Wir stellen uns mal vor

Einfach nur über sich und seine Kinder erzählen

Wir stellen uns mal vor

Beitragvon Obelix » Sa 10. Apr 2021, 19:48

Hallo alle zusammen,

ich bin neu in diesem Forum und hoffe sehr, dass ich hier einiges Erfahre.
Ich weiß gar nicht wo ich Anfangen soll.
Mein Sohn war bei einem Intilligenztest , dort wurden 2 Test durch geführt. der erste war bei einem IQ von 160 und der andere bei 158.
Ich habe früh gemerkt, ( ich möchte nicht als Angeber Mutter klingen, deswegen habe ich auch nie viel darüner geredet) dass mein Kind anders ist wie die anderen. Er ist ein tolles Kind. er war einfach weiter und reifer. Er hat früh gerechnet und eine großen Wissensstand und Wissensdurst. Am Anfang konnte ich es noch gut auffangen. Dann kam er in die Schule und die Lehrerin sprach mich an. Er wurde in einer 2 Schule angemeldet , wo er nur 1 mal die Woche hin geht, die ist extra für Hochbegabte Kinder. Den Test zur Aufnahme hat er bestanden. Bis dato hatten wir noch keine Testung gemacht.Seine Lehrerin hat ihn immer wieder gefordert in der Schule und erhatte Spaß. Naja und dann kam Corona. Homeschooling und so. Seine echt tolle Lehrerin wurde Schwanger und war weg. Unsere Kinderärtzin hat dann gesagt , ich soll Ihn testen lassen, wer weiß was wir für eine Leherin bekommen. Das SPZ hat uns eine Psychologin empfohlen. Inzwischen hat er wirklich soooooo tolle Lehrerin. Wir waren beim Test und ich war über das Ergebniss echt geschockt. In Mathe hatte ich immer gedacht, ok er hat ne Inselbegabung, welches Kind zieht Wurzel oder löst Gleichungen der 6 Klasse. Aber das es Allgemin so war, hat mich echt geschockt. Mein Sohn ist frisch 8 Jahre und mit seiner neuen Lehrerin und seinen Klassenkameraden so glücklich. Es wurde ihn gesagt, dass er in die 4 Klasse springen sollte/ könne und dann im Sommer auf die erweiterte. Oder halt in die 3 Klasse. Mein Sohn fing sehr an zu weinen, er ist so glücklich in der Klasse und mit der Lehrerin. Wir (die Psychologin und ich ) haben klar gesagt, wir werden nichts gegen seinen willen entscheiden. Er ist auch Hochsensibel und steckt viel ein. Wir denken , emotional , psychisch würde er beim Springen auch unter gehen. Er ist eher so, wenn mir jemand eine Backpfeife gibt, halte ich die 2Wange hin.
Mit seiner Lehrerin habe ich gesprochen. Sie meinte auch, wir bekommen es hin, wenn er nicht Springen möchte. Ich bin doch nicht nur zum Fördern da. Ich muss doch auch Kinder Fordern. Und ich muss sagen Sie macht es so gut und auch ich fühle mich mit ihr im Hintergrund soooo gut. Sie ist menschlich, empathisch, liebevoll, verstädnisvoll. einfach echt toll.


Ich merke auch grade, dass ich am ganzen Körper zittere. Ich möchte nicht als angeber Mama rüber kommen. Viele sind so schrecklich und unfair.

Wie geht Ihr so damit um ?
wie ging es euch, als ihr es genau wusstet?
was hat sich in eurem Leben geändert?

Uns wurde ein Kinder College empfohlen, wo es Samstags Kurs für Hochbegabte Kinder gibt. Er soll weiter einmal die Woche zur anderen Schule gehen.
Obelix
 
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Re: Wir stellen uns mal vor

Beitragvon Auguste » So 11. Apr 2021, 01:03

Hallo Obelix,

Willkommen im Forum!

Wenn Dein Sohn sich da wo er ist wohl fühlt, dann lasst ihn auch da. Es ist kein "Gesetz", dass ein Kind eine Klasse überspringen muss, nur weil es hochbegabt ist. Es gibt genug hochbegabte Kinder, die ganz normal jedes Schuljahr machen, ohne Überspringen.

