lesen und schreiben

ganz allgemein zu Kleinkindern, ob nun aufgeweckt, klug oder hochbegabt

Re: lesen und schreiben

Beitragvon Julia1985 » Mo 23. Apr 2012, 09:25

stimmt alibaba bei einigen kurzen wörtern merkt man das er sie einfach erkennt, bei längeren noch nicht. aber er fängt ja gerade erst an. schon wahnsinn wenn die kleinen so schnell lesen lernen.
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Re: lesen und schreiben

Beitragvon alibaba » Mo 23. Apr 2012, 09:30

So lange ist das ja auch noch nicht her, das wir das ABC der Tiere hier hatten. Und jetzt traut sich Tochter an alles ran, was man sich erlesen kann. Ich finde, gerade beim lesen, fällt es richtig auf. Hinzu kommt bei uns, das die Tochter nun auch noch alles schreibt. In Großbuchstaben natürlich. SCHOKOLATEN, AFELSAFT, FAMILIE.......so ähnlich lautete ihr Einkaufszettel. ;)
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Re: lesen und schreiben

Beitragvon Julia1985 » Mo 23. Apr 2012, 11:06

was aber total interessant ist, das schreiben was er ja unbedingt SCHNELL lernen wollte (und auch schon gut gemacht hat) ist gerade vollkommen weg vom tisch. das kommt bestimmt erst wieder wenn er das mit dem lesen lernen hinter sich hat :D was ja auch gut ist. bei uns dauert es dann wohl noch mit den einkaufszetteln ^^

mensch nen bissel aufgeregt wegen morgen bin ich schon, vor allem bin ich aber auch gespannt wies nun weiter gehen soll. was kann der kindergarten tun um ihn besser auszulasten und zu integrieren, eher einschulen ja/nein und welche schule dann am besten geeignet ist? dazu immer dieser zwischpalt zwischen der freude über neu erlerntes und der angst wie das mal in der schule werden soll. :schwitz:
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Re: lesen und schreiben

Beitragvon alibaba » Mo 23. Apr 2012, 11:33

Nur weil das Kind mit 4 Jahren einen hohen IQ-Wert hat, ist es nicht zwingend erforderlich es so zeitig einzuschulen. Kinder sind immer verschieden. Und ihr fördert und fordert ja. Sicherlich interessant ist die Einschulung als Kann-Kind in einem Jahr, also in 2013. Deiner wird dann ja im Dezember 6. Passt, würde ich sagen, wen der Rest auch stimmig ist. ;) Aber als Geigenkind lernt man ja eh Disziplin. Ich finde das schon die richtige Förderung.

Förderung im Kiga? Mh... :gruebel: meinem Sohn wurde einiges an Arbeitsblättern angeboten, weil er die so gerne machte. Dann hatte sich das aber auch schon. Trotzdem überstand er das letzte Jahr ganz gut, sie waren viel draussen und das ging immer. Die Tochter würde jetzt gerne schon in die Schule gehen, hat auf Kiga keine Lust, jetzt aber quereinzuschulen, nein, das hätte keinen Sinn. Schule sind noch reine 10 Wochen, ohne Ferien und so gut wie zu Ende. :mrgreen:
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Re: lesen und schreiben

Beitragvon Julia1985 » Mo 23. Apr 2012, 12:56

also ganz ehrlich ja er hat geigendisziplin ABER er ist viel zu sensibel um ihn jetzt einzuschulen. für uns geht es auch um die einschulung 2013/2014, alles andere wäre absolut falsch für ihn. mit förderung im kindergarten meine ich eher ihn so zu nehmen wie er ist, ihm helfen auch mal eine "richtigen" freund zu finden oder einfach besser in die gruppe integrieren. gedult ist auch ein ganz großes thema. wer im stuhlkreis die antworten reinruft, weil ers nicht mehr aushalten kann zu warten bis die anderen endlich geantwortet haben, schafft es auch nicht in der schule still zu sein wenn man nicht dran ist. DAS wäre für mich förderung, ihn da zu unterstützen wo er defiziete hat, alles andere kommt eh von alleine und wird von uns unterstützt. dazu kommt noch das er im vergleich zu den jetzigen schulanfängern bestimmt 20cm kleiner ist, wie sollte er sich dann in der schule behaupten? auch wenn ich mir gedanken mache wie weit er dann nächstes jahr schon sein wird aber ich sehe ihn nicht im september als schulanfänger.
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Re: lesen und schreiben

Beitragvon alibaba » Di 24. Apr 2012, 10:01

Koschka hat geschrieben:du bist ja grundsätzlich gegen die frühere Einschulung.


Nein nicht unbedingt, eine Kann-Kind-Einschulung, Winnie würde sie auch als Früheinschulung bezeichnen, ist hier sicherlich überdenkbar und sollte so angegangen werden. Nochmals für ALLE, Schule und/oder Schulerfolg hängt nur zu einem Teil am IQ selber. Alles andere um den IQ drumherum ist viel wichtiger, weil gewichtiger. Ein Kind mit einem normalen IQ und viel Fleiß und emotionaler Stärke kann weiter kommen als ein Kind mit einem IQ von 130 und einer 0/8/15 Einstellung, gepaart mit einer asynchronen emotionalen Entwicklung. Erschwerend Buben!

