Auf Knopfdruck aggressiv - was tun?

Mein Kluges Kind macht was es will

Re: Auf Knopfdruck aggressiv - was tun?

Beitragvon Meine3 » Mi 9. Okt 2019, 12:56

Damals hatten wir noch keine Diagnosen und auch heute sind diese bestimmt kein Freibrief - aber ich kann auf eigener Erfahrung sagen, dass allein "vorleben" von wertschätzendem Umgang bei solchen Kindern genau NICHTS bewirkt
.

Habe ich IRGENDWO geschrieben, dass es Arschlochkinder gibt? Nein, ich fand im Gegenteil diese Aussage der Posterstellerin "erschreckend" und habe darauf reagiert! Bitte den Absatz komplett und vor allem zu Ende lesen... :roll:..
Derzeit springst du auf mein Geschriebenes immer derart an, reißt es dann aber aus dem Kontext. Das finde ich nicht in Ordnung. Ich befinde mich genau in der derselben Situation, wenn es darum geht, wie ich als Eltern für das Tun meines Kindes zur Verantwortung gezogen werde. Ich werde von Eltern schief angeguckt, weil mein Kind sich daneben benimmt und ich weiß, dass weder mein Kind noch ich ein A*loch ist. Im Gegenteil, ich finde, KEIN Kind ist ein Arschloch. Meist gibt es einen driftigen Grund für das Verhalten der Kinder und nicht immer weiß man diesen oder ist dieser auf den ersten Blick erkennbar oder es gibt eine "schicke" Diagnose dazu... Ich habe weder einen Freibrief, noch eine Diagnose, garnichts. Es gibt aber trotzdem auch (!!), die Kinder, die sich daneben benehmen, weil sie dieses Verhalten von ihren Eltern vorgelebt bekommen, aber DAS merkst du dann auch schnell (wenn der Vater dir beispielsweise Prügel auf dem Spielplatz androht). Und speziell bei euch gibt es einen driftigen Grund. Es ist nicht eure Schuld. Genau so wenig wie es die "Schuld" der Posterstellerin oder meine ist...

Ich hatte damit auch meine tägliche Mühe, mich für meinen Sohn zu rechtfertigen (als es mit ihm besonders schlimm war und was der Auslöser für die Diagnostik war), meinem Sohn immer und immer wieder das selbe zu sagen und ihn zu regulieren und die Erfolge waren da, aber er fiel auch immer wieder in sein altes Shema zurück und erst nachdem die für ihn schwere Phase vorbei war, ging es wieder besser. "Fremdschäm"-Situationen haben wir dennoch immer noch des öfteren.
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Re: Auf Knopfdruck aggressiv - was tun?

Beitragvon Hope » Mi 9. Okt 2019, 14:40

alibaba hat geschrieben:Ich finde "Arschlochkind" ganz schlimm. Ich käme nie auf den Gedanken (aber vielleicht habe ich ja auch nur gut reden) einen Menschen so zu betiteln. Für mich klingt das zutiefst herabsetzend. Das Kind kann ein Arschlochkind sein, wenn es Steine von einer Brücke auf vorbei fahrende Autos wirft und bewusst diese Handlung (weil es das so cool findet) vollführt. Aber ein Kind mit einer "Krankheit" ist kein Arschlochkind. Ich finde in diesem Zusammenhang den Ausdruck vollkommen fehl am Platze.


Oh da muss ich ganz dringend erklären. :fahne:

Es ging in dem Blogpost eben genau darum, dass eine Mutter laut kritisierte wie ihr immer vorgeworfen wird wie unmöglich ihr Kind sich benimmt und wie verletzend es ist ihr Unfähigkeit zuzusprechen weil sie bei dem Kind erziehrisch versagt hat. Man könnte es also fortführen "Gestatten ich bin die Mutter eines Arschlochkindes. Ich bin diejenige die ihr schief anguckt, die in euren Augen versagt hat. Ohne darüber nachzudenken wie verletzend das ist. Aber habt überhaupt ihr überhaupt eine Ahnung was wirklich los ist? Warum mein Kind wie es ist? Und wie ich mir ein Bein rausreisse um unsere Familie zu halten und meinem Kind zu helfen?" so in etwa. Ich hoffe das macht es deutlich. War aber auch ungeschickt von mir das unkommentiert stehen zu lassen :?

