Programmieren lernen

Software-Tipps, Internet und alles zum Umgang mit dem "neuen Medium"

Programmieren lernen

Beitragvon sinus » Mi 20. Jun 2018, 10:16

...Ideen, wie man das angehen könnte?
Kind (9) zeigt Interesse daran, erstmals damit in Kontakt kam sie im "MInecraft", das ja eine reduzierte Befehlssprache beinhaltet.

Die Computer-AG im Schulhort eignet sich leider nicht, das ist eine reine PC-Bedienungs-und-Spiel-AG.
Ich selbst habe keine Ahnung von sowas.

Hat jemand hier Tipps?
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Re: Programmieren lernen

Beitragvon calimero » Mi 20. Jun 2018, 11:23

Ich hab letztens auf Kika mit den Jungs ne Buchvorstellung zu dem Thema gesehen.
"Programmieren supereasy" könnte was für euch sein.

LG
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Re: Programmieren lernen

Beitragvon Bliss » Mi 20. Jun 2018, 13:00

Scratch ist für den Anfang ideal, das geht eigentlich sobald man lesen kann.

Dann ging es bei uns weiter mit Python und für die Schule EOS.
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Re: Programmieren lernen

Beitragvon Koschka » Mi 20. Jun 2018, 16:43

ich habe von programmieren super easy ehe eine negative Meinung. Das Buch hat viele Programmtexte, die wichtigen Sachen werden dabei nicht erklärt. Die Kinder (waren damals etwa auch 8-9) tippen die Texte ein, freuen sich, dass es funktioniert. Aber sie können danach nicht ohne Buch reproduzieren, und Transferleistung erst recht nicht.
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Re: Programmieren lernen

Beitragvon mamma42 » Mi 20. Jun 2018, 23:01

Small Basic von Microsoft.
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Re: Programmieren lernen

Beitragvon alibaba » Do 21. Jun 2018, 08:12

Bei uns gibt es tolle Lego-Mindstorms AG's. Das wäre vielleicht eine Möglichkeit. Wird auch über die Hector-Kinderakademie angeboten - für hb und interessierte Kinder. Wenn man die nicht hat, dann bieten solche Kurse, zumindest hier, die Volkshochschulen an. Da muss man schauen, ob man rein kommt, geht hier ab 10 Jahren los.
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Re: Programmieren lernen

Beitragvon sinus » So 1. Jul 2018, 17:40

Update:
Ich habe bei Amaz.on 3 Bücher über Scratch bestellt, Kind hat in jedes mal kurz reingeschaut und dann direkt losgelegt.
Innerhalb eines Nachmittags und eines Vormittags hat sie dann schon ihr erstes Spiel vollkommen selbstständig programmiert.
Die Bücher hätte ich mir vermutlich fast sparen können, da hat sie nur am Anfang mal reingeschaut - ich glaube, die werde ICH mir jetzt ansehen, damit ich wenigstens so etwa weiß, was sie da so tut...

Ihr erstes Spiel ist tatsächlich so geworden, wie sie es sich vorher schon erdacht hatte:
(Noch ohne irgendeine Ahnung zu haben, was man wie überhaupt programmieren kann. Ich hatte ehrlich gesagt da Zweifel...)
Ein Haustier, was schlafen kann (es legt sich hin und sagt "zzz"), gefüttert wird (man sieht noch nen halben Fisch im Maul, dann ist er weg), geimpft wird (da sagt es "autsch" und bekommt einen kleine rote Wunde an der Stelle) und dann mit einem Pflaster verarztet werden kann. Es kann sogar koten, man kann dann mit einer Tüte den Haufen weg machen, es bleibt aber ein Fleck auf dem Teppich. Da muss man eine Bürste nehmen, die schrubbt dann ein paar Mal hin und her und dann erst ist der Fleck weg.

Die Figuren und Gegenstände in verschiedenen Stadien (Tier schlafend, essend, verletzt, Spitze, Pflaster, Haufen, Tüte, Bürste...) und die Schaltflächen hat sie selbst gemalt im Zeichen-Editor.
Wirklich sehr kreativ.
Ein paar Wutanfälle gabs zwischendrin auch, wenn was nicht gleich zu klären war, warum dies und das nicht/anders klappt, wie erwartet. (Gute Übung in Frustrationstoleranz. ;) )

Kind ist grad ganz beseelt, das scheint ihr Ding zu sein.
Und ich bin schon bisschen beeindruckt, dass sie das Prinzip so schnell verstanden hat und es gleich so gut praktisch anzuwenden weiß.
Sonst hat sie ja mit Computern an sich nicht viel zu tun, sie liest nur im Wikipedia, schaut Filme am Laptop und spielt Minecraft. Und das auch erst seit Februar.
Am meisten aber staune ich, dass sie tatsächlich genau das umgesetzt bekommen hat, was sie mir schon vorher recht detailliert erklärt hatte, was sie machen will.
Also auch eine sehr zielstrebige Umsetzung trotz zunächst noch völlig unklarer Variablen, die zur Lösung beitragen können.
Wenn sie alles im Leben so angeht, muss ich mir keine Sorgen um das Kind machen.

(Allerdings bin ich dadurch jetzt grad wieder am zweifeln, ob ich sie nicht doch lieber in eine naturwissenschaftlich orientierte Schule mit Begabtenförderung schicken soll, statt wie eigentlich geplant in ein musisch orientiertes Gymnasium... :roll: )
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