Gleich in die 2. Klasse einschulen?

Probleme und Lösungen für den Schulalltag

Re: Gleich in die 2. Klasse einschulen?

Beitragvon sinus » Sa 16. Mai 2020, 17:45

alibaba hat geschrieben:Siehst Du @sinus ..... Da hast Du Dir Tage- und nächtefüllende Gedanken gemacht und dann bist Du auch nur wieder auf „Start“. Deiner Kleinen wünsche ich einen guten Schulanfang, trotz der aktuell eingeschränkten Machbarkeiten.

Was einen Sprung angeht, würde ich abwarten. Warten wie es läuft. Ich bin ein totaler Gegner des vorweg nehmens von Schulstoff, es geht auch anders. Braucht man einen Preis für das weiteste Kind? Nein! Es wird dadurch nichts besser, nur komplizierter. Fordern kann ich auch mit Nichtschulstoff und anderen Anreizen. Ein Kind mit einer schnellen Auffassungsgabe hilft man, mit dem zeigen von Schulstoff vor dem Lehrer, überhaupt nicht. Wenn überhaupt ist das nur eine kurzfristige Erlösung. Selbst jetzt bekommt mein Sohn als Juniorstudierender keinen Schulstoff vorweg genommen. Er wird in schulfremden Themen unterrichtet und muss, wenn er das nicht versteht, nachfragen oder sich selbst die Dinge erarbeiten. Fördert auch das selbständige arbeiten, ein dranbleiben, Ungeliebtes doch zu tun. Und ein Verständnis sich Dinge selber anzueignen, zu suchen um die Lösung zu finden. Ein tolles Gefühl.

Du kannst Schulstoff auch vorweg nehmen. Um dem Lehrer zu beweisen, dass Du richtig lagst und dein Kind es dann kann. Ätsch - die lange Nase zeigen.

Du kannst es auch lassen.

Wege gibt es viele. Welchen Du wählst, liegt auch an Dir. Was man will und was einem wichtig ist. Aber lass dein Kind erst einmal ankommen. Ich denke Du wirst dann schon den für Euch passenden Weg finden. Im besten Fall sagt Dir deine Kleine was sie gerne hätte.

Einen guten Schulanfang wünsche ich Euch trotz Allem. VG


Nunja, ich halte das Sich-Gedanken-machen für meistenteils sehr nützlich, denn das führt ja schon auch zu Ergebnissen.
Auch wenn es nur eine bestimmte Einstellung oder eine bestimmte Haltung zu einem Problem ist und "nach außen" keine Änderung/andere Entscheidung zur erkennen ist.
Insofern sehe ich nicht, dass drüber Nachdenken irgendwie nutzlos oder überflüssig war/ist.

Ein Sprung wäre für mich dann eine Option, wenn es zwei Vorteile hätte bzw Nachteile ausgleichen würde, die ich fürchte.
Das eine ist, das sie dadurch in einer Peergroup unterwegs wäre, die besser zu ihr passt als die Altersgruppe und sie sich nicht "unpassend" fühlt.
Das andere ist, dass sie nicht schon in Klasse 1 und 2 die Motivation verliert, weil sie das Gefühl hat, in der Schule ja eh nichts lernen zu können.

Diese beiden Punkte werde ich darum beobachten.

Extraförderung bekommt das Kind übrigens ja schon - sie spielt ja nun seit mehreren Monaten bswp Geige (und macht da wirklich tolle Fortschritte, ein zweistimmiger Kanon mit mir ist schon drin), sie hat letztes Jahr Schwimmen gelernt, sie spielt viel mit älteren Nachbarskindern, nicht zu vergessen die Schwester, sie spielt bevorzugt Brettspiele, die nicht ihrem Alter entsprechen und setzt das auch immer wieder durch, dass sie da mitspielen kann oder jemand das entsprechende Spiel mit ihr macht. Sie selbst sagt momentan, sie möchte in der 1. Klasse dann noch Klavier lernen und ich soll ihr die Akkorde auf der Ukulele zeigen. Sie sucht sich auch selbst Herausforderungen und lässt dann auch nicht locker. (So wie sie ja mit dem Wunsch, lesen zu lernen immer und immer wieder ankam, bis ich nachgab)

Trotzdem oder gerade deswegen könnte ich mir vorstellen, dass es für sie ein unschönes Erlebnis werden kann, wenn sie dann in der Schule sitzt und plötzlich mit "angezogener Handbremse" unterwegs sein muss.
Wenn sie kaum Kinder findet, die mit ihr die Themen besprechen, die sie bewegen, die ganz andere Spiele und Gedankengänge haben. Das war ja schon im Kindergarten ein Thema, da gabs für sie vor allem den besagten Großcousin, alle anderen Kinder im Kiga waren nicht so ihrs.
Ich kann momentan nur hoffen, dass sie ein paar Kinder in der Klasse haben wird, die zu ihr passen und dass es Lehrer gibt, die ihr Aufgaben geben, die sie herausfordern und sie nicht nur die Zeit absitzen muss.
Zumal es durch Corona ja auch keine Vermischung außerhalb der Klasse geben soll, es vorerst also auch im Hort keinen Kontakt zu älteren Kindern geben wird.

