KL 3 überspringen / Ungewohnte Situation / Umfeld

Fürs und Widers zum Überspringen

Re: KL 3 überspringen / Ungewohnte Situation / Umfeld

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Do 13. Aug 2020, 11:03

Nicht alle fitten sind Streber. Meine Kinder wurden nie in eine Streberecke geschoben. Vor allem der Kleine kann jedem Kind was abgewinnen und weiß intuitiv mit wem er was spielen kann. In der ersten Klasse freundete er sich mit einem Kind mit einer leichter Minderbegabung an. Sie düsten am Bauernhof mit den Traktoren rum, stampften durch die Pfützen, spielten mit Lego. Mein Kleiner hat schnell verstanden, dass sein Freund kein Lego selsbt baeun kann, aber Riesenspaß hat mit einem fertigen Modell rumzufliegen. Der Großer (13) ist seitdem er 5 ist mit einem Kind befreundet, dass zwar klug und ausgegliechen ist, aber sehr wahrscheinlich nicht hochbegabt. Sie rennen mit den Nerfpistolen (immer noch), fahren Rad, schneiden Filme, neuerdings programmieren sie ein Spiel. Der Freund macht es schon länger und mein Sohn hat von ihm so einiges gelernt. Dagegen funktioniert die Freundschaft zwischen meinem Großsohn und einem anderen Jungen im gleichen Alter mit ähnlich hohen Begabung nicht wirklich. Lange haben sie sich verkriegt, jetzt vertragen sie sich, aber ohne große Begeisterung. Auch meine Tochter ist mit einem nicht hochbegabten Mädchen befreundet. Die zwei ergänzen sich. Eine ist extravertiert, die andere introvertiert. Die eine braucht sehr viel körperliche Aktivität, die andere setzt sich lieber hin mit einem Buch. Sie radeln zum Baggersee, schwimmen, radeln bergauf schwitzend wieder zurück. Meiner Tochter profitiert unglaublich von dieser Freundschaft und von der stahlend positiven Art ihrer Freundin.
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Re: KL 3 überspringen / Ungewohnte Situation / Umfeld

Beitragvon Meine3 » Do 13. Aug 2020, 11:29

nosupermum hat geschrieben:Jeder kann was gut, das stimmt. Leider ist der sportliche die Sportskanone, das musikalische Kind ein Talent und die intellektuell fitten die Streber :(


Man merkt schon, dass du grade noch "kochst" :lol:, wegen der blöden Kommentare von außen. Glaub mir, das gibt sich. Du gewöhnst dich mehr dran und wirst dann auch resistenter gegen den verbalen Müll von außen. Ich werde es auch und ich bin echt eine Mimose 8-).

Klar gibt es die "blöden Kinder", die schlaue Kinder als Streber beschimpfen. Aber ist dessen Meinung wirklich ausschlaggebend?

Wie gesagt war das bei meinem Sohn schnell erledigt. Der Störenfried hat das ein paar Mal losgelassen und als er gemerkt hat, dass es meinen Sohn (nach außen hin, es hat ihn schon geärgert, er hat es aber nicht gezeigt oder gekontert) nicht tangiert, hat er damit aufgehört. Mein Sohn ist übrigens überhaupt nicht der typische Streber. Er beteiligt sich halt gern und rege am Unterricht (auch ungefragt :oops:), aber ansonsten: er hat in dem ganzen Jahr die wenigsten Fleißaufgaben aus der gesamten Klasse und "Leseperlen" hat er auch kaum gesammelt, da er ja sehr schnell leise für sich gelesen hat. Seine Heftführung ist ein Graus und er vergisst auch gern mal Hausaufgaben :mrgreen:... Er wurde also wirklich lediglich als Streber beschimpft, weil er klug ist und viel weiß. Ich hab ihm gesagt, er solls als Kompliment sehen ;) .

