ADS gibt es doch

hochbegabt oder ADS oder beides?

Re: ADS gibt es doch

Beitragvon unwissende-neu » Do 31. Okt 2019, 02:18

Die Chaos Prinzessin von Sari Solden und Johanna Kruse war ganz nett zu lesen. - Da geht es aber um Erwachsene.
Langsam und Verträumt von Uta Reimann Höhn

Die sind beide ganz nett zu lesen.

Wie alle Bücher zu Krankheiten, ist es eher was für den Einstieg ins Thema. Neue Therapien, Studien etc. findet man eher im Internet, würde ich sagen.
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Re: ADS gibt es doch

Beitragvon Meine3 » Mi 6. Nov 2019, 11:03

Hallo Maca,

danke für deinen offenen Bericht. Ich lese derzeit sehr viel über AD(H)S, da ich ADHS schon sehr lange bei meinem Sohn vermute. Wenn ich mich Freunden anvertraut habe, kam immer (wirklich IMMER!!): nein, der hat doch kein ADHS. Euer Sohn ist einfach nur sehr aktiv, hat viel Energie, ist ein "waches Kerlchen", etc.pp.

Natürlich gibt es Freunde und auch Verwandte, die "sehen", dass er sich nicht immer "normal" verhält, aber sie haben eben ein bestimmtes Bild von ADHS-Kindern im Kopf und mein Sohn passt da für sie nicht rein. Meine Verwandten sagen, das käme von seinem "wachen Geist"... :roll: Mein Bruder argumentiert beispielsweise:" der kann doch auch stillsitzen, grade wenn ihn was interessiert!" Von Hyperfokussierung oder dem ausgleichen der ADHS-Symptome durch die hohe Intelligenz hat er anscheinend noch nichts gehört...

Nur mein Mann und ich haben diese Vermutung. Leider ist mein Mann aber grundsätzlich absoluter Arzt-Therapeuten-Muffel und ist auch einer der Menschen, der sagt:" ist doch pupsegal, was er hat, wir müssen ihn einfach so akzeptieren."

Ich verstehe diese Meinung, kann sie nachvollziehen, aber teile sie absolut nicht. Ich denke es HILFT zu wissen WARUM ein Kind bestimmte Probleme hat, bestimmte Verhaltensweisen an den Tag legt. Es hilft zu verstehen und dadurch mehr Verständnis zu haben, es hilft, die "Schuld" für das oft nicht gesellschaftskompatible Verhalten nicht bei sich, sprich in der Erziehung zu suchen (reicht ja schon, wenn dies der Rest tut :? ). Es bewirkt, dass man ggf. auch Hilfestellungen von außen bekommt, die man ohne Diagnose nicht erhält.

Ich freue mich für euch, dass ihr nun eine gesicherte Diagnose habt. Das klingt vielleicht seltsam. Ich meine natürlich nicht damit, dass ich mich freue, dass euer Kind ADS hat ;), sondern dass es herausgefunden und gesichert werden konnte. Ich hoffe für euch, dass dadurch der Alltag (vor allem in der Schule?) etwas erleichtert werden kann und wünsche euch viel Kraft.

Bei meinem Sohn wurde es "vermutet" von der KJP, aber sie war sich so gar nicht sicher und meinte, auf eigenen Wunsch könnte sie es diagnostizieren. Wir haben darauf verzichtet, denn wie auch schon Rabaukenmama sagte, oft wird diese Diagnose vorschnell getätigt und hat man den Stempel einmal, bekommt man ihn nicht mehr los und es besteht ja auch die Möglichkeit, dass er tatsächlich einfach nur so "hyperaktiv" ist, weil er hochbegabt und dazu einfach ein ungeduldiger, unruhiger Typ ist. Ich persönlich denke das aber nicht (mehr).

Im Moment arbeitet es stark in mir, ich würde ihn gerne nochmal bei einem Spezialisten vorstellig werden lassen (HB und ADH!!S abklären), habe auch eine tolle Person gefunden, die schon am Telefon allein durch das aktive zuhören und beurteilen aus der Ferne (natürlich unter Vorbehalt) mir sehr geholfen hat. Leider müsste man diesen Spezialisten aus eigener Tasche bezahlen, aber das wäre nicht das Problem.

NUR: mein Mann ist davon überhaupt nicht begeistert, er möchte meinen Sohn nicht erneut "bewerten" lassen... Leider gehen eben unsere Einstellungen zu dem Thema ziemlich auseinander.

Ich frage mich, ob das bei dir und deinem Mann oder auch bei den anderen "betroffenen" Eltern hier auch so war, dass Uneinigkeit herrschte über den Handlungsbedarf?