Gut ist, dass die Kleine durch die Schwester schon weiß, dass Schule nicht Glückseligkeit bedeutet. Und sie weiß ja auch, "dass ihr Kopf um ein Jahr älter" ist.
Also die Erwartungen sind glaub nicht sooo riesig, glaube ich.
Wichtig ist mir, dass sie ihre aktuelle Eigen-Motivation und ihre Ausgeglichenheit, das in-sich-Ruhen behält.
Sie ist nun auch kein super selbstbewusstes Kind, sie ist schon vom Temperament her auch eher zurückhaltend und stellt sich ungern in den Mittelpunkt. "Wenn es passt" ist sie aber tonangebend und manchmal sogar frech.
Sie würde aber in der Schule von sich aus keine schweren Aufgaben fordern, denke ich, sie will auch nicht auffallen, sondern sich wohl - wie die Schwester - eher anpassen und im Hintergrund halten.
Ich werde diesmal definitiv eher eingreifen.
Sobald ich den Eindruck habe, dass sich das Kind da erkennbar verändert, so wir es im Kindergarten schon einmal hatten, werde ich einschreiten.
Zuletzt geändert von sinus am Sa 16. Mai 2020, 18:05, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Gleich in die 2. Klasse einschulen?

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Sa 16. Mai 2020, 17:56

@sinus

ich würde das Kind unbeschwert die erste Woche gehen lassen, den Schulstart genießen, und direkt darauf ohne auf die Verschlechterung zu warten, den Rektor zu bieten sie in die 2. Klasse zu versetzen.
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Re: Gleich in die 2. Klasse einschulen?

Beitragvon sinus » Sa 16. Mai 2020, 18:01

Katze_keine_Ahnung hat geschrieben:@sinus

ich würde das Kind unbeschwert die erste Woche gehen lassen, den Schulstart genießen, und direkt darauf ohne auf die Verschlechterung zu warten, den Rektor zu bieten sie in die 2. Klasse zu versetzen.



Wir schauen uns die ersten Wochen an... Vielleicht gelingt es der entsprechenden Lehrerin ja wirklich, sie "einzufangen" und sie hat passende Kinder in der Klasse.
Ich bin gespannt.
(Mit viel Glück kommt sie in die gleiche Klasse wie der Sohn einer Freundin – besagter hb-Freundin, die ich hier schon mehrfach erwähnte – , der im Lesen und in Mathe etwa auf gleichem Level ist wie sie.
Seine Mutter fand ihn aber sozial nicht reif genug für eine frühere Einschulung. Obwohl auch sie darüber nachgedacht hatte.)
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Re: Gleich in die 2. Klasse einschulen?

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Sa 16. Mai 2020, 19:26

Das Kind, das du beschreibst, passt ganz eindeutig mehr zu der 2. als zu der 1. Klasse. Ja, in der 1/2 Kombi vom Kleinen gibt es ein Kind auf seiner Augenhöhe in der 1. Klasse. Der Kleine spielt gerne mit ihm. Aber dieses Kind alleine hätte die Lage nicht gerettet.
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Re: Gleich in die 2. Klasse einschulen?

Beitragvon sinus » Sa 16. Mai 2020, 19:37

Katze_keine_Ahnung hat geschrieben:Das Kind, das du beschreibst, passt ganz eindeutig mehr zu der 2. als zu der 1. Klasse. Ja, in der 1/2 Kombi vom Kleinen gibt es ein Kind auf seiner Augenhöhe in der 1. Klasse. Der Kleine spielt gerne mit ihm. Aber dieses Kind alleine hätte die Lage nicht gerettet.


...zumal sie ja auch noch so AUSSIEHT, als wäre sie schon mindestens ein Jahr älter. Sie nutzt bspw das Rad und die Kleidung, die meine Große Mitte Klasse 2 genutzt hat. (diese war damals 50. Perzentile)
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Re: Gleich in die 2. Klasse einschulen?

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Sa 16. Mai 2020, 21:21

Genau so geht es meinem Kleinen. Es gibt bestimmte Sachen, die ihn als 6-jährigen identifizieren, aber da muss man schon ganz genau wissen, wohin man graben soll, um das herauszufinden. Daher war meine Emfehlung gleich in die 2. einzustufen.