Leider ist dieses fiese Kind aus Sohnemanns alter Klasse recht verschlagen, stört im Unterricht des Störens willen und hetzt gerne andere Kinder gegeneinander auf, etc.pp. DA ist viel bösartiges Potenzial und man weiß nicht so recht warum :?. Solchen Menschen wird dein Kind immer wieder begegnen und du immer wieder "dummen" Personen, die dich verurteilen und sich auf unangebrachte Weise einmischen. Da brauchts dann eben die harte Schale (die ich auch noch nicht habe, aber ich arbeite dran).
Es kann sein, dass nicht alles wahr ist, was ein Mensch dafür hält, denn er kann irren, aber in allem, was er sagt, muss er wahrhaftig sein.
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Re: KL 3 überspringen / Ungewohnte Situation / Umfeld

Beitragvon sinus » Do 13. Aug 2020, 11:38

Ich glaube, da findet jeder einen anderen Weg, mit fehlender Passung in der Peergroup umzugehen.
Meine Neffe war im Vorschul- und Grundschulalter ein schrecklicher Besserwisser, er war in der Tat auch ein wandelndes Lexikon und konnte gleichzeitig aber auf keinen Fall mal nicht recht behalten.
Jetzt mit fast 16 hat sich das zum Glück ein wenig gegeben.
Er hatte lange gar keine gleichaltrigen Freunde, hat sich aber immer hervorragend mit wesentlich jüngeren Kindern beschäftigt. Mit den jüngeren Nachbarskindern gespielt. Mit meiner 4 Jahre jüngeren Tochter verstand er sich ebenfalls wunderbar. Er ist die Woche gerade zu Besuch und spielt soeben mit meinen 11 und 6jährigen Mädels und deren 11 und 8 jährigem Besuch Lego, Verstecken, Rollenspiel & Toben im Garten etc.
Ohne dass er den Großen rauskehrt, nein, gleichberechtigt.
(ich finde das ganz wunderbar!)

Auch ein sprachlich hochbegabter Freund meiner 11jährigen spielt gern mit jüngeren, mit meiner Großen versteht er sich derzeit nur bedingt, mit meiner 6jährigen spielt er gern.

Meine 6jährige und meine 11jährige dagegen können mit jüngeren Kindern gar nichts anfangen, sie bevorzugen ältere Spielpartner, gehen jüngeren wo möglich aus dem Weg.
Bzw erfindet die Große dann zwar tw gern Spiele für die Kleinen, macht aber dann maximal den Moderator oder Bestimmter und macht nicht richtig mit.
Beide spielen ansonsten lieber allein, als innerhalb der Peergroup für sie nicht passende Spiele bzw mit nicht gut passenden Spielpartnern mit.
Und beide spielen eigentlich nur mit Jungen, haben in der Peergroup eigentlich nur Jungsfreundschaften. (bei der Großen ändert sich das aktuell ein bisschen, beste Freunde sind aber immernoch Jungs)

Ich glaube, Kinder die "anders" als Gleichaltrige sind, suchen sich wo möglich Kinder, die ebenfalls "anders" sind oder welche bei denen kein so mittelbarer Vergleich möglich ist, weil bswp ein großes Altersgefälle besteht oder das Kind vom anderen Geschlecht ist.
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Re: KL 3 überspringen / Ungewohnte Situation / Umfeld

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Do 13. Aug 2020, 14:32

Ein Mangel an Selbstbewusstsein kann auch Kinder davon abhalten mit Gleichaltrigen zu spielen. Bei den Jungeren haben sie das Problem nicht, bei den Älteren bekommt man oft Welpenschutz. Mein Kleiner hat eine Zeitlang mit einem 1,5 Jahre jungeren Nachbarn gespielt, aber da hatte ich das Gefühl, dass er mehr mit seinen Spielsachen als mit dem Kind selbst gespielt hat.
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Re: KL 3 überspringen / Ungewohnte Situation / Umfeld

Beitragvon Rabaukenmama » Do 13. Aug 2020, 15:21

Ich habe als Kind nur selten Spielpartner in meiner Altersklasse gefunden. Und die waren großteils auch ziemlich klug (ob HB weiß ich nicht, aber jedenfalls "schneller im Kopf" als die meisten Gleichaltrigen).

Hie und da habe ich mal ein deutlich älteres Kind gefunden, mit dem ich gut spielen konnte, aber meistens waren meine Spielpartner mindestens 2 Jahre jünger als ich selbst. Da konnte ich einerseits die "Coole Große" sein und andererseits auch meine kindliche Seite voll ausspielen :mrgreen: .

