Förderprogramme im Grundschulalter - was fändet ihr gut?

Probleme und Lösungen für den Schulalltag

Förderprogramme im Grundschulalter - was fändet ihr gut?

Beitragvon sinus » Do 4. Mär 2021, 10:55

Kind 2, 1. Klasse, hat eine sehr entgegenkommende und für Förderung offene Lehrerin.
Meine 6jährige durfte jetzt bspw seit Januar statt Homeschoolingaufgaben eigene Wochenprojekte machen.
So haben wir in Woche 1 ein Plakat zum Thema "Meine Lieblingstorte" gemacht, Rezept und Zubereitung aufgeschrieben, Arbeitsgeräte etc.
Danach ein Frühlingsforscherbuch, wo Kind Blumen, Insekten und Vögel im Garten beobachtet, vermessen, gezeichnet hat; das Büchlein ist auch selbst gebastelt, mit Inhaltsverzeichnis gesehen, hat eine Titelseite bekommen... , danach gabs ein Plakat zum Thema Wale, jetzt macht sie grad ein Lesetagebuch.
Das macht nicht nur ihr, sondern auch mir so viel Spaß, Kind und ich hatten dabei jede Menge Ideen und die Ergebnisse sind richtig toll geworden!

Die Lehrerin hat parallel eine Beratungsstelle für Begabte kontaktet, um Vorschläge zu bekommen, wie sie Kind/solche Kinder im Rahmen des Unterrichts noch fördern kann.
Wir haben dazu auch telefoniert und sie meinte, sie könnte sich auch durchaus vorstellen, die besonders fitten Kinder (und da gibt es wohl 4-5 in der Klasse, bei einem bin ich ziemlich sicher, dass es hb ist) aus dem Unterricht rauszunehmen, wenn sie mit den anderen Kindern Verfestigungs- und Übungsaufgaben macht.
Sie habe halt aber dann das Problem, diese Förder-Kinder bei ihren Projekten angemessen zu betreuen, die bräuchten ja auch ein Gewissens maß an Anleitung....

Da ich eh im Homeoffice bin und auch bleiben werde, also zeitlich flexibel bin, und mit der Altersgruppe Erfahrungen aus den Kindermalkursen habe, die ich bis Corona kam gegeben habe, habe ich angeboten, bspw 1x die Woche 2 Schulstunden ehrenamtlich zu übernehmen, sobald das coronabedingt wieder möglich ist. (ich gehe aktuell davon aus, dass das erst im nächsten Schuljahr so richtig geht, also dann 2.Klasse).

Was würdet ihr euch wünschen, was in der Zeit gemacht würde?
Ich habe hier schonmal ein paar Ideen gesammelt, was ich mit den Kindern machen könnte.
Wie findet ihr die Ideen bzw würden das euren Kinder Spaß machen?
Und haltet ihr das für machbar mit sagen wir mal 5 bis maximal 8 Kindern innerhalb von 2 Schulstunden?
(evtl kann man einiges davon auch an 2 Terminen machen)

Was ich übrigens NICHT leisten könnte, wäre was mit Programmieren/Technik.
Es sollte auf jeden Fall alles auch ohne besondere technische Ausstattung möglich sein.
Einbringen könnte ich privat Sachbücher ohne Ende und auch Mal- und Bastelmaterial.
(durch meine Malkurse mehrfach vorhanden)

Meine Ideen:

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1) Ein Sach-Thema bearbeiten.
Aufgabe wäre Sachinformationen finden, zusammentragen, nachschlagen, Bilder/Grafiken erstellen und beschriften, Informationen strukturieren und auf ein Plakat oder Lapbook umsetzen, am Ende anhand des Plakates/Lapbooks einen kleinen Vortrag dazu halten/Thema und Umsetzung vorstellen.
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2) Ein Forschertagebuch herstellen. Dafür zunächst ein eigenes Büchlein herstellen (Seiten knicken und im Knick durchlöchern, mit Faden heften, Buchblock in Karton einkleben, den Umschlag gestalten)
Inhaltlich sowas wie bspw. das Wachstum einer Pflanze verfolgen oder das Wettergeschehen. (über eine Wochen lang oder am WE)
Aus den Beobachtungen eigene Schlussfolgerungen extrahieren. (Bspw haben meine Tochter und ich bei unserem "Frühlingstagebuch festgestellt, dass die ersten Frühblüher alle aus Zwiebeln/Knollen wachsen, vermutlich, weil sie dadurch schon einen guten Startvorrat an Wachtumsenergie haben...Also so die Richtung. Darüber könnte man gut in der Gruppe diskutieren)
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3) Ein einfaches Experiment durchführen und dokumentieren.
Dazu im Vorfeld überlegen, welcher Versuchsaufbau sinnvoll ist und was das Ergebnis sein könnte, im Nachhinein überprüfen, ob es eingetreten ist.
(habt ihr Ideen für geeignete Experimente, die in einem normalen Klassenzimmer durchführbar wären? Wobei ich da auch viele Experimentierbücher da habe, in denen ich stöbern könnte...)
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4) Eine offene Aufgabe stellen und bestimmte Materialien dafür anbieten. Die Kinder als Gruppe oder in Konkurrenz zwei Gruppen tüfteln lassen, wie man die Aufgabe lösen könnte. Klassiker wäre sowas wie eine Brücke oder hohen Turm nur aus Papier/Klorollen u.ä. und ganz ohne Kleber bauen.
------------------------------------
5) Ein Gedicht oder einen Text schreiben, in dem ein bestimmter Buchstabe dominiert. (Braune Bären bauen Baumhäuser...")
oder mit Bilderwürfeln/Karten Motive für eine Geschichte vorgeben, daraus ein Geschichte erfinden.
Spannend wäre bspw, wenn dann trotz gleicher Grundmotive ganz unterschiedliche Geschichten rauskämen.
Oder eine Fortsetzungsgeschichte - nach einigen Sätzen erzählt ein anderes Kind weiter. (evtl auch mit vorgegebenen Motiven. Man könnte auch ein Beutelchen mit Gegenständen füllen, einenRing, ein Schleichier, ein Fläschchen mit farbiger Flüssigkeit, eine Legofigur... jedes Kind zieht dann einen heraus und muss diesen in die Geschichte einbauen. )
Die Geschichte wird aufgenommen und dann von mir getippt und gesetzt und wird von den Kindern in einem weiteren Termin illustriert.
Ergebnis ist dann ein Minibuch. (Ich könnte die Exemplare für die Kinder ringbinden, Gerät dafür ist vorhanden)
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6) Verschiedene Verschlüsselungsmethoden zeigen und anwenden. Einen Text verschlüsseln und übersetzen (in 2 Gruppen jeweils für die andere Gruppe was schreiben, die muss dann übersetzen)
Eine eigene Geheimschrift erfinden und damit Botschaften schreiben.
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7) Ein eigenes Karten- oder Brettspiel erfinden. Spielziel, Spielprinzip, Regeln erdenken und erklären/ aufschreiben, Material entwerfen/zeichnen.
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8) Beutel oder T-Shirts im Schablonendruck bedrucken. Dafür eigene Schablonen für Bild/Name entwerfen. (Das mache ich in meinen Malkursen auch und es ist gar nicht so leicht, das richtig "andersrum" zu gestalten, also DAS herausschneiden, was später mit Farbe gefüllt wird und "Stützbalken" zu berücksichtigen, so dass bspw aus einem "A" dann eben das kleine innere Dreieck oben nicht herausfällt etc pp)
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9) Eine kleines Theaterstück/Sketch erfinden, evtl. aus der "Lieblingswelt" der jeweiligen Kinder (Tiere, Weltraum, Piraten, Ritter...), dafür die Dialoge erdenken/schreiben, Bühnenbild/Equipment planen und am Ende aufführen.
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10)Die Plansprache Esperanto vorstellen (kann ich selbst), den Grundgedanken diskutieren (Entstehungsgeschichte erzählen, es sollte eine leicht zu lernende Sprache werden, wo keiner einen Vorteil/Nachteil hat, wäre/ist es wie angedacht eine gerechte Weltsprache?)
Ein paar Sätze/Dialoge sprechen lernen, eine Liste mit den Sprachbausteinen und Wortstämmen ausgeben (Miniwörterbuch), Kinder damit selbst Wörter/Sätze konstruieren lassen/einen kleinen Text übersetzen. (Prinzip: Es gibt da Vorsilben/Nachsilben mit regelhafter Funktion wie bspw -ig- für machen, -il- für "Gerät, pura = sauber -> was bedeutet dann "purigilo"?)
(Evtl zu ambinitioniert für Klasse 2/3?))
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Also - was haltet ihr von den einzelnen Ideen?
Fänden das eure Kinder attraktiv?
Was für weitere Ideen habt ihr?

