Matheproblem meiner Tochter/Lehrergespräch: RAT?

Probleme und Lösungen für den Schulalltag

Re: Matheproblem meiner Tochter/Lehrergespräch: RAT?

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Fr 29. Jan 2021, 17:21

Man kann in der Schule unterschiedliche Wege lernen, aber es ist die Größe mathematischer Begabung, die bestimmt, dass man sofort sieht, dass man 52-48 als Umkehradditionsaufgabe und 52-14 als eine zweischrittige Subtraktion rechnen. Meines Erachtens bringen die modernen Grundschulmathebücher, die alle Tricks parat haben, die durchschnittlich und unterdurchschnittlich mathematisch begabten Kinder durcheinander. Weil diese Tricks erst ab einer bestimmten Denkstufe angewendet werden können.
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Re: Matheproblem meiner Tochter/Lehrergespräch: RAT?

Beitragvon koala27 » Fr 29. Jan 2021, 23:48

Hallo Meine3,

nur ein kurzer Gedanke zu deiner Tochter—
kann sie gut rückwärts laufen? Also ohne sich ständig umzudrehen?
Einfach eine Runde rückwärts im Kreis um den Sportplatz bspw. Wo man weiß das einem keiner im Weg steht?

Es gibt nämlich Kinder, die können nicht rückwärts laufen und die können auch nicht gut subtrahieren..
eben weil die Erfahrung körperlich nicht gemacht wurde / nicht lange genug gemacht wurde..

Trifft eben nicht auf alle Kids zu- aber auf genug ...

Ich würde es eher nicht ansprechen, weil ich auch die Befürchtung hätte, dass sie dann extra oft damit drangenommen wird...
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Re: Matheproblem meiner Tochter/Lehrergespräch: RAT?

Beitragvon sinus » Mi 2. Jun 2021, 13:19

Mal wieder ein Update:

Der Start ins Gymnasium war ja wie man in dem Thread ha herauslesen konnte nicht ganz einfach, sie kam mit großer Schulunlust aus der Grundschule und entwickelte an ihrem Schwerpunkt-Gymnasium (MINT mit Aufnahmeprüfung) zeitweise eine richtige "Matheangst". Es gab halt einige echte "Cracks" dort und ihr fiel es trotz laut IQ-Test bester Voraussetzungen nicht ganz so leicht, es gab 3en und 4en in Mathe in Klasse 5.
Sie fragte damals sogar, ob sie das Gymnasium vielleicht in einer höheren Klassenstufe wieder verlassen könnte - in ein Gmynasium mit weniger Mathe.
Nach den hier tw ja geschilderten Aktivitäten, um die Situation zu bessern (Kontakt zum Mathelehrer, zur Vertrauenslehrerin etc pp) entspannte sich die Lage ein wenig und es gab es Ende Klasse 5 und Anfang Klasse 6 dann tatsächlich zunehmend auch bessere Zensuren in Mathe und weniger Widerwillen.
In allen anderen Fächern hat sie eh nur gute und sehr gute Zensuren. Insbesondere in Deutsch und Englisch sticht sie innerhalb der Klasse heraus.
Meine Frage kürzlich, ob sie vieleicht lieber an eine Schule mit Sprachschwerpunkt möchte, verneinte sie. Das würde ihr zwar leicht fallen, aber Deutsch bspw fände sie eher langweilig, da müsse sie nicht mehr davon haben.

Nun haben die Kinder diese Woche erfahren, dass sie ab Klasse 7 für zwei MINT-Fächer je eine Zusatzstunde pro Woche wählen sollen.
Tochter meinte zu meiner großen Überraschung dazu:
"Ich glaube, ich nehme Biologie (das war klar, ist ja ausgeprägtes Interessengebiet) und Mathematik. In Mathe wird es mir sicherlich nützen, wenn ich da noch ein bisschen vertiefe und mehr üben kann."
(In Physik und Informatik steht sie zwischen 1 und 2, also theoretisch könnte sie ganz entspannt statt Mathe auch das als zweites Wahlfach machen...)