Ich bin ganz bei euch. Kinder machen NIE etwas ohne Grund. Entweder sie schauens ab, oder es steht ein Bedürfnis dahinter oder eine Störung/Krankheit etc oder oder oder. Jedes dieser Kinder kann einem eigentlich nur leid tun, denn leicht haben sie es nicht. Wie du, Rabaukenmama ja sehr eindrücklich beschrieben hast, wie sehr dein Kleiner unter seinem Meltdown leidet. Er will ja nicht so durchdrehen, er wird davon kräfttig durchgeschüttelt und verliert die Kontrolle. Da blutet das Mamaherz.
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Re: Auf Knopfdruck aggressiv - was tun?

Beitragvon Hope » Mi 9. Okt 2019, 14:41

Auguste hat geschrieben:Hallo Hope,

Ich habe bisher in Deinem Thema nur still und interessiert mitgelesen, weil ich nicht wirklich was konstruktives beizutragen wusste.

Du hast jetzt viel gelesen und langsam eine Idee bekommen, was mit Deinem Kind "nicht stimmt". Es kann so sein - es muss aber nicht. Und selbst wenn es tatsächlich so ist, wie Du vermutest, dann kannst Du deinem Maxi endlich helfen, weil Du dann weißt, warum er so ist wie er ist. Du hast dann Spezialisten an der Hand, die Dir und dem Maxi helfen können. Letztendlich wird es allen besser gehen, wenn ihr wisst woran ihr seid.

Mein Sohn ist Teil-HB mit AVWS. Er kann nur schlecht Störgeräusche filtern, ist deswegen oft abgelenkt und ermüdet schnell, wenn er irgendwo zuhören muss. Außerdem kann er in unruhiger Umgebung nicht hören, wenn er gerufen wird, bzw. nicht orten, woher der Ruf kommt. Er war schon immer "anders". Sehr ruhig, hatte Probleme bei Gruppen- oder Mannschaftsspielen (z.B. beim Fußball steht er nur da und wartet, dass der Ball zu ihm kommt). Er war schon immer langsam (beim Essen, Anziehen, Hausaufgaben einfach immer :roll: ) und manches muss man ihm x-Mal sagen, bevor er reagiert. Wenn er dann reagiert, braucht er ewig, bis er anfängt, das zu tun, was man ihm gesagt hat. Im Kindergarten wusste das auch niemand "einzuordnen" - aber sie haben ihn so angenommen, wie er war (Kinder und Erzieher). Sein "Vorteil" war wohl, dass er nicht aggressiv ist. Diagnostiziert wurde er erst mit 9 Jahren, als er Probleme in der Schule hatte.

Wir waren eher frustriert, als man uns sagte, dass es keine Therapie für ihn gibt und man sein Handicap einfach hinnehmen muss. So nach und nach wurde uns dann auch bewusst, warum er manche Dinge eben so machte, wie er es machte. Für die Schule gäbe es Hilfsmittel, falls er ohne nicht klar kommt. Das will er aber nicht - er will "normal" sein und sich lieber ohne Hilfsmittel durchschlagen.

Unseren Alltag hat die Diagnose aber trotzdem entspannt. Wir wissen jetzt, dass wir ihn einfach antippen müssen, bevor wir mit ihm sprechen wollen bzw. darauf achten, dass er uns anschaut. Wir warten geduldiger und geben ihm mehr Zeit, seine Aufgaben zu erledigen. Wir sind weniger genervt, weil wir jetzt wissen, dass er nicht anders kann.

Klar wünscht man sich, dass man ein "normales" Kind hat - und ist erst Mal schockiert und auch traurig, wenn man erkennt oder schwarz auf weiß sieht, dass das das Kind nicht "normal" ist. Wichtig ist jedoch, was ihr draus macht. So wie Du hier über Euch und Deinen Sohn schreibst, bin ich mir sicher, dass ihr das Beste draus machen werdet - egal was am Ende auf dem Papier steht :) Auch mit Kindern mit "Special Effect" kann man Spaß haben und vieles, was am Anfang (mit der Diagnose) schwierig erscheint, wird bald Normalität - zumindest für Euch ;)

Gruß


Danke danke danke! Deine Worte haben mir Mut gemacht und das mit den special effects merke ich mir, das klingt super :D
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Re: Auf Knopfdruck aggressiv - was tun?

