Latein für die Grundschule

Probleme und Lösungen für den Schulalltag

Re: Latein für die Grundschule

Beitragvon sinus » Do 16. Apr 2020, 20:38

Katze_keine_Ahnung hat geschrieben:Der Kleine (6) will Latein lernen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er Latein auch in der Schule als FS nimmt, so dass die Mühe unabhängig von Ergebnis nicht ganz verloren ist. Ich habe Minimus, starting out in Latin. Das Niveu ist perfekt, nur ist das Buch auf Englisch, was die eigenständige Nutzung sehr beschränkt, und mein Teil der Arbeit erhöht. Kennt jemand ein vergleichbares Buch auf Deutsch?


Gibts das eventuell bei der App "Duolingo"? Wenns da sogar Esperanto gibt (allerdings nur englisch begleitet), dann sicher auch Latein.
Meine Große hat in Klasse 3 eine Weile sehr gern und intensiv Englisch mit der App gelernt und ich vermute, dass ihr das ihren aktuellen deutlichen Vorsprung in der Schule in Englisch verschafft hat. (Ihr Wortschatz ist phänomenal!)
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Re: Latein für die Grundschule

Beitragvon sinus » Do 16. Apr 2020, 21:39

charlotte12 hat geschrieben:Meine Tochter findet es herrlich und ist überglücklich, dass es verlängert wurde. Das einzige, was ihr an der Schule fehlt, sind ihre Freundinnen und teilweise auch ihre Lehrerin. Als sie dann aber hörte, dass überlegt wurde, halbe Klassen mit Mindestabstand und Mundschutz einzuführen, war sie komplett dagegen - wozu soll Schule gut sein, wenn man dort nicht mit den Freundinnen spielen darf?

Homeschooling fand ich anfangs extrem mühsam. Irgendwann fing ich an, Teile der sich endlos wiederholenden Aufgaben durch schwierigere zu ersetzen, wovon das Kind begeistert, die Lehrerin allerdings weniger entzückt war (der Klassiker - die Lehrerin findet, die schwierigeren Aufgaben sollten zusätzlich und nicht an Stelle der normalen Aufgaben gegeben werden). Jetzt in den Ferien erlebe ich in Mathe gerade ein größeres Wunder - mein Kind überlegt sich plötzlich ständig aus eigenem Antrieb mathematische Alltagsdinge, was sie bisher immer stur verweigert hatte und knobelt urplötzlich freiwillig (!) an Matheknobelaufgaben aus dem Internet rum. In Deutsch ist der Effekt nicht so groß, aber es gab zumindest eine einzelne Sternstunde, in der sie plötzlich fast wie früher aus eigenem Antrieb eine Geschichte nach der anderen schrieb. Das erste Mal seit über einem Jahr.

Wir sind daher schwer dafür, dass man die Schulschließung bis zu den Sommerferien so beibehält :mrgreen: Wobei es ja heißt, dass die vierten Klassen eine der ersten sein werden, die wieder Unterricht bekommen, damit sie auch ja gut auf die weiterführenden Schulen vorbereitet werden. :roll:

Wie erleben eure Kinder das Homeschooling/ die Zeit ohne Schule?



Hier ähnlich. Tochters (5.Klasse) größte Sorge ist, dass sie vor den Sommerferien noch mal in die Schule muss.
Ihre Homeschoolingaufgaben macht sie komplett allein bzw. maximal parallel mit einer Freundin per Skype.
Ich hab ihr auch nur 1x gezeigt, wie sie ihre abfotografierten Arbeiten auf den Rechner kriegt und ggf aus mehreren Fotos ein Pdf erstellt und das hochladen kann.
Ab da hat sie es allein gemacht.
Ich hab nicht wirklich den Überblick, ob sie zu schlampig, nicht vollständig oder vielleicht doch einfach schnell und effektiv arbeitet, aber selten hat sie länger mit den Aufgaben zu tun, als 1,5 bis 2,5 Stunden.
Im Bekanntenkreis stöhnen dagegen viele, es sei so viel, die Kinder würden sich zu schnell ablenken lassen und es würde lang dauern und die Eltern müssten so viel dazu leisten.
Nichts davon erlebe ich.
Hier macht sie wirklich alles allein (ich selbst seh auf Lernsax in den vielen Ordnern gar nicht durch, aber sie, scheint es, schon) und ich hab den Eindruck, sie macht es vielleicht nun nicht übermäßig engagiert, aber gut genug.
Für die Fächer, die sie mag oder wo sie die Aufgaben mag (wenn bspw was dazu zu malen ist, wie neulich zum Thema Natur, Wald und Umweltschutz), nimmt sie sich auch mal richtig viel Zeit und verwendet mehr Mühe. Ansonsten arbeitet sie es recht zügig ab.
Hier sind die Aufgaben immer nur 3 Tage lang in den Ordnern, so dass die Kinder idealerweise jeden Tag genau das machen und fertigstellen sollten, was sie tatsächlich an Fächern gehabt hätten. Da das wegen Blockunterricht ja maximal 3 Fächer sind und oft auch Sport oder Klassenleiterstunde o.ä. dabei wären, ist das tatsächlich überschaubar.