Ich würde mein Kind nicht aus einer Klasse reißen, aus der es nicht aus will und schon dreimal nicht, wenn die Lehrerin toll ist.
Auguste
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Re: Wir stellen uns mal vor

Beitragvon Obelix » So 11. Apr 2021, 08:25

Vielen lieben Dank für deine Antwort.
Für mich ist auch klar, dass er es entscheiden darf. Wenn er nicht wechseln möchte , ist es vollkommen ok.
Er muss sich wohlfühlen, er muss da täglich hin gehen.

Ich werde Ihn unterstützen.
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Re: Wir stellen uns mal vor

Beitragvon Rabaukenmama » So 11. Apr 2021, 08:37

Hallo Obelix!

Vielen Dank für deine Vorstellung und herzlich willkommen hier.

Was den Klassensprung betrifft bin ich ganz bei Auguste. Gerade bei einem sensiblen hoch- oder höchstbegabten Kind ist es alles andere als selbstverständlich dass sich das Kind in der Schule wohlfühlt. Ihr hattet bisher Glück mit den Lehrerinnen und der Klassengemeinschaft. Das ist sehr gut so. Daran würde ich rein auf Grund des IQ nichts verändern - never change a running system ;) .

Mein älterer Sohn hätte auch problemlos "springen" können, wir haben uns aber aus anderen Gründen dagegen entschieden. Denn er hat außer einer Inselbegabung im sprachlichen Bereich auch noch ADHS und ist Asperger Autist. Ich weiß nicht mal ob er hochbegabt ist, weil er beim WISC IV teilweise verweigert hat, weil ihm die Aufgaben von der Schwierigkeit "zu leicht" und vom Pensum "zu viel" waren. Außerdem hat er die für ADHS typischen Probleme mit Verarbeitungsgeschwindingkeit. Diese liegt zwar bei ihm noch im unteren Normalbereich, ist aber das deutlich schlechteste Unterergebnis, und zieht den Gesamtwert natürlich runter.

Er hat früh sinnerfassend gelesen (mit 4,6 Jahren) und hatte bei der regulären Einchulung zwei Jahre später bereits über 100 Bücher selbst gelesen.

Wir hatten die "gute Zeit" im Kindergarten. Dank sehr liebevoller Kindergärtnerinnen wurde er in seiner altersgemischten Gruppe immer so angenommen, wie er war. Auch als er mit 5 Jahren vom Verhalten her ziemlich problematisch wurde, hat niemand ein Drama draus gemacht. Er hat wieder eingenässt, eingekotet, im Extremfall sogar Exkremente an die Wände geschmiert, herausforderndes Verhalten gezeigt. Der Kindergarten ist mit all dem super umgegangen. Wir haben uns auf Grund dieser schwierigkeiten, und weil mein Sohn selbst nicht vorzeitig eingeschult werden wollte, bewusst für eine reguläre Eindchulung entschieden, und es war goldrichtig.

Mein Sohn kam dann in eine Mehrstufen-I-Klasse, wo er vor allem im ersten Jahr ziemliche Eingewöhnungsschwierigkeiten hatte. Doch Dank seiner beiden liebevollen Lehrerinnen (eine Grundschullehrerin und eine Sonderpädagogin) ist er dann trotzdem in der Klasse "angekommen". Und obwohl er keine Freunde hatte wurde er in der Klassengemeinschaft akzeptiert. In seiner Klasse hätte er jederzeit "springen" können, das haben dort immer wieder mal Kinder gemacht. Die Lehrerin meinte nach den ersten 4 Schulwochen mal zu mir, dass er gesamten Stoff der 1. Klasse längst intus habe, und dass man das ganzer erste Schuljahr zum "ankommen" nutzen könnte. So war es dann letztendlich auch.

In der 4 Grundschulkasse kam (neben Corona) noch die Frage, wie es weitergehen würde. Außer in Sport stand mein Sohn überall auf einer glatten 1, aber sein Verhalten entsprach eher einem Vorschulkind als einem Viertklässler. In der Klasse war das kein Problem, aber welche weiterführende Schule passt für so ein Kind?

