Beschäftigung im Unterricht

Probleme und Lösungen für den Schulalltag

Beschäftigung im Unterricht

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Di 8. Sep 2020, 19:55

Wer hat Erfahungen mit dem paralellen Beschäftigen im Unterricht während der Grundschulzeit? Geht das überhaupt, dass das Kind zwar im Unterricht sitzt, aber an den eigenen Aufgaben arbeitet? Ich habe hoffentlich nächste Woche ein Gespräch zu der Situation des Kleinen. Er ist mit Mathe der 3. Klasse durch, Heft komplett ausgefüllt. Das Wissen reicht (fast) komplett bis Ende 4. Klasse. Ich habe schon letztes Jahr eine vollständige Befreiung vom Stundenplan erwähnt. Soweit könnte man gehen, aber was weiter? Was soll er tun? Realistisch gesehen? Alleine das Heft der 4. Klasse ausfüllen wird ihn nicht lange interessieren.

Weil der Kleine seinen besten Freund außerhalb der Schule hat, ist er überhaupt der Meinung, dass Homeoffice für ihn ein perfektes Modell wäre. Ich habe so eine dunkle Ahnung, dass mir spätestens in zwei Wochen ein Streik droht...
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Re: Beschäftigung im Unterricht

Beitragvon sinus » Mi 9. Sep 2020, 09:35

Leider kann ich dazu nicht viel Gutes aus Erfahrung beitragen:
Die Beratungsstelle, die Tochter auch getestet hatte, hat dazu zwar nicht nur uns direkt beraten, sondern auch eine kostenfreie, nach Wunsch persönliche oder telefonische Beratung für Lehrer angeboten, diese wurde aber nicht in Anspruch genommen.
Kein Lehrer hat sich die Mühe gemacht, da mal anzurufen. :(

Bist du selbst dazu denn schon näher beraten worden?

Uns hat man gesagt, dass es wichtig wäre, dass das Kind die Aufgaben VERBINDLICH bekommt und deren Erledigung dann sowohl überprüft werden müsse, als auch RÜCKMELDUNGEN erfolgen sollten.
Bspw könnte eine Wochenaufgabe gegeben werden, an der das Kind selbstständig im Unterricht arbeitet, es müsse aber einen Abgabetermin dafür geben und der Lehrer müsse wenigstens einen Blick drauf werfen und dem Kind rückmelden, wie es gearbeitet habe.
Bei Deutsch könnte sowas ein Plakat sein, was erstellt wurde und dann auch aufgehängt und den anderen erläutert wird. Oder ein Kurzvortrag oder eine Abhandlung zu einem Thema, was selbstständig erarbeitet werden solle.
Günstig sei es, auf Themen zurückzugreifen, für die das Kind selbst brennt. Es könne bspw eigene Sachbücher dazu einsetzen und gern auch das Thema selbst bestimmen.
Aber die Verbindlichkeit und die Rückmeldung seien unerlässlich, sonst ginge das Ganze nicht auf. (Was ich total logisch finde, denn nur weil ein Kind begabt ist, ist es noch lange nicht fleißiger als andere und ohne Verbindlichkeit und Rückmeldungen zieht es vermutlich das In-die-Luft-Gucken dem konzentrierten Arbeiten dann wohl irgendwann doch vor. Auch wenn es sich zu Tode langweilt...).

Umgesetzt wurde es dann bei meinem Kind so:
Tochter durfte bei der Klassenlehrerin damals während des Unterrichts in ihrem Lieblings Sachbuch über Katzen lesen.
:(
Das wars mehr oder weniger.
Eigentlich bestand (und besteht) die Hauptbeschäftigung meiner Tochter während des Unterrichts aus Malen.
(War bei mir auch so ;-))

