Unauffällige Hochbegabte?

ganz allgemein zu Hochbegabung und IQ, theoretisch und praktisch

Re: Unauffällige Hochbegabte?

Beitragvon Rabaukenmama » So 17. Mai 2020, 08:39

FamilyUndercover hat geschrieben:Mhm. E. war mit 2,5 Jahren trocken, Tag und Nacht , weil sie es wollte. Absolut zuverlässig. Sie konnte mit 2,5 Jahren Radfahren, Incl. der Verkehrsregeln- weil sie es wollte.
Sie hat ein unglaubliches Gespür für Stimmungen , erfühlt was andere denken- und ist ein Weltmeister der Anpassung.
Sie sagte mir ,z.B. die ganze alberne Teeniephase, wenn die Klasse über das Wort Penis ( oder ähnliches) in Gelächter ausbricht, hätte sie angewidert, aber sie hätte mitgelacht - um nicht aufzufallen.
Sie war immer schneller als die Anderen, hat aber extra getrödelt oder Fehler eingebaut.


Von den Anzeichen im Kindesalter deutet hauptsächlich der letzte Satz auf Hochbegabung hin. Trocken sein, Rad fahren, usw. sind keine Anzeichen. Das Gespür für Stimmungen hat nichts mit Intelligenz zu tun, sondern mit ZUSÄTZLICH sehr gutem, sozialem Gespür. Ich kenne ein Mädchen mit IQ 72, welches extrem gut darin ist, instinktiv zu erkennen, was andere fühlen. Wenn man bei ihr nicht immer nur den IQ gemessen, sondern auch mal auf den EQ geschaut hätte, wäre sie in einer ganz anderen Schublade gelandet als "Naja, irgendwo zwischen Lernbehinderung und geistiger Behinderung".

Aber das extra trödeln und Fehler einbauen zeigt, dass deine Tochter ihre Andersartigkeit schon früh erkannt und außerdem als etwas "falsches" gesehen hat. Sie hat sich an den Kindern ihrer Umgebung orientiert und angepasst. Sogar mein sozial nicht gerad kompetenter älterer Sohn (Gesamt IQ 118 mit extremer Spitze im sprachlichen Bereich) hat sich bei seinen Stärken schon früh anzupassen gewusst. Hat man ihn mit zwei Jahren gefragt, wie alt er sei, meinte er (mit S-Fehler in der Sprache): "Noch bin ich zwei Jahre alt, aber am 3.3. werde ich 3 Jahre alt sein.". Hat man ihn mit 5 Jahren nach seinem Alter gefragt hat er 5 Finger in die Höhe gestreckt, weil er das bei seinen Kindergartenkollegen so beobachtet hatte.

FamilyUndercover hat geschrieben:Ich finde das auch sehr tragisch und ich mache mir große Vorwürfe.
Ich bin Sozialpädagogin, habe selbst einige Kinder in der Diagnostik begleitet- und nein einiges geht unter.
Ich fühle mies, ehrlich gesagt.
Richtig mies.


Bitte hör schnell wieder damit auf, Dir Vorwürfe zu machen. Erstens bringen sie gar nichts, weder Dir noch deiner Tochter. Und "tragisch" ist es auch nicht.