Liebe Grüße,

Meine3
Es kann sein, dass nicht alles wahr ist, was ein Mensch dafür hält, denn er kann irren, aber in allem, was er sagt, muss er wahrhaftig sein.
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Re: ADS gibt es doch

Beitragvon Maca » Do 7. Nov 2019, 19:29

Hallo meine3,

Bei uns ist die Diagnose nun schon weit über drei Jahre.Sie zog sich damals aber mehr oder weniger über 5Jahre hin, weil in unserem Fall eher ich diejenige war, die sich vor dem endgültigen “Stempel“ fürchtete.
Mein Mann hielt das Ganze eher für eine überspannte Problemsuche, um verträumte und unkonzentrierte Kinder unter einer pathologischen Begrifflichkeit zu einen und als Therapiekunden auszunehmen.
Er war aber grundsätzlich mit jeder Diagnostik einverstanden , ließ sich im Laufe der Zeit immer mehr auf die Problematik ein und akzeptierte dieses Störungsbild irgendwann auch vollständig.
Meine Tochter ist aber auch ein ADS(ohne H)ler wie aus dem Lehrbuch.

AD(H)S hat so viele Facetten und Ausprägungen und es ist seiner Erscheinung leider oft ziemlich unberechenbar.
Unsere Ärztin erzählte, dass viele Familien diverse Anläufe für eine Diagnostik starten, weil sie oft vorher absagen um kurze Zeit später um einen neuen Termin zu bitten.
Das liegt daran, dass ADS in sehr unterschiedlichen Phasen ablaufen kann.
Ist das Kind in einer guten Phase denkt man schnell „ach guck, eigentlich alles gut, haben uns wohl reingesteigert, eigentlich ist unser Goldschatz gaaaanz normal“, kippt das dann, weil die Kompemsationsstrategien extrem viel Energie rauben und das Kind “Erhohlungsphasen“ braucht, in denen das Störungsbild sich eindeutig zeigt,
Maca
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Re: ADS gibt es doch

Beitragvon Maca » Do 7. Nov 2019, 20:22

Hallo meine3,

Bei uns ist die Diagnose nun schon weit über drei Jahre her.
Sie zog sich damals aber mehr oder weniger über 5Jahre hin, weil in unserem Fall eher ich diejenige war, die sich vor dem endgültigen “Stempel“ fürchtete.
Mein Mann hielt das Ganze eher für eine überspannte Problemsuche, um verträumte und unkonzentrierte Kinder unter einer pathologischen Begrifflichkeit zu einen und als Therapiekunden auszunehmen.
Er war aber grundsätzlich mit jeder Diagnostik einverstanden , ließ sich im Laufe der Zeit immer mehr auf die Problematik ein und akzeptierte dieses Störungsbild irgendwann auch vollständig.
Meine Tochter ist aber auch ein ADS(ohne H)ler wie aus dem Lehrbuch.

AD(H)S hat so viele Facetten und Ausprägungen und es ist seiner Erscheinung leider oft ziemlich unberechenbar.
Unsere Ärztin erzählte, dass viele Familien diverse Anläufe für eine Diagnostik starten, weil sie oft vorher absagen um kurze Zeit später um einen neuen Termin zu bitten.
Das liegt daran, dass ADS in sehr unterschiedlichen Phasen ablaufen kann.
Ist das Kind in einer guten Phase denkt man schnell „ach guck, eigentlich alles gut, haben uns wohl reingesteigert, eigentlich ist unser Goldschatz gaaaanz normal“, kippt das dann, weil die Kompensationsstrategien extrem viel Energie rauben und das Kind “Erhohlungsphasen“ braucht, in denen das Störungsbild sich eindeutig zeigt, zieht es einen wieder zu den Experten um Hilfe zu bekommen.
Was Eltern immer im Hinterkopf haben sollten ist, dass die veränderte AD(H)S-Wahrnehmung im reizintensiven Kinder-und Schulalltag eine enorme Belastung darstellt, die jedes Kind anders wuppt.
Gerade die sehr sensiblen Kinder mit dünnem Fell und ständigen Selbstzweifeln (weil sie z.b. alles abwägen und sich selber hinterfragen) profitieren, meiner Erfahrung nach, deutlich von dem Wissen um ihre Abweichung von der neurotypischen Norm.
Für meine Tochter war die gesicherte Diagnose und die nachfolgende psychotherapeutische (und medikamentöse) Begleitung ein absoluter Segen. Ich muß aber auch ehrlich zugestehen, dass sie damals in einem desolaten emotionalen Zustand war, ausgebrannt, beginnende Depression, katastrophales Selbstwerterleben, extreme Geschwisterrivalität mit Vorformen von Hass.....
Wenn man als Eltern Teil des Prozesses ist, sieht man manchmal die schleichende Verschlechterung nicht in der Intensität, wie sie objektiv auftritt.
Aus der Retrospektive heraus bin ich heute erschüttert, wie schlecht es meinem Kind damals ging.
Auf älteren Fotos sieht man ihre Erschöpfung im Vergleich zu späteren sehr eindeutig.