In Mathe wars noch schlimmer: Die Lehrerin kaufte auf meine Kosten und ungefragt ein Heft (ich hatte es dir schonmal verlinkt, Mathe für Hochbegabte oder so hieß das), in dem sie hätte arbeiten dürfen, wenn sie mal Langeweile hat. Aber natürlich erst, wenn sie alle Aufgaben des Unterrichts fertig habe.
Sie kam also nicht wirklich dazu, in dem Heft zu arbeiten, zumal sie meinte, es seien tw Aufgaben, wo man sich echt eindenken müsse und das brauche nunmal mehr als paar wenige Minuten, die man evtl. Vorsprung vor den anderen hat.
Das Heft liegt also noch so ziemlich jungfräulich hier herum. (Vielleicht nutzt es die Kleine ja irgendwann mal noch)

Was sich für Mathe evtl. noch anbietet, sind die alten Känguruaufgaben - die kann man alle im Internet aufrufen und Lösungen gibt es dafür ja auch, so dass die Rückmeldungen oder evtl Hilfestellungen nicht besonders aufwändig wären.
Diese Aufgaben sind auf jeden Fall auch abwechslungsreich und spannend.

Hier gibt es übrigens sogar eine staatliche Stelle (Landesstelle), wo man sich zum Thema Hochbegabte in der Schule beraten lassen kann.
Da hab ich von anderen schon viel Gutes drüber gehört und hab ich inzwischen auch schon selbst mehrfach angerufen und wurde immer sehr sehr nett und ausführlich und kompetent beraten:

https://www.begabtenfoerderung-sachsen.de
Am besten den Flyer von der Seite herunterladen, da stehen alle Ansprechpartner.

Evtl. lohnt für euch da ja für euch auch mal ein Anruf, auch wenn es nicht euer Bundesland ist.
Zuletzt geändert von sinus am Mi 9. Sep 2020, 10:02, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Beschäftigung im Unterricht

Beitragvon sinus » Mi 9. Sep 2020, 09:45

...wenn die Lehrer nicht mitziehen, weil sie keine Lust und Zeit haben, Rückmeldungen zu geben, könntest du das evtl selbst in die Hand nehmen und dem Kind bspw je eine Wochenaufgabe stellen und die dann mit ihm zusammen am Ende der Woche überprüfen.

Ich hab das so damals auch mal probiert und meiner Tochter für die langweiligen Stunden fremde Schriftzeichen zu lernen (lesen & schreiben) aufgegeben. Die Schrift, die im Heimatland ihres Vaters benutzt wird, ich hab die auch mal gelernt und das war kurz vor unserer Reise dorthin, hätte also gut gepasst.

Hat allerdings nur bedingt geklappt. Sie hat zwar damit begonnen, redete sich dann aber bald raus, sie wäre im Unterricht nicht dazu gekommen... ich hab da aber auch keinen Termin gesetzt, weil ich ja tatsächlich nicht wusste, wann und ob sie sowas im Unterricht machen kann und darf. Und meine Autorität was Lernen im Schulunterricht betrifft natürlich eine andere ist, als die eines Lehrers.
Vielleicht hätte es ja besser geklappt, wenn es wenigsten in Abstimmung mit der Lehrerin gewesen wäre.

Also ich denke, das Wichtigste ist
a) dass es ein Thema ist, was das Kind selbst interessiert
b) Verbindlichkeit
c) Rückmeldung

Genau so würde ich das mit den Lehrern besprechen und wie gesagt ggf anbieten, einen Teil davon zu übernehmen.
(Bspw auch mal passende Aufgabenstellungen raussuchen, wie Känguruaufgaben ausdrucken und mitgeben. Oder Endergebnisse mit dem Kind zusammen prüfen)

Die Lehrer sollten dann aber wenigstens schauen, dass das Kind wirklich dran arbeitet und dem Kind irgendwie deutlich machen, dass es einen Termin einhalten muss.
Und wenn das nur heißt, einen Haken zu setzten wenn es durch ist und/oder ihm einen Aufkleber in HA Heft packen etc pp.
Hauptsache, es ist auf irgendeine Art verbindlich. Sonst ist es vermutlich recht schnell zum Scheitern verurteilt .

