Geigenkinder

Mathematik, Musik, Kunst - alles zu spezieller Hochbegabung

Re: Geigenkinder

Beitragvon Julia1985 » Mo 2. Apr 2012, 14:00

hm also bis jetzt klappt es mit den noten lernen ganz gut. wir werden sehen wie das mal weiter geht. er lernt es stück für stück und das ist ok so. ich halte auch nicht viel davon ihn zu irgend welchen sachen zu drimmen, warum auch? er soll ja spaß haben und das ist das wichtigste. ob er nun besonders begabt an der geige ist, weiß ich nicht aber ich weiß das er spaß hat. mit 4 jahrenfinde ich ist das das wichtigste. er hat übrigens 1 mal pro woche einzelunterricht und einmal pro woche gruppenunterricht.
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Re: Geigenkinder

Beitragvon Fredericke » Mo 2. Apr 2012, 20:29

Hallo,

hatte euch ja mal bezüglich der Lernmethoden des Geigenspiels gefragt. Kind lernt ja schon seit einer Weile Flöte und jetzt wurden wir gefragt, ob wir das Instrument zum kommenden Schuljahr wechseln wollen. Kind wurde Geige und Klavier angeboten. Sie hat sich für Klavier entschieden. Ich selber finde Geige auch schön, aber das steht nicht zur Wahl. Wenn es klappt, darf sie dann Klavier lernen und sie freut sich schon riesig. Wichtig ist doch immer das es Freude macht.

Lg Fredericke
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Re: Geigenkinder

Beitragvon Julia1985 » Di 3. Apr 2012, 10:35

ui, klavier ist auch toll. j. interessiert sich auch immer mehr dafür und wünscht sich vom osterhasen ein klavier, hat dann aber überlegt das es für den armen hasen doch zu schwer sein könnte und hat sich gedacht der weihnachtsmann mit seinem schlitten schafft das besser :lol: aber ich finde derzeitig reicht ein instrumen. wenn er ein bissel größer ist kann er noch ein zweites instrument lernen, wenn es noch sein wunsch ist.
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Re: Geigenkinder

Beitragvon alibaba » Di 3. Apr 2012, 11:04

Fredericke hat geschrieben: Kind lernt ja schon seit einer Weile Flöte und jetzt wurden wir gefragt, ob wir das Instrument zum kommenden Schuljahr wechseln wollen.


Warum wechseln? Sohn spielt neben Gitarre auch noch Flöte. Gerade Flöte ist ja ein so leichtes Instrument, das eignet sich hervorragend für Erfolgserlebnisse. Vor allem nützt es dem Sohn schwere Stücke erst einmal auf der Flöte zu probieren und dann auf der Gitarre. Noten leren und zuordnen, das geht auch über die Flöte leichter. Ich würde nicht aufhören, nur ergänzen. ;)

VLg
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Re: Geigenkinder

Beitragvon Julia1985 » Di 3. Apr 2012, 11:28

koschka das sehe ich ähnlich wie dein lehrer. es ist genug aufwand ein instrument zu lernen und schon garnicht klavier zusätzlich zu geige im moment. er ist noch so jung und hat noch so viel zeit noch ein zweites instrument zu lernen. das soll er entscheiden wenn er weiß was für ein aufwand das neben der schule ist.
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Re: Geigenkinder

Beitragvon alibaba » Di 3. Apr 2012, 12:16

Hi,

mit 4 Jahren zwei Instrumente ist sicherlich etwas früh...aber erst ab Klasse 2, mhhhhhh :gruebel:

Mein Sohn kann locker zwei Instrumente nebeneinander spielen, die Tochter wird jetzt mit Einschulung zusätzlich Flöte lernen. Die Kinder unserer Musiklehrerin spielten sogar in dem Alter schon mehrere Instrumente. Dabei waren selbst recht schwierige Instrumente wie Harfe oder Saxophon.

Ich glaube, es ist kindabhängig, vor allem wie der Übungswille ;) ausgeprägt ist. Mehrere Instrumente bedeuten einfach eine längere Übungszeit. Ich würde immer alles probieren lassen, egal in welchem Alter. Da bucht man halt erst mal nur ein halbes Semester, da sieht man dann schon wo's hinläuft. Die Tochter freut sich auf jeden Fall auf die Flöte.

VLG
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Re: Geigenkinder

Beitragvon Fredericke » Di 3. Apr 2012, 21:15

Hallo,

wenn der Wechsel klappt, dann lernt sie ab nächstes Jahr nur Klavier in der Musikschule. Flöte, das kann sie gerne, dann zu Hause weiterspielen, aber in der Musikschule, soll es nur eins sein. Das reicht, wenn sie will kann sie auch bei uns in der Gemeinde weiter Flöte lernen. Ein Wechsel wurde uns angeboten, weil Kind sehr musikalisch ist. Sehr gutes rhythmisches Gefühl, sehr gutes Gehör, lernt Noten sehr schnell.

Lg Fredericke
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Re: Geigenkinder

Beitragvon Maa » Sa 23. Jun 2012, 19:13

Hallo liebe Geigeneltern!

Also ich bin neu hier, möchte euch unsere Violingeschichte kurz schildern.

