KlavierspielerInnen hier?

Mathematik, Musik, Kunst - alles zu spezieller Hochbegabung

KlavierspielerInnen hier?

Beitragvon Gast_(shopgirl) » So 12. Nov 2006, 21:42

Hallo,

mein Sohn ist fünf Jahre alt (lt. Pädagogen und Psychologen "sicher hb") und hat mit 4 1/4 Klavier zu lernen begonnen. Derzeit ist er auf den letzten Seiten des "Bastien Primer Level", er spielt also jetzt "echt" beidhändig.

Gibt es hier noch andere Klavierkinder? Nach welcher Methode wird bei euch unterrichtet? Üben eure Kinder freiwillig? ;-)

LG,
shopgirl
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Re: KlavierspielerInnen hier?

Beitragvon auch gast » Mo 13. Nov 2006, 03:33

hallo

meine tochter ist 3 jahre - sie hat mit gut 2 jahren begonnen, weil sie den konkreten wunsch geaeussert hat. sie lernt nacht der methode "little piano school" und es geht so naja - bis - recht gut.
sprich, sie kann noten lesen, sie ist begeistert von all dem systemischen am klavier (akkorde, tonarten, notierung, pausen). sie spielt etwas beidhaendig, aber ist ihr noch zu muehsam, einhaendig spielt sie nach noten, aber es interessiert sie wenig - oder sie bekommt nicht das richtige. das weiss ich nicht.
wir werden wahrscheinlich bald die schule/lehrer wechseln, weil sie dort nicht richtig ernstgenommen wird, daweil sagt sie ja immer sie will was lernen.
sie "uebt"allein, ja, aber nicht ihre noten sondern was sie will, aber nicht viel, vielleicht 10 minuten am tag.
meine tochter ist lt. psychologin auch sicher hb, anscheinend betraechtlich hb, ich kann nur sagen, sie liebt ihr klavier in ihrem zimmer und die klavierstunde ist eines der highlights der woche. ich denke, ich muss ihr einfach mehr anbieten. noch mehr, oder so.
lg
liz
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Re: KlavierspielerInnen hier?

Beitragvon Neckri » Mo 13. Nov 2006, 10:06

Hallo Shopgirl,

unsere Tochter (auch HB) spielt Klavier, seit sie 3 Jahre alt ist. Das ist über 5 Jahre her, so dass sie jetzt schon entsprechend weit ist. Sie liebte ihre Musik immer, aber die Lust, etwas einzuüben war in der Vergangenheit zuweilen sehr begrenzt. Ich denke, da haben insbesondere HB-Kiddies damit zu kämpfen, weil ihnen ja sonst alles zufliegt. Meine Meinung ist, dass darum das Üben üben mit Musik gaaaanz wichtig für HBchen ist, weil sie es ja sonst nicht lernen. Aus deiner Formulierung über das freiwillige Herangehen ans Üben erkenne ich schmunzelnd so gewisse Parallelen.... Aber ich kann dir berichten, dass sich das Überwinden so manch einer Durststrecke lohnt: Später, wenn die Musik so richtig toll klingt, wird das Üben immer freiwilliger. Da kommt dann noch eine gewisse Einsicht dazu, dass sich das Üben prinzipiell lohnt, um die Musik supertoll erklingen zu lassen. Dann überwiegt der Spaßfaktor. Mein Tipp: Musik soll Freude machen. Zeig deine Freude an allem, was durch Üben besser wird. Du kannst die Bedeutung vom Üben gut einschätzen, dein Sohnemann noch nicht so recht. Er liest das dann von deinem Gesicht ab.

Von der Methode her, hatte die Klavierlehrerin alles mögliche probiert - auch was das Notenlesen anbetraf. Aber alllem Kinderkram stand unsere Maus ziemlich begriffsstutzig gegenüber. Na ja - irgendwann hatte die Klavierlehrerin einfach die Notenschrift nach der Erwachsenenmethode erklärt - und sofort war alles klar. So ähnlich ging es mit den Stücken. Fingerübungen für Kleine: igitt! - Toll klingende Stücke für Fortgeschrittene: juhuu!

Viele Grüße,

Neckri
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Re: KlavierspielerInnen hier?