Ich erinnere mich aber auch an einen Jungen, der in den Ferien oft bei seinem Opa (in meiner unmittelbaren Nachbarschaft) war. Mit dem habe ich mich echt super verstanden und obwohl er ein Jahr jünger war als ich hatten wir wirklich VIELE gemeinsame Interessen (Biologie, Astronomie, Abenteuerromane,...). Vor allem aber wusste dieser Junge irrsinnig viel, konnte blitzschnell gedanklich von einem Thema zum anderen switchen, und er war das erste Kind, von dem ich klar gemerkt habe, dass es mit geistig mindestens ebenbürdig, wahrscheinlich sogar überlegen ist. Das war für mich eine komplett neue Erfahrung.

Rückblickend bin ich ziemlich sicher dass dieser Junge auch HB war. Viele Jahre später, als ich längst erwachsen war, hat mein Vater einen Mann in seinem Alter getroffen und gegrüßt und mir nachher erzählt, dass das der Vater dieses Jungen (mittlerweile natürlich auch längst erwachsen) sei. Ich habe meinem Vater dann gesagt, dass der Junge das klügste Kind gewesen sei, dass ich je getroffen habe (meine Erwachsenenjahre mitgezählt). Mein Vater hat gemeint, das könne er sich gut vorstellen, denn der Vater des Jungen wäre ein ehemaliger Schulkamerad von ihm gewesen und er könne sich noch gut daran erinnern dass der auch extrem schnell und effizient "im Kopf" gewesen ist.
Der liebe Gott schenkt uns die Nüsse, aber er knackt sie nicht (Johann Wolfgang von Goethe)
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Re: KL 3 überspringen / Ungewohnte Situation / Umfeld

Beitragvon nosupermum » Mo 17. Aug 2020, 22:16

Der erste Schultag ist geschafft, sie war total aufgeregt. Aber kein Kind stellte blöde Fragen. Kurzum, sie fand es total cool. Okay, nach Schulschluss wurde ich Kommentarlos aus der Eltern-WhatsApp-Gruppe der Klasse gekickt... :shock:
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Re: KL 3 überspringen / Ungewohnte Situation / Umfeld

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Di 18. Aug 2020, 07:57

Die Fronten sind geklärt! :-) Bleib gelassen! Es bleibt einem noch zu hoffen, dass die Eltern wenigstens so korrekt sind, sich dem Kind gegenüber ordentlich zu verhalten.
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Re: KL 3 überspringen / Ungewohnte Situation / Umfeld

Beitragvon koala27 » Di 18. Aug 2020, 19:00

nosupermum hat geschrieben:Der erste Schultag ist geschafft, sie war total aufgeregt. Aber kein Kind stellte blöde Fragen. Kurzum, sie fand es total cool. Okay, nach Schulschluss wurde ich Kommentarlos aus der Eltern-WhatsApp-Gruppe der Klasse gekickt... :shock:


Darüber würde ich mich nicht aufregen-- du hast mit der Klasse ja nichts mehr zu tun, oder? Dann ist es doch egal--
Hier sind die Eltern immer noch dringeblieben, selbst wenn die Kids die Schule schon gewechselt hatten--das finde ich bspw. total merkwürdig--was interessiert mich eine ehemalige Klasse nesbt Eltern, die man ja nicht mehr trifft ( wenn man nicht gerade befreundet ist).
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Re: KL 3 überspringen / Ungewohnte Situation / Umfeld

Beitragvon nosupermum » Do 24. Sep 2020, 19:03

Hallo,

jetzt sind die ersten Wochen im neuen Schuljahr vergangen und ich möchte euch berichten, wie es uns ergangen ist. Es läuft prima, wenn auch mit ein paar Stolpersteinchen.

Die Kinder haben meine Tochter sehr gut aufgenommen. Es gibt keine Vorbehalte. Sie geht viel offener auf die Kinder der neuen Klasse zu, als auf die Kinder der alten Klasse, z.B. trifft sie sich zum Sport mit ihnen, macht Verabredungen. Sie erzählt viel mehr von der Schule, zum Glück begeistert. Für uns bedeutet das, endlich mal einen Einblick zu bekommen, wie ihr Tag so lief.