Auf die Frage, was sie denke, wer die Klasse evtl. verlassen wird (an der Schule ist nach Klasse 5+6 der Schwund normalerweise recht groß) nannte sie 2-3 Kinder, die ihre Meinung nach "zwar auch recht klug sind und sicher in der Grundschule sehr gut waren, aber offensichtlich noch nicht verstanden haben, dass man an diesem Gymnasium eben auch was tun muss für die Schule."

Ich bin total glücklich, wie sie sich da entwickelt gerade. Ich erlebe insgesamt, dass sie weniger Angst vor Herausforderungen hat, sich mehr zutraut und Anstrengungsbereitschaft auch für Schulisches zeigt...
Auch wenn Schule trotzdem irgendwie immer noch doof ist, hat sie vor dieser Woche, die erstmals wieder in der Gesamtklassenstärke stattfindet, auch tatsächlich gesagt, sie freue sich auf den Montag, wenn sie alle mal wieder sieht...
(Nach der letzen Komplettschließung saß sie hier noch weinend am Küchentisch, als es hieß, es ginge nach dem reinen Homeschooling zumindest 14tägig wieder in den Präsenzunterricht)

Von "Pubertätsmacken" merke ich derzeit auch wenig. Sie wirkt derzeit eigentlich eher ausgeglichener, umgänglicher und entgegenkommender, als früher.
Ach, und weil es im Verlauf des Themas auch mal um Sport ging: Kind sagte vor einer Weile (noch mitten im Lockdown), sie würde eine Kampfsportart mal probieren wollen. Das ist auch eher ungewöhnlich, dass sie von sich aus sowas äußert... Hier öffnet ganz viel wieder gerade, darum habe gleich gestern Anfragen an Vereine zu Judo- und Taekwando-Schnupperterminen weggeschickt...
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Re: Matheproblem meiner Tochter/Lehrergespräch: RAT?

Beitragvon Auguste » Do 3. Jun 2021, 09:08

Das hört sich ja alles super an @ sinus :D

Eine schöne Bestätigung für Euch, dass ihr den richtigen Weg gegangen seid. 8-)
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Re: Matheproblem meiner Tochter/Lehrergespräch: RAT?

Beitragvon charlotte12 » Do 3. Jun 2021, 11:43

Das hört sich ja wirklich super an :)

In allen anderen Fächern hat sie eh nur gute und sehr gute Zensuren. Insbesondere in Deutsch und Englisch sticht sie innerhalb der Klasse heraus.
Meine Frage kürzlich, ob sie vieleicht lieber an eine Schule mit Sprachschwerpunkt möchte, verneinte sie. Das würde ihr zwar leicht fallen, aber Deutsch bspw fände sie eher langweilig, da müsse sie nicht mehr davon haben.

Könnte es sein, dass sie Deutsch nur deshalb als "langweilig" empfindet, weil sie der Unterricht unterfordert? Ich könnte mir vorstellen, dass sich in einer Schule mit mathematischem Schwerpunkt eher wenig sprachbegabte Kinder finden und daher das Niveau eher nach unten angepasst wird. Meine sprachlastig begabte Tochter fand Deutsch in der Grundschule ultra-langweilig und mag das Fach seit Klasse 5 plötzlich sehr. Die Erklärung, dass sie vorher vermutlich massiv unterfordert gewesen war, kam im Elterngespräch nicht von mir (ich erwähne so etwas Lehrern gegenüber mittlerweile grundsätzlich nicht mehr...) sondern von der Lehrerin.
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Re: Matheproblem meiner Tochter/Lehrergespräch: RAT?

