Wahrnehmung von hochbegabten Menschen

ganz allgemein zu Hochbegabung und IQ, theoretisch und praktisch

Wahrnehmung von hochbegabten Menschen

Beitragvon Keksle » Do 11. Jul 2019, 19:33

Gibt es hier auch hochbegabte Eltern die aus eigener Erfahrung berichten können?

Ich lese oft, dass viele HBchen auch hochsensibel sind. Wenn ich mir meine Große anschaue, dann würde ich das bestätigen. Sie ist sehr empfindlich, was äußere Reize wie Lärm oder Gerüche angeht, aber auch emotional.

Jetzt habe ich gelesen, dass durch die HB das Denken und Wahrnehmen insgesamt viel "intensiver" sein soll.
Meine Große beispielsweise kann mit Ungerechtigkeiten gar nicht umgehen. Das muss gar nicht sie selbst betreffen, aber sie kann das kaum ertragen.

Ist das bei euch auch so intensiv? Keine Ahnung ob man so eine Frage überhaupt beantworten kann, schließlich kennt jeder nur sein eigenes Empfinden. Aber irgendwie spukt mir die Frage doch im Kopf herum und jetzt ist sie mal raus ;)
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Re: Wahrnehmung von hochbegabten Menschen

Beitragvon sinus » Fr 12. Jul 2019, 15:53

Da ich grad nicht viel Zeit zum Schreiben habe (Urlaubsvorbereitungen, morgen gehts los), aber an sich sehr viel zum Thema zu schreiben hätte, antworte ich wenigstens ganz kurz.
Ich möchte dir ein Buch empfehlen, was ich sehr aufschlussreich fand, dieses Thema betreffend.
Es beschreibt sowohl meine Tochter sehr gut, als auch mich selbst. Was ich gar nicht gedacht hatte, da ich selbst mich jetzt - zumindest im Vergleich zu meiner Tochter betrachtet - nicht unbedingt als hochbegabt und noch weniger als hochsensibel betrachtet hätte.
(Tochter ist 10 und getestet hb, ich bin ungetestet und weiß nicht, ob wirklich hb. Irgendwelche phänomenalen herausragenden Fähigkeiten habe ich jedenfalls nicht, ich bin dafür eher vielseitig unterwegs.)

Insgesamt war das Buch aber für mich, zusammen mit dem von Aron, das Buch mit den meisten Aha-Effekten.
Zudem ist es wirklich wunderbar zu lesen, ich habe es quasi hintereinander weg gelesen.

Andrea Brackmann
Jenseits der Norm - hochbegabt und hoch sensibel?
Die seelischen und sozialen Aspekte der Hochbegabung bei Kindern und Erwachsenen

Und als zweites:

Elaine Aron
Das hochsensible Kind
Wie Sie auf die besonderen Schwächen und Bedürfnisse Ihres Kindes eingehen

Von Aron gibt es auch ein Buch über Erwachsene. Das kenne ich persönlich aber nicht.

Ich selbst wäre aber bei Aron, WENN, dann ein Exemplar der etwas selteneren extrovertierten Hochsensiblen.
Meine Tochter ist eher genau so, wie "typische" hochsensible Menschen bei Aron beschrieben werden. Bei ihr stimmt quasi alles: große Mäkeligkeit beim Essen, Probleme mit bestimmter Art Kleidung, Empfindlichkeit für Krach, schnell zu viel an Eindrücken, Empfindsamkeit und cholerisches Verhalten bei Overkill, wirklich sehr ausgeprägte Berührungsempfindlichkeit (sie wird sogar steif, wenn die kleine Schwester sie nur mal umarmen will... oder die Lehrerin ihr nur mal die Hand auf die Schulter legt), starke Reaktion auf Gesichtsausdrücke und "negative Schwingungen", Vermeidung Blickkontakt... ach, eigentlich wirklich einfach alles, was Aron beschreibt, passt.
Bei mir trifft nicht so viel davon zu, wie bei ihr. Zumindest bei Weitem nicht so ausgeprägt. Und auch als Kind war ich nicht so wie meine Tochter. Was ich aber z.B. auch nicht gut abkann, sind Berührungen. Ich habe als Jugendliche dieses Bussi geben gehasst und meine Tochter mag das ebenso wenig.
An Kleidung geht auch nicht alles. (Ich vertrage keine Wolle, das kratzt mich, selbst wenn ich noch einen Baumwollpulli drunter habe. Aber ich glaube, das Problem haben recht viele, oder?)

Bei Backmann habe ich mich aber sehr wiedergefunden und einiges bei Aron passt wie gesagt durchaus auch. Aber wie gesagt dann eher in der Ausprägung der "extrovertierten HSP".