Was ich doof finde, ist, dass es null Rückmeldungen gibt. Also weder für Schüler, noch für die Eltern. Die Aufgaben müssen pünktlich abgeliefert werden, aber es gibt keinerlei Feedback dazu. Ob es bspw wirklich auffällt, wenn jemand was gar nicht oder unvollständig gemacht hat... keine Ahnung.
Ich als Mutter erfahre auch gar nichts. Wobei das evtl auch an mir liegt, wenn ich so wenig mitbekomme, weil ich das wirklich alles dem Kind überlasse.
Aber eine Rundmail, in der steht, wie es aus Lehrersicht bisher so läuft und ob es evtl zu Hause Probleme/Verbesserungsvorschläge gibt, fände ich schon mal ganz nett und sinnvoll.
Eventuell muss ich da ja von mir aus mal nachhaken.

Einen Chat gabs bisher nur 1x, mit der Klassenlehrerin. Da waren 8 von 22 Schülern dabei und es wurde wohl nur so daher geredet. Also Schulisches wurde da nicht besprochen.
Also da ist definitiv noch einiges verbesserungswürdig.
Aber wie gesagt - fürs Kind scheint es so ja trotzdem gut zu funktionieren.

Bei Mathe gabs neulich mal eine Aufgabe, die sonst eine Klassenarbeit gewesen wäre. Sollte aber nicht bewertet werden.
Sie kam gut zurecht und meinte, ohne den Stress und (Zeit-)Druck würde so ein Mathetest ja FAST sogar Spaß machen.
Sie hat auch mal irgendwann erzählt, dass sie immer das Gefühl hat, der Lehrer triumphiert regelrecht, wenn jemand sich dumm anstellt/etwas nicht versteht. Und sie glaubt, er hält sie für dumm.
Ich weiß zwar nicht, ob dieser Eindruck stimmt (die Klassenkameraden scheinen den Lehrer zu mögen), aber ich glaube schon, dass er Teil ihres "Matheproblems" sein könnte.
Jedenfalls sind die Matheaufgaben, anders als sonst, für sie offensichtlich zumindest nicht schlimmer, als andere Schulaufgaben.

Insgesamt ist sie viel freundlicher, offener und ausgeglichener in letzter Zeit. Kein Elend mehr am Abend, kein Selbsthass.
Die schulfreie Zeit scheint ihr richtig gut zu tun.
Mit zwei Klassenkameradinnen trifft sie oft sich per Skype, dann höre ich viel Gekicher und Gealber. Sie spielen auch "Wahrheit oder Pflicht", zeigen sich gemalte Bilder, teilen den Bildschirm, um sich zusammen lustige Sachen anzuschauen. Auch im Klassenchat liest und schreibt sie regelmäßig. Neulich hat sie für einen Klassenkameraden seinen Hamster nach seinem Foto für ihn gemalt.
Aktuell scheint ihr das an Sozialleben vollauf zu reichen.

Nachdem sie anfangs viel gemalt hat (auf Papier), hat sie sich nun vorgenommen, kleine Comic-Filme selbst zu machen.
Sie hat sich da komplett selbst eingearbeitet, mit Tutorials und Herumprobieren.
Sie begann mit einer Handy-App, die es relativ leicht macht, Figuren zu gestalten. (Für eine Grundfigur sind immer verschiedene Frisuren/Kleidung/Haarfarbe/Körperhaltungen möglich)
Außerdem gibts eine Unzahl Hintergründe.
Damit hat sie bspw sich selbst und einige Klassenkameraden gestaltet.
Mit Screenshots hat sie die einzelnen Bilder hergestellt und diese dann mit einem Videoschnittprogramm (ebenfalls am Handy) zu einem kurzen Film animiert.
Erst waren es kurze Schulhofszenen mit Sprechblasen, dann hat sie noch Musik hinterlegt. Zuletzt hat sie einen Song "verfilmt", diesen also mit passenden Bildern hinterlegt.
Das ist richtig gut geworden, die Oma, der wir es per WA geschickt haben, hat erst gar nicht verstanden, dass es was Selbstgemachtes war und dachte, es sei irgendwas aus dem Netz.
Sie zeigt die Filmchen dann immer auch ihren Freundinnen per Skype.