Wie gesagt geht es um Kinder der 2./3.Klasse.
Die Blätter sind bunt
nun bellt der Hund
nun lacht der Mund
Raureif liegt auf dem Gras.
Der Has`
friert um die Nas.

(Herbstgedicht der 6jährigen)
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Re: Förderprogramme im Grundschulalter - was fändet ihr gut?

Beitragvon Karen » Do 4. Mär 2021, 22:00

Das ist ja richtig Toll! Meine Tochter findet Geheimschriften super momentan... Und noch eine Idee - sie ist in Herbst wenn noch möglich war ins einsFörderungskurs gegangen wo es um Reise um die Welt ging. Sie haben unterschiedliche Länder "besucht" und die Lehrerin (Ethnologin) hat ihnen viel über Traditionen, Sprachen, Kultur usw erzählt, sie haben gemeinsam speisen aus dem Land gegessen, was gebastelt, Märchen oder Geschichten gelesen, mit Schriften geschrieben, usw. Meine Tochter vermisst der Kurs sehr.
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Re: Förderprogramme im Grundschulalter - was fändet ihr gut?

Beitragvon nosupermum » Fr 5. Mär 2021, 15:31

Ich finde alle deine Ideen grandios und würde mein Kind sofort zu dir schicken.vielleicht wäre es auch ne gute Idee, die Eltern der potentiellen Kinder nach den Interessensgebieten der Kinder zu fragen. In der Regel sind dann die Kinder auch motivierter und weniger schüchtern, wenn ihnen wenigstens ein Thema nicht ganz fremd ist. Und gerade wenn es drum geht auch mal neues zu wagen, z.B. selbst einen Text zu verfassen oder etwas zu machen, was außerhalb der Comfortzone ist, geht das mit Lieblingsthemen der Kinder sicherlich leichter. So ist zumindest meine Tochter gestrickt.
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Re: Förderprogramme im Grundschulalter - was fändet ihr gut?

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Fr 5. Mär 2021, 16:53

Ich brauche gleich auch die Adresse, damit ich mein Kind auch mitschicken kann. Mach doch was dir und deinem Kind am meisten am Herzen liegt. Die anderen finden es mit Sicherheit auch um die Welten interessanter als den langweiligen Grundschulkram.
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Re: Förderprogramme im Grundschulalter - was fändet ihr gut?

Beitragvon Meine3 » Fr 5. Mär 2021, 18:29

Meine Ideen:

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1) Ein Sach-Thema bearbeiten.
Aufgabe wäre Sachinformationen finden, zusammentragen, nachschlagen, Bilder/Grafiken erstellen und beschriften, Informationen strukturieren und auf ein Plakat oder Lapbook umsetzen, am Ende anhand des Plakates/Lapbooks einen kleinen Vortrag dazu halten/Thema und Umsetzung vorstellen.