Beitragvon sinus » Do 3. Jun 2021, 11:57

charlotte12 hat geschrieben:Könnte es sein, dass sie Deutsch nur deshalb als "langweilig" empfindet, weil sie der Unterricht unterfordert? Ich könnte mir vorstellen, dass sich in einer Schule mit mathematischem Schwerpunkt eher wenig sprachbegabte Kinder finden und daher das Niveau eher nach unten angepasst wird. Meine sprachlastig begabte Tochter fand Deutsch in der Grundschule ultra-langweilig und mag das Fach seit Klasse 5 plötzlich sehr. Die Erklärung, dass sie vorher vermutlich massiv unterfordert gewesen war, kam im Elterngespräch nicht von mir (ich erwähne so etwas Lehrern gegenüber mittlerweile grundsätzlich nicht mehr...) sondern von der Lehrerin.


Ja, sicherlich. Zudem mag auch keiner die Lehrerin, berechtigterweise - wenn ich den Erzählungen meiner Tochter lausche.
Aber sie hasst auch die Schreibarbeit, obwohl sie schön formulieren und fabulieren kann.
Den Englischlehrer und seinen Unterricht liebt sie dagegen sehr. Obwohl sie da sicher auch unterfordert ist.
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Re: Matheproblem meiner Tochter/Lehrergespräch: RAT?

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » So 6. Jun 2021, 10:29

Vor allem im Fach Deutsch hält sich kein Lehrer an die Lehrbücher und macht sein eigenes Programm. Daher ist Lehrerperson im hohen Maße dafür verantwortlich, ob die Schüler sein Unterricht mögen oder nicht. Ich bin vor der Qualtiät des gymnasialen Deutschbuch, z.b. von Cornelsen, fäsziniet. Ich verstehe nicht, warum bei solcher Qualität der Vorlage jeder sein eigenes, oft minderwertiges Zeug an die Kinder bringen darf. Meine Kinder hatten schon alle mögliche Noten im Deutsch, und sie waren schon immer von Sympathien und Antipatien geprägt. Auch andere Sprachen, sobald der Schwerpunkt in Richtung Textproduktion geht, sind davon betroffen. Mag der Lehrer das Kind, hat das Kind Interesse am Fach - Note 1 bis 2. Mag der Lehrer den Klugscheißer nicht, das Kind hat kein Interesse - bekommt das gleiche Kind 3 bis 4. Mein Großer hat in dem ersten Aufsatz den Namen der Lehrerin falsch geschrieben, sie hat ihm das das ganze Jahr nachgetragen. Der Kleine ist sich auch sicher - er kann kein Deutsch. Dabei hat er laut Test seine höchste Spitze in der Sprache. Aber die Lehrerin ist anderer Meinung und bringt ihrer Ansichten dementsprechend ans Kind.
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Re: Matheproblem meiner Tochter/Lehrergespräch: RAT?

Beitragvon sinus » So 6. Jun 2021, 11:45

...hier machen sie derzeit viel Grammatik und das wird immer und immer wiedergekäut. Das nervt Tochter.
Ansonsten hatten sie bspw dieses Schuljahr Sagen, sollten u.a. eine Sage nacherzählen und eine eigene Geschichte erfinden, die den Merkmalen der Sage entspricht.
Das ist ja an sich ganz nett...
Kind ist auch sehr gut in Deutsch... Rechtschreibung kann sie intuitiv und beim Sagenerfinden hatte sie dann sogar als einzige eine 1.

Letztes Jahr hatten sie eine andere Lehrerin in Deutsch, die war auch schon eher unbeliebt... da hatten sie ja das unsägliche "Rico, Oskar und die Tieferschatten".
Und Tochter hat sich aufgeregt, dass die Lehrerin offensichtlich selbst gar nichts zum Thema Hochbegabung wusste und im Unterricht dazu falsche Aussagen dazu getroffen hat.
(Bspw dass denen Lernen leicht fällt und sie darum immer sehr gut in der Schule seien. Viel später - erst dieses Schuljahr - erzählte sie mir das, und dass sie sich an dem Punkt sogar gemeldet und widersprochen und einiges richtiggestellt habe. Da hab ich gestaunt, dass sie sich das getraut hat, denn so ein bisschen hat sie sich dabei ja sogar geoutet...)