Einfach nur andere/Zusatzaufgaben und diese dann auch noch nur zur freiwilligen Bearbeitung rauszugeben ist jedenfalls KEIN adäquates Enrichment und wird bei den meisten Kindern auch nicht funktionieren!
Zuletzt geändert von sinus am Mi 9. Sep 2020, 10:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Beschäftigung im Unterricht

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Mi 9. Sep 2020, 10:01

Danke sinus für deine Empfehlungen! Ich denke auch, dass die Rückmeldung extrem wichtig ist. Ich weiß aber nicht, ob dies überhaupt durchsetzbar ist. Meine Aufgabenstellungen wird mein Kind mit Sicherheit nicht auf Dauer akzeptieren. Die sollen schon vor der Schule kommen, oder ist soll direkt neben dem Kind sitzen und es dazu bringen, damit anzufangen. Sonst wird er alles mögliche machen, aber keine zusätzliche Arbeit. Ich glaube auch, dass die Schule es sich bis jetzt so vorstellt, dass sie dem Kleinen irgendein Heft in die Hand drücken, und das war es. Was auch mit Sicherheit nicht so funktionieren wird.

Meine Gedanken gehen auch Richtung Computer, aber ich habe keinen konkreten Plan, was er damit machen könnte. Möglichkeit zwei wäre für mich der Besuch der Nebenfächern in Gymnasium (direkt angrenzend an die Schule). So was wie Geo oder Geschichte. Obwohl die staatliche Schulberatung auch mit im Boot ist, weiß ich aber schon, was für ein Lied dann das Gymnasium singt: "... und wenn das alle wollen, und die armen Lehrer, die mehr arbeiten müssen".
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Re: Beschäftigung im Unterricht

Beitragvon sinus » Mi 9. Sep 2020, 10:18

Könntest du dir vorstellen, ihm was vorzubereiten, aber das dann in die Hand des Lehrers zu geben?
Also dass die Lehrkraft als diejenige aufritt, die das aufgibt, du aber alles vorbereit hast?

Wenn du was mit Computer willst, kauf ein Scratch Buch und gib ihm direkt daraus Projekte auf.

Meine Große hat in Klasse drei sich für sowas interessiert und da ich nicht viel Ahnung davon hatte, habe ich ihr einfach ein paar Bücher bestellt, mit denen sie das dann alles selbst gelernt hat.

Am meisten und liebsten hat sie diese beiden benutzt:

Al Sweigart
Coole Spiele mit Scratch programmieren


Carol Vorderman
Programmieren supereasy: Einfacher Einstieg in Scratch™ 3.0 und Python


Dein Sohn könnte dann immer eines der Projekte (=Kapitel mit je einem Spiel) bearbeiten und evtl. am Ende der Woche in einer viertel/halben Schul-Stunde seine selbst programmierten Spiele allen zeigen und die anderen mal spielen lassen.
Das motiviert definitiv!!!

In der Adventszeit gabs hier damals in Klasse 4 so ein Projekt der Klassenlehrerin, eine Art aktiver Adventskalender der Schüler. Da sollte jeden Tag ein Schüler ein viertel Stündchen lang die anderen mit irgendwas überraschen.
Manche brachten selbst gebackene Plätzchen mit, manche spielten auf ihrem Instrument was vor, manche brachten ein Gesellschaftsspiel o.ä. mit.
Meine zeigte damals eines ihrer programmierten Spiele an der interaktiven Tafel.
Erst wollte sie das partout nicht, genierte sich, aber ich hab sie bissle überredet und es war dann der totale Hit.
Die Kinder wollten und duften ihre 2 Spiele dann jeder mal ausprobieren, fanden sie total cool, einige wollten ihren Scratch Kanal abonnieren, um weitere Sachen ausprobieren zu können und über andere Eltern kamen Rückmeldungen, dass die Kinder daheim darüber gesprochen haben. (Manche fragen mich nach den Scratch-Seiten)
Tochter hatte übrigens, als ich sie endlich überzeugt hatte, dass sie das für den Adventskalender machen solle, sogar dann extra ein jahreszeitlich passendes Spiel nur für diese Event ausgedacht und umgesetzt und war bei der Vorbereitung dann mit Feuereifer dabei.
Ich finde, das ist bis heute eines ihrer besten selbsterdachten Spiele.