Top! Mein Sohn würde komplett eskalieren (positiv betrachtet). Leider darf er keine Präsentationen halten, aber beim Zahnarztbesuch mit der Schule oder auch beim einführen eines neuen Themas darf er oft vortragen, was er darüber schon weiß. Das bereitet ihm große Freude.
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2) Ein Forschertagebuch herstellen. Dafür zunächst ein eigenes Büchlein herstellen (Seiten knicken und im Knick durchlöchern, mit Faden heften, Buchblock in Karton einkleben, den Umschlag gestalten)
Inhaltlich sowas wie bspw. das Wachstum einer Pflanze verfolgen oder das Wettergeschehen. (über eine Wochen lang oder am WE)
Aus den Beobachtungen eigene Schlussfolgerungen extrahieren. (Bspw haben meine Tochter und ich bei unserem "Frühlingstagebuch festgestellt, dass die ersten Frühblüher alle aus Zwiebeln/Knollen wachsen, vermutlich, weil sie dadurch schon einen guten Startvorrat an Wachtumsenergie haben...Also so die Richtung. Darüber könnte man gut in der Gruppe diskutieren)


Für meinen Sohn wäre das jetzt langweilig gewesen, weil er das schon kannte, aber grundsätzlich ist das natürlich die viel bessere Alternative als das Büchlein vorgesetzt zu bekommen. Selbst erarbeiten ist IMMER besser :)
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3) Ein einfaches Experiment durchführen und dokumentieren.
Dazu im Vorfeld überlegen, welcher Versuchsaufbau sinnvoll ist und was das Ergebnis sein könnte, im Nachhinein überprüfen, ob es eingetreten ist.
(habt ihr Ideen für geeignete Experimente, die in einem normalen Klassenzimmer durchführbar wären? Wobei ich da auch viele Experimentierbücher da habe, in denen ich stöbern könnte...)


Hast du konkrete Ideen was für ein Experiment du durchführen möchtest? Natürlich eine super Idee.
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4) Eine offene Aufgabe stellen und bestimmte Materialien dafür anbieten. Die Kinder als Gruppe oder in Konkurrenz zwei Gruppen tüfteln lassen, wie man die Aufgabe lösen könnte. Klassiker wäre sowas wie eine Brücke oder hohen Turm nur aus Papier/Klorollen u.ä. und ganz ohne Kleber bauen.


auch top!
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5) Ein Gedicht oder einen Text schreiben, in dem ein bestimmter Buchstabe dominiert. (Braune Bären bauen Baumhäuser...")
oder mit Bilderwürfeln/Karten Motive für eine Geschichte vorgeben, daraus ein Geschichte erfinden.
Spannend wäre bspw, wenn dann trotz gleicher Grundmotive ganz unterschiedliche Geschichten rauskämen.
Oder eine Fortsetzungsgeschichte - nach einigen Sätzen erzählt ein anderes Kind weiter. (evtl auch mit vorgegebenen Motiven. Man könnte auch ein Beutelchen mit Gegenständen füllen, einenRing, ein Schleichier, ein Fläschchen mit farbiger Flüssigkeit, eine Legofigur... jedes Kind zieht dann einen heraus und muss diesen in die Geschichte einbauen. )
Die Geschichte wird aufgenommen und dann von mir getippt und gesetzt und wird von den Kindern in einem weiteren Termin illustriert.
Ergebnis ist dann ein Minibuch. (Ich könnte die Exemplare für die Kinder ringbinden, Gerät dafür ist vorhanden)


fänden meine Kinder auch super
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6) Verschiedene Verschlüsselungsmethoden zeigen und anwenden. Einen Text verschlüsseln und übersetzen (in 2 Gruppen jeweils für die andere Gruppe was schreiben, die muss dann übersetzen)
Eine eigene Geheimschrift erfinden und damit Botschaften schreiben.