Ich habe zwei Kinder, eines zumindest mit einer Teil-Hochbegabung und eines gehörlos und laut IQ-Test an der Kippe der Lernbehinderung (dieses Kind hat hier schon einige Beiträge verfasst und wird es vermutlich noch mal tun :mrgreen: ). Meine Jungs sind beide Autisten, der ältere Sohn mit zusätzlich ADHS. Bei mir gibt es einige Dinge, die ich wirklich SEHR falsch gemacht habe, und die meinen Kindern vermutlich sehr geschadet haben. Eines davon ist, dass ich meinem jüngeren Sohn jahrelang gegen seinen Willen mit Gewalt die Zähne geputzt habe, weil ich der Meinung war, es wäre so unglaublich wichtig. Und mit den normalen Mitteln (Zeitplan, besprechen, zureden, Belohnungen,...) hat es eben nicht geklappt. Also hat ich mir mein Kind zwischen die Beine geklemmt und bin gegen seinem Willen mit der elektrischen Zahnbürste in seinem Mund rumgefahren. Mein Kind hat sich gewehrt gebrüllt, mir dann später (ab ca. 4 Jahren) die Zahnbürste aus den Händen gerissen sie ist über 3 Banden im Badezimmer rumgeflogen. Aber ich war stur und wollte "gewinnen". Dieses Verhalten meinerseits hat uns hunderte Abende zerstört und unser aller Nerven extrem belastet. Auch der älterer Bruder was in diesen Situation ganz verzweifelt und hat "Hör auf! Hör auf!" geschrieen, während ich immer noch der Ansicht war, das "Richtige" zu tun. Jetzt, während ich das niederschreibe, kann ich immer noch nicht ganz fassen, was mich damals geritten hat. Die Erkenntnis, dass mein Verhalten schlichtweg übergriffig und gemein ist, hatte ich dann binnen einer Sekunde. Ich habe sofort damit aufgehört und nach 3 Tagen hat mein jüngerer Sohn FREIWILLIG Zähne geputzt und zwar besser und genauer, als ich es jemals bei ihm geschafft habe.

Heute weiß ich, wie armselig mein Verhalten damals war. Ich mache mir aber jetzt KEINE Vorwürfe mehr dafür (obwohl es hier das Wort "tragisch" vermutlich besser trifft als bei nicht erkannter Hochbegabung) sondern mache es einfach jetzt, wo ich es erkannt habe, besser. Und genau das kannst du auch. Im Gegensatz zu meinem Fehlverhalten beim Zähne putzen hast du einfach einen wichtigen Aspekt bezüglich deiner Tochter nicht BEMERKT. Du warst nicht aktiv unfair oder bevormundend. Du bist Mutter von 4 Kindern und durch die sehr gute Anpassung deiner Tochter ist dir das Ausmaß ihrer Begabung einfach nicht aufgefallen. Hätte dich jemand gefragt, wie du ihren IQ einschätzt, vermute ich mal, dass du "um 120" geantwortet hättest ;) .

Ok, damit wärst du zwar daneben gelegen, und wenn du "es" früher gewusst hättest, hätten vielleicht manche Entscheidungen bezüglich deiner Tochter anders ausgesehen. Aber "tragisch" ist das Ganze nicht. Dass du Sozialpädagogin bist erschwert die Sache insofern, weil du vermutlich eine sehr hohe Erwartung an dich selbst hast, auf Grund deines Berufswissens bei den eigenen Kindern alles möglichst "richtig" zu machen und auch so Dinge wie eine Höchtsbegabung rein auf Grund des Verhaltens zu erkennen. Vielleicht bist du selbst auch gerade Opfer deiner früheren Vorurteile gegenüber Eltern, denen wichtige Dinge beim eigenen Kind einfach nicht aufgefallen sind. Da helfen dann auch keine Selbstvorwürfe, sondern die Erkenntnis, es selbst früher falsch gesehen zu haben (und damit meine ich nicht die Hochbegabung deiner Tochter sondern wenn andere Eltern bei ihren Kindern wichtige Aspekte nicht bemerkt haben).

Wichtig ist auch, was jetzt, nach Erkennen der kognitiven Fähigkeiten, weiter geschieht. Deine Tochter ist 15 und sowohl sehr klug als auch sozial-emotional weit voraus. Wie steht sie selbst zu einem Klassensprung? Würde es sie interessieren, mal andere hochbegabte Jugendlichen kennenzulernen (sei es virtuell oder im echten Leben)?

Hier im Forum habe ich oft die Beobachtung gemacht, dass gerade sozial sehr kompetente Kinder in passender Umgebung aufblühen (wie Katze das von Ihrer Tochter beschreibt), obwohl anfangs vor so Entscheidungen wie einem Sprung immer Hemmungen von Seiten der Kinder da sind. Ein hoher IQ allein kann nicht verhindern, dass diese Kinder an sich selbst zweifeln, vermutlich zweifeln sie sogar mehr daran, als jene Kinder, die eigentlich allen Grund dazu hätten ;) . Hier ist trotz der erstaunlichen Reife oft auch sanfter Druck von Seiten der Eltern notwendig, neue Wege auszuprobieren. Alles Gute von uns!
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Re: Unauffällige Hochbegabte?