Was bei mir sehr ausgeprägt ist und von Brackmann im Zusammenhhang mit Hochbegabung beschrieben wird, ist das immerwährende Abwägen und "Zerdenken". Alles von allen Seiten betrachten wollen, jede Perspektive einnehmen, sehr in die Tiefe gehen beim Denken... egal welches Thema. Das war schon als Kind so und ist es bis heut. Oft treffe ich mit diesen vielen Gedanken zu einem vielleicht sogar wirklich an sich eher belanglosen Thema auf völliges Unverständnis und man empfindet das oft so, als sehe und mache ich ganz unnötig Probleme, wo keine sind. Dabei hat das gar nichts mit Problemen zu tun, die ich "herbeirede", wie andere das empfinden, sondern ich genieße das und gehe darin richtig auf. Das fühlt sich etwa an, als wenn ich ein 1000-Teile-Puzzle, was eigentlich schon fertig war, statt es mir in seiner Gesamtheit zufrieden anzusehen, nochmal extra wild mische und wieder neu zusammensetze. Und über jedes kleine Detail, was ich beim Zusammensetzen entdecke, freue ich mich total und schaue es mir genau an, ehe ich fürs große Ganze weitermache.
Ich finde das "Gedanken-Theorien-Perspektiven-Puzzeln" jedenfalls sehr befriedigend. Ich werd manchmal richtig "hight" davon und tauche immer tiefer und tiefer.
Schade nur, dass nur wenige diese Begeisterung verstehen und teilen. :roll: Die meisten empfinden mich dabei als unnötig kompliziert. Darum habe ich mir abgewöhnt, das nach außen zu tragen und schreibe und denke sowas maximal für mich.
Ich habe aber das Gefühl, dass ich dabei immer wieder sehr wertvolle Erkenntnisse gewinne.
Brackmann schreibt, dass Hochbegabte oft gar nichts anders können, als zu denken, dass ihr Gehirn beschäftigt werden will und den "einfachen Weg" oft gar nicht möchte.

Ach ja - Ungerechtigkeiten können weder meine Tochter, noch mein jugendliches, noch meine erwachsenes Ich gut vertragen.
Ich war als Kind für Erwachsene ein eher unbequemes Kind, war Klassensprecher und Schulsprecher und habe mich immer viel für andere eingesetzt.
Meine Tochter leidet bisher eher still mit und ist meist zu schüchtern, um aktiv einzugreifen.

Und mit schlechten Nachrichten habe ich große Probleme. Mir hängen Unglücksfälle, von denen ich gehört oder gelesen habe immer ewig auch.
An ein junges Mädchen, was letzten Sommer in unserer Großstadt mit dem Rad verunglückt ist, was ich gar nicht kannte, habe ich echt monatelang noch bei JEDER eigenen Radfahrt gedacht. Sogar im Urlaub: wie finden die Eltern ihren sicherlich noch mit dem Kind geplanten Urlaub jetzt ohne die Tochter?, im Winter: Wie ist für sie das Weihnachten ohne ihr Kind?, wie stark wird es wohl von Geschwistern und Freunden vermisst? Und diesen Sommer, ein Jahr nach dem Unfall dachte ich: "Jetzt hätte es Abi gemacht..."
Ich kann da meine Gedanken auch ganz schlecht "begrenzen", auch da denke ich immer an all das Drumherum, die Menschen, die unmittelbar beteiligt sind, die Empfindungen und Probleme, die sie jetzt haben etc pp.
Darum meide ich Zeitungen und Fernsehnachrichten, wo es geht... :roll:
Zuletzt geändert von sinus am Fr 12. Jul 2019, 19:23, insgesamt 18-mal geändert.
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Re: Wahrnehmung von hochbegabten Menschen

Beitragvon Meine3 » Fr 12. Jul 2019, 15:53

Hallo Keksle,

ich berichte mal aus eigener Erfahrung. Dass ich hochbegabt sein könnte, kam mir nie in den Sinn. Ich fühlte mich immer dumm. Im Nachhinein muss ich sagen, ist mein Leben (schulischer Werdegang, Berufsleben, soziales Verhalten) richtig typisch für ein nicht erkanntes HB-Kind gewesen. In meinem Leben war auch sonst viel los (Scheidung der Eltern, überforderte, alleinerziehende Mutter, Auszug mit 16, während der mittleren Reife, Suizid des Vaters...), so dass ich auch wirklich "andere Sorgen" hatte, als mir Gedanken über meinen Intellekt zu machen ;) .

Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens zur Ausbildung wurde ein sehr umfangreicher und "großflächig" angelegter Iq- und Eignungstest gemacht. Da hatte ich dann 99%. Ehrlich gesagt, war mir zu diesem Zeitpunkt der Begriff "Hochbegabung" aber noch nicht so geläufig. Das kam erst, als mein Bruder mir erzählte, dass sein Sohn höchstbgegabt sei und er nun auch einen IQ-Test gemacht hat und auch hochbegabt ist und dann hat er gefragt ob ich denn auch weiß ob ich hochbegabt wäre. Ich erzählte ihm von diesem Test und meinte, dass ich es nicht weiß, dass ich aber glaube, dass ich hochsensibel bin.

Zur Hochsensibilität habe ich relativ früh gefunden, weil ich mich immer gefragt habe, warum ich mich so "anders" oder oft fehl am Platz in der Gesellschaft fühle, warum mich Streits, Ungerechtigkeiten oder Unstimmigkeiten mehr zu belasten SCHEINEN (sprechen kann ich ja nur von mir selbst), warum mir als Kind so oft gesagt wurde, ich sei eine "Mimose", eine "beleidigte Leberwurst" oder einfach nur "empfindlich"...

Dass viele Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen Hochsensibilität und Hochbegabung sehen, darauf bin ich aber erst gestoßen, als es dann um die HB meiner Kinder ging ;) .

Tatsächlich setze ich mich mit meiner eigenen Hochbegabgung, die ja höchstwahrscheinlich vorliegt, auch erst richtig auseinander, seit es bei meinen Kindern so auffällig ist, dass sie in allem immer irgendwie schneller und weiter sind und waren als die anderen Kinder um sie herum, und dies uns auch sehr früh schon bei jedem Kind zurück gemeldet wurde (Erzieher, andere Eltern...).

Dass ich hochsensibel bin, das steht für mich fest:

Ich bin übermäßig geräuschempfindlich, bei einem Gehörtest kam dann auch raus, dass ich ein übergutes Gehör habe ;). Ich höre eine Maus nachts im Nebenzimmer pupsen und wache davon auf :roll: . Ich vertrage viele Medikamente nicht, bzw. reagiere sehr stark drauf, brauche von vielen Medis nur die Hälfte. Ich hasse Etiketten an Kleidungen, oder "verkrempelte" Ärmel in der Jacke, iich bin megalichtempfindlich, geruchsempfindlich und "stimmungsempfindlich". Ich habe einen starken Gerechtigkeitssinn und auch wenn ich mich selbst manchmal schlampig ausdrücke, weil ich ungeduldig bin :mrgreen: , hasse ich ungenaue Formulierungen. Ich nehme vieles "wörtlich". Sagt jemand IMMER in einem Streit ("immer vergisst du den Müll rauszubringen"), so nehme ich das wörtlich und ärgere mich, denn das stimmt ja nicht. Und so weiter. Ich kann Blicke und andere nonverbale Kommunikation sehr gut deuten, was früher für mich sehr schwer war, denn oft passt, das, was ein Mensch nonverbal ausdrückt eben nicht zu dem, was er SAGT... Sprich: Lügen oder Unaufrichtigkeiten stören mich sehr und ich merke sie leider auch schnell....


Auch kognitiv habe ich mich immer sehr unterschieden. Im Berufsleben bin ich immer schnell innerhalb der Firma aufgestiegen, meine rasante Auffassungsgabe wurde stets gelobt. Auf der anderen Seite habe ich öfter "angeeckt". Sowohl imt Vorgesetzten :mrgreen: , als auch mit "Untergebenen". Im Nachhinein ist mir soooo vieles klar geworden. Auch hier: ich schloss von mir auf andere:" warum hat denn niemand diesen doofen Fehler bemerkt, so unnötig, so was muss doch nicht passieren. Können die nicht besser "aufpassen". So oft habe ich mich über so etwas geärgert und war ehrlich gesagt dadurch auch oft "von oben herab". Jetzt im Nachhinein habe ich viel mehr Verständnis für die Kollegen, die es schlicht vielleicht einfach nicht "gerafft" haben, die nicht in sekundenschnelle den Fehler sehen KONNTEN, während es für mich, sofort ins Auge stach...Die Hochbegabung erklärt auch, warum ich in der Schule so viel geträumt habe und ich die ständigen Wiederholungen, vor allen in den Sprach- und Sachfächern wirklich als quälend empfunden habe.

An meinen Kindern stelle ich viele dieser hochsensiblen "Fähigkeiten" (oder auch "Bürden") auch fest. Ich kann so gut auf sie eingehen, verstehe schnell was sie drückt oder wo was stört. Mein Mann guckt dann immer nur blöd aus der Wäsche :lol:, da er nicht hochsensibel ist.