Problematisch war zu Beginn, die Strukturen und Abläufe der neuen Klasse zu verinnerlichen. Wo werden die Hausaufgaben angeschrieben, was meint die Lehrerin mit ihren Äußerungen, muss das noch zuhause gemacht werden oder ist das wirklich freiwillig. So hat meine Tochter zu Beginn mehr Aufgaben als nötig gemacht, was natürlich auch Frust erzeugt hat. Dann musste die Lehrerin in Quarantäne und die Klasse wurde mit Tagesplänen betreut. Das lief mehr schlecht als recht. Ein Lehrer war nicht anwesend, um was zu erklären. Die Menge der Aufgaben war nicht durchdacht, also zu viel. Das Schreiben mit Füller (neu) lief holprig und langsam, die Aufgaben waren auf einmal mit viel mehr Schreiben verbunden. Das war kritisch, sie hat es aber gut gemeistert. Als die Lehrerin zurück war, lief es wieder besser.

Wir hatten nun auch schon ein Feedbackgespräch, was sehr erfreulich war: Im Unterricht macht sie gut mit, macht viele durchdachte Beiträge und meldet sich mit Lösungen. Es gibt nichts, wo sie nicht drauf antworten kann. Sie glänzt mit einem umfangreichen Fachwissen. Und sie hat ein Kind gefunden, mit dem über Spezialthemen reden kann. Da ist sie total begeistert und schwärmt regelrecht. :oops:

Allerdings gibt sie noch immer nicht zu, wenn sie was noch nicht kennt. Sie macht dann wohl ein wissendes Gesicht :lol: So war das erste HSU-Projekt etwas überfordernd, weil sie noch nie ein Lapbook gemacht hatte uns sich total verschätzt hatte. Die Lehrerin hatte das nicht gemerkt und so musste ich jeden Abend nachhaken, ob noch was zu tun ist, was sie als nächstes bearbeiten kann, mit ihre Material recherchieren... Das hat uns als Familie irgendwann echt gestresst. Hab ich aber auch irgendwann zurück gemeldet. Da trat auch zu Tage, dass sie in Klasse 2 vieles nicht durchgenommen hat. Das war ihr nicht so bewusst. Nun wird sie aktiv auf sie zugehen und fragen, ob/wie sie das schon aus der alten Klasse kennt.

In Deutsch hat sie schon ihren ersten Aufsatz abgeliefert, der laut Lehrerin der beste der Klasse war. Ein paar Rechtschreibefehler sind noch zu viel drin, aber das kann man ja üben. Mathe läuft auch prima, da hat sie auch die beste Note beim unangekündigten Test über den Stoff von Klasse 3 mitgebracht. Nicht so gut fand ich, dass die Lehrerin das der Klasse mitgeteilt hat. Ich hoffe, dass das nicht zu Unmut führt.

Also, es läuft sehr gut. Trotzdem: Die Menschen in unserem Umfeld müssen uns immer noch ungefragt ihre Meinung kundtun. Was wir dem Kind antun. Warum wir ihm die Kindheit klauen. Und dass sich das alles rächt, wenn sie älter wird und wir das jetzt noch nicht überblicken können. Auf die Aussage, dass es ihr richtig gut gefällt, meinte doch jemand: Das kann das Kind ja gar nicht selbst beurteilen, dafür sei die Entscheidung von zu großer Tragweite.
Oder ich bekomme immer ein Gespräch gehalten, dass das eigene Kind das auch alles (genauso gut) kann, aber man deswegen nicht gleich an Überspringen denken würde.
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Re: KL 3 überspringen / Ungewohnte Situation / Umfeld

Beitragvon koala27 » Do 24. Sep 2020, 22:57

Hallo :-)

es ist schön zu lesen, dass es für deine Tochter gut läuft.

Was die Menschen in eurem Umfeld betrifft---es sind doch auch nicht HB Kids mit 9 in Klasse 4 ? Ich glaube, genau das würde ich den Menschen mal erklären--- wäre unsere Tochter dann und dann geboren, wäre sie auch schon mot 9 in Klasse 4-- den Kindern raubt doch auch keiner die Kinderheit, nur weil sie anderes Geburtstag haben.... warum soll das bei uns anders sein?

oder halt " Frag doch mal unsere Tochter wie es ihr geht"

und die die meinen nicht gleich ans Springen zu denken " Die Schule hat das Springen empfohlen, dass müssen sie wenn ein Kind bestimmte Noten hat sind sie dazu verpflichtet darauf hinzuweisen- wenn euch das auch von der Schule empfohlen wurde, ihr das aber nicht möchtet, dann ist das doch okay- unsere Tochter wollte eben gern und traut sich das auch zu
( das stimmt wirklich steht bei uns so im Gesetz, dass die Schulen bei bestimmten Notenschnitten verpflichtet sind, dass anzuregen-- wurde bei uns zwar auch nie gemacht- aber die GS der Großen war / ist in solchen Dingen soweiso nicht kompetent genug...)