Wenn dein Sohn nicht online arbeiten kann in der Schule, kann man Scratch auch auf die Festplatte laden und offline nutzen!
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Re: Beschäftigung im Unterricht

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Mi 9. Sep 2020, 16:01

@sinus

Danke noch mal. Ich werde schauen, was davon man umsetzen kann. Eines der Probleme ist, dass der Kleine immer mehr Abneigung gegen die Institution an sich entwickelt. Heute kam er raus mit dem Satz: "Die Kinder in der Garderobe benehmen sich wie wilde Tiere". Bei uns geht auch nicht alles mit "BItte-Danke", aber ich glaube, dass alleine schon der Krach und die chaotische Bewegung bringen ihn auf die Idee, dass das Lernen zuhause viel besser wäre. Dazu kommt noch der Druck, den er nicht leiden kann. Die Lehrerin hat ihm heute im Deutsch ein Arbeitsblatt abgenommen, bevor er fertig war. Kommentar des Kindes: "Ich wollte nicht hudeln, ich wollte schön schreiben. Die Lehrerin hat mir nicht erlaubt die restlichen zwei Zeilen fertig zu schreiben".

Ich weiß, dass man in den Schulen nicht viel Wert auf die Individualität legt. Aber ausgerechnet seine soziale Seite macht den Kleinen angreifbar. Er könnte trotz des Alters kräftig in der Garderobe austeilen. Macht er aber nicht, weil er weiß, dass es sich so nicht gehört. Er spielt wirklich mit jedem, von 4 bis 14. Muss sich aber in der Schule durchs Gewirr der kleinen Intrigen durcharbeiten, die aus unterschiedlichen Arten von unerwünschtem/unreifen Verhalten sich zusammensetzen. Ungerechtigkeit und unreifes Verhalten bringen ihn auf die Palme. Er hätte viel lieber seine wenigen Freunde um sich, ohne ständig ein Teil des großen Ganzen sein zu müssen.
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Re: Beschäftigung im Unterricht

Beitragvon sinus » Mi 9. Sep 2020, 17:56

...das klingt alles genauso wie bei meiner großen Tochter. *seufz*
(bei der Kleinen - mal sehn. Im Kindergarten hat sie sich aber auch nicht richtig wohlgefühlt.
In die Schule geht sie ja erst seit 1,5 Wochen. Sie hat aber auch gleich am ersten Tag mit als erstes erzählt, wen sie aus der neuen Klasse nicht mag, weil er/sie sich bei einer Situation einfach vorgedrängelt haben. :? )
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Re: Beschäftigung im Unterricht

Beitragvon charlotte12 » Mi 9. Sep 2020, 18:39

Meine Tochter hat in Deutsch in der kompletten Grundschulzeit von den Lehrern praktisch nichts Neues gelernt (außer Schreibschrift...), weil sie immer weit voraus war. Sie durfte relativ häufig statt dem Unterrichtsstoff eigene Heftchen bearbeiten, was sie vor dem Durchdrehen bewahrte, aber auch nicht so wirklich das Gelbe vom Ei war. Fragen war nicht erlaubt, weil die Lehrerin sich nicht in völlig anderen Stoff eindenken konnte bzw. wollte. Die Heftchen habe ich alle selbst besorgt. Das waren Deutsch-Forderhefte, Hefte von höheren Klassen, alle möglichen Geschichten, mehrere Logical-Hefte usw. Bei neuer Grammatik erklärte ich meiner Tochter teilweise den Stoff vorneweg, und sie bearbeitete das dann in der Schule, was aber auch nicht wirklich gut klappte. Das grundlegende Problem am Ansatz war, dass meine Tochter (und ich befürchte, nicht nur sie) es nicht als sonderlich spannend empfindet, bekannte Dinge in Heftchen zu bearbeiten. Wenn die Dinge schwierig genug sind, damit sie sie als herausfordernd empfindet, dann bleibt sie auch mal hängen. Und wenn sie dann nicht fragen darf und ihr nicht geholfen wird, dann ist das für sie frustrierend. Es ist auch sogar Erwachsene eine Herausforderung, sich im Eigenstudium ohne Erklärungen und Feedback größere Stoffmengen zu erarbeiten. Bei Grundschulkindern - schwierig. Wir haben vor einigen Tagen die ganzen Viertklässler-Sachen in einen Karton gepackt. Ich hätte fast losgeheult, als ich den größtenteils sinnlosen Kram noch mal komprimiert sah, und das nicht nur in Deutsch.
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Re: Beschäftigung im Unterricht