Hinzu kommt es noch, dass Mädchen diesbezüglich es einfacher haben. Sie müssen keine Rangkämpfe austragen und ihre Feinmotorik ist in der Regel besser entwickelt, als die der Jungs. Wenn mein Kleiner es schafft, dann schafft deine Tochter es erst recht.
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Re: Gleich in die 2. Klasse einschulen?

Beitragvon Rabaukenmama » Sa 16. Mai 2020, 22:17

sinus hat geschrieben:
Katze_keine_Ahnung hat geschrieben:@sinus

ich würde das Kind unbeschwert die erste Woche gehen lassen, den Schulstart genießen, und direkt darauf ohne auf die Verschlechterung zu warten, den Rektor zu bieten sie in die 2. Klasse zu versetzen.



Wir schauen uns die ersten Wochen an... Vielleicht gelingt es der entsprechenden Lehrerin ja wirklich, sie "einzufangen" und sie hat passende Kinder in der Klasse.
Ich bin gespannt.


Ich bin mir gerade bei einem sozialen Kind ziemlich sicher, dass es nicht bereit sein wird, eine Klassengemeinschaft (sofern diese nicht extrem unpassend ist) zu verlassen. Es wird sich statt dessen für bestimmte Schwächere verantwortlich fühlen und in ein, zwei Kindern ebenbürtige Freunde finden, die es nicht "im Stich" lassen will. Es wird nicht bereit sein, nachdem die neue Klasse mal "zusammengewachsen" ist, einem Wechsel ins (ihm) Unbekannte zuzustimmen, auch wenn es sowohl für seine soziale als auch für seine intellektuelle Entwicklung besser wäre.

Die Entscheidung in welche Klasse deine Tochter eingeschult wird, liegt bei Dir, nicht bei deiner Tochter. Mit "schauen wir mal ein paar Wochen" ist die Entscheidung für eine normale Grundschullaufbahn eigentlich schon getroffen. Wenn es nicht zu mindestens ähnlichen Belastungen kommt, wie die ältere Schwester sie hatte, wirst du deine Tochter nicht aus einer Klasse rausreißen, in der sie selbst bleiben will.
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Re: Gleich in die 2. Klasse einschulen?

Beitragvon Karen » So 17. Mai 2020, 01:31

Sinus, so wie du deine Tochter beschreibst - sehe ich sie wirklich nicht in der 1 Klasse. Und wenn ich aus unserer Geschichte irgendetwas gelernt habe ist das: warten bis Problemen auftreten ist das Kind im Stich lassen. Meine Tochter hat von überspringen kein einziges Nachteil - obwohl sie Kopf kleiner ist als das kleinste Kind, und auch Jung und klein wirkt. Die anderen Kindern interessiert es nicht. Aber die mindestens 6 Monaten leiden hatten wir sparen können und ihre Selbstwertgefühl wäre vermutlich nicht so im Boden.
Ich finde dass es wichtig ist dass du aufhört zu zweifeln. Dein Kind gehört in der zweite Klasse. Das weisst du. Jetzt ist die Frage wie du am besten sie dorthin bekommst. Abwarten bis Lehrer es selber rausfinden würde ich nicht - weil dein Kind genauso wie meins schlau genug ist sich anzupassen. Die Lehrer finden es nie raus. Meine passt sich jetzt auch der 2 Klasse an - obwohl sie locker Matheaufgaben 4-5 Klasse nach einmal aufklären checkt - die Lehrer haben es nicht gemerkt bis ich ihnen die Blätter als teil der Fernschule geschickt habe.
Meine Erfahrungen sagen mir (und ja, ich kann völlig falsch liegen, ich sehe aber viel parallelen), dass es nicht die Frage ist ob dein Kind in der 2 Klasse gehört aber wie du sie dorthin so schnell wie möglich hinkriegst. Vermutlich das Ei Schulen und innerhalb der ersten Wochen springen lassen macht Sinn. Aber mehr als 1-2 Wochen warten, und warten bis Probleme auftreten ist kontraproduktiv, deine Tochter kann dabei nur verlieren.
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Re: Gleich in die 2. Klasse einschulen?

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » So 17. Mai 2020, 09:51

@Rabaukenmama

Mit den Argumenten hast du recht. Sie wiegen sogar mehr als ein entspannter Schulstart. Daher würde meine Emfehlung ändern und jetzt trotz Corona nachfragen, ob im Sommer für die letzten Wochen der Einstieg in die laufende erste Klasse möglich ist. Dabei würde ich in der Diskussion mit der Schule den Schwerpunkt auf die soziale Entwicklung legen: - alle Freunde sind ab Sommer weg durch die neue Aufteilung der Sprengel; -das Kind findet kein Kontakt zu den gleichaltrigen, bestätigt durch die Erfahrung im Kindergarten; - das Kind ist so fitt, dass es in der 1. Klasse nichts lernen kann, die Motivation droht unterzugehen. Wenn sinus Tochter jetzt in die Schule kommt, vergessen bis zum September die Kinder dass sie eigentlich nicht von Anfang an dazu gehörte, und sie fängt ganz normal an. Außerdem nimmt die Erfahrung dem Kind die Ängste weg. Sie wird nach einigen Tagen wissen, dass sie gut mithalten kann.
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Re: Gleich in die 2. Klasse einschulen?