Denn ich denke, solche Art von Sprüchen kommen gerne von Leuten, die einfach nur neidisch sind und deren Kindern das Springen gar nicht empfohlen wurde...
und so würde man denen ja quasi rückmelden " klar ist dein Kind genauso fit wie meins, aber ihr wolltet ja keinen Sprung (und denen somit den schwarzen Peter zurückgeben wie könnt ihr euer Kind so unterschätzen...)

dann müssen sie sch nämlich rechtfertigen, warum sie ihrem Kind das nicht zutrauen....und das sieht dann schon ganz anders aus--
und ihr müßt euch nicht mehr rechtfertigen oder nach Argumneten suchen, warum auch--Eure Tochter fühlt sich wohl und das ist das was zählt---das würde ich auch immer sagen " Sie muss sich wohlfühlen und das hat sie in der alten Klasse eben nicht mehr"


Wir kennen solche Sprücher eher in anderer Richtung- weil unsere Tochter nicht aufs örtliche Gym ( 5 Minuten Weg) sondern auf ein anderes Gym ( Privatschule 10km entfernt) geht---
da kommt ganz oft folgendes " warum muss sie denn dahin, das andere ist doch viel dichter // die Kochen auch nur mit Wasser- Abi kann man auch hier machen// ach, da kann man das Abi ja kaufen// das ist doch viel zu anstrengend, so früh raus und dann noch Bus fahren// Dann kann sie ja gar kein Spanisch machen// aber ohne Freunde auf eine neue Schule?//
das nervt auch extrem, aber wir melden dann auch IMMER zurück:
"Sie hat ja hier auch einen Schnuppertag gemacht, aber das Gym hier gefile ihr gar nicht- Frau B. war total streng als die Schupperkinder da waren und sie fand das blöd, wie Frau B. die Gäste behandelt hat, sowas macht man nicht--- deshalb hat ihr das andere Gym besser gefallen und bisher fühlt sie sich da sehr wohl und hat tolle Lehrer bekommen" " Es war ihre Entscheidung, wir haben ihr nur die Möglickeit gegeben sich entscheiden zu können"
" Erkaufen beim Zentralabitur? verrate mir doch mal, wie das gehen soll, wenn die Prüfungen von der Bezirksregierung überprüft werden? Und wer es nicht schafft, der wechselt eh die schule- bei der Großen sind schon 4 Kids wegen schlechter Lesitungen runtergegangen.."
" Sie wollte schon in Klasse Latein machen- weil sie gerne knobelt und Geschichte liebt und Spanisch gibt es auch- als AG- interessiert sie nur nicht"
"Sie muss ich wohlfühlen auf der Schule und keiner weiß doch wielange die Freunde auf der Schule bleiben, danach kann man ja nicht gehen... ihre beste Freundin in der GS war genau 6 Moante auf dem Gym, danach nicht mehr"

Dann Kommt fast immer nur noch als Entgegnung" Aber das ist ja so teuer dort"-- wenn wir dann dsagen, das es weniger pro Monat kostet als vorher ein Halbtagskigaplatz " und denn habt ihr ja auch bezahlt früher- als es noch nicht kostenlos war" ist immer ganz fix Ruhe, weil den Anderen die Argumente ausgehen....

und wir rechtfertigen uns selber nicht für die Entscheidung, die hat die Große gefällt und wir ermöglichen ihr das eben und wir haben es ihr zugetraut zu entscheiden, wo sie zur Schule gehen will..
was aber viele Eltern hier gar nicht machen-- die schicken ihr Kind einfach auf die nächste Schule und suchen nicht nach Alternativen-- weil sie es nicht wollen oder weil sie ihrem Kind nicht zumuten wollen ohne Freunde auf eine andere Schule zu gehen etc.
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