Hochsensibel zu sein ist eigentlich schön, genau wie hochbegabt zu sein, man nimmt viel mehr wahr. Aber wenn du das nicht weißt, dass du mehr wahrnimmst als andere, kann das schon zu Problemem führen. Bei mir war es so. Ich schloss früher, wie es so viele tun, von mir auf andere. Aber das funktionierte irgendwie nie ;).... Das Problem ist also eher der Umgang in der Gesellschaft damit oder du selbst im sozialen Umfeld. Oft habe ich engeeckt mit meinem empfindlich sein oder dass ich in ner Disco Zustände bekomme, weil es zu laut ist 8-) ...Ich war nie so mega der Partylöwe (hatte aber eine kurze, sehr (!!) wilde Phase, da dachte ich einfach ich MUSS das tun, um dazu zu gehören); sondern eher der Bücherwurm...Ich brauche viel Zeit allein, in Ruhe, für mich. Zu Hause, ohne viel Lärm, viele Leute, viele Eindrücke... Mein Mann ist das genaue Gegenteil: Party, am liebsten mit dem Popo auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig (das stresst mich furchtbar), und auch körperlich ist er viel unempfindlicher...

Aber ich hatte schon immer mindestens einen Menschen in meinem Leben, mit dem ich richtig dicke war. Nur so viele Freunde und Bekanntschaften: das war mir immer zu viel und überfordert mich schnell...

Seit ich um meine Eigenheiten weiß, fühle ich mich viel normaler :lol: , da ich damit besser umgehen kann, besser unterscheiden kann, was in Ordnung ist und was nicht. Wann ICH ein Problem habe, und wann mein Gegenüber...Ich kann mich besser abgrenzen, nein sagen, oder eben auch JA...

Es ist gut, wenn man es weiß.

Gruß, Nora
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Re: Wahrnehmung von hochbegabten Menschen

Beitragvon Bliss » Fr 12. Jul 2019, 17:37

Ich bin hochbegabt (erster Test mit 13, dann mit 18 im Rahmen der Berufswahl, mit Anfang 20 bei Mensa). Keine Ahnung, ob das alles unter hochsensibel fällt, aber ich war als Kind sehr geräuschempfindlich. KiGa war die Hölle und ich hab aus Angst vor platzenden Luftballons mal einen Kindergeburtstag verlassen. Auch war ich sehr mäkelig beim Essen was die Konsistenz angeht und Gerüche nehme ich meist als erstes wahr. Bis ins Teenageralter war es ein echtes Problem, dann hab ich gelernt damit so umzugehen, dass es mich sozial nicht mehr sehr einschränkt.
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Re: Wahrnehmung von hochbegabten Menschen

Beitragvon Rabaukenmama » Sa 13. Jul 2019, 09:36

An der Stelle frage ich mich, ob Hochsensibilität von selbst "verschwinden" kann oder ob mein jetztige Gemütszustand Folge von viel Arbeit an mir selbst und guter Anpassung ist ;) . Als Kind war ich ziemlich sensibel, ob das unter "hochsensibel" fällt traue ich mich nicht zu beurteilen. Beim Essen war ich sehr mäkelig, Gerüche habe ich sehr schnell und intensiv wahrgenommen (das ist immer noch so) und Ungerechtigkeiten haben mich bis ins Mark erschüttert. Heute esse ich fast alles, habe bis zu einem gewissen Maß gelernt, damit zu leben, dass im Leben nicht immer alles gerecht ist und mit meiner Geruchsempfindlichkeit kann ich umgehen.

Wie sich die Wahrnehmung von hochbegabten bzw. hochsensiblen (beides? oder entweder-oder?) Menschen unterscheidet, kann ich nicht sagen. Da ich noch (nicht diagnostiziert) ziemlich sicher ADHS habe kann ich noch weniger als andere trennen, wober manche Wahrnehmungsbesonderheiten kommen. Ich sehe mich selbst (und alle anderen Menschen) eigentlich als Komplettpaket. Das Ganze ist für mich mehr als die Summe seiner Teile. Und ich kenne nur meine eigene Wahrnehmung, kann sich also nicht mit der meiner Mitmenschen vergleichen. Dass bei mir einiges anders ist als bei den meisten Menschen ist mir schon klar. Aber ich habe z.B. keinen Einblick, in wie weit sich die anderen Menschen, die ich kenne, untereinander unterscheiden. Es ist leicht, sich selbst als eine Insel zu sehen und die anderen als das Meer, aber für mich zu kurz gedacht. Wo sind die Überschneidungspunkte? Welche Reaktion auf eine bestimmte Sache wird als "normal" angesehen? Inwieweit ist das, was als "normal" betrachtet wird, zeit- und kulturabhängig? Bin ich selbst vielleicht gar nicht so "anders" als ich glaube. Vielleicht traue ich mich nur mehr als andere, "ich selbst" zu sein... Da gehen meine Gedanken schon eher ins philosophische.

