Anfängerbuch "Klavier"

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Anfängerbuch "Klavier"

Beitragvon LiLaLaunebär » Di 22. Jan 2013, 14:45

Könnt ihr euch noch an ein Anfängerbuch zum Klavierlernen für 5 jährige erinnern?
Bevor mein Sohn Unterricht durch eine Klavierlehrerin bekommt, werde ich diejenige sein, die ihm etwas beibringt (um zu schauen, ob das Interesse von Dauer ist). Ich habe früher selber gespielt. Würde mich aber jetzt nicht als begabt oder besonders gut bezeichnen. Für den Anfang wird es sicher reichen. Aber ich hätte irgendwie gern einen "LEitfaden" an den ich mich auch etwas halten kann - Ich kann zwar die Noten, weiss aber nicht, wie ich sie kindgerecht beibringen kann.

Ich habe nun bei Amazon die Klavierschule von Amadeus (Kinderserie - die ja momentan sogar läuft) gesehen. Kennt die zufällig jemand? Oder hat jemand mit einem anderen Erfahrung (positiv wie negativ?)

Lieben Dank
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Re: Anfängerbuch "Klavier"

Beitragvon LiLaLaunebär » Di 22. Jan 2013, 16:07

Leider wohne ich ziemlich ländlich *gg* so dass es sicher noch ein paar Tage/Woche dauern kann, bis ich überhaupt jemanden gefunden habe. Und wenn der dann noch keinen Platz hat :schwitz: werde ich diese Zeit auch überbrücken müssen.. irgendwie... Das ist der Nachteil am "Landleben"... zwar gibt es in Hamburg massig - aber ich kann nicht eine Stunde lang hinfahren und diese auch wieder zurück!
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Re: Anfängerbuch "Klavier"

Beitragvon Koschka » Di 22. Jan 2013, 17:32

Hallo,

es muss doch bei euch auch irgendwo eine Musikschule geben? Wenn du nie Kinder unterrichtet hast, ist die Gefahr groß, dass dein Kind schnell das interesse und die Motivation verliert. Die zweite Gefahr - er lernt die Technik falsch, und muss dann umlernen - das ist auch mit viel Frust und Aufhörtendenzen verbunden. Ich fahre meine Kinder 30 min in die andere Stadt, obwohl es bei uns genug Lehrer gibt, weil sie sich mit ihrem Lehrer hervorragend verstehen und ohne ihn hätten sie schon längst aufgehört.

LG
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Re: Anfängerbuch "Klavier"

Beitragvon Fredericke » Mi 23. Jan 2013, 11:45

Hallo LiLaLaunebär,

wir haben die klavierschule von holzweissig. Das ist eine etwas anspruchsvolle anfängerschule. Das Kind sollte schon Noten kennen. Es gibt aber auch "Eins zwei drei Klavier" von Claudia Ehrenpreis und Ulrike Wohlwender. Diese Schule hat am Anfang größer geschriebene Noten und eignet sich gut für Kinder, die noch nicht viel mit Noten in Berührung gekommen sind. Du solltest auf alle Fälle darauf achten, das die klavierschule Zahlen unter den Noten stehen hat. Sie stehen für den jeweils zu benutzenden Finger. Das erleichtert am Anfang die Fingerführung.
Wenn du zu Hause dein Kind unterrichtest, dann finde ich es wichtig, das man als Elternteil nicht so ehrgeizig an die Sache herangeht. Das Wollen sollte hier mehr vom Kind als vom Erwachsenen kommen, sonst bleibt der Spaß und die Freunde am Elernen aus. Naja und auf längere Sicht gesehen, solltet ihr euch dann einen Lehrer suchen, aber für den Anfang denke ich, ist es voll okay, das du mit deinem Kind den Einstieg machst.
Es gibt auch noch mehr Bücher. Am Besten ihr geht zusammen in ein Musikgeschäft und schaut euch mal einige Bücher an. Am Anfang ist es auch eher so, das sie noch nicht mit beiden Händen gleichzeitig spielen, sondern versetzt.
Ihr könnt euch auch für den Anfang eine Schablone über den Tasten setzten, die könnt ihr leicht selber basteln. Die Schablone gibt die Tasten wieder und ihr schreibt auf den weißen Tasten den Notenbanken und darüber zieht ihr Notenzeilen und schreibt die passende Note über den jeweiligen Notennamen. So lernt man schnell die Zuordnung der Tasten und Noten.
Viel Spaß beim spielen.