Beitragvon sinus » So 17. Mai 2020, 10:07

Liebe TE, das "tragisch" bezog sich nicht drauf, dass du/ihr etwas übersehen oder unterlassen habt, entschuldige, wenn das so rüberkam.
Ich meinte damit, dass ich es tragisch finde, dass gerade die sehr hohe Begabung dazu führt, dass es den Kindern so lange so gut gelingt, das komplett zu verstecken bzw sich so erfolgreich zu verbiegen.
Sprich, dass der Segen der Begabung, dass die Kinder so früh schon wahrnehmen, dass sie anders sind als andere gleichzeitig zum Fluch werden, weil sie diese Begabung dann direkt dazu einsetzen, diese "andere" Seite zu verstecken und zu unterdrücken. Und ich vermute, dass umso höher die Begabung bzw die Differenz zum Normalmaß ist, wohl umso mehr Kraft und Energie erfordert.
Verstehst du, was ich meine?

Auf der andren Seite vermute (hoffe) ich aber auch, dass sie diese Begabung dann aber quasi "zum Ausgleich" auch ebenso effektiv nutzen können, um sich davon zu befreien und ihren ganz eigenen Weg zu finden!

Ich stelle mir das mit der sehr hohen Begabung immer vor, dass es vielleicht vergleichbar ist mit einem Menschen, der sehr viel größer gewachsen ist, als alle anderen um sich herum und sich darum immerzu "bücken" muss. Um nicht so herauszustechen und um all die Alltagsdinge erledigen zu können wie alle anderen.
Das geht eine Weile lang gut, verursacht aber sicher Rückenschmerzen, fühlt sich nicht gut an und hinterlässt womöglich sogar irgendwann dauerhafte "Haltungsschäden", wenn man den Menschen nicht die Möglichkeit gibt, sich auch mal auf ihre volle Größe zu strecken und sich unter gleich großen zu bewegen...

Da du als Mutter einer so klugen Tochter übrigens sicher auch nicht nur einen Durchschnitts-IQ hast, wird es für dich wohl auch schwerer sein, die "Andersartigkeit" deines Kindes richtig zu identifizieren, weil das meiste dir dann doch relativ normal erscheint...
Zuletzt geändert von sinus am So 17. Mai 2020, 13:20, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Unauffällige Hochbegabte?

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » So 17. Mai 2020, 11:37

@sinus

mir fälllt dazu eine andere Analogie ein: die alte chinesische Tradition den Mädchen Füße zu binden, damit sie klein bleiben. Von außen in einen feinen Seidenschuh verpackt sieht der Fuß niedlich aus, unter der schnönen Fassade verkrüppeln aber die Füße, so dass die Frau kaum laufen kann. Ich glaube diese Tradition wurde nicht nur der Schönheit wegen beliebt. Wer solche Füße hat, kann nicht mehr weg laufen. Ich sehe die Ausbremsung der begabten Kindern in der Schule genauso. Gleich in dem nachbarsthread wirst du gewarnt, den Schulstoff nicht vorwegzunehmen. Dieses Konzept setzt voraus, dass man den Kindern so lange nichts großes gibt, bis sie sicht gewöhnt haben mit den kleinen Schritten zu trippeln.
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Re: Unauffällige Hochbegabte?

Beitragvon FamilyUndercover » So 17. Mai 2020, 12:03

Liebe Rabaukenmama,
was für eine liebevolle und ausführliche Antwort, hab vielen Dank dafür.
Es tröstet mich wirklich, Danke.
Aber ich bin mir bewusst, dass ich da als Mutter keine Meisterleistung hingelegt habe.
Ich frage mich halt, warum sie sich so extrem angepasst hat. Es muss was mit ihrer Rolle zu tun haben, vielleicht weil die Rolle des Klugen vermeintlich schon durch den älteren Bruder besetzt war?
Der wird am 28. getestet und es wird wohl so sein, dass er zum ersten Mal erlebt, dass seine Schwester ihn übertrumpft. Eine sehr ambivalente Erfahrung für ihn. Er ist stolz auf ihn, aber kann auch schwer aus der Rolle des Konkurrenten heraus.
Hach, es ist alles so extrem gerade.
Ich muss mich unbedingt da einlesen....
Liebe Grüße
FamilyUndercover
 

Re: Unauffällige Hochbegabte?