In manchen Bereichen ging es mir so, wie meine3 das beschreibt: ich konnte nicht verstehen, dass ich anderen Menschen die Dinge, die für mich klar auf der Hand lagen, nicht auch logisch erschlossen haben. Daher bin ich vermutlich oft hochmütig rübergekommen, und da ich als Kind und Jugendliche auch meine Emotionen nicht so gut unter Kontrolle hatte, konnte ich mich über Dinge, die andere nicht sofort kapiert/geschafft haben, fürchterlich aufregen.

Mittlerweile habe ich gelernt, mich auf das Niveau meines Gegenüber einzustellen. Da ich im Verkauf tätig bin habe ich ständig mit Menschen zu tun, Kollegen und Kunden. Da ist alles dabei, von minderbegabt bis hochbegabt, von hochsensibel bis total unsensibel., von kommunikativ bis total verschlossen und schweigsam.

Da ich Mutter von zwei diagnostizierten Autisten bin, wovon einer (wie ich) auch noch ADHS hat, habe ich mich viel mit Wahrnehmung beschäftigt. Es heißt ja "Kennst du einen Autisten dann kennst du EINEN Autisten". Autismus ist eine Spetrums-Störung ist (man muss nicht nur ein paar Kriterien erfüllen sondern es gibt einen cut-off für die Diagnose) und die Wahrnehmung kann in den unterschiedlichsten Bereichen gestört sein, wobei wiederum zeit- und kulturabhängig ist, was noch als normal und was als pathologisch gesehen wird. Und es gibt unter den Autisten, die ich kenne (mittleweile einige, sowohl Erwachsene als auch Kinder) einige, die sich anzupassen versuchen, weil sie "dazu gehören" wollen, und einige, denen die Erwartungshaltungen der Gesellschaft schnurzegal sind (ein Beispiel dafür ist mein jüngerer Sohn) und die unbeirrt ihr eigenes Ding durchziehen.

Bei Hochbegabung verhält es sich meiner Meinung nach ähnlich, nur dass es für manche ein längerer Prozess ist, draufzukommen, dass sie klug genug sind und grundsätzlich gute Entscheidungen treffen können. Das war auch bei mir so, obwohl ich von meiner Hochbegabung weiß, seit ich 15 bin.
Der liebe Gott schenkt uns die Nüsse, aber er knackt sie nicht (Johann Wolfgang von Goethe)
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Re: Wahrnehmung von hochbegabten Menschen

Beitragvon sinus » Sa 13. Jul 2019, 18:10

Inzwischen am Strand sitzend fällt mir noch einiges zum Thema ein.z.B. weil hier mehrere über Geruchsempfindlichkeit schrieben...
Als ich damals das Buch über Hochsensibilität las, dachte ich auch ganz oft an meine Mutter. Sie ist auch ein ziemlich typisches Exemplar und hat definitiv auch eine ungewöhnlich gute Nase und einen empfindsamen Gaumen.
Sehr wahrscheinlich ist sie auch hochbegabt, leider wie meine Tochter vom Typ her mit eher wenig Selbstwertgefühl.
Sie zweifelt bis heute schnell an sich und kann ihre Grenzen schlecht wahren.
Sie galt und gilt in ihrer Familie und im Bekanntenkreis als "Mimöschen" (nicht immer nett gemeint) und hatte es im Leben sicher mit Ihrer empfindsamen Art oft nicht leicht. Dabei hat sie Medizin studiert, nach der Wende eine eigene Praxis aufgebaut, musste dafür mit Anfang 40 zahlreiche Weiterbildungen und noch mal viele Prüfungen ablegen für ihr spezielles Fachgebiet (von der Internistin zur Diabetologin), sich an ein völlig neues System gewöhnen, sich hoch verschulden und hat nebenher auch noch ihre drei Kinder großgezogen. Jetzt als Rentnerin hat sie mehrere ehrenamtliche Tätigkeiten, mehrere kleinere Büchlein veröffentlicht zur Regionalgeschichte des Ortes usw usf
Man sollte meinen, dass das reicht, um ihr ein gutes Selbstbewusstsein zu geben... Aber noch heute verzweifelt sie schnell an sich, glaubte bis zuletzt sie sei zu dumm, um sich mit über 70 noch an ein Smartphone zu gewöhnen und kann wie gesagt ihre Grenzen schlecht wahren.
Ich bin sicher, sie konnte ihre Sensibilität und Begabung in ihrem Leben an vielen Stellen gewinnbringend einsetzen, aber bis heute scheint sie das nicht als besondere Gaben wahrzunehmen. Ihre empfindliche Nase und Haut und auch die "empfindliche Seele" hat sie auf jeden Fall auch mit 75 noch. Ich glaube, sie hat sich nie ganz damit "versöhnt"... Zumindest scheint es mir so.
Für meine Tochter hoffe ich, dass es anders läuft allein dadurch, dass sie durch das Wissen um ihre "Besonderheiten" diese vielleicht in positiver Weise in ihr Selbstbild integrieren kann.
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Re: Wahrnehmung von hochbegabten Menschen

Beitragvon Keksle » So 14. Jul 2019, 07:55

Was bin ich froh diese Forum gefunden zu haben!
Danke an alle, die sich die Mühe machen zu Antworten, selbst vom Strand aus ;)
Da wäre ich jetzt übrigens auch gerne...