Beitragvon Rabaukenmama » Mi 9. Okt 2019, 14:54

Auguste hat geschrieben:Wir waren eher frustriert, als man uns sagte, dass es keine Therapie für ihn gibt und man sein Handicap einfach hinnehmen muss. So nach und nach wurde uns dann auch bewusst, warum er manche Dinge eben so machte, wie er es machte. Für die Schule gäbe es Hilfsmittel, falls er ohne nicht klar kommt. Das will er aber nicht - er will "normal" sein und sich lieber ohne Hilfsmittel durchschlagen.

Unseren Alltag hat die Diagnose aber trotzdem entspannt. Wir wissen jetzt, dass wir ihn einfach antippen müssen, bevor wir mit ihm sprechen wollen bzw. darauf achten, dass er uns anschaut. Wir warten geduldiger und geben ihm mehr Zeit, seine Aufgaben zu erledigen. Wir sind weniger genervt, weil wir jetzt wissen, dass er nicht anders kann.

Klar wünscht man sich, dass man ein "normales" Kind hat - und ist erst Mal schockiert und auch traurig, wenn man erkennt oder schwarz auf weiß sieht, dass das das Kind nicht "normal" ist. Wichtig ist jedoch, was ihr draus macht. So wie Du hier über Euch und Deinen Sohn schreibst, bin ich mir sicher, dass ihr das Beste draus machen werdet - egal was am Ende auf dem Papier steht :) Auch mit Kindern mit "Special Effect" kann man Spaß haben und vieles, was am Anfang (mit der Diagnose) schwierig erscheint, wird bald Normalität - zumindest für Euch ;)

Gruß


Hallo Auguste,

das hast du sehr treffend beschrieben. Ich sehe es genauso. Es erleichtert die Situation, zu wissen, womit man es zu tun hat. So, wie wenn ein Kind, welches bisher immer sehr ungeschickt war, eine Brille bekommt, weil man draufgekommen ist, dass die Ursache schlechtes sehen war. Das Kind mit der Brille ist genausowenig "geheilt" wie ein Kind mit Wahrnehmungsstörung, welches passende Hilfen bekommt. Aber die Hilfen ermöglichen dem Kind oft ein annähernd normales Leben. Vor allem aber sagt eine (mögliche) Wahrnehmungsstörung absolut nichts über die Zukunft, Beruf, Beziehungen und Lebensglück aus.
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Re: Auf Knopfdruck aggressiv - was tun?

Beitragvon Hope » Mi 9. Okt 2019, 15:09

Liebe Meine3

Du machst das so schön übersichtlich mit den Zitaten ich habs noch nicht raus gefunden wie ich das hinkriege, ich versuche es ohne :P

Wir haben keine Diagnose. Wir haben die Vermutungl, je mehr ich darüber lese desto mehr erkenne ich ihn darin. Es haben mich zwei Pädagogen die unseren Sohn zum Teil gut kennen bereits darauf angesprochen. Ich hatte abgeblockt "Ach was, niemals. Der guckt uns doch in die Augen!" jaja, shame on me, ich hatte ja keine Ahnung. :| Eine weitere Person aus dem Verwandtenkreis die ihn gut kennt, ebenfalls im pädagogischen Bereich tätig, deutete das ebenfalls an. Dann seine Erziehrin. Beim Beratungsgespräch war ich leider erst einmal und habe sie, weil kurz davor jemand eben diesen Verdacht uns gegenüber nannte und ich noch so auf der "auf keinen Fall schiene"war, ganz direkt gefragt. Nach dem Motto das kann doch nicht sein...oder doch? Sie kennt ihn bisher nur von meinen Erzählungen und wird ihn in den nächsten Wochen kennenlernen. Leider zieht sich das ganze wegen abwechselnden Urlauben bei uns und bei ihr und Ferien hin. Sie sagte gleich direkt, das sei schon etwas spezielles und sie sei da keine Fachfrau aber es würde sich schon einiges danach anhören.
Ich hab auf autismus-kultur den Test gemacht, Ergebnis hohe Wahrscheinlichkeit.
Ich weiß, alles nichts handfestes. Es sind momentan einfach unsere Vermutungen.

