Wieviele Termine zum Testen?

Fragen, Antworten und Erfahrungen zu IQ-Tests

Wieviele Termine zum Testen?

Beitragvon Twochild » So 7. Mai 2017, 20:21

Ich haben jetzt bei vielen gelesen, dass es mehrere Termine zum Testen gab. So wie ich die Psychologin am Telefon verstanden habe, wird es für meinen Sohn nur einen Termin geben. Ich sollte ca. 2 Stunden einplanen. Es wird nur weitere Termine geben, wenn ihr etwas auffallen sollte, das weiter behandelt/diagnostiziert werden sollte.

Finde ein Treffen im Grunde auch "wenig". Dachte aber es sei so üblich???? Sie meinte auch, dass sie mir direkt im Anschluss eine Rückmeldung geben wird - vorausgesetzt das Kind mag sich dann nochmal alleine im Nebenraum beschäftigen (glaube ich eher nicht). Ansonsten telefonieren wir...

Kennt das jemand auch so????
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Re: Wieviele Termine zum Testen?

Beitragvon Bliss » So 7. Mai 2017, 22:34

Bei uns war es auch nur ein Termin. Wir sollten mit 2,5 bis 3 Stunden rechnen, waren aber nach 1,5 Stunden schon fertig.

Wenn es nur um den IQ geht langt das bei Kindern im Schulalter eigentlich aus. Mehrere Termine macht man entweder bei ganz jungen Kindern oder wenn noch mehr getestet wird (also z.B wenn ADHS, Legasthenie oder so was im Raum steht.
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Re: Wieviele Termine zum Testen?

Beitragvon Rabaukenmama » Mo 8. Mai 2017, 10:25

Wenn es nur ein IQ-Test ist reicht ein Termin, Größenordnung etwa 2 Stunden.

Wenn eine ganze Entwicklungsdiagnostik gemacht wird sind 3-4 Termine von je 90-120 Minuten üblich.
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Re: Wieviele Termine zum Testen?

Beitragvon inessa73 » Mo 8. Mai 2017, 12:21

Wir hatten für den Hawik-4 damals 2 Termine.

Am Ersten, der etwa 2 h ging, wurde der Test an sich gemacht.

Beim 2. Termin, eine Woche später, schaute sich eine Pädagogin nochmal das Thema Schule mit meinem Sohn an und fragte, wie es ihm da so geht, was er gut / schlecht findet, sich wünschen wurde.

Das wurde dann gleich im Anschluß, zusammen mit dem IQ-Test, ausgewertet. Außerdem ist die Testerin noch zu einem Termin mit der Klassenlehrerin zusammengekommen und hat mit ihr das weitere Vorgehen besprochen, nachdem sie das Testergebnis grob erläutert hat.

Also zusammengefasst: 2 Termine zu je 2 Stunden + Schulbesprechung ohne uns.
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Re: Wieviele Termine zum Testen?

Beitragvon Twochild » Mo 8. Mai 2017, 12:34

inessa73 hat geschrieben:Wir hatten für den Hawik-4 damals 2 Termine.

Am Ersten, der etwa 2 h ging, wurde der Test an sich gemacht.

Beim 2. Termin, eine Woche später, schaute sich eine Pädagogin nochmal das Thema Schule mit meinem Sohn an und fragte, wie es ihm da so geht, was er gut / schlecht findet, sich wünschen wurde.

Das wurde dann gleich im Anschluß, zusammen mit dem IQ-Test, ausgewertet. Außerdem ist die Testerin noch zu einem Termin mit der Klassenlehrerin zusammengekommen und hat mit ihr das weitere Vorgehen besprochen, nachdem sie das Testergebnis grob erläutert hat.

Also zusammengefasst: 2 Termine zu je 2 Stunden + Schulbesprechung ohne uns.


Das hört sich gut an. War das Gespräch denn für euch aufschlussreich? Und hat das Gespräch mit der Lehrerin etwas bewirkt?
Bei meinem Sohn war eine Sozialpädagogin von er Erziehungsberatungsstelle im Kiga. Weitere Gespräche in der EZB sind geplant. Dort soll es vorallem darum gehen seine sozial-emotionale Entwicklung zu beleuchten und zu unterstützen.
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Re: Wieviele Termine zum Testen?

Beitragvon Twochild » Mo 8. Mai 2017, 12:37

Rabaukenmama hat geschrieben:Wenn es nur ein IQ-Test ist reicht ein Termin, Größenordnung etwa 2 Stunden.

Wenn eine ganze Entwicklungsdiagnostik gemacht wird sind 3-4 Termine von je 90-120 Minuten üblich.


Eine Entwicklungsdiagnostik wird dort wohl nicht gemacht werden. Ich habe die Testerin so verstanden, dass ggf. weitere Untersuchungen/Tests veranlasst werden, falls irgendwas auffällig sein sollte.
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Re: Wieviele Termine zum Testen?

Beitragvon Twochild » Mo 8. Mai 2017, 12:39

Bliss hat geschrieben:Bei uns war es auch nur ein Termin. Wir sollten mit 2,5 bis 3 Stunden rechnen, waren aber nach 1,5 Stunden schon fertig.

Wenn es nur um den IQ geht langt das bei Kindern im Schulalter eigentlich aus. Mehrere Termine macht man entweder bei ganz jungen Kindern oder wenn noch mehr getestet wird (also z.B wenn ADHS, Legasthenie oder so was im Raum steht.



Dann scheint es ja nicht ganz ungewöhnlich, bzw. unseriös zu sein ;)
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Re: Wieviele Termine zum Testen?