Auch das erlernen der Geige, wenn man es anständig betreibt, bedeutet Arbeit. Unser Geigenlehrer ist immer froh, das die Tochter noch nicht in der Schule ist. Ich kann das verstehen. Es ist etwas anderes nur Musik oder Musik und HA zu machen. Je älter die Kinder werden umso mehr HA wird es geben. Und es ist vollkommen egal wie alt die Kinder waren, wann sie eingeschult wurden. Es gelten nur Noten! Spätestens ab Klasse 3 ist Schluß mit lustig. Erste Auswirkungen sehe ich jetzt. Von 10 Punkten und 5 Aufgaben, eine Aufgabe - mit + verwechselt, macht eine 3 als Note! DAS mus man verstehen und das geht nur mit einer Grundreife. Die aber ist rein unabhängig vom IQ.

Alle Mamas hier werden spätestens in ein paar Jahren verstehen, was ich hier schrieb. :mrgreen:

VLG
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Re: lesen und schreiben

Beitragvon Julia1985 » Di 24. Apr 2012, 10:49

also es ist lieb das ihr euch beide einen kopf macht und ich bin euch BEIDEN sehr dankbar für eure hinweise. ihr spiegelt genau das wieder was in mir vor geht. ich werde ja sehen was nachher bei der psychologin raus kommt. fest steht das er sicher nicht bis 2014 warten kann. seine erzieherin hat ihm auch sehr hohe soziale kompetenzen ausgewiesen und wir hätten dann 1 jahr zeit an seinen schwächen zu arbeiten, die meiner meinung nach auch alters bedingt sind. er ist ja trotz allem erstmal 4 jahre alt. wir haben hier in leipzig zum glück viele möglichkeiten an schule für ein begabtes kind, spontan fallen mir 3 grundschulen ein die für ihn geeignet wären (montessori, bip und nasch). da heißt es nur versuchen einen platz zu bekommen. mir ist gerade vor allem wichtig das er das letzte kita jahr gut übersteht und auch noch was mitnehmen kann, in welchen bereichen auch immer.
mein kleiner ist auch recht sportlich und da mache ich mir bei einer einschulung 2013 dann weniger gedanken ob er mit den anderen mithalten kann. aber erstmal müssen wir abwarten was heute nachmittag raus kommt. vielleicht wird ja auch alles ganz anders. :gruebel:
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Re: lesen und schreiben

Beitragvon alibaba » Di 24. Apr 2012, 11:11

Koschka hat geschrieben: Ich persönlich kann mit einer 3, die aus flüchtigkeitsfehlern resultiert in der 2.-3. Klasse gut leben.


Ja, aber in Sachsen benötigst du eine 2,0 zum Übertritt. Eine 3 in D/M oder Sach sollte man nicht haben, da machen dort die Gymnasien dicht. Aber in Leipzig gibt es ja viele Möglichkeiten. Da gibt es jede Menge Privatschulen, wenn man es sich leisten kann. ;)

Es geht auch weniger um die Zensur, sondern darum das man für gewisse Dinge eine soziale/emotionale Reife benötigt. Und es ist, je älter die Kinder werden, vollkommen Wurst wann sie eingeschult wurden. Das interessiert den Gasmann. Es wird keine Rücksicht darauf genommen, die Anforderungen sind überall gleich. Schule, wie gesagt, ist nur zu 10% IQ-abhängig. Motivation, die Bereitschaft zum Fleiß, die Erkenntnis etwas für sich selber zu tun und sich anzutrengen, das alles gewichtet mehr den Schulerfolg. Aber genau das kann man nicht beim IQ-Test messen, das bekommt man durch die normale Entwicklung, die ja jeder Mensch vollzieht. So hat meine Tochter eine wesentlich höhere Kompetenz, geht viel eher auf Probleme und Erklärungen ein, versteht mehr und eher den Sinn des Angebotes, nimmt viel schneller die rettende Hand, weil sie zurücktreten kann, sprich: emotional reifer ist.

Früher oder später wird es für Schule nicht mehr nur ausreichen, einen hohen IQ zu haben. Spätestens ab Klasse 5 und weiterführender Schule sollte man begriffen haben, was Schule ist. Viele, vor allem, Buben haben aber genau damit ein Problem!

Mein Sohn hat laut IQ-Test eine sehr hohe soziale Kompetenz, in der Theorie. In der Praxis ist er absolut nicht fähig das einzusetzen. Ihm fehlt einfach noch die Reife.

VLG
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Re: lesen und schreiben

Beitragvon Fredericke » Di 24. Apr 2012, 19:37

Hallo

Ihr habt alle irgendwie recht. Klar Schule ist mehr als nur IQ, aber urmelis hat da einen ganz wichtigen Punkt angesprochen. Mir selber erging es in der Schule nicht anders. Ich denke auch nicht, das der IQ nur zu 10% Prozent Schule ausmacht.
Kinder, die eine schnelle Auffassung und Verarbeitung haben verlieren ganz schnell die Motivation, wenn alles bis zum abwinken wiederholt wird und fangen dann an sich anderweitig zu beschäftigen. Ich selber habe meine Hefte auch immer fein verziert oder andere stören den Unterricht.

Julia wie war das Gespräch, kannst du schon etwas sagen?

Lg Fredericke
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Re: lesen und schreiben

Beitragvon käferchen » Di 24. Apr 2012, 20:40

mich würde auch interessieren wie das Gespräch war?? habe doch Daumen gedrückt!!
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