auch spannend! Mein Sohn lernt grade Híroglyphen (damit lenke ich ihn davon ab englisch immer besser zu können :lol: )
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7) Ein eigenes Karten- oder Brettspiel erfinden. Spielziel, Spielprinzip, Regeln erdenken und erklären/ aufschreiben, Material entwerfen/zeichnen.


machen wir hier auch und wird immer wieder gern gemacht, also auch ne super Idee
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8) Beutel oder T-Shirts im Schablonendruck bedrucken. Dafür eigene Schablonen für Bild/Name entwerfen. (Das mache ich in meinen Malkursen auch und es ist gar nicht so leicht, das richtig "andersrum" zu gestalten, also DAS herausschneiden, was später mit Farbe gefüllt wird und "Stützbalken" zu berücksichtigen, so dass bspw aus einem "A" dann eben das kleine innere Dreieck oben nicht herausfällt etc pp)


auch super
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9) Eine kleines Theaterstück/Sketch erfinden, evtl. aus der "Lieblingswelt" der jeweiligen Kinder (Tiere, Weltraum, Piraten, Ritter...), dafür die Dialoge erdenken/schreiben, Bühnenbild/Equipment planen und am Ende aufführen.


sehr schöne Idee, aber dafür bräuchte man eventuell mehr Zeit als nur 2 Schulstunden?
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10)Die Plansprache Esperanto vorstellen (kann ich selbst), den Grundgedanken diskutieren (Entstehungsgeschichte erzählen, es sollte eine leicht zu lernende Sprache werden, wo keiner einen Vorteil/Nachteil hat, wäre/ist es wie angedacht eine gerechte Weltsprache?)
Ein paar Sätze/Dialoge sprechen lernen, eine Liste mit den Sprachbausteinen und Wortstämmen ausgeben (Miniwörterbuch), Kinder damit selbst Wörter/Sätze konstruieren lassen/einen kleinen Text übersetzen. (Prinzip: Es gibt da Vorsilben/Nachsilben mit regelhafter Funktion wie bspw -ig- für machen, -il- für "Gerät, pura = sauber -> was bedeutet dann "purigilo"?)
(Evtl zu ambinitioniert für Klasse 2/3?))


Für die Kids, die sehr sprachbegabt sind, denke ich passt das. Für die eher mathematischen Kinder, die nicht so viel Interesse an Sprachen haben, eher weniger. Aber grundsätzlich: mein Sohn fände das toll, meine Jüngste auch (und die ist erst 4 :lol: ), die Mittlere würde es eher weniger interessieren.
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Was für weitere Ideen habt ihr?


<Hiroglyphen für die Geheimschrift- und Sprachbegeisterten

<einen Fernseher basteln, eine Geschichte zu einem entsprechenden Schulthema aufgreifen (Frühblüher, wie wächst eine Bohne, Peter und der Wolf, was auch immer eben grade dran oder gefragt ist), ungefähr so: https://i.pinimg.com/originals/ec/12/b5 ... 6502dd.jpg und das die Kinder machen lassen

< mit Lego rechnen (die Bausteine entsprechend der Noppen als Mengen nutzen). Ein Gebäude oder eine Figur bauen und dann Fragestellungen dazu überlegen: Wieviele Bausteine habt ihr genutzt, wieviele Noppen hat diese Figur, etcpp. (Multiplikation, 2. Klasse??) oder wieviele Bausteine dieser oder jener Größe braucht ihr, um dies oder jenes zu bauen, etcpp.
Es kann sein, dass nicht alles wahr ist, was ein Mensch dafür hält, denn er kann irren, aber in allem, was er sagt, muss er wahrhaftig sein.
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Re: Förderprogramme im Grundschulalter - was fändet ihr gut?

Beitragvon sinus » Fr 5. Mär 2021, 21:50

Danke für eure Rückmeldungen. Heute kam das Go, dass es stattfinden darf, sobald Corona es erlaubt.
Bin schon gespannt!