Die Lehrerin dieses Jahr ist so eine, die ständig meckert und eigene Fehler nicht zugibt. Sechsen verteilt, wenn Hausaufgaben vergessen und dann nicht eigenständig ohne erneute Nachfrage VOR dem Unterricht vorgezeigt werden, anderseits aber ausdrücklich schon mehrfach Kinder weg geschickt hat, wenn sie vor der Stunde zu ihr kamen, weil sie da nicht gestört werden wollte.
Zum Glück scheint meine Tochter da etwas drüber zu stehen, sie ist halt recht "brav" und fällt der Lehrerin offensichtlich nicht oder kaum negativ auf.
Aber sie beobachtet immer ganz genau, wenn sie mal wieder so widersprüchliche Sachen sagt/macht und keinerlei Einsehen darin hat, selbst unklar zu formulieren.
Die arme Lehrerin hat es aber offensichtlich mit der Klasse auch nicht leicht. Sind ja fast alles naturwissenschaftlich orientierte Jungs...
Sehr amüsiert erzählte Tochter neulich diese Geschichte:
Ein Junge wurde von der Lehrerin im Unterricht (nach Tochters Meinung ungerechtfertigterweise) abgebügelt mit "Mit dir rede ich nicht!"
Später in der Pause sprach die Lehrerin eben jenen Jungen wegen irgendetwas an und er reagierte prompt mit "mit Ihnen rede ich nicht!".
Die zusehenden Kinder haben natürlich ziemlich "gefeiert"...
Auch sage die Lehrerin nie was Positives, würde grundsätzlich damit beginnen, dass man "die Stunden schon einer mit etwas unerfreulichem beginnen müsse", weil X oder Y was vergessen hätte oder so.
Im Großen und Ganzen liefert sie aber immerhin genug "Erzählstoff" und Gründe, sich aufzuregen. Ich glaube, solche Lehrer sind irgendwie auch wichtig.
Ich hab jedenfalls nicht den Eindruck, dass meine Tochter Angst vor ihr hat oder so. Da ist sie ganz schön "gereift" und lässt sich nicht mehr ganz so schnell aus dem Konzept bringen, scheint mir.
(Mit dem Mathelehrer scheint es ja jetzt auch gut zu klappen)

Mit dem Englischlehrer kommt Kind ganz besonders gut zurecht, wie sie sagt. Bei ihm habe man das Gefühl, dass es ihm wirklich am Herzen liegt, dass die Kinder was lernen und verstehen und er keinen unnötigen Druck macht.
Er schriebe, anders als viele andere Lehrer, bspw auch nie ungekündigte Arbeiten, sagt sie. So verursacht ihr das keinen Stress und sie kann ganz entspannt in den Unterricht gehen.

Im Großen und Ganzen kommt sie aber meinem Eindruck nach derzeit mit allen Lehrern (und Mitschülern) zurecht und scheint auch deutlich an Selbstbewusstsein gewonnen zu haben in den letzten beiden Schuljahren.
Momentan freut sich sich auch total auf die Klassenfahrt. Sie hat sogar kleine Filmchen mit satirischen Szenen erstellt, die auf der anstehenden Klassenfahrt spielen, wo sie einige Macken ihrer Mitschüler "hopps" nimmt.
Die Filmchen zeigt sie aber nur mir und ihren beiden Freundinnen in der Klasse, weil sie niemanden "mobben" will. Aber die Figuren sind echt so gut getroffen und die Szenen + samt passend unterlegte Musik echt lustig.
(bspw eine Szene, wo bei der Lehrerin die mitgebrachte Technik abgegeben werden soll und ein Mitschüler dass gleich mehrere Handys, Spielkonsolen bis hin zu einem Fernseher etc aus der Tasche zieht, bis ein Riesenhaufen Technikkram entstanden ist. Oder wie drei Jungen diskutieren, wie ein Zelt aufgebaut werden muss und es immer wieder zusammenfällt und sie sich streiten und schließlich damit trösten, dass die anderen das sicher auch nicht besser können und dann wird gezeigt, wie die anderen schon längst total entspannt mit einer Limo im Liegestuhl vorm Zelt sitzen....)
Eigentlich fast zu schade nur für die "Schublade". :D

