Bücher zum Thema Hochbegabung & Hochsensibiliät

Gute Bücher, schlechte Bücher

Re: Bücher zum Thema Hochbegabung & Hochsensibiliät

Beitragvon Rabaukenmama » Do 21. Mai 2020, 09:41

Torey Haydn
Sheila
Der Kampf einer mutigen Lehrerin um die verschüttete Seele eines Kindes
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Das Buch handelt von Sheila Renstad, die aus zerrütteten Familienverhältnissen stammt. Ihre Mutter war bei ihrer Geburt vierzehn Jahre alt und musste Sheilas dreißigjährigen Vater heiraten. Nachdem die Mutter ihre Tochter hatte spüren lassen, dass diese nur eine Last für sie war und sie auf der Autobahn ausgesetzt hatte, verließ sie die Familie mit Sheilas kleinem Bruder Jimmie. Daraufhin wuchs Sheila in einer Bergarbeitersiedlung zusammen mit ihrem Vater auf.

Sheila kam im Alter von sechs Jahren in die „Abfallklasse“ der sich mit gestörten Kindern beschäftigenden Psychologin Torey L. Hayden. Zuvor hatte Sheila an einem Novemberabend einen 3-jährigen Jungen aus der Nachbarschaft entführt, ihn an einen Baum gebunden und verbrennen wollen. Da in der psychiatrischen Klinik kein Platz für das Mädchen war, kam es in die Sonderklasse von Torey Hayden.

Im Laufe der fünf Monate, in denen Sheila bei ihr ist, erkennt Torey Hayden Sheilas enorme Intelligenz – IQ 182 – und die Hintergründe ihrer Zerstörungswut. Durch Toreys Hilfe gelingt es dem Mädchen, seinen Platz im Leben zu finden.
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Dieses Buch handelt von einem sehr verhaltsauffälligen, höchstbegabten 6jährigen Mädchen und seiner besonderen Beziehung zu seiner Lehrerin. Es ist ein autobiografischer Roman eben aus der Sicht der Lehrerin, lesenswert, aber nichts für schwache Nerven, da viel Gewalt und Ungerechtigkeit vorkommt.
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Re: Bücher zum Thema Hochbegabung & Hochsensibiliät

Beitragvon Rabaukenmama » Do 21. Mai 2020, 09:48

sinus hat geschrieben:Andrea Brackmann
Jenseits der Norm - hochbegabt und hoch sensibel
Die seelischen und sozialen Aspekte der Hochbegabung bei Kindern und Erwachsenen
____________________________________________________________________________
Hier geht es insbesondere auch um die "hochsensiblen" Seiten Hochbegabter.
Es wird sehr gut und umfänglich beschrieben, welche Besonderheiten dadurch auftreten und welche Probleme.
_____________________________________________________________________________________________________
Für mein Empfinden ein "Standardwerk" zum Thema Hochbegabung & Hochsensibilität was man eigentlich gelesen haben muss, wenn man ein entsprechendes (besonders sensibles) Kind hat oder selbst betroffen ist.
Ein Zusammenhang zwischen hoher Begabung und hoher Sensibiltät ist ja nach wie vor umstritten, darum findet sich/sein Kind evtl. nicht jeder hier wieder.
Für uns aber hat es sehr gut gepasst.
Auch hier habe ich insbesondere mein Kind immer und immer wieder wiedergefunden und das Buch hat mir sehr geholfen, einiges besser einzuordnen und zu akzeptieren.


Von Andrea Brackmann gibt es jetzt ein neues Buch zum Thema Höchstbegabung mit dem Titel "Höchst begabt". Werde es demnächst bestellen und dann hier berichten, die Bewertungen sind jedenfalls vielversprechend :) .
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Re: Bücher zum Thema Hochbegabung & Hochsensibiliät

Beitragvon Meine3 » Mo 25. Mai 2020, 20:35

Huhu,

meine Buchtipps:

Außergewöhnlich Normal hochbegabt, hochsensitiv, hochsensibel: Wie Sie Ihr Potenzial erkennen und enfalten von Anne Heintze (viele Fallbeispiele aber bei vielen nur die Vermutung der Hochbegabung, Hochsensitivität oder Hochsensibililtät. Dieses Buch hatte ich schnell gelesen, es ist "leichte" Kost, amüsant und kurzweilig dafür nicht ganz so geballt an Sach-Informationen)

Was mir persönlich auch sehr geholfen hat (viele Sachinformationen, eher trocken, aber aufschlussreich, vor allem im Hinblick auf psychische Erkrankung im Vergleich oder gepaart mit Hochbegabung):Doppeldiagnosen und Fehldiagnosen bei Hochbegabung: Ein Ratgeber für Fachpersonen und Betroffene von James T. Webb

Das überreizte Kind von Dr. Stuart Shanker Hier geht es nicht um Hochbegabung. Vielmehr um Kinder, die sich nicht gut gegen Reize abschirmen können. Das "Intro" hat mich zu Tränen gerührt, weil ich erkannte, wie sehr es abhängig vom Gegenüber ist, wie ein Kind sich verhält.