Dass ich offen mit den Diagnosen ADHS und ASS umgegangen bin hat die Suche nach einem Schulplatz noch schwieriger gemacht. Wir haben dann trotz Corona einen I-Platz an einem Gymnasium bekommen. Gott sei Dank mit Schulbegleitung, denn der Einstieg war echt schwierig. Mein Sohn ist von einem Overload in den nächsten gestolpert, was für alle sehr schwierig war.

Mittlerweile scheint er sich langsam einzuleben und er hat das Glück, in eine echt nette Klassengemeinschaft gekommen zu sein. Unabhängig von der kognitiven Fitness werde ich ihn auch im Gymnasium NICHT springen lassen, wenn das Setting so weit passt, dass mein Sohn ohne psychosomatische Beschwerden und ohne gröbere Proteste die Schule besucht. Eben never change a running system ;) .

Mir ist klar, dass die Dinge bei deinem Sohn anders liegen. In der Grundschule meines Großen war auch mal ein höchstbegabtes Kind, wo Lehrer, Direktion und Eltern einen Klassensprung wollten, das Kind aber nicht, weil es dann von seinem besten Freund getrennt werden würde (es ging um einen Sprung von der 3. Klasse direkt ins Gymnasium). Schließlich richtete man sich nach dem Willen des Kindes und der Junge kam glücklich und zufrieden ein Jahr später gemeinsam mit dem besten Freund ins Gymnasium :) .
Der liebe Gott schenkt uns die Nüsse, aber er knackt sie nicht (Johann Wolfgang von Goethe)
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Re: Wir stellen uns mal vor

Beitragvon Obelix » So 11. Apr 2021, 11:05

Liebe Raubaukenmama
Vielen lieben Dank für deine Hilfreichen und offenen Worte. Ich glaube von dir , kann ich noch viel lernen. Ich verheimliche seid Jahren , dass mein Kind "anders" ist wie andere. Da Menschen so schrecklich sind. Ich finde es so wunderbar wie du / ihr mit deinem / eurem Sohn umgeht.
Auf der Arbeit sage ich immer , es gibt keine Schwierige Kinder , nur Schwierige Eltern die , die Kinder nicht annehmen. Auch wenn ich raus lese , wie schwer es für euch ab und an war. Muss ich sagen , hört es sich trotzdem so positiv an. Dein / Euer Sohn kann sich Wertschätzen dich/ euch zu haben.

Adhs war bei uns lange im Raum , bis sie meinten , er muss gefordert werden. Dann ist er auch ruhig. Seine Hochsenibelkeit ist manchmal sehr anstrengend und steht ihn sehr im Weg. Er weint täglich mehrmals.

Ich bin halt mit dem Ergebnis völlig überfordert, aber ändert es was ? Eigentlich nicht wirklich oder ?
Ich habe ihn schon immer so genommen wie er ist . Ich habe ihn schon immer da abgeholt wo er steht. Ich weiß nicht , warum mich diese grade so überfordert. Ich bin auch unsicher, was ist richtig und was ist es nicht.
Er ist ein echt tolles Kind, ich möchte ihn nie tauschen oder abgeben. Natürlich und das kennt jeder hier göaube ich, kommt man auch öfters mal an seine Grenzen. Aber hey , die Kinder geben soviel zurück.

Ich bin echt froh mit seiner Lehrerin und seiner Klasse. Auch der Schulleiter ist super. Sie sind alle Menschlich und man kann mit ihnen Reden.
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Re: Wir stellen uns mal vor

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » So 11. Apr 2021, 13:28

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Re: Wir stellen uns mal vor

Beitragvon Auguste » So 11. Apr 2021, 13:33

Hallo Obelix,

Das Testergebnis ändert nur eins: Ihr habt es jetzt schwarz auf weiß, warum Euer Sohn "anders" ist. Geahnt habt ihr es wahrscheinlich eh schon. ;) Wahrscheinlich merkt Euer Sohn auch, dass er "anders" ist. So war es zumindest bei unserem Sohn. Nachdem wir unserem Sohn das Testergebnis erklärt haben und er dann selbst wusste, warum er "anders" ist, kann er damit viel besser umgehen. Er denkt nicht mehr, dass mit ihm irgendwas "nicht stimmt", sondern weiß, dass er schneller und anders denkt als die meisten Menschen und dass er deswegen von Anderen manchmal als "komisch" angesehen wird ;)