Sie nimmt sich da derzeit jeden Tag ganz gezielt eine neue Aufgabe vor, denkt also am Abend schon nach, was sie am nächsten Tag neues probieren/lernen will.
Also erst waren es die Dialoge, dann Musik unterlegen, dann Mimik und eine Bewegung wie Laufen richtig darstellen, einen Vorspann erstellen oder wehendes Haar simulieren, Lichtreflexe in den Frisuren setzen u.ä..
Dann nur per Bild eine kleine Geschichte erzählen.
Jetzt hab ich ihr erlaubt, einen Youtubekanal zu eröffnen, um sowas zu veröffentlichen. (Und damit es runterkommt vom Handy, was bald voll ist)
Dafür erstellt sie seit heute eine Art "Selbst-Vorstellung". Also mit ihrem Comic-Ich.
Dafür hat sie sich vorher genau überlegt, wie die "Dramaturgie" sein soll (ich fand diese schonmal sehr witzig), recherchiert, wie man dieses und jenes hinbekommt etc pp.
Auch ihre Frustrationstoleranz - eines ihrer großen Probleme - wurde schon ziemlich gefordert. Nicht immer klappt alles wie gewünscht, vor allem die Technik ärgert manchmal, wenn der im Schnittprogramm fertige Film dann bspw nicht exportiert werden kann. Einmal war sogar schon die ganze Arbeit eines Tages umsonst.
Ich bin schwer beeindruckt und stolz, wie sie die Sache angeht und auch über die Ergebnisse, die von Tag zu Tag besser werden.
Und ganz selbstständig, selbstmotiviert und ohne Hilfe natürlich.
Nach dem einen gelungenen Filmchen (das Lied) war sie auch sooo happy, dass sie noch den ganzen Tag lang gestrahlt hat.

Ansonsten üben wir ein bisschen Federball, das fiel ihr in der Schule auch sehr schwer, wohl weil sie es zu verkopft anging und immer so sehr versuchte, alle Bewegungen richtig auszuführen, dass das eigentliche Ziel (Ball zurückspielen) misslang. Hinzu kommt, dass sie leichte Probleme mit dem räumlichen Sehen hat, was es ihr natürlich auch schwerer macht. Sie behauptet, sie sei die Schlechteste dabei gewesen und die Sportstunden, in denen Badminton gespielt wurde, seien der blanke Horror für sie gewesen. (Obwohl sie in Sport ja trotzdem eine 2 hatte und eigentlich auch sehr sportlich ist) .
Ihre kleine Schwester dagegen macht einfach drauf los und kann es dann mitunter spontan fast besser. (Zumindest die Angaben) Das frustriert sie natürlich sehr.
Und sie denkt offensichtlich auch immernoch, dass sie von Anfang an gleich ALLES richtig machen/können muss.
Nachdem wir es ganz langsam angegangen sind (erster Tag wirklich NUR die Angaben üben, erst beim nächsten Tag dann auch mal hin- und herschießen probieren...) und jedwede Technik irgnorieren (wir wollen ja wirklich nur zum eigenen Vergnügen im Garten etwas hin- und herspielen), klappt es auf einmal richtig gut.

Also Lernen im geschützten und mehr selbstbestimmten Rahmen scheint mir für sie der sehr viel bessere Weg zu sein.
Ich vermute, der Schulalltag überfordert sie da oft. Zu viel, was sie da gleichzeitig leisten soll und muss oder glaubt zu müssen. (nicht so sehr fachlich, sondern mehr noch im sozialen/emotionalen Bereich)
Ich denke, sie erwartet da oft einfach zu viel von sich selbst und kann ihren eigenen Ansprüchen nicht genügen. Das macht sie unzufrieden und torpediert zusätzlich ihr Selbstwertgefühl. (Und dann auch noch der Störfaktor "Lehrerpersönlichkeit" - siehe Mathelehrer - und die Meinung der Mitschüler...
Darum ist sie dann auch zu Hause unausgeglichen. Zu viele "unbearbeitete" Sachen, "lose Enden" aus dem Schulalltag.
Zu Hause kann sie das Maß selbst bestimmen, das sie sich zumutet und gerade noch aushält, und keiner mischt da mit rein und das tut ihr richtig gut.