Genial, gestört, gelangweilt? ADHS, Schule und Hochbegabung von Thilo Fitzner und Werner Stark (Hrsg.)

Ein guter Tag ist ein Tag mit Wirsing von Nicole Schuster Die Autorin ist Asperger-Autistin und hochbegabt. Sie beschreibt aus eigener Erfahrung und basierend auf aktuellem Forschungsstand was was Asperger-Syndrom ist, bzw. wie es sich als Betroffener anfühlt.
Zuletzt geändert von Meine3 am Di 26. Mai 2020, 15:17, insgesamt 1-mal geändert.
Es kann sein, dass nicht alles wahr ist, was ein Mensch dafür hält, denn er kann irren, aber in allem, was er sagt, muss er wahrhaftig sein.
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Re: Bücher zum Thema Hochbegabung & Hochsensibiliät

Beitragvon Meine3 » Mo 25. Mai 2020, 21:10

Rabaukenmama hat geschrieben:
sinus hat geschrieben:Andrea Brackmann
Jenseits der Norm - hochbegabt und hoch sensibel
Die seelischen und sozialen Aspekte der Hochbegabung bei Kindern und Erwachsenen
____________________________________________________________________________
Hier geht es insbesondere auch um die "hochsensiblen" Seiten Hochbegabter.
Es wird sehr gut und umfänglich beschrieben, welche Besonderheiten dadurch auftreten und welche Probleme.
_____________________________________________________________________________________________________
Für mein Empfinden ein "Standardwerk" zum Thema Hochbegabung & Hochsensibilität was man eigentlich gelesen haben muss, wenn man ein entsprechendes (besonders sensibles) Kind hat oder selbst betroffen ist.
Ein Zusammenhang zwischen hoher Begabung und hoher Sensibiltät ist ja nach wie vor umstritten, darum findet sich/sein Kind evtl. nicht jeder hier wieder.
Für uns aber hat es sehr gut gepasst.
Auch hier habe ich insbesondere mein Kind immer und immer wieder wiedergefunden und das Buch hat mir sehr geholfen, einiges besser einzuordnen und zu akzeptieren.


Von Andrea Brackmann gibt es jetzt ein neues Buch zum Thema Höchstbegabung mit dem Titel "Höchst begabt". Werde es demnächst bestellen und dann hier berichten, die Bewertungen sind jedenfalls vielversprechend :) .



swoeit ich weiß, heißt das Buch "extrem begabt"... Kann es sein, dass du dich verschrieben hast?

Gruß,

Meine3
Es kann sein, dass nicht alles wahr ist, was ein Mensch dafür hält, denn er kann irren, aber in allem, was er sagt, muss er wahrhaftig sein.
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Re: Bücher zum Thema Hochbegabung & Hochsensibiliät

Beitragvon sinus » Mo 25. Mai 2020, 21:17

Ich fände es übrigens schön, deine Meinung zum Brackmann-Buch noch zu ergänzen. Wenn du mir dazu kurz eine PN schreibst, ergänze ich deine persönliche Einschätzung des Buches (natürlich auch entsprechend als deine Meinung gekennzeichnet) in meiner Empfehlung noch als zweite Meinung. :-)

Und kannst du die thematisch nicht ganz passenden Titel wieder rausnehmen und einen extra Thread dazu aufmachen bitte?

Ich habe dieses Thema extra aufgemacht um etwas mehr Ordnung zu schaffen und gezielt thematisch passende Buchtipps auf einen Blick zu haben.
Vielleicht machst du dafür einen Thread auf mit " Kinderbuchtipps" und einen mit "Lieblingsbücher"?
(Das Thema hier ist "hochbegabt und hochsensibel." Genaugenommen würde der eine Titel von dir auch besser in den Thread zum Thema Autismus passen, den ich ebenfalls extra eröffnet habe)
Danke!
sinus
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Re: Bücher zum Thema Hochbegabung & Hochsensibiliät

Beitragvon Meine3 » Di 26. Mai 2020, 15:19

sinus hat geschrieben:Ich fände es übrigens schön, deine Meinung zum Brackmann-Buch noch zu ergänzen. Wenn du mir dazu kurz eine PN schreibst, ergänze ich deine persönliche Einschätzung des Buches (natürlich auch entsprechend als deine Meinung gekennzeichnet) in meiner Empfehlung noch als zweite Meinung. :-)

Und kannst du die thematisch nicht ganz passenden Titel wieder rausnehmen und einen extra Thread dazu aufmachen bitte?