Vg fredericke
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Re: Anfängerbuch "Klavier"

Beitragvon heinerprahm » Mi 23. Jan 2013, 23:42

Hallo ihr Lieben,

ich kann diese beiden Werke hier empfehlen, die machen wirklich sehr viel Spaß und sind dennoch recht anspruchsvoll:

http://www.amazon.de/Klavierspielen-mit ... 920880609/
http://www.amazon.de/Klavierspielen-mit ... 920880625/

Liebe Grüße
Heiner
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Re: Anfängerbuch "Klavier"

Beitragvon LiLaLaunebär » Do 24. Jan 2013, 09:33

Na klar, über kurz oder lang kommt nur ein Klavierlehrer in Frage. Leider haben wir damals mit unserem großen Sohn eine Erfahrung gemacht, die uns nun etwas abwarten lässt. Dieser wollte damals auch unbedingt Klavier lernen - wir haben damals sogar eins gekauft. Aber nach 3 Stunden (also 3 Wochen) hatte er keine Lust mehr. Daher möchte ich jetzt lieber nicht so schnell schiessen.
Da ich ja selber durchaus spielen kann - kann ich ihm das jetzt für den Anfang auch ganz gut zeigen. Zumindest weiss ich, wie die Technik geht etc. Aber ich selber weiss auch,d as ich ein eher ungeduldiger Mensch bin und sicher nicht die richtige Lehrerin um ihm das wirklich immer bei zu bringen. Er hat nach wie vor viel Freude an der Sache und ich bin nun seid gestern auf der Suche nach einem Lehrer. DAs scheint hier wirklich nicht so einfach. Von dem Gedanken, das dieser nach HAuse kommt, habe ich mich schon lange verabschiedet. Die Musikschulen in der Nähe (30 Min Fahrtzeit) haben alle keine Plätze mehr - nur noch in s. g. Musikkarussells - und das kommt für mich nicht in Frage.

Ich schaue mir jetzt eure Buchtipps an - vielen Dank dafür!

PS: Da er ja noch keine Buchstaben kann, haben wir gestern erstmal Buchstaben geübt - also erkennen und benennen können. Das klappt gut. Nun habe ich Spielkarten gemacht. Auf jeder Karte eine Note mit Buchstaben drunter. So kann er sich die Note ansehen, den Buchstaben lesen und merken *hoffentlich*. Wenn er das etwas kann, kann man den Buchstaben unten zuhalten und er muss die Note erkennen können... Mal sehen!
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Re: Anfängerbuch "Klavier"

Beitragvon Koschka » Do 24. Jan 2013, 10:28

Hallo,

warum kommt bei euch Musikkarusel nicht in Frage? Da lernen Kinder unterschiedliche Instrumente kennen, und da schauen auch Lehrer, welches Intstrument welchem Kind passt. Bei mir spielen zwei Kinder Geige. Ein Kind hat mit 4 die Geige das erste mal in die Hand genommen, man hatte das Gefühl, dass sie immer da war - nie gerutscht, nie gekratzt, konnte mit 4 schon richtig Gefühle mit der Geige ausdrücken. Das zweite Kind kämpft seit Jahren mit der Geigenstellung, ist nach 2 jahren bei vernünftigen Tönen angekommen - und dieses Kind ist laut Lehrer auch überdurchschnittlich begabt für die Geige. Wie durchschnittlich begabte Kinder Geige lernen und wieviel Kraft sie und die Eltern dafür inverstieren müssen - das kann ich mir jetzt ungefähr vorstellen. Wir haben versucht den Lehrer aus logistischen Gründen zu wechseln. Der zweite Lehrer hat das weniger fittes Kind ein mal angehört, und gesagt: weißt du Schätzchen, bei mir steht oben ein Klavier, willst du probieren, ob es dir gefällt? Sie hat es immer wieder versucht, aber mein Kind hat sich strickt geweigert das Instrument zu wechseln. Nach 2 Jahren Kampf spricht in ihm schon Ergeiz. Im nachhinein wäre es viel einfacher, wenn es von Anfang an Klavier gewesen wäre.
Wenn ihr das Klavier schon zuhause habt, heißt es noch lange nicht, dass es der einfachste Weg ist ein Instrument zu lernen :) Ich kenne auch einen umgekehrten Fall - ein Kind schwärmte im KG-Alter von der Geige, hat sich eine gewünscht - über einen langen Zeitraum. Dann hat es Klavier gekennengelernt, und seitdem gab es kein zurück mehr. Das Kind spielt schon seit Jahren sehr erfolgreich Klavier.