Danke für eure Erfahrungen. Sie helfen mir, meine Große besser zu verstehen. "Mimose" wurde sie gedanklich sicher schon oft bezeichnet, auch ich tu mir manchmal schwer, nachzuvollziehen, wieso sie oft so empfindlich ist und vieles gleich auf ihre Person bezieht. Ich wünsche ihr da gerne ein dickeres Fell, weiß aber nicht, wie ich sie darin unterstützen kann.
Immerhin kann ich ihr jetzt ganz ehrlich zurückmelden, dass ihre Empfindungen sicher genau so sind und dass es in Ordnung ist. Dass wir jetzt eben einen Weg für sie finden müssen, mit all diesen starken Emotionen umzugehen, sodass sie daraus keine Nachteile bekommt.
Ein Glück, dass es eines ihrer "Hobbys" ist, über das menschliche Verhalten im allgemeinen und ihr eigenes im speziellen sich mit mir zu unterhalten ;)
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Re: Wahrnehmung von hochbegabten Menschen

Beitragvon alibaba » Di 16. Jul 2019, 08:51

Ich glaube nicht, dass es einen signifikanten Zusammenhang zwischen Hb und Hochsensibilität gibt. Wissenschaftlich bewiesen wurde da auch noch nichts.

Alles das, was hier schon beschrieben wurde, das kenne ich auch und finde mich darin wieder. Ich bin nicht hochbegabt. Da ich gerne gebrauchte Kleidung kaufe, kann ich Euch z.B. sagen, dass es ganz viele Menschen gibt, die die Etiketten heraus schneiden. Die Gründe dafür sind mit Sicherheit mannigfaltig.

Unabhängig aber davon, denke ich, dass sich anders empfinden, vielen Menschen so geht. Das sind wir, individuell wie wir sind. Natürlich bin ich anders! Wir haben Gemeinsamkeiten und haben sie nicht. Es gibt ja nicht für umsonst im Sprachgebrauch jede Menge von Wörtern die den Menschen beschreiben können.

Auch den "Oh, warum begreift das denn der Andere nicht"-Effekt will ich nicht nur bei den Hb vernorden. Fast tendiere ich dahin, zu sagen, dass sich die Hb oft nicht öffnen können. Es ist nicht immer alles logisch im Sinne von "nun begreif doch mal, dass ist so einfach". Vielleicht sieht der Gegenüber das Ganze aus einem anderen Sichtfeld. Daher sind Teams von Menschen die beste Lösung zum perfekten Ergebnis zu kommen und fast nie nur der Einzelne - von ganz wenigen Menschen weltweit mal abgesehen. Forschungs-Nobelpreise werden immer mehr an ein Team von Wissenschaftlern vergeben.

Das man "nie" und "immer" nicht sagen soll, hat schon etwas mit der Intelligenz zu tun, aber nicht mit HB oder HS. Wenn wir als Familie 'Dinge diskutieren und wir merken, die Gespräche laufen in die falsche Richtung - so nach dem Motto, jetzt versteh das doch mal, lösen wir die Spannung indem ich dann immer sage: "Man soll nie nie sagen oder immer machst du etwas falsch" …. und meine Kinder sagen dann ihren Spruch: "Ich weiß". Denn dieser Spruch kommt hier nämlich "immer". Im Gegenzug frage ich dann, wenn Du es weißt, warum machts du es dann anders? Und dann müssen wir alle lachen, lösen die Spannung und gegen den verschiedenen Sichtweisen ihren Raum.

Ich denke, dass jeder Mensch individuell ist. Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen hochbegabt und hochsensibel. Ich denke, dass es ganz viele so, so oder so gibt und tausende von Konstellationen. Es gibt hb und hs, nicht hb aber hs, hb aber nicht hs ……………………………….
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Re: Wahrnehmung von hochbegabten Menschen

Beitragvon Meine3 » So 21. Jul 2019, 13:19

alibaba hat geschrieben:Ich glaube nicht, dass es einen signifikanten Zusammenhang zwischen Hb und Hochsensibilität gibt. Wissenschaftlich bewiesen wurde da auch noch nichts.

