ständige Bauchschmerzen Grundschulkind

Probleme und Lösungen für den Schulalltag
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Icke43
Beiträge: 3
Registriert: Mi 8. Dez 2021, 09:37

ständige Bauchschmerzen Grundschulkind

Beitrag von Icke43 »

Hallo zusammen,

ich bin neu hier im Forum und hoffe, dass ich dieses Thema nicht wiederhole. In der Suche habe ich dazu nichts passendes gefunden.

Ich bin Vater von einem 7-jährigen Sohn, welcher aktuell die zweite Klasse besucht. Unser Sohn wurde vor 4 Monaten mit einen IQ von 126 getestet.
Er besucht seither alle zwei Wochen einen Kurs im Hochbegabtenzentrum und hat daran auch sichtlich Spaß.

Aktuell haben wir vermehrt das Problem, dass unser Sohn ständig über Bauchschmerzen klagt und diese selbstverständlich verschwunden sind, sofern er zu Hause bleibt. Da wir das in unserem Schulsystem natürlich nicht ständig machen können, ist uns natürlich bewusst, doch leider wissen wir ehrlich gesagt nicht mehr, was wir überhaupt noch machen können, um ihn zu unterstützen. Das die Bauchschmerzen nichts körperlich sind, haben wir über den Kinderarzt schon abgeklärt. Es scheint also etwas psychisches zu sein.

In der Schule ist unser Sohn in Mathe oft unterfordert und hasst Wiederholungen. Besonders Hausaufgaben, welche die Wiederholung einfordern, werden aktuell resolut verweigert. Die Klassenlehrerin plant mit unserer Zusammenarbeit, dass er zukünftig in Mathe eine Stufe höher unterrichtet wird. In Deutsch schätzt er sich selber sehr schlecht ein, obwohl er sehr sehr gut liest. Nur das Schreiben fällt ihm schwer, sofern er etwas abschreiben muss. Selbst Texte ausdenken, macht ihm einigermaßen Spaß.

Von der Lehrerin bekommen wir aus der Schule das Feedback, dass er im Unterricht oft die Aufgaben nicht schafft, da er sich oftmals mit anderen Dingen beschäftigt oder einfach nur in seinem Kopf unterwegs ist. Wir kennen das leider sehr gut, da die alltäglichsten Aufgaben immer 4-5mal von uns angesprochen werden müssen, bis er sie endlich abgebarbeitet hat (z.B. umziehen, Zähne putzen, Schuhe anziehen, etc.).

Meine Hoffnung (obwohl ich die schon langsam aufgebe) ist, dass ich vielleicht im Austausch mit Anderen einen Weg finde, wie ich meinem Sohn helfen kann. Denn unsere größte Angst ist, dass wir irgendwann den Zugang zu ihm verlieren und er dadurch einen noch schwereren Weg in seinem Leben gehen muss.

Bitte haben sie Nachsicht mit mir, sollte ich dieses Thema wiederholen.
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