Beitragvon Rabaukenmama » Mo 18. Mai 2020, 14:26

Katze_keine_Ahnung hat geschrieben:@Rabaukenmama

Mit den Argumenten hast du recht. Sie wiegen sogar mehr als ein entspannter Schulstart. Daher würde meine Emfehlung ändern und jetzt trotz Corona nachfragen, ob im Sommer für die letzten Wochen der Einstieg in die laufende erste Klasse möglich ist. Dabei würde ich in der Diskussion mit der Schule den Schwerpunkt auf die soziale Entwicklung legen: - alle Freunde sind ab Sommer weg durch die neue Aufteilung der Sprengel; -das Kind findet kein Kontakt zu den gleichaltrigen, bestätigt durch die Erfahrung im Kindergarten; - das Kind ist so fitt, dass es in der 1. Klasse nichts lernen kann, die Motivation droht unterzugehen. Wenn sinus Tochter jetzt in die Schule kommt, vergessen bis zum September die Kinder dass sie eigentlich nicht von Anfang an dazu gehörte, und sie fängt ganz normal an. Außerdem nimmt die Erfahrung dem Kind die Ängste weg. Sie wird nach einigen Tagen wissen, dass sie gut mithalten kann.


So würde ich auch handeln. Es würde sich jetzt gerade auch ideal anbieten. Die momentanen Erstklässler werden bedingt durch die Corona-Zwangspause viel wiederholen und sinus´s Tochter könnte ohne Druck oder Stress ihrer späteren Klassenkameraden kennenlernen. Die Tatsache, dass sie ohnehin in einem komplett "neue" Klassengemeinschaft kommen wird, macht es noch einfacher, als wenn sie in der zukünftigen ersten Klasse viele Kinder kennen und mögen würde. Der Wechsel ist für sie ohnehin ein Sprung ins Unbekannte. Das Kennenlernen der zukünftigen Klassenkameraden noch vor den Sommerferien wäre ebenfalls ein positiver Faktor, weil dadurch viel Unsicherheit wegfällt.

Aber sinus ist nun mal sehr wichtig, wie andere ihre Handlungen sehen. Also ob sie (zu Unrecht, das wissen wir hier natürlich) als Eislaufmutter rüberkommt oder ob sie ihrer Tochter vielleicht schon allein mit der FRAGE wegen Einschulung in die 2. Klasse schadet. Oder ob die Ansprechperson (Lehrerin oder Direktorin) vielleicht denkt "Himmel, was hat diese Frau zu Corona-Zeiten für Sorgen?".

Diese Angst müsste sinus erst mal überwinden. Und dann müsste sie so selbstsicher über die Fähigkeiten ihrer Tochter sprechen, wie es ihr eben möglich ist.Wenn eine Hintertür, dann würde ich diese an sinus´s Stelle "nach unten" offen lassen. Demnach könnte der Vorschlag lauten "Könnten Sie meine Tochter für die letzten Wochen bis Ende dieses Schuljahrs probehalber in der ersten Klasse mitarbeiten lassen? Sie ist sowohl kognitiv als auch sozial mindestens ein Jahr voraus. Daher glaube ich, sie würde sich nächstes Jahr in der zweiten Klasse wesentlich besser zurecht finden als in der ersten." Wenn es (ev. coronabedingt) gar nicht möglich sein sollte, an dieser Schule bis Schulschluss zu hospizieren, würde ich gleich den Vorschlag machen, es in den ersten 4 Schulwochen in der zweiten Klasse zu versuchen. Sollte sich (egal, bei welcher Variante) dann herausstellen, dass sie den Anforderungen doch nicht gewachsen sein sollt würde sinus einem Wechsel in die 1. Klasse natürlich nicht im Wege stehen.

Natürlich kann so ein Gespräch auch schlecht verlaufen. Vielleicht steht die Direktorin dem "springen" generell skeptisch gegenüber oder schlägt von sich aus vor, das Mädchen aufsteigen zu lassen, wenn sich herausstellen sollte, dass sie ihren Klassenkollegen in der 1. Klasse klar voraus ist. Da wäre dann wichtig, die eben genannten Bedenken anzubringen. Kann natürlich sein dass das alles nichts bringt. Aber das soll kein Grund sein, auf den VERSUCH zu verzichten.
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