Wenn Euer Sohn glücklich ist, dann macht genau so weiter wie ihr es jetzt macht. Mit der Schule und den Lehrern habt ihr richtig Glück. Das leider eher die Ausnahme als die Regel. :(

Bei meinem Sohn war das ganz anders. Der wurde getestet, weil die Lehrerin meinte, er hätte ADHS. Er hat in der Schule nicht mehr mitgemacht, im Unterricht geschlafen, keine Hausaufgaben mehr gemacht und war in der 4. Klasse kurz vor der kompletten Schulverweigerung.

Die Lehrerin hat aber überhaupt nicht differenziert, duldete keinen Widerspruch, alle mussten genau das machen, was sie gesagt hat (nicht mehr und nicht weniger) und kleine männliche Klugscheißer konnte sie nicht ausstehen. Die Frau hielt sich für unfehlbar, an sämtlichen Problemen waren immer die Kinder selbst oder die Eltern oder beide schuld. Was die Lehrerin mit meinem Sohn und anderen Jungs aus der Klasse abgezogen hat, kann man nur als Mobbing bezeichnen.

Anfangs wollte mein Sohn unbedingt in der Klasse bei seinen Freunden bleiben. Nach einem Jahr war er dann so weit, dass er alles mitgemacht hätte - Hauptsache weg von "dieser Frau". Vieles von dem, was in den 2,5 Jahren bei dieser Lehrerin vorgefallen ist, haben wir erst viel später erfahren.

Unser Sohn ist dann in eine Parallelklasse gewechselt und dort ist er wieder glücklich und geht auch wieder gern zur Schule. Wie schlecht es ihm vorher wirklich ging, hat sich erst gezeigt, als er in der neuen Klasse war.

Ein Sprung kam für unseren Sohn nicht in Frage, weil er nicht in allen Fächern so weit voraus war, wie z.B. in Mathe. Außerdem kam bei den Tests noch heraus, dass er eine auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung hat. Dadurch wird für ihn das Zuhören in der Klasse sehr schwer und er ermüdet schnell, außerdem braucht er länger, um mündliche Arbeitsanweisungen umzusetzen und ist dadurch langsam. Die Kombination "schlau und langsam" ist echt blöd :schwitz:

Bei uns steht jetzt der Wechsel aufs Gymnasium an. Sohnemann will eine "Normalklasse" an einem Gymnasium besuchen, in dem es auch Leistungs- und Begabungsklassen gibt. Die Lehrer dort unterrichten sowohl in den Begabungsklassen, als auch in den "normalen" und haben dadurch fast alle Erfahrungen mit HB-Kindern. Unsere Tochter (ungetestet, aber auch "anders" ;)) geht schon seit zwei Jahren auf das Gymnasium und fühlt sich dort wohl.

Für uns hat sich mit dem Test eigentlich nichts geändert, außer dass wir jetzt wissen: Der Sohn hat kognitiv das Zeug, alles zu schaffen, was er will. Aber was er will, das muss er selbst herausfinden. Wir werden ihn auf seinem Weg begleiten und unterstützen, aber ihn zu nichts drängen, was er nicht möchte. Und wenn er nach der 10. Klasse die Schule verlassen und Kfz-Mechaniker oder Elektriker werden will, dann ist das so ;)

Unsere Tochter haben wir bisher nicht testen lassen. Wir gehen davon aus, dass sie ähnliche Ergebnisse wie der Sohn haben würde, aber es gab bisher nie einen Anlass, das zu testen. Unsere Tochter hatte Glück mit ihrer Grundschulklasse und Lehrerin. Sie hat mit 12 Jahren mal gefragt, ob sie auch einen IQ-Test machen könnte, aber nachdem wir ihr gesagt haben, dass sie dafür zum Kinder- und Jugendpsychologen müsste, wollte sie nicht mehr. Wir haben ihr das Angebot gemacht, dass sie mit 14 Jahren bei Mensa einen Test machen kann, wenn sie will. Sie wird in diesem Jahr 14. Den Wunsch nach einem Test hat sie bisher nicht geäußert ;)
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Re: Wir stellen uns mal vor

