Geigenkinder

Mathematik, Musik, Kunst - alles zu spezieller Hochbegabung

Re: Geigenkinder

Beitragvon Koschka » Mi 23. Jan 2013, 08:52

Hallo Julia,

off: wie geht es deinem J. in der Schule? Wenn es zu privat ist, würde ich mich auch über eine PN freuen :-) Unsere Erfahrung habe ich im neuesten Topic bei der Vorzeitigen Einschulung zusammengefasst.

LG
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Re: Geigenkinder

Beitragvon alibaba » Mi 23. Jan 2013, 11:27

Julia1985 hat geschrieben:Mich würde ja mal interessieren was das immer für Stücke sind was sie da lernen.


Na kein Menuett von Bach. ;) Hier wird aus dem Sassmanshaus gespielt (Pflichtlektüre) und als Zusatz englische Stücke, oft auch Kopien und das Ganze abhängig ob ein Vorspiel ansteht oder nicht. Über Weihnachten waren es ausschließlich Weihnachtsstücke -die gingen aber leichter von der Hand, weil die Melodie klar war. ;) Dazu gibt es noch selber geschriebene "Stücke" der Lehrer. Das zusammen mit der Wiederholung immer des alten Stoffes kann schon viel werden. Ich habe auch den Eindruck, das man erwartet nach einer Woche die aufgegebenen Stücke zu können.

Ich habe gestern mal gestoppt. Alle neuen Stücke 1x durchgespielt dauerten 20 Minuten. Mit üben hat das aber noch nichts zu tun. Und auswendig kann man sie deswegen noch lange nicht. :oops:

Naja, egal, noch macht dem Sohn das Ganze ja Spaß. Jedoch wird das Tempo mit weiterführender Schule nicht mehr zu stemmen sein. VLG
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Re: Geigenkinder

Beitragvon Fredericke » Mi 23. Jan 2013, 11:55

Hallo Julia,

off: wie geht es deinem J. in der Schule?
Ja wie geht es euch so, würde mich auch freuen etwas von euch zu hören. Schließe mich koschka an.

Lg fredericke
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Re: Geigenkinder

Beitragvon Fredericke » Mi 23. Jan 2013, 12:17

Hallo,

bei uns gibt es erst neue Stücke, wenn die alten Stücke gut vorgespielt worden sind. Bei Stücken die wiederholt werden sollen, ist es dann eher so das viel Technik darin steckt und das diese Technik dann zum Üben aufgeschlüsselt wird.
Wir kommen schon bei einem Instrument und drei Stücken üben auf 20 Minuten und dabei läuft die Flöte nebenbei. Wenn es dann vier oder fünf wären, wäre die Freizeit gleich Null. Ansonsten muss ich sagen reicht Klavier und Flöte vollkommen aus. Klavier ist das Hauptinstrument, was zum Üben auch einfach mehr Zeit beansprucht und das Nebeninstrument ist die Flöte. Flöte ist einfach nicht so anspruchsvoll und benötigt auch nicht so viel Zeit fürs Üben.
Es macht ihr unheimlich viel Spaß und es gab bisher kein Stück oder Lied, was sie nicht nach einer Woche auswendig spielen konnte. Es macht auch viel Freude einfach mit ansehen zu können, wie sie an ihrem Instrument reift und wächst. Es kommt jetzt schon fast täglich vor, das sie einfach Lieder aus dem Kopf nachspielt. Im Moment sind es Weihnachts- und Winterlieder, aber wir hatten auch schon Sommerlieder. Sie sagt auch selber, wenn sie Musik hört spürt sie eine schöne Freude in ihrem Körper. Musik hätte so schöne Farben.

Alibaba hast du deinen Sohn beim Üben gestoppt oder deine Tochter?

Vg fredericke
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Re: Geigenkinder

Beitragvon LiLaLaunebär » Mi 23. Jan 2013, 14:39

Was ihr hier schreibt klingt wirklich eindrucksvoll! Wow - nicht schlecht.

Hat einer von Euch sein Kind mal dabei gefilmt? Es würde mich mal interessieren, WIE sich das dann anhört (und dabei würd mich interessieren - wie lange sie schon das Instrument spielen)
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Re: Geigenkinder

Beitragvon alibaba » Do 24. Jan 2013, 11:18

Fredericke hat geschrieben: Alibaba hast du deinen Sohn beim Üben gestoppt oder deine Tochter?


Den Sohn....der spielte zügig hintereinander alle neuen Stücke 1x.

Das Volumen bei der Tochter ist jetzt so ok. In der Regel 2 neue Stücke die man intensiver bearbeitet, Wiederholungen alter Stücke oder Fingerübungen (Tonleitern in verschiedenen Variationen) rechne ich jetzt mal nicht mit hinzu. Das ist, neben der Flöte als Nebeninstrument die man ja, wie du auch so schön geschrieben hast, auch mal "vernachlässigen" kann ;) , gut zu schaffen und passt jetzt auch gut zu Schule und den anderen Hobbys nebst Spielfreizeit.

VLG
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Re: Geigenkinder

Beitragvon Julia1985 » Fr 25. Jan 2013, 11:30

Na so hört es sich echt humaner an alibaba. Es soll schließlich auch Spaß machen.

Das hatte j. Für JuMu gelernt. Er macht nur nicht den lagewechsel das ist eine etwas andere Version und entspricht nicht den Orginalnoten. http://youtu.be/7iqJy0W23VM

Gerade lernt er das hier: http://youtu.be/Xy3pz-e8--M
Ach so und er spielt seit 2 Jahren nach der Suzuki-Methode. Mitlerweile spielt er auch nach Noten.
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Re: Geigenkinder

Beitragvon Maa » Mo 1. Jul 2013, 14:34

An Fredericke:

"Sie sagt auch selber, wenn sie Musik hört spürt sie eine schöne Freude in ihrem Körper. Musik hätte so schöne Farben."

Das ist rührend schön was deine Tochter zur Musik sagt (spürt)...
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Re: Geigenkinder

Beitragvon Maa » Mo 1. Jul 2013, 14:43

Hallo ihr lieben,

nun ist schon wieder Sommer, geht vielleicht auch irgend ein Kind von euch in ein Musiklager?

Meine Tochter darf Morgen für 6 Tage in ein tolles Mu.Lager ( in italien)- es ist das erste Mal dass sie alleine von zu Hause weg ist, und vor allem das erste Mal dass sie in einem richtigen
Orchester mitspielt- sie musste zwar viel in kurzer Zeit üben, aber die Stucke die sie da spielen werden sind wirklich wunderbar, da denke ich wird sie auch in musikalischer
hinsicht reicher werden.
Sie werden Konzerte von Wagenseil, Haydn, Vivaldi, Corelli,Kuhlau, Ungarische Lieder und die " Meditation, Thais" von Massenet spielen.... ich denke sie wird freude haben!

Mal sehen ob sie es schafft mit den grossen mitzuhalten, wenn auch nicht, ist es ja trotzdem eine gute Erfahrung!

Wünsche euch ein ganz schöner Sommer und viel Freude beim musizieren!
Maa
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Re: Geigenkinder

Beitragvon Julia1985 » Di 16. Dez 2014, 12:19

Hallo zusammen,

mensch war ich lange nicht hier.
Was machen denn die kleinen Musikliebhaber?
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