Das ist jetzt ein recht extremes Beispiel, ausserdem weiß ich nicht, wie unsere Tochter sich in einem sehr strukturierten Umfeld entwickelt hätte. Mein Mann und ich sind leider Vollchaoten, was für aufmerksamkeitsgestörte Kinder suboptimal ist. :oops:

Du bist so sehr im Thema drin und schwingst so intensiv mit deinen Kindern mit, dass du weniger Gefahr laufen wirst, eindeutige Signale nicht richtig einzuordnen. Wenn überhaupt bestünde vielleicht die Gefahr der Überinterpretation, aber ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass es mitfühlende Eltern gibt, die davor gefeit sind.
So eine Metaebene hat niemand, auch wenn einige das gerne für sich in Anspruch nehmen. :x

Wenn dein Mann zur Zeit so ablehnend reagiert, finde ich das wirklich schwierig.
So ein Ärztemarathon kostet echt Kraft, man muß auch ein Stück seiner Intimsphäre hergeben, dazu müssten im besseren Fall beide Eltern bereit sein. Wenn sich nur einer engagiert und das alles emotional alleine stemmen muss, geht das auf‘ s Zahnfleisch, frustriert und später reagiert man schon auf flapsige Bemerkungen sehr......unentspannt! :schwitz:
Ich habe meinem Mann damals immer und immer wieder klargemacht, dass er alles alleinig aus dem Blickwinkel seines Kindes sehen muss, losgelöst von Fremdwirkung, Konventionen und eigenen Befindlichkeiten.
Es geht nur um den individuellen Leidensdruck, ob und wie stark er vorhanden ist und wie man ihn lindern kann, alles andere hat weniger Priorität.
Das hat er, wie gesagt, irgendwann auch eingesehen.

euch schicke ich erstmal ( von unbekannter Seite) einen dicken Batzen Kraft!

LG
von Maca
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Re: ADS gibt es doch

Beitragvon Kelpie » Mo 20. Jan 2020, 10:44

Dieses Gerede von der "Modediagnose AD(H)S" kommt daher, dass das leider auch von Eltern als Ausrede benutzt wird, die ihre Kinder nicht erziehen können oder wollen.

Manchen Eltern ist das zu anstrengend. Andere meinen, dass Grenzen und Konsequenzen Kinder seelisch schädigen würde. Das soll dann alles ganz harmonisch über Erklärungen funktionieren. Wenn das nicht funktioniert, muss das Kind eine Störung haben. :roll:
Oben drauf kommt noch, dass einige Kinder sehr früh mit Handys etc. ruhig gestellt werden, und denen fehlt dann schlicht Bewegung.
Da Eltern lieber Ausreden suchen, als ihre Erziehung in Frage zu stellen, hat Klein-Fritzchen dann eben ADHS, anstatt mangelhaft erzogen zu sein oder zu viel zu zocken.

Bei der Öffentlichkeit kommt noch dazu, dass sie meinen, dass es AD(H)S früher nicht gegeben hätte. Die kapieren nicht, dass das früher genauso existiert, aber nur sehr selten diagnostiziert wurde. Die Kinder waren dann eben zappelig oder verträumt. Wie viele Eltern stellen heute fest, dass sie als Kinder genauso waren, wie ihre Kinder mit Diagnose.
Ich bin mir auch recht sicher, dass ich ADS (ohne H) habe. Aber ich habe keine Diagnose.
Man war damals einfach noch nicht so weit mit solchen Dingen.

Das gleiche gilt übrigens für Laktoseintoleranz und Glutenunversträglichkeit etc. Diese Leute hatten früher einen "empfindlichen" Magen. Meine Oma ist 1919 geboren und hat erst mit über 70 erfahren, dass sie eine Laktoseintoleranz hat.
Das kapiert die Öffentlichkeit aber auch nicht. Die meinen, die Leute, die das haben, stellen sich nur an. Früher gab es das ja auch nicht...