Dass ich versuche meine Kommunikation zu ändern war ein Tipp von einer Freundin die einen ebenfalls sehr speziellen Sohn hat :) Kommando würde ich das jetzt nicht nennen, aber kurz und knapp. :mrgreen: Sergeant Mama. :mrgreen:
Beispiel im Kindergarten heute: ich kam zum Abholen und er erzählte wieder total vertieft von dem Ast den er in der Hand hatte, dachte sich Geschichten dazu aus, redete also pausenlos ob ich nun zuhörte oder gerade mit der Erzieherin sprach, also so wie immer. Nun stand ich da mit der Jacke und wollte dass er sie anzieht aber er war in seiner Welt und plapperte und plapperte. Normalerweise würde ich darauf eingehen (Kind hat Bedürfnis sich mitzuteilen, ich höre zu, Bedürfnis gestillt, dann komme ich dran und kann dann sagen bitte zieh dich an, wir wollen los, Mittagessen, Papa wartet zuhause... So in der Art.). DAS funktioniert bei ihm nicht, wir kämen vermutlich nie los. Naturlich hab ich erst zugehört, bin aber nicht groß drauf eingestiegen, habe mich zu ihm hingehockt, sein Gesicht zu mir gedreht, ihm ij die Augen geschaut und gesagt "Jacke anziehen". Das hat er sofort verstanden, munter weiter erzählt aber er zog sich an und verstand "Aha, jetzt starte ich das Programm nach hause fahren". Hoffe das macht es verständlich.
Würde mein Mann so mit mir sprechen würde ich ihn wahrscheinlich anfauchen "ich will nicht dass du so mit mir sprichst, ich bin kein Hund!" :lol:

Die letzten Tage waren schon um einiges leichter und ich schiebe es mal darauf dass ich sehr darauf achte wie ich mit ihm spreche. Es ist alles ein Prozess. Und irgendwie wünschte ich es könnte schneller gehen weil uns auch die Entscheidung für eine Schule im Nacken sitzt. Durchatmen und nach vorne schauen.
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Re: Auf Knopfdruck aggressiv - was tun?

Beitragvon Hope » Mi 9. Okt 2019, 23:20

So, hier dann mal der Link zu dem Post den ich meine :fahne:

https://muttis-blog.net/ich-bin-eine-arschlochmutter/
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Re: Auf Knopfdruck aggressiv - was tun?

Beitragvon Meine3 » Do 10. Okt 2019, 20:37

Hallo Hope,

Ich persönlich habe auch schon vor dem Lesen des Blogs verstanden, um was es darin geht (hast es ja kurz erklärt).

Nichts desto trotz finde ich, dass es keine Arschlochkinder gibt. Es gibt doch immer einen Grund, warum Kinder sich daneben benehmen, man weiß ihn nur oft nicht als Außenstehender. Man VERurteilt oft einfach viel zu schnell.

Und ich finde den Artikel zwar inhaltlich korrekt, bzw. das was er vermitteln möchte, aber dass die ganze Zeit von den „schwierigen“ Kindern als AK gesprochen wird, bewirkt auch nicht, dass Menschen, die eh schnell mit Urteilen bei der Hand sind, ihre Meinung ändern... Ich habe eher das Gefühl, dass sich dieser Modeausdruck für schwierige Kinder dadurch noch mehr etabliert.
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Re: Auf Knopfdruck aggressiv - was tun?

Beitragvon Hope » Do 10. Okt 2019, 21:59

Meine3 hat geschrieben:Hallo Hope,

Ich persönlich habe auch schon vor dem Lesen des Blogs verstanden, um was es darin geht (hast es ja kurz erklärt).

Nichts desto trotz finde ich, dass es keine Arschlochkinder gibt. Es gibt doch immer einen Grund, warum Kinder sich daneben benehmen, man weiß ihn nur oft nicht als Außenstehender. Man VERurteilt oft einfach viel zu schnell.

