WPPSI-III Berechnung des Gesamtwerts

Fragen, Antworten und Erfahrungen zu IQ-Tests

WPPSI-III Berechnung des Gesamtwerts

Beitragvon Nadi » So 8. Apr 2018, 13:58

Kurze Frage:
Unser Sohn wurde mit dem WPPSI-III getestet mit 4;0 Jahren.
Als Anmerkungen gab es, einen extrem starken VT, aber auch dass er Schwierigkeiten hatte, zwischen den Anforderungen hin und her zu schalten, sprich, dass er beim Wechsel zum Handlungsteil anfänglich Schwierigkeiten hatte, anzufangen, bzw sich auf was neues einzulassen, und dass er erst nicht recht wusste, was nun von ihm gewollt war, als es dann Klick gemacht hat, lief es aber auch da extrem gut (war aber schon oft was, was wir und andere bemerkt haben, dass er Schwierigkeiten hat, vom drüber nachdenken, drüber reden etc in die tatsächliche Handlung zu kommen). Sowie, dass bei der Verarbeitungsgeschwindigkeit (Also Symbolsuche und Symbole codieren) Schwierigkeiten gemacht habe, dass es nicht nach jedem Ding, was er gemacht hat, direkt ein Feedback gab. Er wollte eigentlich nach jeder Markierung, die er gesetzt hat, eine Rückmeldung von der Testleiterin, ob es richtig war. Das hat ihm laut ihr wohl erheblich Zeit gekostet. Das war auch sein "schlechtester" Unterbereich.
Insgesamt habe er sehr ausdauernd und konzentriert gearbeitet, abgesehen von zwischenzeitlichen phantastischen Ausflügen.^^ Ihr fiel auf, dass der Tic, den er hat, verschwand bzw stark nach lies, sobald er sich konzentrieren musste, und dann wieder auftrat. Er wollte eigentlich keine Pause haben, lies sich aber dann zu einer Pause überreden. Die Hochbegabung gilt als nachgewiesen, und sie empfiehlt eine frühere Einschulung.

Was mich nun aber interessiert: Wie berechnet sich der Gesamtwert aus den Einzelwerten? Mir erscheint der Gesamtwert zu hoch. Denn er hat Werte für VT, HT, VG und AS. Sie sagte AS geht nicht in die Gesamtwertung ein, das sei mehr nur zum Aufwärmen. Der Gesamtwert ergibt sich nun aber nicht als Durchschnitt aus den Teilen VT, HT, VG, und auch selbst wenn ich AS noch dazu nehme, komme ich, wenn ich den einfachen Durchschnitt bilde nicht auf den Wert, der bei uns als Gesamtwert ausgewiesen ist. :gruebel: Wie kommt das? Hat sie versehentlich unseren Gesamtwert als zu hoch berechnet? Sich verschrieben? Sein niedrigster Wert war wie gesagt die VG, sein höchster war im VT. Bildet man den reinen Durchschnitt, dann ist der Wert immer noch ein Nachweis der Hochbegabung, also das ist jetzt nicht das "Problem", es würde mich nur einfach interessieren.
Auch wenn man es nach der Anzahl der verwendeten Aufgabenteile pro "Unter-IQ" gewichtet (3 für VT, 3 für HT, 2 für VG), kommt es nicht raus. :gruebel: Mich würde einfach interessieren, wie das berechnet wird.^^

Leider fiel mir das erst auf, als wir jetzt das Gutachten bekamen, im Gespräch hab ichs nicht bemerkt, ich war etwas erschlagen in dem Moment.
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Re: WPPSI-III Berechnung des Gesamtwerts

Beitragvon Maca » So 8. Apr 2018, 22:59

Hallo,

Die Berechnung des GesamtIQs ist eine recht ( jedenfalls für mich) komplizierte Angelegenheit.