LG
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Re: Anfängerbuch "Klavier"

Beitragvon LiLaLaunebär » Do 24. Jan 2013, 10:46

Nein, nein, wir haben kein Klavier zu hause - wir haben es damals wieder abgegeben (haben ein Klavier gemietet - für ein Jahr, danach hätten wir es gekauft - aber es kam ja anders). Daher haben wir momentan kein Klavier.

Geige und Bratsche haben wir sogar hier (mein Mann spielt). Aber er hat Null Lust.. auch Gitarre nicht (haben wir ebenfalls). Das gleiche mit Flöte (wir haben viele Instrumente - mein Mann ist sehr musikalisch und ich auch - wobei ich nur Klavier spielen kann). Wenn ich eins bei meinem Sohn weiss, dann ist es: Wenn er etwas ausgesprochen hat, dann will er das auch.
Gehe ich beispielsweise mit meinem großen in ein Spielzeuggeschäft und er darf sich frei etwas aussuchen, dann braucht er stuuuuuuuuuunden und hat pberhaupt keien Plan von dem, WAS er will.

Gehe ich mit P. in das Geschäft, dann schaut er sich um, überlegt, geht zielstrebig auf etwas zu nimmt sich das und DAS will erhaben. Nix anderes. Geht das nicht (weil zu teuer beispielsweise), dann legt er das wieder weg und will sparen, bis er sich genau DAS kaufen kann. So war er schon immer. Entweder das oder gar nix.
Daher glaube ich auch, das ein Karusell ihm keinen Spass bringen wird. Denn er weiss, das er keine Geige, Violine oder Bratsche spielen will. Das gleiche gilt für Gitarre und Flöte. Mit Klangstäben brauch ich ihm erst recht nicht kommen. Er WILL Klavier lernen.
Zudem ist die Geige ja wirklich auch ein extrem schweres Instrument - bis sich da Erfolge einstellen, kann es mitunter ja mehrere Monate dauern. Und P. ist seeehr ungeduldig und perfektionistisch. Klappt es nicht - will er nicht mehr (er hat ja bereits versucht). Beim Klavier hatte er sofort Erfolge und das hat ihn motiviert...

Gestern hat er sich ans Keyboard gesetzt, erst sein Stück weiter geübt und dann freie Musik gespielt. Eine Melodie (kannte ich nicht) und dann einen selbsterfunden Text. Oh, er war so glücklich :-)
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Re: Anfängerbuch "Klavier"

Beitragvon Koschka » Do 24. Jan 2013, 10:57

Alles klar. Hast du es probiert, die Klavierlehrer aus der Musikschule darauf anzusprechen, ob sie deinen Sohn privat unterrichten können? Wir haben so unseren Lehrer gefunden. Mittlerweile habe ich mich schon so daran gewöhnt, dass ich gar nicht in die Musikschule wechseln möchte - so ist es wesentlich flexibler.
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Re: Anfängerbuch "Klavier"

Beitragvon alibaba » Do 24. Jan 2013, 11:28

Musik würde ich nie selber dem eigenen Kind beibringe...das birgt viel zu viele Konflikte. Es reicht wenn ich schon mit ihm üben muss. Als Mutter soll ich das Spiel "überwachen". Da muss ich auf die richige Bogenhaltung achten, auf die richtige Greiftechnik, das der Finger richtig sitzt oder die Lage richtig getroffen wurde. Ich stoppe wenn es nicht sauber gespielt war, ich erkläre Noten und gebe Hilfestellung beim Wie muss ich das jetzt gleich noch mal greifen.......beim Großen sitze ich während des Unterrichts mit im Raum und werde mit einbezogen vom Lehrer. Nein, Danke, selber unterrichten ,Nie und Nimmer!

Ich kann Dir Klaviertechnisch nichts empfeheln, aber in den Musikläden findet man eigentlich eine immer tolle Beratung. Die Leute hier bei uns im Musikhaus sind auf ihrem Verkaufsinstrument auch ausgebildet. Und durchs stöbern findet man mit Sicherheit auch Hefte die leicht sich selbst erklären.

VLG
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