Alles das, was hier schon beschrieben wurde, das kenne ich auch und finde mich darin wieder. Ich bin nicht hochbegabt. Da ich gerne gebrauchte Kleidung kaufe, kann ich Euch z.B. sagen, dass es ganz viele Menschen gibt, die die Etiketten heraus schneiden. Die Gründe dafür sind mit Sicherheit mannigfaltig.

Unabhängig aber davon, denke ich, dass sich anders empfinden, vielen Menschen so geht. Das sind wir, individuell wie wir sind. Natürlich bin ich anders! Wir haben Gemeinsamkeiten und haben sie nicht. Es gibt ja nicht für umsonst im Sprachgebrauch jede Menge von Wörtern die den Menschen beschreiben können.

Auch den "Oh, warum begreift das denn der Andere nicht"-Effekt will ich nicht nur bei den Hb vernorden. Fast tendiere ich dahin, zu sagen, dass sich die Hb oft nicht öffnen können. Es ist nicht immer alles logisch im Sinne von "nun begreif doch mal, dass ist so einfach". Vielleicht sieht der Gegenüber das Ganze aus einem anderen Sichtfeld. Daher sind Teams von Menschen die beste Lösung zum perfekten Ergebnis zu kommen und fast nie nur der Einzelne - von ganz wenigen Menschen weltweit mal abgesehen. Forschungs-Nobelpreise werden immer mehr an ein Team von Wissenschaftlern vergeben.

Das man "nie" und "immer" nicht sagen soll, hat schon etwas mit der Intelligenz zu tun, aber nicht mit HB oder HS. Wenn wir als Familie 'Dinge diskutieren und wir merken, die Gespräche laufen in die falsche Richtung - so nach dem Motto, jetzt versteh das doch mal, lösen wir die Spannung indem ich dann immer sage: "Man soll nie nie sagen oder immer machst du etwas falsch" …. und meine Kinder sagen dann ihren Spruch: "Ich weiß". Denn dieser Spruch kommt hier nämlich "immer". Im Gegenzug frage ich dann, wenn Du es weißt, warum machts du es dann anders? Und dann müssen wir alle lachen, lösen die Spannung und gegen den verschiedenen Sichtweisen ihren Raum.

Ich denke, dass jeder Mensch individuell ist. Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen hochbegabt und hochsensibel. Ich denke, dass es ganz viele so, so oder so gibt und tausende von Konstellationen. Es gibt hb und hs, nicht hb aber hs, hb aber nicht hs ……………………………….



Hallo Alibaba,

wieder das alte Thema, bei dem wir uns nicht einig werden ;) . Du beziehst dich sehr oft auf meine Beispiele in deinem Text, lass mich dazu Stellung nehmen.

Ich möchte hier vorausschicken: Jeder Mensch ist einzigartig, besonders und wundervoll auf seiner ganz eigene Art und Weise. Das sollte eigentlich klar sein. Muss man das wirklich jedes Mal aufs neue betonen, nur weil man von SICH und seinen Empfindungen und Erfahrungen erzählt? Eigentlich habe ich dies als selbstverständlich vorausgesetzt.

Ich habe in meinem letzten Text mehrere typische Beispiele aus meinem Alltag genannt, die oft HSP oder HB betreffen, da ich nunmal beides bin und danach gefragt wurde. Dass sich nicht nur Hochbegabte an Etiketten stören, da stimme ich dir zu. Wäre auch totaler Nonsens. Hab ich auch nie behauptet ;). Dies war ein Beispiel für meine Hochsensibilität, nicht für die HB. Und hier ist es auch nicht so, dass ich sage: das haben nur HB oder NUR HSP! Natürlich können sehr viele Merkmale, die man als Hochsensible hat, auch auf nicht hochsensible Menschen zutreffen. Ich finde nicht, dass man das immer noch zusätzlich und explizit erwähnen muss, grade, wenn es um die Frage geht: wie hast DU dich als hochbegabter oder (und) hochsensibler Mensch wahrgenommen und gefühlt...Es kommt vielmehr auf die Geballtheit der ganzen "Merkmale" an, die dann bemerkbar machen, dass man eventuell ein wenig mehr empfindet, verarbeitet, aufnimmt als andere... Und auf die Intensität: Stört mich das Etikett einfach nur und ich schneide es irgendwann raus oder flippe ich schon als Kleinkind komplett aus, weil ich weiß, dass ich gleich eine Jacke anziehen muss, an dem mich das Etikett kratzt? Bin ich davon dann so eingenommen, dass es mich physisch schon fast "schmerzt" oder nervt er nur...?