Nur soviel,
wenn im VT und HT gleichermaßen sehr hohe Werte erzielt werden, zieht das den Gesamtwert noch zusätzlich nach oben, weil es statistisch seltener vorkommt, als größere Differenzen zwischen den Teilbereichen.

Die Verarbeitungsgeschwindigkeit fällt etwas weniger ins Gewicht.

Keine Angst, da hat sich niemand verschrieben. :D

lg
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Re: WPPSI-III Berechnung des Gesamtwerts

Beitragvon mamma42 » So 8. Apr 2018, 23:10

Hallo,

ich kann dir nicht sagen, wir die Werte beim WPPSI gebildet werden,
aber auch beim HAWIK/WISC 4 ist es auch nicht einfach der Durchschnitt.
Ich glaube, da werden die Wertpunkte jedes Untertests zusammengezählt. Die Wertpunkte (beim HAWIK 1-19Punkte) jedes einzelnen UNtertests ergeben sich aus den Rohwerten, in dem man in die altersnormierten Tabellen schaut. Die Wertpunktesumme für UNterstest einer gemeinsamen Kategorie wird dann in den IQ umgerechnet (da müssten die Tabellen unterschiedlich sein, je nach dem, ob man 2 oder 3 Untertests zusammenfasst), der Gesamt-IQ wird dann aus der Gesamtsumme aller Einzeltests gebildet.

Ich denke, jeder Einzelwert sowie der Gesamtwert ist auf eine Gauss-skala (Glockenkurve) skaliert, und da es nur eine kleine Wahrcheinlichkeit gibt, dass jemand in ALLEN UNtertests relativ hohe Werte erzielt, entspricht das Gesamtergebnis auch einer sehr niedrigen Wahrcheinlichkeit -> sehr hoher Wert. Falls jemand aber Testwerte relativ gleichmässig um IQ 100 hat, wird der Gesamt-IQ so ziemlich dem Mittelwert entsprechen...
Bei uns entsprach der Gesamt-IQ auch dem höchsten Einzelwert. Zwei Werte waren knapp unter 130, 2 waren deutlich drüber aber fast gleich...
Ich denk mal, da wurde sich nicht verrechnet (auch bei uns konnte der Psychologe, der eben kein HB Spezialist war, sich das nicht erklären, wir sind dann gemeinsam die Tabellen noch mal durchgegangen...)
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Re: WPPSI-III Berechnung des Gesamtwerts

Beitragvon charlotte12 » Mo 9. Apr 2018, 19:24

Bei uns war im K-ABC II der Gesamt-IQ sogar höher als der höchste Einzelwert. Erklärt wurde das genau so wie schon geschrieben - dass es selten vorkommt, dass überall so hohe Werte erzielt werden, und dass das dann das Ergebnis nach oben zieht. Mir geht es heute noch so, dass ich manchmal denke, sooo schlau ist sie doch gar nicht, schließlich waren die Einzel-Ergebnisse nicht ganz so hoch. Interessant zu lesen, dass diese Konstellation gar nicht so ungewöhnlich ist, und dass man dem Ergebnis trauen kann :)
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Re: WPPSI-III Berechnung des Gesamtwerts

Beitragvon Koschka » Mi 11. Apr 2018, 07:17

Der Wert, den man mit 4 Jahren erziehlt ist eher nicht so wichtig. Die Tendenz ist doch klar, wozu braucht man mehr? Übrigens finde ich es nach zwei Früheinschulungen und der dritten im Gange es nicht wirklich ratsam, alleine aufgrund des hohen Wertes eine Früheinschulung zu empfehlen. Das machen viele Psychologen, die nicht so viel Erfahrung mit dem Thema haben. Es geht bei der Einschulung hauptsächlich um ganz anderen Themen als um den IQ an sich. Vor allem bei Jungs ist das ein recht komplexes Terrain. Ich halte die Fähigkeit eines Jungen sich gegenüber den viel älteren wenigstens wehren zu können viel wichtiger als den Entwicklungsvorsprung im kognitivem Bereich. Mein früheingeschulter Junge musste in den ersten zwei Jahren was aushalten.
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Re: WPPSI-III Berechnung des Gesamtwerts