Und ich finde den Artikel zwar inhaltlich korrekt, bzw. das was er vermitteln möchte, aber dass die ganze Zeit von den „schwierigen“ Kindern als AK gesprochen wird, bewirkt auch nicht, dass Menschen, die eh schnell mit Urteilen bei der Hand sind, ihre Meinung ändern... Ich habe eher das Gefühl, dass sich dieser Modeausdruck für schwierige Kinder dadurch noch mehr etabliert.


Dass es keine Arschlochkinder gibt, die Meinung teile ich. Ich käme nicht auf die Idee ein Kind jemals so zu benennen. Grundsätzlich ist Beleidigen nicht so meine Art der Kommunikation, egal mit welchen Worten. Ich will mich da auch nicht an diesem einen Wort aufhängen ;)
Mir ging es nur darum klar zu machen, wie es sich anfühlt Mutter eines Kindes zu sein welches aufgrund seines Verhaltens aneckt. Man möchte unter den verurteilenden Blicken im Erdboden versinken. Auch wenn man ja theoretisch weiß dass die nicht gerechtfertigt sind denn die anderen haben ja keine Ahnung und schauen einem nur vor die Stirn. Und dieses Verurteilt werden tut weh, noch mehr wo man es eh schon nicht einfach hat.

Und in dem Kontext fand ich persönlich den Artikel provokativ-wachrüttelnd-treffend. Aber das ist ganz sicher Geschmackssache! :fahne:
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Re: Auf Knopfdruck aggressiv - was tun?

Beitragvon alibaba » Fr 11. Okt 2019, 09:49

Meine3 hat geschrieben:Hallo Hope,

Ich persönlich habe auch schon vor dem Lesen des Blogs verstanden, um was es darin geht .

Nichts desto trotz finde ich, dass es keine Arschlochkinder gibt.



@ Hope Du bist schon eine Süße. ;) Ich schließe mich hier @meine3 an. Ich habe das schon verstanden, was die Autorin des Blogs damit sagen will. Und trotzdem oder trotz alledem bezeichnet sie ihr Kind so. Ich möchte gestehen, dass ich auch aus einer spontanen Wurt heraus jemanden so betiteln würde -das ich so etwas nie tun würde dafür lege ich meine Hand nicht ins Feuer - aber NIE reflektiert. Und erst recht nicht, wenn man weiß, dass das Kind sich nur deswegen so verhält, weil es eine Einschränkung hat, die ihm das verstehen nicht zugänglich macht. Und ich würde nie von meinen eigenen Kindern sagen, dass ich Arschlochkinder habe. Vielleicht habe ich ja nur gut reden, das kann gut sein - ich habe keine Kinder mit Retardierungen - aber für mich hört sich das extrem negativ an. Ich persönlich hätte das anders formuliert.
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Re: Auf Knopfdruck aggressiv - was tun?

Beitragvon Hope » Fr 11. Okt 2019, 10:37

alibaba hat geschrieben:
@ Hope Du bist schon eine Süße. ;) Ich schließe mich hier @meine3 an. Ich habe das schon verstanden, was die Autorin des Blogs damit sagen will. Und trotzdem oder trotz alledem bezeichnet sie ihr Kind so. Ich möchte gestehen, dass ich auch aus einer spontanen Wurt heraus jemanden so betiteln würde -das ich so etwas nie tun würde dafür lege ich meine Hand nicht ins Feuer - aber NIE reflektiert. Und erst recht nicht, wenn man weiß, dass das Kind sich nur deswegen so verhält, weil es eine Einschränkung hat, die ihm das verstehen nicht zugänglich macht. Und ich würde nie von meinen eigenen Kindern sagen, dass ich Arschlochkinder habe. Vielleicht habe ich ja nur gut reden, das kann gut sein - ich habe keine Kinder mit Retardierungen - aber für mich hört sich das extrem negativ an. Ich persönlich hätte das anders formuliert.


Moin, ich bin nicht ganz sicher wie du 'süß' meinst aber ich tippe nicht negativ :gruebel: :lol:

Bei mir persönlich kamen die Formulierunen im Artikel anders an (Arschlochkind ist die Betitelung durch ANDERE). Aber es ist natürlich subjektiv und im Grunde auch nicht Gegenstand der Diskussion :fahne:

In der Vorstellunsgrunde hab ich was über uns erzählt, vielleicht mögt ihr mal reinschauen. LG
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