Verarbeitungsgeschwindigkeit und Konzentrationsstörungen

Fragen, Antworten und Erfahrungen zu IQ-Tests

Re: Verarbeitungsgeschwindigkeit und Konzentrationsstörungen

Beitragvon Edainwen » Fr 17. Nov 2017, 08:20

Koschka, ich glaube, du beschreibst meine Tochter ;)
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Re: Verarbeitungsgeschwindigkeit und Konzentrationsstörungen

Beitragvon Edainwen » Sa 18. Nov 2017, 09:28

Koschka hat geschrieben:@Edainwen

jetzt stell dir vor, du sollst deiner Tochter eine Sprache beibringen, die du selber nicht kannst... :-) Ich freue mich schon, dass mir bald dieser Aufgabe jemand abnimmt.


:mrgreen: Weder ich noch die Lehrer schafffen es, ihr eine Sprache beizubringen, die wir können :mrgreen:
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Re: Verarbeitungsgeschwindigkeit und Konzentrationsstörungen

Beitragvon inessa73 » Sa 18. Nov 2017, 10:18

Mein Großer hatte beim Hawik4 auch ähnliche Werte - sehr hoch im Bereich SV und WLD dafür lag AG bzw. VG im Durchschnitt. Auch uns wurde gesagt, dass so etwas auf ADS / ADHS hindeuten kann, was sie aber aus ihren Beobachtungen heraus, eher ausgeschlossen haben.

Leider hat auch er so seine Probleme mit der Konzentration, er schusselt sehr viel, ist verpeilt (unser zerstreuter Professor) und hat sich dadurch schon so manche 1 "versaut".

Auch er ist gerade in die 5.Klasse gekommen und muss sich doch sehr umstellen. In der GS musste quasi kaum mal etwas gelernt / geübt werden, was inzwischen, durch die hinzugekommenen Lernfächer wie Latein, Geschichte, Geographie und Bio, doch mal nötig ist.

Wir haben aber das Glück, dass er eigentlich ohne Widerstände (inzwischen sogar endlich ohne darauf hinweisen zu müssen) seine Hausaufgaben macht und auch mal lernt, was man ihm aber immer mal sagen muss.

Ich denke, dass ist auch eine Frage der Erfahrung und der Reife. Wenn er merkt, er bekommt eine schlechte Note, wenn er vorher nichts dafür getan hat, wird ihm das zu denken geben. Mein Großer hat sich erst letztens bei mir bedankt, weil ich ihn "genötigt" habe, ein paar Matheaufgaben zu üben, bei denen er noch seine Probleme hatte (er hasst Kopfrechnen und vertut sich da regelmäßig). Er hat dadurch eine gute Zensur bekommen und sich generell im Unterricht sicherer gefühlt und so gemerkt, dass sich der Aufwand auch lohnen kann. Solche Erfahrungen braucht er wohl immer mal noch.

Ist Dein Sohn evtl. auch hochsensibel ? So etwas kommt oft im Zusammenhang mit HB vor. Es kann also sein, dass er sehr viel um sich herum aufnimmt und dadurch abgelenkt ist. Mein Kleiner ist so ein Kandidat. Er kann nur schwer mit Trubel umgehen, ist lärmempfindlich und kann sich dann eben nur schwer konzentrieren, wenn es um ihn herum lauter ist.
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Re: Verarbeitungsgeschwindigkeit und Konzentrationsstörungen

Beitragvon unwissende-neu » Mo 29. Jan 2018, 11:01

Hi,

das klingt ähnlich wie bei uns.
Laut Bericht hatten wir so große Unterschiede, sogar in den einzelnen Subtests, dass es nicht ausgewertet wurde ( werden durfte). Im Bericht bezogen sie sich darauf, dass die Konzentrationsleistung keinen Rückschluss auf den IQ zu lässt. Wir hatten Ergebnisse in dem IQ, der sowohl eine geistige Behinderung als auch eine Höchstbegabung in einer Person beschrieb, und das Teilweise in den gleichen Bereichen ;)

Im Konzentrationstest waren wir auch weitestgehend unauffällig, da dort nicht die Daueraufmerksamkeit ausreichend mit getestet war. Jeder Psychologe und Arzt, der versuchte mit meinen Kind zu arbeiten, meinte, dass der Konzentrationstest viel zu gut ausgefallen war und diesen komplett anzweifelte. Aber den Konzentrationstest "kann" sie scheinbar.

Aber im Alltag reicht die Konzentrations nicht einmal um sich anzuziehen oder über die Straße zu laufen.

Wir hatten dann eine ADS Diagnostik. Und nachdem sich die Lage extrem zugespitzt hatte, hatte ich der medikamentösen Behandlung zugestimmt. Ich bin mir sicher, dass nun der IQ Test ganz anders aussehen würde. Und auch andere "psychische Probleme" waren scheinbar darauf zurückzuführen.

Unsere Geschichte kannst du hier lesen.

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Re: Verarbeitungsgeschwindigkeit und Konzentrationsstörungen

Beitragvon Twins123 » Di 30. Jan 2018, 10:32

Hallo, warum sollte das Verhalten nicht ein Zeichen von Unterforderung sein. Bei meinen Kindern war es so, je einfacher die Hausaufgaben, desto größer das Theater bzw desto länger dauerten sie, bis sie zuletzt komplett verweigert wurden. Gerade in Klasse 5 wird viel wiederholt, um alle Kinder auf das selbe Level zu bringen....
bei uns hat erst der Wechsel in einen Hb-Zug die Erleichterung gebracht.
Manche Kinder können die ständigen Wiederholungen psychisch nicht gut vertragen, schalten ab und merken oft gar nicht, wenn doch mal was Neues und Wichtiges gesagt wird...
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