Beitragvon Nadi » Mi 11. Apr 2018, 19:57

Hm ok, dann kann das also wirklich so gehören, na gut.
Danke euch, dann weiß ich Bescheid, wenn das bei anderen auch so aussieht, dann kann es ja sein. :)
Der niedrigste Wert war die Verarbeitungsgeschwindigkeit mit knapp unter 130 (128), die anderen Werte (VT, HT und AS) waren weit drüber

@Koschka: Wie du jetzt allerdings rausgelesen hast, dass wir das ganze A) aus Jux und Tollerei mit 4 Jahren gemacht, und B) eine unerfahrene Psychologin aufgesucht haben, ist mir ein Rätsel. :gruebel:
Mein Kind hat einen massiven Leidensdruck in der KiTa (wo ja erst alles "ganz toll" klang, weswegen wir da ja hin gewechselt sind, und davon ist aber nix übrig geblieben...), psychosomatische Beschwerden (Bauchschmerzen, kann nicht schlafen, nicht einschlafen, und ist teils ab 3 Uhr wach, und jammert, dass er nicht in die KiTa will), einen ausgeprägten Tic, der ihm zeitweise, wenn es ihm schlecht geht, das Sprechen quasi verunmöglicht. DAHER die Empfehlung der früheren Einschulung, in der Hoffnung, dass ein Neustart an einem anderen Ort, mit einem neuen Regelset, ihm eventuell gut tun könnte, und das wäre bereits jetzt verknüpft mit einem Wechsel aus seiner derzeit Altershomogenen Gruppe (Katastrophe für ihn, dass die Gruppe altershomogen ist), da dann ab Sommer die Vorschule beginnen würde, und er baldmöglichst in die ältere Gruppe wechseln würde, NICHT allein aufgrund des IQs. Die Psychologin sagte selbst, dass das in seinem Fall sehr sorgfältig begleitet werden müsste, und dass es einige Punkte gibt, die bereits vorher angegangen werden müssten. Sie versprach uns das nicht als Allheilmittel, und den hohen IQ als Ursache aller Probleme.
Wir sind bereits mit ihm in psychologischer Behandlung, der Termin zur ausführlichen Diagnostik steht aber noch aus... Ab jetzt noch 5 Monate warten, früher gab es keinen... Den IQ-Test haben wir vorgezogen, der wäre dort in der Diagnostik sonst evtl auch mit gemacht worden, eben WEIL wir damit zu einer sehr erfahrenen Psychologin sind, die seit über 20 Jahren nur testet, und sich auf den oberen Bereich des Spektrums spezialisiert hat, also Hochbegabtendiagnostik. Sie sprach ja auch von großem Lernwillen, großer geistiger Belastbarkeit, und (leider?) auch sehr großem Fähigkeitenvorsprung. Dass allein ein hoher IQ nicht über eine vorzeitige Einschulung entscheidet war allen an dem Gespräch beteiligten klar.
Aus Spaß haben wir nicht getestet, wir sehen uns konfrontiert mit einer verbohrten KiTa-Erzieherin, die sich STRIKT weigert, irgendwie anzuerkennen, dass es ein Problem gibt, und mein Kind ist der Leidtragende in dem ganzen Szenario. Er sitzt in einer altershomogenen Gruppe von ~4 jährigen, also mit seinem regulären Einschulungsjahrgang sozusagen, und ist unglücklich, unterfordert, und gleichzeitig reizüberflutet, findet niemanden zum Spielen, mit dem es ihm Spaß macht.
Und da man in Deutschland für jeden Furz einen Wisch braucht, wo irgendwas drauf steht, und irgendein Stempel drunter ist, haben wir uns eben an Fachleute gewandt, damit diese Erzieherin uns endlich mal zuhört. Wir haben es X mal versucht, immer ohne Ergebnis. Wir werden nicht ernst genommen. Jetzt haben wir mal alle Kanonen geladen, die uns einfallen, und werden nochmal einen Versuch starten. Mehr fiel uns schlicht nicht mehr ein. So wie es ist, kann es nicht weiter gehen.
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Re: WPPSI-III Berechnung des Gesamtwerts