Eine andere Geschichte fällt mir noch ein, die ich positiv finde. In Sport hatten sie so eine Übung, wo man für eine Eins 3 Minuten an der Wand lehnen musste, Beine im rechten Winkel.
(Im Sport hat sie sehr wechselnde Noten, von 1 bis 4 alles dabei. Wegen eines Augenproblems hat sie mit Ballsportspielen wie Federball immer große Probleme.)
Bei eben jener Übung entwickelte sich am Ende ein Wettbewerb zwischen einem Jungen und ihr, beide waren die letzten, die noch durchhielten. Und sie hat am Ende gesiegt - der Junge gab vor ihr auf.
So einer Situation hätte sie sich früher wohl nicht gestellt. Sie hat ja bis weit ins Grundschulalter hinein jegliche Wettbewerbsituation/Brettspiel & Co. vermieden.
Kind hatte dann zwar Muskelkater am nächsten Tag, war aber sichtlich stolz auf diesen Erfolg gegen die Jungen...
Sie scheint offensichtlich recht aktiv und durchaus erfolgreich um ihren Platz in der Klasse zu kämpfen. Was ja bei nur 4 Mädchen auf 18 Jungen schon auch eine Herausforderung ist, sich da zu behaupten.
(Zumal sie ja ausgerechnet in den an der Schule besonders hoch bewertetet Bereichen Mathe/Informatik & Co ja eher nur zum "unauffälligen Mittelmaß" zu gehören scheint.)

Ich bin jedenfalls echt sehr glücklich mit der derzeitigen Entwicklung meiner Tochter!
Die Blätter sind bunt
nun bellt der Hund
nun lacht der Mund
Raureif liegt auf dem Gras.
Der Has`
friert um die Nas.

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Re: Matheproblem meiner Tochter/Lehrergespräch: RAT?

Beitragvon Meine3 » Mo 7. Jun 2021, 20:08

Hallo Sinus,

es freut mich sehr zu lesen, dass sich mit der Großen nun alles entspannt und du für dich und deine Tochter sagen kannst, dass ihr die richtigen Entscheidungen getroffen habt und es jetzt gut läuft. Das ist so viel wert!

Ich habe schon von vielen Eltern gehört, dass die Kinder entweder als junge Kinder eine "Aufgabe" waren und es dann leichter wurde als die Pupertät einsetzte oder umgekehrt, sprich entspannte Kinderzeit, Pupertät grauenhaft.

Offensichtlich ist deine Große einfach lieber ein großes Kind als ein kleines :) und kommt jetzt besser mit sich und der Umwelt zurecht.

Bei uns läuft es in der Schule was die Motivation und Arbeitshaltung angeht, sowie die Leistungen auch endlch wieder besser (nach dem Klassensprung hatten wir hier ja ein erhebliches Leistungs- und Motivationstief). Mal sehen wie es jetzt läuft, wenn der Präsenz-Schulbetrieb wieder täglich absolviert wird. Bei uns war heute der erste Schultag nach den Pfingstferien und er hat direkt zwei 1en mit nach Hause gebracht (Mathe und Deutsch).

Die Mittlere hat jetzt endlich eine Brille wegen des schielens bekommen und jetzt läufts auch mit dem flüssig lesen viel besser :mrgreen:

und die Jüngste wird grade einfach sooo schnell groß :oops:...

Viele liebe Grüße

Meine3
Es kann sein, dass nicht alles wahr ist, was ein Mensch dafür hält, denn er kann irren, aber in allem, was er sagt, muss er wahrhaftig sein.
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