Gymnasium - die ersten zwei Wochen

Probleme und Lösungen für den Schulalltag

Gymnasium - die ersten zwei Wochen

Beitragvon zweierpack » Sa 29. Aug 2020, 12:19

ich wollte von dem Start ins Gymasium-Leben meiner Kinder erzählen - weil ich im Moment ziemlich positiv überrascht bin (ich mach mir offenbar immer zu viele Gedanken vorher).
Die Lehrer scheinen engagiert, meine Kinder finden sie witzig und sympathisch, teilweise streng aber fair. Die Klasse passt wohl ganz gut zusammen (sie hatten ein Teambuildingtag im Wald, der viel Spass gemacht hat).
Ich bin froh, dass in dieser blöden Coronazeit der Start so gut gelungen ist (den Rest wird man dann sehen ;) ). Maske im Unterricht ist weitgehend unproblematisch.
Die Anforderungen an Selbständigkeit, die Art der Aufgaben ist deutlich unterschiedlich zur Grundschule und meinen Kindern gefällt es - ebenso wie die unterschiedlichen Lehrer im Gegensatz zur Grundschule, wo die Klassenlehrerin bis auf 1 Fach alles unterrichtet hat.
Ich bin verwundert, vielleicht hätte ich meinen Kindern mehr Flexibilität und Neugier zutrauen sollen... Vom Wissensstand her ist im Moment noch alles easy (erste Tests sind schon erledigt), das wird sich aber sicher noch ändern.
Gestern saßen sie 1,5 Stunde mit Begeisterung an ihren Deutschhausaufgaben. Sie sollten sich eine neue Sprache ausdenken, mit Nomen, Verben etc. und allem was man braucht, um ein paar Sätze zu erfinden, inkl. einer Story woher diese Sprache kommt, wer sie spricht etc. Ich fand das eine klasse Idee, grammatikalische Strukturen und ihre Bedeutung zu begreifen.
Gibt es hier noch andere, deren Kinder gerade neu in die Schule/bzw. weiterführende Schule gekommen sind, wie lief die erste Zeit?
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Re: Gymnasium - die ersten zwei Wochen

Beitragvon Nimoe » Sa 29. Aug 2020, 16:53

Ja, meine Tochter ist auch seit zwei Wochen neu im Gymnasium. Es läuft ganz gut - mit den erwarteten Schwierigkeiten.
Die Lehrerinnen, ja, alle weiblich, sind alle nett und fangen recht gemächlich an. Hausaufgaben? Bislang kaum der Rede Wert. Aber ich bekomme sie auch fast nicht mit, da sie die diese Woche teilweise sogar schon in der Schule erledigt hat. :shock: Und sie bleibt ja nur bis Mittags. Maske im Unterricht war auch kein Problem. Unterschiedliche Lehrer war sie schon aus der Grundschule gewohnt. Der Schulweg klappt.
Nun zu den Schwierigkeiten, da sie sehr zurückhaltend ist und niemand in der Klasse kannte, hat sie noch nicht so den richtigen Anschluß gefunden und verbringt die Pausen, zu ihrem Leidwesen, alleine. Aber bislang hat sie in neuen Gruppen noch immer Freundinnen gefunden. Es dauert halt etwas länger bei ihr. Teambuildingtag steht erst in zwei Wochen auf dem Plan. Dafür fangen jetzt auch einige AGs an. Gestern war sie bei einer für junge Autoren, die hat ihr schon gut gefallen.

Und nun geht der ganze Spaß bald wieder mit dem kleinen Bruder los, nächsten Monat Infoabend in der Grundschule und dann Anmeldung. Ich seh ihn noch so gar nicht als Schulkind. Naja, er hat ja noch ein Jahr, bis es wirklich ernst wird. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
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