Beitragvon Meine3 » Mi 9. Sep 2020, 18:57

Katze_keine_Ahnung hat geschrieben:Wer hat Erfahungen mit dem paralellen Beschäftigen im Unterricht während der Grundschulzeit? Geht das überhaupt, dass das Kind zwar im Unterricht sitzt, aber an den eigenen Aufgaben arbeitet? Ich habe hoffentlich nächste Woche ein Gespräch zu der Situation des Kleinen. Er ist mit Mathe der 3. Klasse durch, Heft komplett ausgefüllt. Das Wissen reicht (fast) komplett bis Ende 4. Klasse. Ich habe schon letztes Jahr eine vollständige Befreiung vom Stundenplan erwähnt. Soweit könnte man gehen, aber was weiter? Was soll er tun? Realistisch gesehen? Alleine das Heft der 4. Klasse ausfüllen wird ihn nicht lange interessieren.

Weil der Kleine seinen besten Freund außerhalb der Schule hat, ist er überhaupt der Meinung, dass Homeoffice für ihn ein perfektes Modell wäre. Ich habe so eine dunkle Ahnung, dass mir spätestens in zwei Wochen ein Streik droht...



Hallo Katze,

das ist mies. Eine Befreiung vom Stundenplan wäre doch gleichbedeutend mit zu Hause bleiben oder meinst du damit, dass er zwar im Unterricht physisch anwesend ist, sich aber autark beschäftigt?

In Zeiten Coronas sind die Kinder ja davon befreit am Präsenzunterricht teilzunehmen, zumindest war es vor den Sommerferien so?

Ich vermute aber, dass das für dich keine wirkliche Lösung ist, da du ja schon erwähntest, dass du froh bist, wenn die Kinder wieder betreut werden :mrgreen:...

Meine Kinder stehen im Moment total auf Knobel- und Rätselhefte. Sudokus, Logicals, Kreuzworträtsel sowas eben...Das funktioniert auch für die Schule gut. Aber auf DAuer ist das auch keine Lösung. Auch sehe ich keine wirkliche Lösung darin ihm weiter den Stoff der höheren Klassenstufen zu geben, das hat auch irgendwann sein Ende und in die Schule muss er weiter gehen :gruebel:...

Bei uns fängt die richtige Schule erst nächste Woche an. Im Moment ist Sohnemann in der Sommerschool und kommt beim wiederholen des 2. Klasse-Stoffes locker mit.

Gruß

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Es kann sein, dass nicht alles wahr ist, was ein Mensch dafür hält, denn er kann irren, aber in allem, was er sagt, muss er wahrhaftig sein.
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Re: Beschäftigung im Unterricht

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Mi 9. Sep 2020, 19:17

@Meine3

Deutschunterricht braucht er ja weiterhin. Daher geht es nur um Befreiung für Mathe, was heißen würde, das er zwar in Mathe anwesend ist, aber keine Lehrplanaufgaben bearbeiten muss. Ich sehe es aber auch wie sinus und charlotte: er wird alleine ohne fragen zu dürfen nichts machen. Da meine andere Kinder einigermaßen gerne in die Schule gehen, könnte ich schon dem Kleinen Homeschooling anbieten. Aber ich glaube schon, dass die Schulpflicht gilt. Oder irre ich mich?
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