Ignoranz oder Überheblichkeit gegenüber den Kollegen am Arbeitsplatz gibts auch unter den Dümmsten. Keine Frage. Anders als bei den Dümmsten, habe ich aber eben nachweislich um einiges schneller verstanden, gesehen, bemerkt. Und zwar durch die Bank weg. Während alle meine Kollegen 20-80 (und 80 war VIEL!) Fälle bearbeitet haben, habe ich im Schnitt 150 bearbeitet, fehlerfrei. Sowas fällt auf. Und ich habe das nie meiner Intelligenz oder schnellen Auffassungsgabe zugeschrieben, da ich mich so nicht empfunden habe, sondern gedacht, die anderen seien FAUL oder haben keine Lust... :gruebel:

Dieses Beispiel beschreibt also nicht, dass man was blödes über seine Kollegen denkt, sondern ein ganz typisches "Phänomen" bei hochbegabten Menschen, wie ich jetzt weiß... Dass sie gar nicht "verstehen", warum die anderen nicht so schnell sind, da sie, wie eben die meisten Menschen, von sich auf andere schließen, das aber nicht hinhaut ;) ...Da ich ja nichts von meiner Hochbegabung wusste, ging es mir verhältnismäßig lang so :mrgreen:...

So nun zum Wesentlichen: klar, treffen viele dieser Beispiele auch auf nicht HB oder nicht HSP zu. Aber mit Sicherheit nicht ALLE und ich habe noch viel mehr Beispiele aus dem täglichen Leben, an denen ich nun merke, dass ich "anders" bin. Ja, ich weiß, du magst das nicht, wenn man das so schreibt und dann wird wieder kommen. Ich kenne das auch! Jeder ist anders. Schon klar. Streite ich auch gar nicht ab.

Es kommt immer auf die Intensität und auch auf das quantitative Ausmaß solcher "Merkmale" an, die dann festsetzen, dass man die Grenze zu einer hochsensiblen Person oder zu einem Hochbegabten überschritten hat oder eben doch "normal" sensibel oder "normal" begabt ist oder nur wenig sensibler als der Durchschnitt. Gemessen wird ja immer am DURCHSCHNITT...

Wenn es keine Unterscheidung zum DURCHSCHNITT gäbe, dann gäbe es diese Begriffe nicht, dann würden wir nicht darüber sprechen. Dann gäbe es keine Definition hierfür.


Der Zusammenhang zwischen HSP und Hochbegabten mag wissenschaftlich (noch) nicht ERWIESEN sein, aber dennoch. Es gibt nicht nur ein Buch über Hochbegabung, dass ebenfall die Hochsensibilität anschneidet und sogar mit der Hochbegabung in der Verbindung bringt. Für MICH persönlich macht das auch Sinn. Beide Phänomene gründen auf einer physiologischen Andersartigkeit einem "mehr" an etwas, was bei den anderen nicht gegeben ist.

Bei Hochbegabten vermutet man, dass die Synapsen im Gehirn zahlreicher, mehr vernetzt sind untereinander, was bewirkt, dass das eigentlich Potenzial des menschlichen Gehirns besser genutzt werden kann. Bei Hochsensiblen herrscht die Theorie vor, dass eine höhere Empfindlichkeit mit einer besonderen Konstitution der Reize verarbeitenden neuronalen Systeme vorliegt. Beides ist ein "mehr" an physiologischen Reizen, die verarbeitet werden können, bzw. müssen, aufgrund einer anderen "Anatomie". Für mich schlüssig, dass ein Mensch, der besonders gut vernetzte Synapsen hat, vielleicht auch besonders hoch aufnahmefähige Neuronen hat, die die Sinne verarbeiten. Schließlich ist etwas sehen und bemerken (Muster, Rechtschreibfehler, Symbole) auch abhängig vom Sinnesorgan Auge, das wiederum auf Sinnesreize reagiert.

Das bedeutet nicht, dass zwangsläufig jeder Hochbegabte auch hochsensibel sein MUSS oder aber jeder Hochsensible auch automatisch weit überdurschnittlich intelligent ist (statistisch haut das auch nicht hin, denn man geht davon aus, dass 15-20% der WB HSP sind, aber nur ungefähr 2% der WB hochbegabt, wobei diese Zahl nach neuesten Stimmen eher nach oben gesetzt werden müsse), aber tendenziell gibt es viele Hochbegabte die AUCH hochsensibel sind, zumindest stelle ich das in meinem persönlichen Umfeld fest und somit gehöre ich zu den Personen, die da einen Zusammenhang sehen...

Gruß,

Nora
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Re: Wahrnehmung von hochbegabten Menschen

Beitragvon alibaba » Mo 22. Jul 2019, 10:41

Meine3 hat geschrieben:
wieder das alte Thema, bei dem wir uns nicht einig werden ;)


Ich muss mir mit keinem einig werden. Das ist nicht Sinn und Zweck eines Gedankenaustausches. ;)
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