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » So 17. Mai 2020, 12:11

Keine Mutter ist perfekt, und am schlimmsten finde ich diejenigen die sich als perfekt einstufen. Du hast vielleicht eine oder andere falsche Entscheidung getroffen. Vielleicht aber auch nicht. Dein Kind ist in vielem so wie es auf die Welt kam. Mit vier Kindern wirst du schon selber wissen, dass sie trotz der gleichen Erzeihungsentscheidungen sich sehr unterschiedlich entwickeln können. Dass du jetzt einiges hinterfragst, kommt nicht nur deinen Großen, sondern vor allem deinen Kleinen zugute. Ich habe bei dem Jungsten auch einiges anders gemacht, als bei den älteren Zwillingen.
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Re: Unauffällige Hochbegabte?

Beitragvon Rabaukenmama » So 17. Mai 2020, 12:22

Sie kurz Google-Konto, weiß nicht das Weitreich vergeben. Bereich der Großvater.
Der liebe Gott schenkt uns die Nüsse, aber er knackt sie nicht (Johann Wolfgang von Goethe)
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Re: Unauffällige Hochbegabte?

Beitragvon FamilyUndercover » So 17. Mai 2020, 12:49

Liebe(r) Sinus,

ich finde es selber tragisch und habe das auch gar nicht als Angriff empfunden.
Ich hoffe, es geht ihr bald besser.
Aber der Frust in der Schule wird sich so bald nicht ändern...
Danke Dir sehr.
Hast Du evtl einen Tipp für mich?

Alles Liebe
FamilyUndercover
 

Re: Unauffällige Hochbegabte?

Beitragvon sinus » So 17. Mai 2020, 13:51

FamilyUndercover hat geschrieben:Liebe(r) Sinus,

ich finde es selber tragisch und habe das auch gar nicht als Angriff empfunden.
Ich hoffe, es geht ihr bald besser.
Aber der Frust in der Schule wird sich so bald nicht ändern...
Danke Dir sehr.
Hast Du evtl einen Tipp für mich?

Alles Liebe


Puh, ich bin ja selbst noch auf der Suche nach dem passenden "Rezept" und meine Tochter ist ja auch noch lange nicht da, wo man sie als einen glücklichen Menschen bezeichnen könnte.
Sie hat immer wieder Phasen, wo sie sagt, dass sie am Liebsten unsichtbar oder noch schlimmer, gar nicht da wäre.
Seit jetzt Corona bedingt keine Schule mehr war, kam das allerdings nicht mehr vor und sie ist die letzten Wochen wesentlich zufriedener und ausgeglichener gewesen. Mir schwant aber, dass das demnächst vorbei ist - ab Montag geht es jede zweite Woche wieder zur Schule.
Sie ist übrigens auch eine Kandidatin für Prüfungsangst, fürchte ich. Nachdem sie in der Grundschule sich noch auf Klassenarbeiten regelrecht gefreut hatte, weil es da mal nicht ganz so langweilig war, hat sie jetzt an der neuen Schule zumindest bei Mathearbeiten schon mehrfach "versagt" und fürchtet sich nun vor den Arbeiten. Sie sagt, sie kann dann manchmal die einfachsten Kopfrechenaufgaben nicht mehr lösen...

Was mir geholfen hat bisher:

1) viel lesen zum Thema. Es gab da immer wieder Aha-Effekte und so einige "Auffälligkeiten" sah ich dann in neuem Licht.