Beitragvon maxim13 » Di 23. Mär 2010, 12:07

hallo,

unsere Tochter spielt Klavier seit sie 3 wurde. Ich und mein Lebenspartner spielen auch Klavier und unsere Kleine wollte es auch versuchen, zuerst aus Spaß und dann haben wir entdeckt, dass sie sehr begabt ist. Jetzt sind wir eine echt musikalische Familie :)
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Re: KlavierspielerInnen hier?

Beitragvon isidra » Mi 24. Mär 2010, 20:26

Hallo,

auch meine Tochter spielt Klavier seit sie 3 Jahre alt ist. Das ist nun schon bald ein Jahr her. Sie ist die jüngste Schülerin in ihrem Institut. Aber das Üben, ja das fällt immer mal wieder schwer (grad im Moment ists mal wieder schlechter). Manchesmal ists ein rechter Kampf. Auch ihre Klavierstunde funktioniert nicht immer ganz, da ist sie immer mal wieder unkonzentriert und will alles andere als spielen. Aber sie liebt ihre Musik und sie tut ihr auch gut. Klassische Musik liebt sie allgemein. Aber es wird auch mmit dem Üben immer besser werden je älter sie wird und je anspruchsvoller das Spiel wird.

Gruß Sina
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Re: KlavierspielerInnen hier?

Beitragvon WoGe » Di 27. Dez 2011, 22:58

Unser Sohn hat mit 4 Jahren den Wunsch geäußert, Klavier zu spielen. Die erste Herausforderung bestand darin, eine/n geeignete/n Klavierlehrer/in zu finden, denn die öffentlichen Musikschulen lehnten ihn wegen seines Alters rundweg ab. Bei einer privaten Schule versuchten wir es mit einer Lehrerin, mit der es gar nicht funktioniert hat. Glücklicherweise öffnete dann vor Ort eine weitere, und seine jetzige Lehrerin hat ein tolles Händchen für Kinder. Es macht beiden viel Spaß, und das Üben ist (noch) kein negativ anstrengendes Thema.

Was aber niemand versteht ist, wie er lernt, d.h. wie er Dinge aufnimmt und umsetzt. Es gibt einfache Stücke, die er nicht hinbekommt, trotz mehrmaliger Versuche und wiederholtem Vorspielen. Er hört zu und beobachtet die Finger, aber es klappt bei ihm nicht. Andere Stücke muss er nur hören, und dann spielt er sie aus dem Kopf sofort nach, nach zwei bis drei Versuchen notentechnisch fehlerfrei und bei guter Laune mit Akkorden. Beim Weihnachtsessen hat er uns überrascht, als sein Cousin "Stern über Betlehem" als sein Lieblingslied nannte - er wollte ihm eine Freude machen und spielte es direkt ohne Noten (er kannte es schon aus der Adventszeit, wo Papa es mit Flöte und Klarinette gespielt hatte). Danach sagte er "Papa spielt es auf der Flöte aber in F-moll" und transponierte entsprechend. Dann meinte er "Man kann es aber auch nur mit Halbtönen spielen" und transponierte erneut. Zum guten Ende kam dann noch "Am einfachsten ist es aber in C-Dur", und schwupps die nächste Variante.

Habt ihr auch die Erfahrung (so unser Verdacht), dass der "Lernerfolg" in diesem Alter stark dazu korreliert, ob unsere Kleinen das Stück mögen oder nicht? Oder eine andere Erklärung?

LG, WoGe
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Re: KlavierspielerInnen hier?

Beitragvon Julia1985 » Mo 2. Jan 2012, 10:43

hallo,
mein kleiner spielt zwar nicht klavier sondern geige aber ich habe auch die erfahrung gemacht.
stücke die ihm gefallen sind für ihn viel leichter zu erlernen als welche die er nicht so toll findet.
es macht ihm dann einfach spaß diese stücke zu probieren bis es funktioniert und das auch teilweise auf anhieb.
Julia1985
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Re: KlavierspielerInnen hier?

Beitragvon alibaba » Mo 9. Jan 2012, 10:32

Hi,

da gehe ich doch auch mit. Wenn man etwas mag, gehte s einem doch viel leichter von der Hand. VLG
alibaba
 


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