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » So 11. Apr 2021, 16:57

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Re: Wir stellen uns mal vor

Beitragvon Obelix » So 11. Apr 2021, 21:13

Guten Abend ihr lieben ,

ich sitze grade vor dem Pc und mir laufen die Tränen. ich danke jeden einzelnen von euch für die Rückmeldung.

an katzen keine Ahnung :
ich bin sehr froh über unsere leherin , sie selbst war auch sehr geschockt über das sehr hohe Ergebniss. Das mit dem Mathe kenne ich so gut. Meiner macht zwischen 5 bis 8 Klasse alles in mathe, erschreckend machmal wie er das beherrscht. Ich bin da auch total froh, dass ihm freigestellt wird ob er "sein" mathe oder das was alle machen wollen. es wird mit ihm immer geklärt. es gibt auch Tage, da will er einfach mal 2*6 rechnen und nicht die Wurzel aus 361 ziehen. Seine lehrerin ist auch so locker und findet es nicht schlimm, wenn der schlaue Kopf ihn verbessert. Sie sagt dann nur, dir kann man nichts vormachen. oder wenn er ein Fehler auf Matheblätter findet, dann lächelt sie immer. sie ist goldwert für dieses Kind.

an Auguste :
ja ich habe früh gemerkt, dass er anders ist. Anders aber besonders habe ich es immer genannt. auch er hat es immer gesagt. Er saß im Kindergarten und hat den Erzieherinen gesagt wieviel % der Kinder fehlen. Die Erzieher fanden es Horror mit ihm. Sie konnten nichtsw mit ihm Anfangen. Er hat beim Abgeben nur geweint im Kindergarten. Es war so schlimm, dass er sogar Fieber bekommen hatte Sonntags, wenn er wusste er muss in die Kita. Ich sage auch immer, du kannst alles werden , was du möchtest. Hauptsache du bist Glücklich . Ich finde die Einstellung sehr wichtig. Das ding mit der Lehrerin kenne wir leider auch. zum Glück nur 3 Monate, bis die neue lehrerin kam. Aber da kamen sprüche wie: wer schlau tut muss auch schlau sein. fühlst du dich als was besseres und so und das von einer Förderlehrerin. die 3 Monate waren die Hölle für ihn. Nun haben sie seid Januar eine neue Klassenlehrerin und sie ist sooo toll und hat es geschafft, dem Hochsensibelen Kind vertrauen raus zu locken. er vertraut ihr total. Diese 3 Monatslehrerin hatte ihn völlig kaputt gemacht. er wollte nicht mehr zur Schule, er hat mit keiner Lehrerin mehr gesprochen und und und. Und ja dann kam die super tolle Leherin und hat viel Zeit / Geduld/ Liebe investiert und ihn geknackt. Sie ist sein sicherer Hafen.


ich habe nur seid dem Test das Problem, dass meine Eltern nicht so davon begesitert sind. Die sind eher so nicht so fordern und so. Aber mir wurde klar gesagt, fordern sonst geht es nach Hintenlos. Wir sind viel bei meinen Eltern (fast täglich). Ich finde es sehr schwer, dass sie nicht so hinter mir/uns stehen.

Ich glaube es ist einfach auch alles nicht so einfach und es gibt wie immer nicht den richtigen Weg.

wie ist es bei euren Kindern mit den Freunden ? meiner spielt gerne mit den Freunden . Tobt sich gerne mit den aus und trifft sich viel (ohne Corona) mit den zum Radfahren. Aber oft kommt er nach Hause und sagt , ich mag die so. Aber irgendwas fehlt mir dabei. dann muss bei ihm immer alles hamonisch sein .
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Re: Wir stellen uns mal vor

Beitragvon Katze_keine_Ahnung » So 11. Apr 2021, 21:26

@all

ich weiß nicht wer hier schreibt, aber es ist ein Fake. Ich steige da aus.
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