Was mit Lego, meine3, finde ich super, das nehme ich noch auf.
Esperanto lernen übrigens besonders viele Mathematiker und Physiker gern, scheint mir. (wenn man auf entsprechenden Treffen sich mal umschaut.)
Wohl weil das Prinzip so schön regelhaft ist.
Also das könnte auch für logisch-mathematisch Begabte passen.
Bei Experimenten bin ich noch völlig unklar, aber da findet sich sicher was in einem unserer Bücher oder im Netz.

Fernseher kenne ich von einer Veranstaltung, bei der meine Große als 4jährige mal war. Allerdings war der so groß, dass gleich ein ganzes Kind sich reinsetzen konnte. Das war ein großer Spaß, dann direkt aus dem Bildschirm heraus eine Geschichte zu erzählen. Könnte ich also bei der Geschichtensache nutzen...
Oder gleich noch als extra Thema: Nachrichten sprechen oder einen Wetter- oder Sportbericht verfassen und vortragen.
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Re: Förderprogramme im Grundschulalter - was fändet ihr gut?

Beitragvon Starshollow » Sa 6. Mär 2021, 10:24

Wow, deine Vorschläge sind super, da wären meine Töchter sicher auch mit Begeisterung am Start !!!

Die Förderung, die hier während der Schule stattgefunden hat (damals,vor Corona....), beinhaltete auch teilweise Dinge, die du genannt hattest. Sie durften Vorträge zum jeweiligen Lieblingstier halten, Präsentationen zu Themen ihrer Wahl, Pantomime wurde auch gemacht, Schreibwerkstatt zu verschiedenen Themen (Unterschiedliches Papier benutzen, Elfchen, oder kleine Texte mit einer Anzahl vorgegebener Wörter verfassen) und Programmieren. Man kann die Kinder die Vorträge auch filmen und bearbeiten lassen. Hyroglyphen waren auch mal Thema, da haben sie ein ganzes Arbeitsheft zu gestaltet. Mehr fällt mir gerade nicht ein....
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Re: Förderprogramme im Grundschulalter - was fändet ihr gut?

Beitragvon sinus » So 7. Mär 2021, 11:27

Ergänzungen:
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11) Eine Fernsehsendung gestalten. Einen Karton entsprechende als Fernseher umbauen/anmalen, so dass die Kinder dahinter oder darin Platz haben. Die Kinder gestalten selbst ein Programm, jeder nach seinen Interessen und ganz nach Belieben allein oder in Gruppe. Einer macht vielleicht Nachrichten, ein anderer das Wetter oder eine Talkshow, ein Interview eines Wissenschaftlers zum Lieblingsthema...
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12) Zusammen eine Landkate ansehen (eigene Stadt/Umgebung), sich darauf orientieren.
Dann eine eigene Landkarte/Schatzkarte gestalten. Fantasie oder aus Erinnerung an Urlaubsort oderoderoder. Dabei typische Symbole/Elemente aus echten Landkarten vorgeben, die verwendet werden können.
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13) Rechnen/Aufgaben mit Lego. Mit schwarz/weiß Lego Binärzahlen darstellen.
Zuletzt geändert von sinus am So 7. Mär 2021, 12:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Förderprogramme im Grundschulalter - was fändet ihr gut?

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » So 7. Mär 2021, 11:37

Wenn man alte Landkarten zerschnipselt, kann man viele schöne Sachen gestalten. Jeder kann auf seinem Niveau mitmachen.
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Re: Förderprogramme im Grundschulalter - was fändet ihr gut?

Beitragvon sinus » So 7. Mär 2021, 12:09

Danke Katze für den Tipp! Kann man auch als Puzzle lösen lassen, wenn noch Zeit übrig ist.
(Aktuell ist mir das noch am unklarsten - wie vielZeit wir jeweils bauchen werden. Ob es zu viel oder zu wenig sein wird... Auf jeden Fall sollte ich immer noch was "in der Hinterhand" haben, was man zusätzlich machen kann)
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