Meine Tochter, nun acht Jahre alt, hat vor 1 1/2 Jahre angefangen Violine zu spielen ( ich spiele auch, da wollte sie umbedingt auch lernen- anfangs war ich gar nicht begeistert, dachte sie hätte ja
sowieso keine Geduld dazu!!! Wie sehr habe ich mich getäuscht!).
Sie hat von Anfang an nie gekratzt, und nach der Suzuki Methode praktisch ein Stück pro Woche gelernt. Mittlerweile ist sie fast bei Band 4. An der jährlichen Prüfung des Konservatoriums hat sie
ein Violinkonzert von Vivaldi gespielt, da das obligatorische Stück weit unter ihrem Niveau war. Sie hat dann die 5.75 als Note gekriegt ( 6 ist die Höchstnote).

Das tönt jetzt alles nach Angeberei, doch mein Problem ist genau das gegenteil:
MIR MACHT DAS GANZE LANGSAM FAST ANGST.... wie soll es weitergehen, wie viel soll man das Talent fördern ohne die Kindheit zu rauben, wie viel Zeit und Aufwand wird es in ein Paar Jahre geben
wenn es so weitergeht? Ich habe 3 Kinder (eben 8, 4 und 14 Monate alt), kann ich so viel für sie investieren und den anderen gerecht werden?
Sie spielt ja so mit Herz und Seele( klar gibt es aber manchmal Zank wenn die Tonleiter sooooo langweilig ist!) Aber will sie das wirklich oder vielleicht macht sie es nur weil alle staunen und Freude haben?

Meine Tochter übt ca 5 bis 6 Tage die Woche etwa 1 Stunde. Weniger geht eigentlich gar nicht, bis sie ja nur die Vorübungen, Slalen, Studien usw geübt hat ist meist schon ne halbe Stunde weg...

Habt ihr manchmal auch solche Bedenken oder spinne ich plötzlich? Uebrigens: mein Mann versteht das ganze sosolala, er unterstützt und eigentlich schon, aber manchmal sagt er genervt dass es ja schliesslich nicht nur die Geige gäbe (z.B weil die Lehrerin wollte/vorschlug dass sie Samstag in den Orchester kommt). Ja, Talent soll man doch fördern, das ist klar, aber wo sind die Grenzen?

Entschuldigt, ist etwas lang geraten... Ich hoffe sehr dass wir uns untereinander austauschen können- man trifft ja nicht gleich auf der Strasse jemand der sowas verstehen kann und selber betroffen ist!
Tschüss!
Maa
 
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Re: Geigenkinder

Beitragvon alibaba » Mo 25. Jun 2012, 10:01

Hallo Maa,

na an eine verdorbene Kindheit würde ich bei einer Stunde am Tag noch nicht gleich denken, ich weiß aber, was du meist und was dich beunruhigt. Denn immerhin nimmt das Instrument schon einen Großteil ein, nach Schule. Und das alles für was.....? Für einen Berufsmusiker sind die Zeiten echt hart. :mrgreen:

Aber dein Kind ist doch schon 8, da musst Du doch sicherlich nicht mehr daneben stehen, oder? Kann dein Kind denn mittlerweile nach Noten spielen...ich kenne mich mit Suzuki nicht so aus....hier lernen wir zwar auch die Griffe, aber nach Noten...mal davon abgesehen, das Kinder eh sehr schnell etwas auswendig können.

Bei uns geht es auch weniger um die Quantität sondern um die Qualität. So sind wir im Moment damit beschäftigt in der richtigen Hälfte des Bogens zu spielen und das Spiel zwischen Violine und Bogen technisch richtig hinzubekommen. Das geht ganz gut mit einfachen schon bekannten Stücken. Auch ist es nicht so einfach die Note ansich auf das Instrument zu übertragen...meine Tochter spielt jetzt ein Jahr...immer noch in der ersten Lage. Und mit Sicherheit ist sie nicht das unbegabteste Kind. ;)

Für mich steht aber eins fest...wenn ein Kind Gefallen an der Musik findet, dann würde ich es unterstützen. Jeder Sportler oder jeder Fußballer wird zum Turnier gekarrt....die müssen auch üben. Wenn es Dich nicht zu sehr belastet, dann unterstütze dein Kind weiterhin. Sie scheint es ja zu wollen, dann ist es gut so. Allerdings erscheint mir Samstags auch noch zusätzlich Orchester doch ein wenig zu viel .....bei uns ist das bei weitem nicht so oft.

VLG
alibaba
 

Re: Geigenkinder

Beitragvon Fredericke » Mo 25. Jun 2012, 14:38

Hallo,

eine Stunde am Tag ist nicht zu viel. Unsere Tochter spielt Blockflöte. Wir handhaben es so, dass sie einen oder zwei tage die Woche nicht spielen muss. Richtet sich immer nach der Schwierigkeit der Stücke und beim täglichen üben ist es so, dass sie die Stücke, die sie gut kann und ihr nicht besonders viel Mühe bereiten, sie nicht so oft wiederholen muss, so kann man schon etwas Zeit einsparen. Natürlich darf sie gerne auch noch selber weiterspielen, wenn sie das möchte. Zur Zeit spielt sie unheimlich gern "alle Vögel sind schon da" oder "die Vögel wollten hochzeit machen". Das läuft dann schon mal den ganzen Tag über. Ich finde, Platz für Familie muss immer sein, da muss das musikalische auch mal zurückstecken.
Lg fredericke
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