Thema: Lieder singen

ganz allgemein zu Kleinkindern, ob nun aufgeweckt, klug oder hochbegabt

Re: Thema: Lieder singen

Beitragvon sinus » Mi 11. Jan 2012, 13:57

loewe03 hat geschrieben:Spielt deine Nichte nach Gehör oder nach Noten? Bei Noten würde ich das perfekte Spiel nachvollziehen können. Das kann mein Kind auch, aber der Rhythmus stimmt dann nicht.
LG loewe


sie spielt im wesentlichen nach noten. mit dem rhythmus hatte sie frueher (asl kleineres kind) auch probleme, aber das hat sie inzwischen gelernt.
trotzdem kann sich ihre juengere schwester bis heute besser zu musik bewegen, als sie. die juengere konnte auch als kleinkind schon richtig singen.
sie hat dafuer so gar keinen zugang zur mathematik.

(womit ich jetzt keinen zusammenhang herstellen will, angeblich gehen mathematische und musische begabug ja auch allzu oft hand in hand)
Zuletzt geändert von sinus am Mi 11. Jan 2012, 14:06, insgesamt 2-mal geändert.
Die Blätter sind bunt
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Re: Thema: Lieder singen

Beitragvon sinus » Mi 11. Jan 2012, 14:02

PS: ich kenne eure "leidensgeschichte" ja gar nicht. aber das klingt echt traurig. ich druecke euch die daumen, dass ihr das alles gut hinbekommt. und kann dich umso mehr verstehen, dass du jetzt vieles genauer wissen willst.
ich sehe dabei aber auch die gefahr, dass du ganz tief drinnen vielleicht doch das gefuehl hast, etwas versaeumt zu haben und wenn du jetzt nachtraeglich das alles "pruefst", dann womoeglich anfaengst, dir noch vorwuerfe zu machen im sinne von: das haett ich damals alles fragen muessen, dann haett ich das alles eher bemerkt etc.
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Re: Thema: Lieder singen

Beitragvon alibaba » Mi 11. Jan 2012, 14:05

Hallo löwe,

perfekt spielt man erst, wenn man keine Noten mehr braucht. Denn erwiesener Maßen kann man sich nur auf immer eine Sache gut konzentrieren. Das wäre beim Instrument entweder das spielen ohne Noten und somit die Konzentration voll und ganz auf die Töne und die Harmonie oder das spielen nach Noten und der Tatsache das dann es nicht mehr perfekt sein kann, da man sich auf die Noten konzentriert und weniger auf die Harmonie und Balance.

Das schöne an jungen Kindern ist, das sie fast immer auswendig spielen und das sehr schnell noch erlernen. Meine Tochter schaut dann nicht mehr auf die Noten, sie spielt mit geschlossenen/gesenkten Augen und wiegt sich im Takt der Musik. Ich dagegen kann nur noch nach Noten spielen, perfekt werde ich nicht mehr. ;)

VLG
alibaba
 

Re: Thema: Lieder singen

Beitragvon Fredericke » Mi 11. Jan 2012, 21:19

Hallo,
Ich wollte bloß mal anmerken, daß hier im Forum eigentlich immer irgendwie verglichen wird. Schreibt jemand über ein Problem und erbittet damit indirekt Hilfe. Schreiben viele dann zurück: mein Kind ist auch so oder bei sohneman ist das so oder wir haben das versucht und ich kann dir zu dem raten oder bei uns ist das so und so weiter. Das sind doch immer irgendwelche Vergleiche. Man liest von dem Problem des einen Kindes und schaut wie ist es bei einem selber. Vergleich!?
Hätte Loewe den anfangspost nur etwas anders formuliert, wär die ganze Aufregung gar nicht so schlimm gewesen? Und außerdem ist das doch alles gar nicht so dramatisch. Diese Fragen nach dem ersten Malen und Singen das ist doch mal ein Aufruf zum ungezwungenen Austausch und da muss man glaub ich nichts hinterfragen oder irgendeinen höheren Sinn hinein interpretieren. Wer möchte kann gerne an diesem Austausch dran teilnehmen und wer nicht, der läßt es eben. Es muss doch nicht jeder etwas dazu schreiben.
Lg
Fredericke
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Re: Thema: Lieder singen

Beitragvon Edainwen » Do 12. Jan 2012, 09:45

@löwe: Das mit der auditiven Wahrnehmungsstörung ist wohl leider nicht so leicht zu erkennen, auch für den KiA. Ich hab' noch eine Bekannte, bei deren Sohn wurde auch eine solche festgestellt, aber auch nur deshalb, weil SIE von Anfang an sagte, dass mit ihrem Sohn was nicht stimmen würde, dass er nicht richtig hören würde. Sie hatten sogar mal einen Termin in einer Uniklinik und auch da wurden sie mit den Worten "alles bestens" entlassen :evil: - als Mutter kennt man seine Kinder halt doch am besten (der Junge ist jetzt 5,5 Jahre alt) und ich kann verstehen, dass Du daraufhin jetzt auch unsicher bist und auch den Vergleich suchst.

Ich finde auch, dass man ja automatisch immer vergleicht und es vielleicht ganz sinnvoll ist, sich wirklich mal umzuhören, auch um selber keine falschen Schlüsse zu ziehen. So dachte ich z.B. auch immer, dass das, was meine Tochter kann, normal sei - da auch fast alle Kinder in ihrer Gruppe dasselbe können. Und dann erzählte letztens eine Mutter, dass sie es schlimm findet, dass die Kinder bei der Einschulungsuntersuchung, die bei uns ja schon mit 4 Jahren gemacht wird, schon alle Buchstaben können sollen. Ich daraufhin erstaunt: "Was, also bei meiner Tochter damals, da mussten sie noch keine Buchstaben können :o ." - Tja, es stellte sich dann heraus, dass sie von der AUSSPRACHE sprach und ich automatisch vom LESEN ausgegangen bin. Da meine Kinder beide mit 2 Jahren schon alle Buchstaben korrekt ausgesprochen haben, wäre ich auf diese Idee gar nicht gekommen. Oh Mann, ich hätte im Boden versinken können :oops: - Insofern schützt v iel vergleichen einfach auch vor Peinlichkeiten :lol:
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