Beitragvon Bliss » Mi 11. Apr 2018, 23:37

Nadi hat geschrieben:Und da man in Deutschland für jeden Furz einen Wisch braucht, wo irgendwas drauf steht, und irgendein Stempel drunter ist, haben wir uns eben an Fachleute gewandt, damit diese Erzieherin uns endlich mal zuhört. Wir haben es X mal versucht, immer ohne Ergebnis. Wir werden nicht ernst genommen. Jetzt haben wir mal alle Kanonen geladen, die uns einfallen, und werden nochmal einen Versuch starten. Mehr fiel uns schlicht nicht mehr ein. So wie es ist, kann es nicht weiter gehen.


Ich würde es euch ja wünschen, dass euch das Ergebnis da weiterbringt. Meiner Erfahrung nach funktioniert das aber nicht. Wer erst eine offizielle Bescheinigung braucht, der kann oder will nicht differenzieren. Also wenn man einen Test nicht für eine zugangsbeschränkte Einrichtung braucht kann man ihn auch gleich für sich behalten.
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Re: WPPSI-III Berechnung des Gesamtwerts

Beitragvon Koschka » Do 12. Apr 2018, 03:39

Es tut mir leid, wenn ich dir enttäuschen muss. Meine Erfahrung ist genau die gleiche wie die von Bliss. Ein Papier hilft nicht im Geringsten im Kampf gegen Verborhtheit oder Inkompetenz. Vom dem was du hier schreibst schätze ich deinen Jungen als Sensibel. Ich weiß nicht, wie es bei ihm mit der Frustrationstoleranz aussieht. Weißt du wie die erste Klasse im Durchschnitt läuft? Im ersten Halbjahr werden sehr viele Bilder ausgemalt, es werden volle Blätter einzelner Buchstaben geschrieben, es werden volle Blätter Ziffern geschrieben. Gegen Ostern können die meisten Kinder dann einen einfachen Satz sinnerfassend lesen. Gegen Ende 2. Klasse ein einfaches Buch im großen Schrift, wobei Drache Kokosmuss für viele noch zu viel Text hat. Es gibt Hausaufgaben mit den gleichen Buchstabenschreiberei wie in der Schule, Rechnen im 10er und später 20er Bereich (erst ab Februar) bis zum Umfallen. WIll dein Junge das alles machen? Ist das spannender als der Kindergarten?

Es gibt Lehrer, die es anders machen. Meine Großen hatten ein großes Glück so eine Lehrerin die ersten 2 Jahre zu haben. Diese Lehrerin hat aber nie nach irgendeine Zahl, irgendeinem Test oder sonst was verlangt. Sie konnte mit Minderbegabten genauso gut umgehen wie mit Hochbegabten. Sie hat statt Völkerball im Sport Skaten unterrichtet. Die Kinder haben sie abgöttisch geliebt. Viele Eltern haben sie nicht leiden können, weil sie eben differenziert hat. Wenn eure Psychologin so erfahren ist, dann kann sie euch Bescheid geben, wo ihr so eine Lehrerin bei euch findet. Denn in der normalen ersten Klasse wird dein Sohn noch ein großes Päckchen an Pflichten dazu bekommen, viel von seiner Freiheit einbüßen, ohne das er irgendwas an Förderung bekommt. Ich habe meine mit 4,10 eingeschult, in Bayern. Trotzdem war die Tochter, die nicht gleich bei der oben genanntnen Lehrerin angefangen hat, unterfordert bis in die Psychosomatik.
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Re: WPPSI-III Berechnung des Gesamtwerts