Als es mal kurz so aussah, als könnte nach Ostern die Schule doch wieder losgehen, wurde sie gleich ganz grün im Gesicht und war an dm Tag wieder so schlecht gelaunt, wie vorher oft.
Nun, wo es so aussieht, dass sie länger noch nicht wieder hin muss, ist sie gleich wieder voller Energie und Ideen und gut gelaunt.
Ich hoffe so sehr, dass sie bis zum Sommer nicht wieder zur Schule muss.
Und frage mich auf der anderen Seite, wie das dann nächste Schuljahr werden soll, wo sie jetzt so eine schöne Zeit erleben konnte. Da wird es wohl doppelt schwer fallen...
Hoffentlich fällt sie dann nicht erstmal in ein tiefes Loch...

Also Fazit: hier läuft alles äußerst harmonisch und wir genießen die Situation ehrlich gesagt richtig.
(Wobei - ein Problemchen haben wir bzw vor allem ich: sie ist abends nicht müde und kommt kaum vor Mitternacht zum Schlafen)
Zuletzt geändert von sinus am Do 16. Apr 2020, 23:19, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Latein für die Grundschule

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Do 16. Apr 2020, 23:11

@sinus

Wenn ich das lese, verfluche ich die deutsche Regelung mit der Schulpflicht. Es ist erstaunlich, wie gut es bei euch läuft. Meine Großen sind zwar selbstständig und erledigen alles, aber sie WOLLEN in die Schule und waren jetzt bitter enttäuscht, dass sie mindestens bis Mitte Mai sicher zuhause sind.
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Re: Latein für die Grundschule

Beitragvon sinus » Do 16. Apr 2020, 23:20

Katze_keine_Ahnung hat geschrieben:@sinus

Wenn ich das lese, verfluche ich die deutsche Regelung mit der Schulpflicht. Es ist erstaunlich, wie gut es bei euch läuft. Meine Großen sind zwar selbstständig und erledigen alles, aber sie WOLLEN in die Schule und waren jetzt bitter enttäuscht, dass sie mindestens bis Mitte Mai sicher zuhause sind.


Ja, für mein Kind wäre ein Selbstlernkonzept mit nur gelegentlichen Konsultationen und vielleicht projektbezogenen Lerngruppen ideal.
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Re: Latein für die Grundschule

Beitragvon charlotte12 » Fr 17. Apr 2020, 09:22

und ggf aus mehreren Fotos ein Pdf erstellt

@sinus: Gibt es dafür einen unkomplizierten Weg ohne spezielles Programm? Dann würde ich die Aufgaben nämlich auch nicht mehr stundenlang einscannen sondern einfach abfotografieren.
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Re: Latein für die Grundschule

Beitragvon sinus » Fr 17. Apr 2020, 09:41

Wir haben den Adobe Acrobat, ich hab aus beruflichen Gründen die ganzen Grafikprogramme...
Aber gesichert geht das auch anders. Power Point kann soweit ich weiß auch PDFs herstellen.
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Re: Latein für die Grundschule

Beitragvon sinus » Fr 17. Apr 2020, 09:45

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Re: Latein für die Grundschule

Beitragvon sinus » Fr 17. Apr 2020, 09:47

Vorher natürlich am besten eine hochformatige Präsentation anlegen und dann die Fotos reinladen:
https://www.google.de/amp/s/praxistipps ... layout=amp

Also eigentlich simpel.
(Bei uns nervt nur, dass die Fotos per Email vom Handy auf den Rechner müssen, da es leider nicht klappt, vom Samsung die Fotos direkt per Kabel auf den Mac zu ziehen.)
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Re: Latein für die Grundschule

Beitragvon sinus » Fr 17. Apr 2020, 09:51

Übrigens geht das wohl ebenso auch aus dem normalen Word heraus:
https://www.google.de/amp/s/praxistipps ... layout=amp
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Re: Latein für die Grundschule

Beitragvon charlotte12 » Fr 17. Apr 2020, 10:48

@sinus: Vielen Dank für die Tipps :) V.a. die Word-Methode hört sich wirklich einfach an, das werde ich gleich nächste Woche ausprobieren.

Zum ursprünglichen Thema & dem Vorschlag Duolingo: Duolingo Latein gibt es, aber leider nur mit Englisch als Grundsprache.
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