung" begann am 22.02. DAS ist die Begründung, warum wir höchstwahrscheinlich nicht infiziert sind, da die Ansteckung in Deutschland erfolgt sein muss und weil ich kein Fieber hatte (meine Tochter hatte 4 Tage lang Fieber um die 40)...Bekannt ist, dass 80% der Fälle milde verlaufen. Wir waren im Risikogebiet vor jetzt 17 Tagen. Die Inkubationszeit ist teilweise recht lang. Ich verstehe dieses Vorgehen nicht.
Zuletzt geändert von Meine3 am Di 17. Mär 2020, 17:42, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Fünf Wochen Ferien

Beitragvon Meine3 » Di 17. Mär 2020, 17:22

Katze_keine_Ahnung hat geschrieben:@Rabaukenmama

Er musste zu dem Zeitpunkt gewusst haben, was dort abgelaufen ist.


Ganz ehrlich: wenn ich als "blöde, kleine" Mutti schon Kopfkino bei den Bildern in Italien bekomme und in Madrid Mitte Februar Sorge habe, dass ich angesteckt sein könnte, dann muss ich mir die Frage stellen, warum das die Experten nicht hatten, dieses Kopfkino? Ich bin auch sicher, dass die Regierung und Experten schon um einiges länger "Bescheid" wussten. Uns als Bevölkerung wird nur die Hälfte von dem erzählt, was gewusst wird.

https://www.welt.de/vermischtes/article ... auern.html

Hier sagt er zu Beginn " das wissen wir seit langem und darauf bereiten wir uns ja auch vor"...

Ich denke also schon, dass ich zurecht das Vorgehen der Politiker und Experten anzweifle. Es hätte früher gehandelt werden KÖNNEN.
Zuletzt geändert von Meine3 am Di 17. Mär 2020, 17:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fünf Wochen Ferien

Beitragvon zweierpack » Di 17. Mär 2020, 17:30

Mich nervt in Deutschland, dass wir immer so ein paar Tage hinterherkleckern, obwohl die weitere Entwicklung doch für jeden klar ist, der sich die Zahlen anschaut. Wir verlieren dadurch Zeit und im Moment sind die Raten der Infizierten einfach in einem exponentiellen Wachstum, das Angst macht.

Also worauf warten wir noch? Ausgangssperre wird kommen, warum nicht gleich???

Ebenso geht mir unser föderalistisches Hickhack manchmal auf den Geist: bei uns sind die Spielplätze gesperrt, in Berlin nicht und es wird den Eltern empfohlen, mit den Kindern über Abstandsregeln zu anderen Kindern zu reden :shock: . Dafür fehlt mir einfach völlig das Verständnis...

Wir haben Glück und wohnen ländlich mit kleinem Garten und großem Feld mir Zugang zum Wald daneben - da können meine Kinder sich auch zu zweit austoben, Spielfreunde wären ca. 10 Minuten mit dem Fahrrad aber wir lassen das.
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Re: Fünf Wochen Ferien

Beitragvon Meine3 » Di 17. Mär 2020, 17:33

zweierpack hat geschrieben:Mich nervt in Deutschland, dass wir immer so ein paar Tage hinterherkleckern, obwohl die weitere Entwicklung doch für jeden klar ist, der sich die Zahlen anschaut. Wir verlieren dadurch Zeit und im Moment sind die Raten der Infizierten einfach in einem exponentiellen Wachstum, das Angst macht.

Also worauf warten wir noch? Ausgangssperre wird kommen, warum nicht gleich???

Ebenso geht mir unser föderalistisches Hickhack manchmal auf den Geist: bei uns sind die Spielplätze gesperrt, in Berlin nicht und es wird den Eltern empfohlen, mit den Kindern über Abstandsregeln zu anderen Kindern zu reden :shock: . Dafür fehlt mir einfach völlig das Verständnis...

Wir haben Glück und wohnen ländlich mit kleinem Garten und großem Feld mir Zugang zum Wald daneben - da können meine Kinder sich auch zu zweit austoben, Spielfreunde wären ca. 10 Minuten mit dem Fahrrad aber wir lassen das.



Ich bin nicht nur genervt. Ich bin wütend.
Zuletzt geändert von Meine3 am Di 17. Mär 2020, 17:39, insgesamt 1-mal geändert.
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