2) der Kontakt zur DGhK. Da finden hier 1x im Monat Elterntreffs statt und es hat was von "Selbshilfegruppe". Es tut gut, von anderen mit ähnlichen Problemen zu hören und es sind mitunter auch Eltern dabei, deren Kinder quasi schon "durch" sind mit vielen Problemen und der Schulzeit. Und es scheint mit/nach dem Schulabschluss so einiges leichter zu werden...
Man sollte nur nicht vergessen, dass sich in der DGhK die Eltern versammeln, die "Problemkinder" haben, so dass leicht der Eindruck entstehen kann, dass es wirklich nur Probleme und wenig Lichtblicke gibt.
Auch sind da auch mal "Spinner" (sorry) dabei, mit denen man so gar nicht anfangen kann.
Hier bei uns in der Stadt gibt s auch regelmäßig Vorträge, die interessant sind. (Auch da war aber auch schon was dabei, was mir sehr befremdlich schien. Ein Vortrag über Hochsensibilität & Hochbegabung bspw, wo die Referentin weniger wusste, als ich mir angelesen habe und völlig chaotisch und fahrig nur aus einem mitgebrachten Ordner vorlas, einige (unpassende) Fallgeschichten aus ihrer therapeutischen Arbeit wiedergab und sonst keine vernünftigen Antworten geben konnte.)
In unserem Ortskreis fand ich aber die Vorsitzende bspw sehr erfahren (mit einer Tochter, die inzwischen studiert) und fachlich auch äußerst informiert und kompetent und man kann da auch eine privaten Beratungstermin ausmachen.

Aktuell suche ich auch noch nach einer Psychologin für meine Tochter, bin da aber noch unschlüssig, nachdem wir da schon eine schlechte Erfahrung gemacht haben.
Aber bei euch läuft sowas ja schon.
Ist das bei euch eine Therapeutin, die sich mit Hochbegabung auskennt?
Es gibt da wohl so einige Besonderheiten, wo wohl nicht wenige Psychologen schnell auf dem Holzweg landen, weil sie die hohe Begabung nicht ausreichend einbeziehen in ihre Diagnose. Bzw auch die Hochbegabten die Psychologen hervorragend manipulieren und täuschen können.
Du kannst ja mal schauen, da gibt es bspw das KARG Portal.
https://www.fachportal-hochbegabung.de/ ... gsstellen/
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Re: Unauffällige Hochbegabte?

Beitragvon sinus » So 17. Mai 2020, 13:52

Erwähnte hochbegabte Freundin erinnert sich auch mit Grausen an die Schulzeit und nicht wenige sehr Begabte sprechen wohl im Nachhinein von den "dunklen Jahren". Also wahrscheinlich ist das eine Phase, die man nur versuchen kann, möglichst unbeschadet zu überstehen. Ansprüche zurückschrauben, Kind auch öfters mal daheim lassen, auch wenn es nicht wirklich körperlich krank ist...

Wenn deine Tochter offen dafür ist und gern was ändern mag, könntet ihr euch nach einer Schule mit Hochbegabtenzweig/-klasse umsehen. Oder sogar über ein Internat nachdenken, wie das in Meißen. (Sankt Afra)
In Sachsen gibt es auch staatliche Beratungsstellen für schulische Fragen im Zusammenhang mit Hochbegabung.
https://www.begabtenfoerderung-sachsen.de
Da haben sich einige Bekannte schon beraten lassen /ihr Kind testen lassen und alle waren sehr zufrieden.
ich hab im Zusammenhang einer Früheinschulung meiner jüngeren Tochter da auch schomal eine telefonische Beratung genutzt und fühlte mich gut und nett beraten.

An Büchern fand ich folgende in anderen Threads schon genannten Bücher hilfreich.
(folgt im nächsten Beitrag, muss nochmal raussuchen)
Zuletzt geändert von sinus am So 17. Mai 2020, 20:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Unauffällige Hochbegabte?

Beitragvon sinus » So 17. Mai 2020, 13:56

Hier erstmal ein Flyer, den ich gut finde:

https://www.icbf.de/images/stories/Arbe ... r_seng.pdf
Zuletzt geändert von sinus am So 17. Mai 2020, 20:24, insgesamt 1-mal geändert.
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