Beitragvon unwissende-neu » Mi 17. Mai 2017, 22:55

Wir sind auf Grund von Verhaltensauffälligkeiten im Rahmen der Differenzialdiagnostik zu einem IQ Test gekommen.

Für den IQ Test ( Hawik) hatten wir auch nur einen Termin. Die Auswertung und Besprechung erfolgte natürlich an einem anderen Termin.

Weitere Termine für weiteren Tests ;)
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Re: Wieviele Termine zum Testen?

Beitragvon inessa73 » Do 18. Mai 2017, 08:32

Twochild hat geschrieben:Das hört sich gut an. War das Gespräch denn für euch aufschlussreich? Und hat das Gespräch mit der Lehrerin etwas bewirkt?
Bei meinem Sohn war eine Sozialpädagogin von er Erziehungsberatungsstelle im Kiga. Weitere Gespräche in der EZB sind geplant. Dort soll es vorallem darum gehen seine sozial-emotionale Entwicklung zu beleuchten und zu unterstützen.


Ich fand das Gespräch sehr aufschlußreich, weil da Sachen rausgekommen waren, die ich so nie gesehen hätte. Uns hat es viel Sicherheit gegeben und geholfen, sein Wesen besser zu verstehen.

Die Lehrerin war auch sehr aufgeschlossen gegenüber diesem Thema und hat schon so einiges verändert. Bei ihm ging es aber eher um schulische Dinge, das sozial-emotionale war soweit okay.

Beim Kleinen (7 Jahre, 1.Klasse) steht nun auch ein Test an, denn er hat da auf sozial-emotionaler Ebende noch etwas mehr Probleme. Er ist sehr perfektionistisch und verweigert dann schnell mal, wenn es nicht so klappt. Ebenso kann er keine Tips und Kritik gut annehmen, wobei ich hoffe, das wird noch besser mit dem Alter. Lt. Aussage seiner Lehrerin tut sich da schon bisschen was, aber es gibt noch viel Luft nach oben.

Seine Zwillingsschwester wird bei der Gelegenheit auch mit getestet, da auch sie ziemlich fit ist. Bei ihr wird es gleich im Anschluß an den Test die Auswertung geben. Beim Bruder will sich die Psychologin etwas mehr Zeit lassen, weil, wie schon geschrieben, da doch mehr Auffälligkeiten vorhanden sind, die evtl. auch beim Test eine große Rolle spielen können.
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Re: Wieviele Termine zum Testen?

Beitragvon Twochild » Do 18. Mai 2017, 11:41

inessa73 hat geschrieben:
Beim Kleinen (7 Jahre, 1.Klasse) steht nun auch ein Test an, denn er hat da auf sozial-emotionaler Ebende noch etwas mehr Probleme. Er ist sehr perfektionistisch und verweigert dann schnell mal, wenn es nicht so klappt. Ebenso kann er keine Tips und Kritik gut annehmen, wobei ich hoffe, das wird noch besser mit dem Alter. Lt. Aussage seiner Lehrerin tut sich da schon bisschen was, aber es gibt noch viel Luft nach oben.

Seine Zwillingsschwester wird bei der Gelegenheit auch mit getestet, da auch sie ziemlich fit ist. Bei ihr wird es gleich im Anschluß an den Test die Auswertung geben. Beim Bruder will sich die Psychologin etwas mehr Zeit lassen, weil, wie schon geschrieben, da doch mehr Auffälligkeiten vorhanden sind, die evtl. auch beim Test eine große Rolle spielen können.


Macht ihr denn mit den beiden jetzt "nur" einen IQ-Test oder auch einen Entwicklungstest. Bei der Schwester wäre das ja vermutlich eher nicht nötig, so wie es sich anhört.
Oder hattet ihr da nicht sogar schon mal in die Richtung testen lassen? Meine mich daran zu erinnern,mal sowas gelesen zu haben...
Erscheint mir auf jeden Fall gut, dass sie sich da Zeit nehmen möchte!

Hier gab es wie gesagt nur einen Testtag. Dafür hat sie hintereinander gleich zwei Tests gemacht. Hawiwa bzw Wippsi III oder so ähnlich und einen non-verbalen Test.

Mein Sohn meinte hinterher, dass es ihm zu lang war und er nicht soooooo gerne nochmal hin möchte ;) (muss er ja auch nicht). Ich glaube er hatte auch gehofft irgendwas rechnen zu dürfen :?
Die "Auswertung" erfolgte direkt während der Testung bzw im Anschluß, während mein Sohn alleine in einem anderen Raum gewartet hat. Eine schriftliche Auswertung wird es allerdings auch noch geben.

Ich bin gespannt, wie es in der Schule wird und ob er sich dort mehr konzentrieren kann, als z.B. im Kiga. Und auf Mathe in der ersten Klasse... Gestern Abend im Bett hat er sich drei Mal 3600 ausgerechnet um die Sekundenanzahl von drei Stunden rauszubekommen :geek:

Da die Testerin ja sagte, seine Konzentration und Hand-Auge Koordination sei nicht nicht gut (Verarbeitunggeschwindigkeit von 80) habe ich mich die letzten Tage mal hingesetzt und was geübt. Ich kam mir ehrlich gesagt sehr eigenartig vor dabei. Genau das wollte ich ja nie tun - meinem Kind etwas aufzurücken, was es üben soll. Er sah das bisher recht entspannt und hat begeistert mitgemacht :mrgreen: Da hab wohl eher ich ein Problem mit meiner Rolle :|
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