Auswertung K-ABC II - eine Skala sticht heraus

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Re: Auswertung K-ABC II - eine Skala sticht heraus

Beitragvon alibaba » Di 6. Nov 2018, 10:22

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Re: Auswertung K-ABC II - eine Skala sticht heraus

Beitragvon Twins123 » Di 6. Nov 2018, 13:26

Ich denke auch, dass es typabhängig ist, wie man mit der Langeweile umgeht, zumindest hat mein 15 Jähriger in Klasse 10 eines normalen Gymnasiums ebenfalls noch große Probleme damit. Er arbeitet mit, wenn neuer Stoff eingeführt wird oder die ganze Klasse die Lösung nicht weiß, ansonsten ist er zwar körperlich anwesend, aber mit den Gedanken ganz woanders. Und ich höre oft den Satz mit der verschwendeten Lebenszeit! Vorlernen mag er aber auch nicht, dann würde es ja noch langweiliger. Hausaufgaben macht er ausschließlich in der Schule, um die Zeit wenigstens nicht ganz sinnfrei abzusitzen.
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Re: Auswertung K-ABC II - eine Skala sticht heraus

Beitragvon Twins123 » Di 6. Nov 2018, 13:45

Was ich noch vergessen habe, er nimmt es hin, ist aber nicht glücklich dabei. Und auch er hilft Mitschülern etc, aber er würde gern auch selber seinen Horizont erweitern... und das nicht in die immer knapper werdenden Abende verlegen.


@Koschka
Auch 5 jährige Kids sind durchaus sozial kompetent, bei meinem fiel mir schon sehr früh auf, dass er seine Sprache und seine ganze Ausdrucksweise dem Gegenüber angepasst hat, auch hat er z.B. mit 4 Jahren schon verschwiegen, dass er ein Buch problemlos gelesen hatte, bei dem sein 6 jähriger Freund Probleme hatte, damit dieser nicht traurig werden sollte.
Absolut überrascht war ich jedoch, dass er mit knapp 4 Jahren auch seine Kindergärtnerin nicht bloßstellen wollte. Diese glaubte nicht, dass er bereits lesen konnte und wollte dieses überprüfen, indem sie im Gespräch mit ihm Schilder auf Ordnerrücken absichtlich falsch gelesen hatte, so dass ja jedes Kind (was liest) sie verbessern würde (so der Plan). Mein Sohn schwieg, sagte aber beim Abholen, Mama, nicht mal die Frau .... kann lesen!!!
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Re: Auswertung K-ABC II - eine Skala sticht heraus

Beitragvon alibaba » Do 8. Nov 2018, 12:30

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Re: Auswertung K-ABC II - eine Skala sticht heraus

Beitragvon alibaba » Do 8. Nov 2018, 15:32

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Re: Auswertung K-ABC II - eine Skala sticht heraus

Beitragvon Rabaukenmama » Do 8. Nov 2018, 21:25

Koschka hat geschrieben:@alibaba

das alles, und viel mehr kann man ohne Schule machen. Das ist meine praktische Erfahrung aus den letzten 5 Jahren. Um sozial kompetent, offen und mutig zu sein, muss man nicht in der Schule Zeit absitzen. Es ist ein Irrtum zu glauben, dass man ohne Schule nur sozialunkompetent und zu sehr ICH-bezogen wird. Ich glaube, dass Personen, die mit sich selbst im reinen sind, sich viel besser in Gruppen einfügen können, als jemand der ständig zu irgendwas gezwungen wird. Mein Kleiner war gar nicht im Kindergarten. Trotzdem haben sich seine sozialen und emotionalen Kompetenzen gut entwickelt.


Sehe ich genauso. Mein älterer Sohn hat mit 2 Jahren mit Kindergarten begonnen und besucht jetzt Schule und Hort. Seine Sozialkompetenz ist trotzdem grottenschlecht. Liegt vermutlich (auch) an seinen Wahrnehmungsstörungen aber nichtsdestotrotz würde es, hätte ich mich für homeschooling entschieden (was in Ö ja relativ einfach möglich wäre), der ach-so-fehlenden Schule angelastet! Mein Sohn ist die personifizierte ICH-Bezogenheit und das trotz Schule und Hort und meinem Zutun., Ich versuche immer wieder mal, auch außerhalb der Einrichtungen soziale Kontakte zu anderen Kindern zu forcieren. Mein Sohn lässt es sich gefallen, freut sich manchmal sogar auf die Treffen mit anderen Kindern. Aber nach spätesten 5 Minuten spielt im besten Fall wieder jeder für sich und gibt es im schlechteren Fall Streit,...

Aber Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. Man kann weder die kognitiven Fähigkeiten noch die soziale Kompetenz "von außen" gewaltigt verbessern. Sicher versucht man als Mutter bzw. Vater Rahmenbedingungen zu schaffen, innerhalb derer sich die eigenen Kinder (kognitiv und sozial) bestmöglich entwicklen können. Aber ob und wie sie das tun kann man nicht beeinflussen.

Und dann gibt es Kinder, die HABEN einfach Sozialkompetenz und Empathie, völlig unabhängig von Schulbesuch und Nachmittagsgestaltung. Ich sehe Kinder, die FÜR SICH Entscheidungen treffen können, absolut nicht als ich-bezogen. In meiner Kindheit gab es den Spruch "Nicht für die Schule lernt man, sondern für´s Leben!". Tatsächlich habe ich mindestens 90% dessen, was ich jetzt, im Leben braucht, außerhalb der Schule gelernt. Und den minimalen Rest hätte ich mir genausogut außerhalb der Schule aneignen können. So gesehen kann ich deine Tochter gut verstehen, koschka!

Hast du übrigens vor, deine Kinder im nächsten Schuljahr wieder zu Hause zu unterrichten oder sollen sie weiter zur Schule gehen?
Der liebe Gott schenkt uns die Nüsse, aber er knackt sie nicht (Johann Wolfgang von Goethe)
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Re: Auswertung K-ABC II - eine Skala sticht heraus

Beitragvon Twins123 » Fr 9. Nov 2018, 13:10

@koschka
Nur bei Deiner Tochter? Mich würde interessieren, wie es bei Deinem großen Sohn läuft? Wie kommt er mit der Situation klar?
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