Ich habe dieses Thema extra aufgemacht um etwas mehr Ordnung zu schaffen und gezielt thematisch passende Buchtipps auf einen Blick zu haben.
Vielleicht machst du dafür einen Thread auf mit " Kinderbuchtipps" und einen mit "Lieblingsbücher"?
(Das Thema hier ist "hochbegabt und hochsensibel." Genaugenommen würde der eine Titel von dir auch besser in den Thread zum Thema Autismus passen, den ich ebenfalls extra eröffnet habe)
Danke!



der "eine" Titel ist von einer Frau, die beides ist. Autistin und hochbegabt. Passt also in beide Threads. Ich füge es bei Zeiten zum anderen Thread noch hinzu. Die Überschrift (also das Thema) dieses Threads ging an mir vorbei, da ich auf deinen Link gedrückt und drauf los geschrieben hab ohne nochmal auf den Titel zu schauen. Mein Fehler. Hab sie raus genommen.

Gruß

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Re: Bücher zum Thema Hochbegabung & Hochsensibiliät

Beitragvon Rabaukenmama » Di 26. Mai 2020, 16:24

Meine3 hat geschrieben:soweit ich weiß, heißt das Buch "extrem begabt"... Kann es sein, dass du dich verschrieben hast?

Gruß,

Meine3


Ja, habe ich :fahne: !
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Re: Bücher zum Thema Hochbegabung & Hochsensibiliät

Beitragvon sinus » Mi 10. Jun 2020, 17:41

Andrea Brackmann
Extrem begabt:
Die Persönlichkeitsstruktur von Höchstbegabten und Genies

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Andrea Bartmann beschäftigt sich hier zunächst erstmal etwas allgemeiner mit den Eigenschaften und Merkmalen Höchst- und Hochbegabter sowie den Formen der Hochbegabung.
Sie widmet sich verschiedenen Typen (Überflieger, Nerds, Rebellen), der Frage nach der Kreativität und Bereiche, und den Hochbegabungsforen (Intellekt, Psychomotorik, Imagination, Emotion) und der genialen Persönlichkeit.
Im zweiten, umfänglicheren Teil, widmet sie sich zahlreichen Aspekten der oft gegensätzlichen bzw widersprüchlichen Eigenschaften, die bei Höchstbegabten bzw Genies zu finden sind und versucht die Frage zu beantworten, was diese außerordentliche begabten Menschen zu (erfolgreichen) Genies gemacht hat.
Dabei greift sie auf die Lebensgeschichten, Werke und Äußerungen vieler Genies aus mehreren Jahrhunderten zurück, anhand der sie diese Aspekte beleuchtet.
Diese Genies stammen aus den Bereichen Musik, Literatur, Kunst, Naturwissenschaften und sogar Sport gleichermaßen und es sind - besonders postoliv hervorzuheben - auch viele Frauen dabei, obwohl es ja gerade aus älteren Epochen sicher oft gar nicht so leicht ist, da viele Quellen zu finden.
Solche Gegensätze sind bspw Sensibilität und Risikobereitschaft, Einsamkeit und Geselligkeit, Große Vision und Selbstzweifel, Rebellion und Anpassung, Energie und Erschöpfung, Genügsamkeit und hohe Ansprüche, Krankheit und Produktivität, Naivität und Reife, Leidenschaft und Zurückhaltung, Liebesbeziehungen und Freiheitsdrang, Idealismus und Pessimismus.
Zum Schluss geht es noch und seelische Störungen, körperliche Gesundheit, Produktives Unbehagen, Resilienz, Genies im Alter und Genie und Gesellschaft.
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Dieses Buch war etwas anders, als ich es erwartet hatte - obwohl der Titel sehr treffend ist. Ich hatte aber etwas ähnliches wie beim anderen Brackmann-Buch erwartet.
Weder ist es ein Fachbuch in dem Sinne, noch enthält es richtige lineare Biographien (die Fakten und Anekdoten zu den Personen sind immer den einzelnen Themen zu geordnet, so dass die Biographien in Einzelteilen im ganzen Buch verstreut sind).
Es hat mich dann aber trotzdem positiv überrascht – die Geschichten, Schilderungen und Zitate von und über die Genies sind kurzweilig und äußerst interessant, man erfährt unglaublich viel über die Personen und es schält sich quasi so nebenbei "die höchstbegabte Persönlichkeit" eines Genies heraus.
Diese Widersprüchlichkeit innerhalb der Persönlichkeiten kennt man auch an sich selbst, wohl nicht so ausgeprägt, aber auch als nicht höchstbegabter Mensch findet man sich an dieser und jede Stelle wieder.
Faszinierend ist es, mit wie vielen Hindernissen innerer und äußerer Natur diese Genies zu kämpfen hatten und haben, trotz oder gerade wegen derer sie sich treu geblieben sind und unbeirrbar und über viele Jahre und Jahrzehnte ihren Weg und ihre Forschung etc weiterverfolgt haben.
Alles in allem lohnt sich das Buch meiner Meinung nach für jedermann - völlig unabhängig von der Ausprägung der eigenen Begabung.