Beitragvon Twins123 » Do 12. Apr 2018, 21:58

Trotzdem muss dem Kind schnell geholfen werden, die Situation darf so nicht bleiben. Deine Schilderung erinnert mich an unseren Sohn, der mit 3.5 Jahren plötzlich den Kindergarten verweigerte, obwohl es eine altersgemischte Gruppe war. Er war total unglücklich und fühlte sich komisch zw den anderen Kindern, stand abseits...
Eine Aufklärung der Erzieherin hat leider nicht viel bewirkt, er kam zwar ein Jahr füher in die Vorschulgruppe, aber auch das war noch zu langweilig....heute wünschte ich mir, ich hätte ihn zu Hause gelassen...
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Re: WPPSI-III Berechnung des Gesamtwerts

Beitragvon Koschka » Fr 13. Apr 2018, 04:22

Twins123 hat geschrieben:

Eine Aufklärung der Erzieherin hat leider nicht viel bewirkt, er kam zwar ein Jahr füher in die Vorschulgruppe, aber auch das war noch zu langweilig....heute wünschte ich mir, ich hätte ihn zu Hause gelassen...


Das denke ich über unsere damalige SItuation auch. LMU-Beratungsstelle für die Begabten hat mich abgeraten vor der Früheinschulung. Ich habe es damals nicht verstanden. Erst als meine Tochter angefangen hat sich in der Grundschule trotz der netten Lehrerin, sehr guten Freundschaften in der Klasse und allgemein sehr guten sozialen Situation in der Klasse, sich bis ins Unerträgliche zu langweilen, dann hat es bei mir Klick gemacht, was die Beratungsstelle wohl gemeint hat. Junge Kinder können, auch ohne erschwerende Umstände wie Sensibilität oder Perfektionismus, Langeweile viel schlecher ertragen als Ältere.

Dein Kind mit seiner Intelligenz könnte den gesamten Lernstoff der Grundschule vermuttlich in wenigen Monaten, wenn nicht Wochen lernen. Doch Tätigkeiten wie Schreiben, Werkeln, Kunst und Sport sind auch in der Schule von Bedeutung, und sie können ein junges Kind schnell an die Grenze des Machbaren bringen, vor allem wenn das Kind zu den Perfektionisten gehört. Fazit: junges begabtes Kind ist geistig trotzdem nicht gefordert, in anderen Bereichen dagegen bei bestimmten Charakterzügen schnell überfordert. Ohne entsprechende Betreuung seites Lehrer ist das eine nicht wirklich glückliche Mischung. Das läuft erst dann gut, wenn das junge Kind als voll und gleichwertig genommen wird, dem Kind wenigstens eine Tür geöffnet wird, durch die er seine geistige Fähigkeiten ausleben kann, und ein Auge zugedrückt wird was die feinmotorische Fähigkeiten betrifft. Die meisten Lehrer tendieren jedoch dazu, von begabten Kindern das ganze Pensum zu verlangen, bevor
sie ihnen noch mehr langweilige Wiederholungsaufgaben geben können. Diesem Teufelskreis zu entrinnen ist noch viel schweriger als dem Kindergaren, da in D. Schulpflicht herrscht.

Es kann sein, dass die Früheinschulung wirklich in eurem Fall zur Verbessserung führt. Aber dein Kind braucht definitiv einen Lehrer, der ihm willig zusätzliches Material STATT der Standardprogramm anbieten wird... oder eine andere Art Schule, wie z.B. Freie Schule, wo er sich selber aufgaben stellen werden wird. Die einstimmige Erfahrung des Forums hier, und ich lese bald seit 10 Jahren, es sei nicht möglich einen Lehrer, der keine Differenzierung mag oder kann, zum erfolgreichen Zusammenarbeit zu bringen. Entweder macht der Lehrer das von Anfang an von alleine, oder er kann das nicht.
Koschka
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