Den Eltern, wo die Kinder wirklich von AD(H)S betroffen sind, wird leider häufig nicht geglaubt.
Dabei finde ich, dass man sehr wohl merkt, ob ein Kind eine Grunderziehung, aber ADHS hat, oder ob das Kind sich schlicht nicht benehmen kann.
Außerdem ist ADS immer gleich "das Kind geht über Tische und Bänke". Die verträumte Variante ist kaum bekannt.
Wenn wir sagen, dass unser Sohn ADS hat, wird er kritisch angeguckt, und dann sagen die Leute, er sei doch gar nicht so wild.
Nö, aber er kann sich schlecht konzentrieren.
Kelpie
 
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Re: ADS gibt es doch

Beitragvon Rabaukenmama » Mo 20. Jan 2020, 14:11

Kelpie hat geschrieben:Dieses Gerede von der "Modediagnose AD(H)S" kommt daher, dass das leider auch von Eltern als Ausrede benutzt wird, die ihre Kinder nicht erziehen können oder wollen.

Manchen Eltern ist das zu anstrengend. Andere meinen, dass Grenzen und Konsequenzen Kinder seelisch schädigen würde. Das soll dann alles ganz harmonisch über Erklärungen funktionieren. Wenn das nicht funktioniert, muss das Kind eine Störung haben. :roll:
Oben drauf kommt noch, dass einige Kinder sehr früh mit Handys etc. ruhig gestellt werden, und denen fehlt dann schlicht Bewegung.
Da Eltern lieber Ausreden suchen, als ihre Erziehung in Frage zu stellen, hat Klein-Fritzchen dann eben ADHS, anstatt mangelhaft erzogen zu sein oder zu viel zu zocken.

Bei der Öffentlichkeit kommt noch dazu, dass sie meinen, dass es AD(H)S früher nicht gegeben hätte. Die kapieren nicht, dass das früher genauso existiert, aber nur sehr selten diagnostiziert wurde. Die Kinder waren dann eben zappelig oder verträumt. Wie viele Eltern stellen heute fest, dass sie als Kinder genauso waren, wie ihre Kinder mit Diagnose.
Ich bin mir auch recht sicher, dass ich ADS (ohne H) habe. Aber ich habe keine Diagnose.
Man war damals einfach noch nicht so weit mit solchen Dingen.

Das gleiche gilt übrigens für Laktoseintoleranz und Glutenunversträglichkeit etc. Diese Leute hatten früher einen "empfindlichen" Magen. Meine Oma ist 1919 geboren und hat erst mit über 70 erfahren, dass sie eine Laktoseintoleranz hat.
Das kapiert die Öffentlichkeit aber auch nicht. Die meinen, die Leute, die das haben, stellen sich nur an. Früher gab es das ja auch nicht...

Den Eltern, wo die Kinder wirklich von AD(H)S betroffen sind, wird leider häufig nicht geglaubt.
Dabei finde ich, dass man sehr wohl merkt, ob ein Kind eine Grunderziehung, aber ADHS hat, oder ob das Kind sich schlicht nicht benehmen kann.
Außerdem ist ADS immer gleich "das Kind geht über Tische und Bänke". Die verträumte Variante ist kaum bekannt.
Wenn wir sagen, dass unser Sohn ADS hat, wird er kritisch angeguckt, und dann sagen die Leute, er sei doch gar nicht so wild.
Nö, aber er kann sich schlecht konzentrieren.


Hallo Kelpie,

deine Beschreibung zur Sichtweise von ASHS trifft auf die meisten "nicht sichtbaren" Behinderungen zu. Bei Autismus gibt es ähnliche Vorurteile, bei AVWs detto. Auch Depressionen, bipolare Störungen und Burnout gab es früher genauso, nur hieß es eben "Schwermut" und "Wankelmut" oder "ihm/ihr ist alles zu viel geworden".

Ich habe eine gehörlosen, autistischen Sohn, an dessen Diagnosen noch niemand gezweifelt hat. Und ich habe einen Asperger-ADHS-Sohn, wo ständig entweder an den Diagnosen gezweifelt wird oder es an den Haaren herbeigezogene Vorurteile gibt. Daher gehe ich mittlerweile in der Öffentlichkeit zurückhaltender mit den Diagnosen um, obwohl ich grundsätzlich für Offenheit bin - allein schon um endlich das blöde Stigma loszuwerden. Aber wenn ich am Spielplatz erklärende ADHS oder Autismus erwähnt habe war ich manchmal binnen nullkommanix in der Situation, entweder als erziehungsunfähig dazustehen oder mich vor Menschen mit profundem Halbwissen rechtfertigen und erklären zu müssen. Mittlerweile nehme ich lieber den Ruf der erziehungsunfähigen Mutter auf mich als ständig klarzustellen, dass es durchaus Autisten gibt, die in die Augen sehen können und auch ADHS-Kinder, die eben NICHT über Tische und Bänke gehen.
Der liebe Gott schenkt uns die Nüsse, aber er knackt sie nicht (Johann Wolfgang von Goethe)
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