Hier noch eine paar Personen, die im Buch vorkommen:
Einstein, Van Gogh, Marina Abramovic, Picasso, Kafka, Käthe Kolwitz, Ghandi, Mozart, Humboldt, Darwin, Marie Curie, Steve Jobs, Stephen Hawking, Sartre, Edueard Leve, Rainald Goetz, G.B. Shaw, Da Vinci, Luther, M.L. King, Toni Morrison, Galilei, Lise Meitner, Ada Lovelace, Hildegard von Bingen, Immanuel Kant, Florence Nightingale, Frida Kahlo, Emilie du Chatelet, Ella Fitzgerald, Jimmi Hendrix, Anne-Sophie Mutter, Björk, Rafael Nadal, Marguerite Duras, Humboldt, Goethe, Camille Claudel, Edison... (und noch einige mehr)
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Re: Bücher zum Thema Hochbegabung & Hochsensibiliät

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » Mi 10. Jun 2020, 17:52

Danke sinus für deine ausführlichen Beschreibungen! Höchstbegabt würde ich auch gerne lesen, aber mangels praktischer Anwendung schreckt mich der Preis ab. Hast du das Buch von Elaine Aron über Erwachsene gelesen? (Sind Sie hochsensibel)? Falls ja, kann man das deiner Meinung nach einem Teeny geben?
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Re: Bücher zum Thema Hochbegabung & Hochsensibiliät

Beitragvon Rabaukenmama » Mi 10. Jun 2020, 18:26

Wer "Höchst begabt" gerne lesen möchte kann gern mein Exemplar haben, wenn ich damit fertig bin. Ehrlich gesagt bin ich ziemlich enttäuscht. Bin gerade bei Seite 116 (weil ich nebenbei noch 2 andere, interessantere Bücher ausgelesen habe :mrgreen: ) und mir fallen ständig Widersprüche auf.

Von vielen der genialen Persönlichkeiten, die beschrieben werden, habe ich bereits Biografien gelesen - daher war da nicht viel Neues für mich. Das allein hätte mich noch nicht gestört, aber ich sehe eigentlich überall nur eine Aufzählung von Widersprüchen. Es kommt eigentlich alles bzw. nichts vor: Sensibilität und Risikobereitschaft, Einsamkeit und Geselligkeit, große Visionen und Selbstzweifel, Rebellion und Anpassung. Liest man genauer in die Geschichten hinein sind sie keineswegs homogen sondern sehr unterschiedlich - ganz genau so, wie es auch bei durchschnittlich begabten Menschen (IQ 85-114), begabten Menschen (IQ115-129), und moderat hochbegabten Menschen (IQ 130-144) der Fall ist. Zumindest mir hat sich der Unterschied zwischen den Genies und den Normalos in diesen Belangen absolut nicht erschlossen.

Den größten Widerspruch sehe ich aber in der Gleichsetzung von Höchstbegabten und "Genies". Zumindest bist Seite 116 ist keinerlei Hinweis darauf, dass auch nur EINE der beschriebenen Persönlichkeiten bei einem IQ-Test ein Ergebnis von 145 oder höher erreicht hat. Kriterien für die Auswahl der im Buch vorgestellten Persönlichkeiten waren statt dessen bedeutende Auszeichnungen wie Nobelpreise oder Wissenschaftspriese, Uniabschlüsse, Doktorgrade, Professuren und Expertenurteile. Ähmm, interessant - aber wie passt das zusammen? In Deutschland leben, wenn man von der Normalverteilungskurve ausgeht, rund 80.000 höchstbegabte Personen. Zumindest ein Teil davon hat das auch mit einem IQ-Test bestätigt. Von keiner dieser Personen ist hier die Rede. Statt dessen geht man davon aus, dass die ausgewählten Persönlichkeiten, die im Buch behandelt werdne, allein auf Grund ihrer Leistungen höchstbegabt sein müssen. So ein Quatsch aber auch, ein Zirkelschluss schlechthin. Mich würde echt interessieren, welcher IQ z.B. bei Albert Einstein rausgekommen wäre, wenn man ihm mit 8 Jahren eine IQ-Test unter die Nase gelegt hätte :P !

Das ist noch kein endgültiges "Urteil", ich bin ja noch nicht fertig mit dem Buch. Aber stimmig ist es nicht!
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